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Verdacht auf Suizid-Versuch
Daniel Küblböck wird im Atlantik vermisst
Der Sänger soll in der Nähe von Neufundland bei einer Kreuzfahrt von Bord gesprungen sein – die Küstenwache ist mit Hubschraubern und Flugzeugen im Einsatz.
- 9. September 2018, 14:00h 2 Min.
Der durch "Deutschland sucht den Superstar" bekannt gewordene Sänger Daniel Küblböck wird im Atlantik vermisst. Der 33-Jährige befand sich auf einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York und soll nach Angaben der Reederei AIDA Cruises selbst von Bord gesprungen sein, berichtete u.a. die Deutsche Presse-Agentur.
Der Vorfall ereignete sich gegen sechs Uhr Ortszeit kurz vor der Insel Neufundland, die vor der Nordostküste Nordamerikas liegt. Das Kreuzfahrtschiff stoppte seine Fahrt und kehrte zur Unglücksstelle zurück. Mit Flugzeugen und Hubschraubern beteiligt sich auch die Küstenwache an der Suche. Die Temperaturen liegen dort derzeit nur bei 13 Grad.
Von DSDS zum Dschungelcamp
Küblböck galt 2003 in der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" als der "Paradiesvogel" und belegte am Ende den dritten Platz. Mit "You Drive Me Crazy" schaffte er es dann auf Rang eins der deutschen und thailändischen Charts. Danach ließ der Gesangserfolg nach.
Gern gesehen war Küblböck allerdings in Reality-Shows: So galt er als eine der Attraktionen in der ersten Staffel von "Ich bin ein Star – holt mich hier raus" – und durfte hier als erster deutscher Kandidat in den Kakerlaken-Sarg (queer.de berichtete). 2005 besuchte er mit Drag-Queen Olivia Jones den "Big Brother"-Container und outete Alexander Klaws, den ersten DSDS-Gewinner, als schwul (queer.de berichtete) – was dieser sogleich dementierte.
Mit seiner eigenen sexuellen Orientierung spielte Küblböck über die Jahre. So hatte er während des DSDS-Hypes angegeben, bisexuell zu sein; 2010 sagte er, dass sein Herz "mehr für Jungs" schlage (queer.de berichtete). (cw)
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Manchmal hat es ganz alltägliche Hintergründe wie Liebeskummer oder Geldsorgen.
Bei den Stars von gestern, die heute keiner mehr sehen oder hören will, scheint das auch so eine Art beruflicher Teufelskreis zu sein. Man erinnert sich an Rex Gildo oder Robin Williams. Williams war allerdings wohl schwer erkrankt.