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Kommentare zu:
Spekulationen um Küblböck


#1 NajaAnonym
  • 10.09.2018, 14:14h
  • Es sind nicht mehr als Gerüchte.
    Zunächst zu den Frauenkleidern. Diese bedeuten noch lange keine Transsexualität. Ob Drag Queens, Transvestiten, Verkleidung oder einfach nur so, es gibt genug Männer die gelegentlich Frauenkleidung tragen und sich trotzdem als Mann bezeichnen.
    Auch eine Psychose über die in den sozialen Medien berichtet wird sei möglich: der Umstand dass er auf dem Schiff sehr wirr rüber kam, sich anders als sonst kleidete, aggressiv wurde und der Suizidversuch selbst sollen dafür sprechen.
    Als nächstes das Mobbing in der Schauspielschule. Solange nicht bewiesen ist dass das Posting von ihm selber stammt, ( gibt leider genug Fakes da draußen) kann man auch wieder nur spekulieren.
    Es steht noch gar nichts fest und in den sozialen Netzwerken werden schon Fotos von Schauspielkollegen rumgezeigt die ihn angeblich gemobbt haben. So lange nicht einmal geklärt ist ob das Posting von ihm stammt ist denunzieren.
    Sollte an dem Mobbing was dran sein hoffe ich natürlich dass die Schule zur Rechenschaft gezogen wird.
    Das aber in jede Richtung in kürzester Zeit, noch während die Suche andauert Unterstellungen ( Frauenkleidung=Transsexualität, verzweifelt sein= Psychose, ein Posting auf einer Fanseite gefunden= bewiesenes Mobbing) gebracht werden, ist mal wieder unter aller Kanone.
    Viele meckern immer über die böse Presse, aber was man in den sozialen Medien liest ist wesentlich schlimmer.
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#2 JarJarProfil
  • 10.09.2018, 16:32hKiel
  • Antwort auf #1 von Naja
  • Das steht natürlich außer Frage, in den sozialen Medien, genau wie wir hier übrigens, gibt jeder seine Meinung zu jedem Thema ab und da ist natürlich viel Halbwissen dabei und Gerüchte werden im 'Stille Post' Modus weitergereicht, der eine sagt: 'Vielleicht wurde er auch von Schauspielkollegen gemobbt', der nächste sagt 'Er wurde von Schauspielkollegen gemobbt'.
    Tragisch finden darf das aber jeder, letztlich war er halt eine Person die in der Öffentlichkeit stand.
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#3 YouAreMissedAnonym
#4 Fuchser76Anonym
  • 10.09.2018, 18:09h
  • Gerade, laut ZDF - Leute heute, einer Mitteilung der Knadischen Küstenwacht, wurde die Suche, nach Daniel eingestellt. Ich bete und hoffe, dass noch ein Wunder passiert! Zwar war ich nie ein Fan, aber das hat Daniel so nicht passieren dürfen! Er war, ist und bleibt, in meinem Leben, einer der aufrichtigen Seelen, die ich je, durch TV und Medien, kennenlernen durfte.
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#5 tdesgdgdgdgAnonym
  • 10.09.2018, 18:30h
  • Daniel Küblböck ist tot, wenn er tatsächlich im offenen Ozean von Bord des Schiffes gesprungen ist. Niemand überlebt mehr als 24 Stunden im 10 Grad Celsius kalten Wasser des Nordatlantiks.

    Er hatte offensichtlich Probleme mit seiner Identität und seinem Liebesleben.

    Angeblich soll er sich an Bord des Schiffs aggressiv verhalten haben. Falls das stimmt, so deutet dies auf eine psychische Störung hin.

    Nun ist er tot und, so bitter das auch ist, dies müssen wir akzeptieren. Lebendig wird er jedenfalls nicht mehr.

    Vielleicht wollte er mit seinem Suizid auch die Menschen wachrütteln und auf Menschen aufmerksam machen, die gleiche oder ähnliche Probleme haben wie er selbst hatte.

