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London Die britische Königin Elizabeth II. hat am Mittwoch in ihrer Thronrede die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften für Schwule und Lesben angekündigt. Wie in Deutschland wird das Wort Ehe nicht verwendet, doch rechtlich sollten diese vor dem Standesamt geschlossenen Partnerschaften von Schwulen und Lesben der Ehe weitgehend gleichgestellt sein. Nach den Plänen der Labour-Regierung von Premierminister Tony Blair für die nächste Parlamentssaison sollen diese "civil partnerships" mit ähnlichen Rechten und Pflichten verbunden sein wie eine Ehe, etwa bei Renten- und Erbschaftsansprüchen. Auch in Immigrations-, Versicherungs- und Zeugenverweigerungsfragen ist eine Gleichstellung vorgesehen. Hat einer der beiden Partner Kinder, wird der andere mit Unterzeichnung des Vertrages als Elternteil anerkannt. Heterosexuellen steht diese Form der Partnerschaft nicht offen. (nb)

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