    Für uns verbliebene Menschen, die auch nur noch eine begrenzte Zeit zu leben haben, sollte es uns lehren gut zu anderen Mitmenschen zu sein. Hass, Mobbing und Gewalt sind keine Lösung, sondern ein großes Problem im menschlichen Zusammenleben. Ich finde auch, dass die Menschen von blinder Religiotie Abstand nehmen sollten.
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#6 Fuchser76Anonym
#7 AnonymusAnonym
  • 10.09.2018, 20:26h
  • Ich glaube leider auch nicht mehr, dass er das überlebt haben könnte. Mir tut es echt sehr leid, dass ein junger, talentierter Mensch keinen Ausweg mehr sah und sich für so einen Weg entschieden hat. Auch für seine Familie und Freunde grauenhaft.
    Was die "Transsex-Geschichte" angeht, er hatte für eine Aufführung seiner Schauspielschule diese Rolle spielen sollen, leider hat man ihm diese wieder weggenommen und das hat ihn wohl sehr zugesetzt! Freunde und Fans haben dies mehrfach schon erklärt!
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#8 nachteuleAnonym
  • 10.09.2018, 20:43h
  • Antwort auf #1 von Naja
  • Die Sensationspresse ist übelst vorschnell dabei mit Spekulationen über mögliche Transsexualität (="Seelische Probleme" = selbstmordgefährdet). Wer ein wenig tiefer gräbt, findet: Offenbar hat sich D.K. seit Monaten intensiv auf die Rolle eines "Transvestiten" (Szenen aus dem Stück Das Leben auf der Praça Roosevelt" von Dea Loher) in der Abschlussaufführung seiner Schauspielschule vorbereitet - an der er nun (aus bislang nicht wirklich verifizierten Gründen) nicht teilgenommen hat. Stattdessen ging er auf Kreuzfahrt. Die Selfies in Frauenkleidern von Bord sehen alles andere als "depressiv" aus, eher im Gegenteil. Wäre es nicht denkbar, dass er Spaß hatte an der Rolle und sich darin noch ein wenig beweisen wollte... wenn er schon nicht damit auf der Bühne stehen durfte? Auf Instagram ein solches Motiv mit #transsexuell zu taggen ist definitiv noch lange kein Outing als trans*. Solange niemand suizidale Absichten bestätigen kann, denke ich eher an einen Unfall oder gar ein Verbrechen --- in Zeiten wie diesen werden viel zu viele Menschen viel zu schnell "handgreiflich".
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#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 11.09.2018, 04:16h
  • Daniel Küblböck scheint mir ein Mensch zu sein, der sich immer noch auf der Suche nach dem eigenem ICH befand. Fals er transsexuell/transvestitisch veranlagt war, so glaube ich, dass er Angst vor der Reaktionen der Öffentlichkeit hat, denn er scheint mir sehr sensibel zu sein.
    Sollte sein Vorwurf mit dem Schulmobbing zutreffen, würde es einiges erklären.
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#10 DominikAnonym
  • 11.09.2018, 08:22h
  • Ich frage mich, wie glaubhaft es ist, einerseits die Spekulationen in den Boulevardmedien und sozialen Netzwerken anzuprangern, andererseits aber auch selbst mit entsprechenden Fotos und Links (zu irgendwelchen Instagram-Profilen) die Gerüchteküche anzuheizen. Auch einzelne Kommentatoren hier beteiligen sich kräftig daran.

    Es ist doch jetzt wirklich nur noch ein Fall für die Polizei und Staatsanwaltschaft, die genauen Todesumstände zu klären. Alles Weitere geht dann aber nur seine Familie und seine engsten Vertrauten was an. Finde ich.
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#11 YouAreMissedAnonym
  • 11.09.2018, 09:43h
  • Sensibilität ist eine Gabe und keine Schwäche.
    Gerade im künstlerischen und sozialen Bereich ist Sensibilität ein Vorteil.
    Ursprünglich wollte er Kinderpfleger werden.

    Es geht auch nicht darum, dass man Mobbing und Diskriminierung aushalten und dulden soll. Es ist längst bekannt, dass beides großen Schaden in einem Menschen anrichtet, und das muss endlich ernst genommen werden! Als psychisch krank möchte ich Daniel gar nicht abstempeln. Das Problem ist immer noch in der Gesellschaft zu finden und in seinem Umfeld.
    Wie Olivia Jones nun mitteilte, hat sich Daniel ihr anvertraut. Er hatte angeblich eine schwere Krankheit und das ist nachvollziehbar, weil bereits bekannt wurde, dass seine Mutter ihn früher nicht gut behandelt hat. Darüber äußerte sich Daniel selbst. Das erklärt auch, weshalb er Abstand von seiner Herkunftsfamilie hatte.

    Danach wollte er sich sein Leben aufbauen und ist, wie bekannt, gute Wege gegangen. Er gründete eine Firma, hat gesungen, und wollte zuletzt Schauspieler werden. Weshalb er diese beruflichen Ziele mehrmals gewechselt hat oder er es musste, sollte noch recherchiert werden. Wenn er auf der Suche nach seiner Berufung war, ist das völlig natürlich und nicht problematisch. Es gibt Menschen, die frühzeitig wissen, was sie beruflich machen wollen und manche brauchen etwas länger.
    Dass er zuletzt Schauspieler werden wollte, scheint für ihn das passende gewesen zu sein, wenn ich mir seine Fotos, Videos, anschaue. Er blüht förmlich darin auf und seine ganze Persönlichkeit kommt zum Vorschein. Auf der Bühne war er ganz er selbst und konnte offensichtlich eine Zuschauermenge begeistern. Das spricht doch dafür, dass er beruflich angekommen war.

    Laut Aussage von Olivia Jones wurde er gemobbt an der Schauspielschule, nur wurde nicht ganz deutlich wie sehr es Daniel belastete. Olivia sagt selbst, sie hätte sich gewünscht, dass er sie angerufen hätte. Auch das ist nachvollziehbar, denn Daniel hatte überwiegend positive Energie in sich und zeigte seine Belastungen kaum. Zusätzlich war es ihm wichtig, das Ziel als Schauspieler zu erreichen wie er selbst bei Facebook postete. Er hat das alles auf sich genommen, um beruflich eine Heimat zu haben.
    Und mal ehrlich:
    es ist schon auffällig, dass Monate vor seinem Abschluss plötzlich solche Umstände auftreten. Wieso sollte er sich angeblich seine eigene berufliche Perspektive zerstört haben, in dem er angeblich seine eigene Schauspielgarderobe- und angeblich eine Technikanlage zerstörte? Das ist weder seine Natur gewesen, noch ist es logisch nachvollziehbar. Ich glaube es nicht. Er hat selbst gepostet, dass er zuletzt eine anstrengende Zeit hatte: "...bishin zum erbrechen." Er klagte über Bauchschmerzen. Er hatte seinen Fuß verstaucht und konnte zuletzt nicht bei der Abschlußveranstaltung, der Premiere(!), obwohl er intensiv lernte, nicht mitdabei sein. Auf seinen Fotos sieht man in seinem Gesicht, dass es ihm in den letzten Monaten nicht gut ging. So sieht niemand aus, der eigene Fehler machte, sondern diese Fotos zeigen, dass ihn etwas sehr stark belastete.
    Der post, den Daniel am 03. August angeblich selbst geschrieben hat, was ich auch glaube, macht ganz deutlich, was angeblich geschehen ist. Das deckt sich mit der Aussage von Olivia Jones. Daniel war immer ehrlich bezüglich seiner Probleme. Und die Art und Weise wie sich nun die Schule äußert, ist für mich ein Zeichen dafür, dass die Schule was zu vertuschen hat. Das ist ganz typisch, wenn es um Diskriminierung und Mobbing geht.
    Da kommt dann wieder die Täter-Opfer Umkehr.
    Wieso schreibt diese Schule auf ihrer Homepage, dass sie von Daniels Verschwinden tief betroffen sind, während sie ihm gleichzeitig Dinge vorwerfen, die er offensichtlich gar nicht selbst getan hatte? Wenn diese Schule tatsächlich tief betroffen wäre, würden sie jetzt normalerweise ausschließlich positives über ihn berichten. Das gehört dazu, wenn man von einem Schüler überzeugt ist. Und auch das Statement auf der Homepage der Schule zeugt nicht von ehrlichem Mitgefühl - es sprüht eher von Abwehr und Selbstverteidigung.
    Wäre die Schule unschuldig, dann wären sie erstmal bereit, Ermittlungen zuzulassen und alles dafür zu tun, dass sich Dinge aufklären, anstatt gleich mit dem Statement zu kommen, es hätte kein Mobbing gegeben.
    Wieso wird das Wort Mobbing von der Schule verwendet, wenn es das doch, laut deren Sichtweise, gar nicht gegeben hat??

    Nö, ich glaube das, was Daniel selbst gesagt und geschrieben hat. Und Olivia Jones glaube ich auch.

    Diskriminierung und Mobbing haben gravierende Auswirkungen auf die Persönlichkeit eines Menschen. Das ist auch schon längst bekannt. Nun kommt es darauf an, ob das endlich mal ernst genommen wird! Ständig wird banalisiert und diejenigen, die diskriminieren und mobben, werden eher geschützt als zur Rede gestellt.
    Da muss man sich nicht wundern, wenn das irgendwann dazu führt, dass ein Betroffener diese Belastung nicht mehr aushalten kann. Das hat dann nichts mehr mit Schwäche des Betroffenen zu tun, sondern diese Diskriminierung und das Mobbing ist das Problem. Das Mobbing und die Diskriminierung zeugt von Schwäche.

    Darüber muss endlich gesprochen werden und es muss endlich Aufklärung an Schulen geben. Das ist ein Problem in der Gesellschaft. Ich danke Herr Kalkofe an dieser Stelle mit seinem post als Widmung an Daniel. Herr Kalkofe ist derjenige, der darüber spricht und ehrlich ist. Er vertuscht nichts, sondern er beginnt zu reflektieren. Er fragt sich: was kann ich selbst künftig besser machen? Und dabei geht es nicht um Schuld, sondern um Verantwortung.
    Wir müssen endlich Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen und ein soziales Miteinander schaffen. Ich hoffe, dass sich einige Kalkofe anschließen und auch beginnen zu reflektieren. "Was löst mein Verhalten bei anderen aus?"
    Wir haben doch pädagogische Erkenntnisse heutzutage, wir haben Psychologie, etc. Wieso wenden wir es denn nicht an?
    Nehmen wir doch wieder etwas mehr Rücksicht auf das Gegenüber, anstatt jemanden direkt spüren zu lassen, wie kacke man ihn doch findet. Das ist doch respektlos.
    Was jemand denkt ist eine Sache, aber zu diskriminieren und zu mobben, ist Grenzüberschreitung. Wenn jemand mit Homosexualität des Gegenübers nicht klar kommt, muss es andere Wege geben als zu mobben und zu diskriminieren.
    Zitat: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

    Wenn wir keine weiteren Suizide haben wollen, dann müssen wir endlich Mobbing und Diskriminierung ernst nehmen und alles dafür tun, dass das aufhört. Dementsprechend muss es aber auch Konsequenzen geben, bei denen, die Mobbing und Diskriminierung umsetzen. Psychischer und beruflicher Schaden ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Schaden, der illegal ist. Kann das mal zur Kenntnis genommen werden, bitte? Das AGG gibt es nicht umsonst.
    Und der Schutz der sexuellen Identität muss endlich im GG verankert werden.

    Mein Kommentar ist keine Anklage, sondern ein Appell an das Gute im Menschen. Wir können es besser machen, also dann machen wir es doch bitte besser.
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#12 YouAreMissedAnonym
#13 YouAreMissedAnonym
#14 gatopardo
  • 11.09.2018, 13:03h
  • Habe Küblböck nie gehört oder gesehen, erinnere mich aber an frühere Themen über ihn, wo er gerade hier im Forum wegen seiner exzentrischen Art ganz schön runtergemacht wurde. Ich erlebe es immer wieder, dass man gerade an "Paradiesvögeln" unter uns oftmals kein gutes Haar lässt, weil man sich ja in seinem Verhalten selber immer nur als eher der Heteronorm entsprechend bezeichnet, als alle diese "Tunten und Schwuchteln". Ja, ich vermisse oft die Solidarität unter uns, welche unsere Sinne für unangemessene Kritik eigentlich geschärft haben sollte.
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#15 ursus
#17 YouAreMissedAnonym
  • 11.09.2018, 21:15h
  • Gerade lese ich über RTL, dass die Urlaubsgäste der Aidaluna "voller Mitgefühl" gewesen sein sollen. Sie hatten laut RTL bis zu letzt gehofft, dass Daniel gefunden würde.
    Und es gab Lob für die Organisation und den Ablauf der Suchaktion.
    Demnach scheint es angeblich an Bord keine so massiven Umstände gegeben zu haben, die ihn zum Sprung veranlasst haben könnten. Außer vielleicht die komischen Blicke bezüglich seiner Bekleidung, falls das stimmt.
    Ob das mit seinem angeblich "aggressiven Verhalten" stimmt, darüber lese ich nichts. Er schrieb aber angeblich am 03. August, dass die Gesamtsituation ihn fertig machen würde.
    Das ist verständlich, wenn man sich mal vorstellt, dass er kurz vor seinem Abschluss, nach drei Jahren Ausbildung(!), so gemobbt wird. Dass er da unter anderem vielleicht auch verärgert gewesen sein kann, das kann man ihm nicht ankreiden. Es ist unmenschlich nach einem angeblich so starken Mobbing noch zu erwarten, dass er schön lieb und freundlich ist und brav lächelt. Das wäre paradox und das könnte niemand in solch einer Situation.
    Ob er also an Bord aggressiv war oder nicht, das ist total nebensächlich. Das kann auch eine von vielen falschen Meldungen sein, um von der Wahrheit abzulenken.
    Wichtig ist, dass es ihm offensichtlich so schlecht ging, dass er angeblich an Selbstmord dachte, oder vielleicht durch eine Kurzschlussreaktion so handelte.

    Ich hätte nicht gedacht, dass mich das so bewegt, aber es bewegt mich. Und zwar deshalb, weil er ein guter Mensch war und es mir gefallen hatte, dass er sich für Schauspiel entschieden hatte. Seine Homepage sah ich mehrmals an, seine Fotos, und es hat mir gefallen wie er sich entwickelte. Ich war wirklich gespannt wie er als Schauspieler sein würde. Er wollte ans Theater und das ist sowieso etwas, was mir gefällt.
    Ich hätte ihn gerne spielen gesehen.
    Es ist unendlich traurig...

    Ich werde seine Tragödie als Lehre in mein Leben nehmen. Es soll eine Lehre sein: für alle. Es soll daran erinnern, achtsam zu bleiben und den Mitmenschen Aufmerksamkeit zu schenken. Ich habe das immer getan so oft ich konnte, aber nun werde ich das mit noch größerer Überzeugung tun.
    Wenn Daniel schon durch die Hölle musste, dann soll es nicht umsonst gewesen sein. Ich nehme es mir zu Herzen und möchte nicht, dass ein weiterer Mensch das erleiden muss!
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#18 antosProfil
#19 YouAreMissedAnonym
  • 13.09.2018, 19:00h
  • Es ist unglaublich wie sich die Schule nun äußert. Ausgerechnet der Theaterchef, der ein Konzert mit ihm gegeben hat und dem Daniel lange Zeit vertraute, fällt ihm nun in den Rücken mit der Unterstellung, Daniel sei unzuverlässig und aggressiv gewesen und sei mehrmals betrunken zur Schule gekommen. Und er sagt, dass Daniel etwas falsch verstanden hätte, falls der post mit den Mobbing-Vorwürfen stimmen würde.

    Zusätzlich behauptet er, Daniel hätte ihm eine letzte SMS geschickt und mitgeteilt, Daniel hätte sich zur Frau operieren lassen wollen. "Das sei ein schmerzhafter Schritt, aber er freue sich darauf."

    Ich kann nur wiederholen: das glaube ich nicht. Daniel war nicht unzuverlässig. Und dass er betrunken gewesen sein soll, das halte ich ebenfalls für falsch. Aggressiv hab ich ihn nie erlebt.
    Dass Daniel etwas falsch verstanden hätte, ist Hohn pur. Was kann man an Mobbing, zerschnittener Garderobe, und Ausschluß aus dem Abschlussauftritt inklusive mit hochhackigen Schuhen über Steinen zu gehen, was ein eine Verstauchung auslöste, falsch verstehen?? Soll das etwa "bloß Spaß" gewesen sein?

    Das einzige, was allmählich auftaucht, ist, dass Daniel eventuell in seinen letzten Monaten festgestellt haben kann, dass er Trans* ist, und er deshalb so massiv gemobbt wurde. Solange die Schule inklusive Mitschüler/innen dachten, er sei schwul, waren alle noch nett. Aber als dann Daniel möglicherweise sein Frau sein entdeckt haben könnte, da wurde er massiv gemobbt.

    Das würde zumindest das Mobbing an der Schule erklären und auch, weshalb sich Daniel in den letzten Monaten so schlecht fühlte bezüglich der Reaktionen seiner Mitschüler/innen. Es könnte zusätzlich eine Erklärung sein, weshalb seine Adoptivmutter im Ruhestand nach Deutschland zog und sie nun einfach ihre Ruhe möchte und sich nicht bezüglich des tragischen Vorfalls äußert. Und es wäre eine Erklärung für sein angeblich aufgewühltes Verhalten an Bord, wenn das stimmt.
    Sollte das stimmen, dann hatte er weder von der Schule Unterstützung noch von seiner Adoptivmutter und angeblich auch nicht von seiner biologischen Mutter.

    Ich hoffe, dass die Ermittlungen zu Ergebnissen führen, die Daniel entlasten.
    Denn so eine unmenschliche Behandlung verdient niemand.
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#20 YouAreMissedAnonym
  • 13.09.2018, 21:47h
  • Und wenn du eine Frau gewesen bist, dann hätte ich dich genauso gerne im Theater spielen gesehen, es zählt nur der Charakter.

    Ich behalte dich in Erinnerung :-)
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