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Schauspieler bestätigt Fortsetzung

"Call Me By Your Name 2" geplant

Laut Hauptdarsteller Armie Hammer könnte die Geschichte von Elio und Oliver im Kino weitergehen.


Elio (Timothée Chalamet) und Oliver (Armie Hammer) könnten sich bald wieder mit Pfirsichen beschäftigen (Bild: Sony Pictures Classics)

Schauspieler Armie Hammer hat gegenüber dem Magazin "Variety" angekündigt, dass eine Fortsetzung für den oscarprämierten Film "Call Me By Your Name" geplant sei. "Das wird geschehen, weil schon jetzt Leute daran arbeiten, den Film Wirklichkeit werden zu lassen", erklärte Hammer vor wenigen Tagen am Rande des Filmfestivals von Toronto. In den letzten Monaten hatte es immer wieder Spekulationen über eine Fortsetzung gegeben, die bislang allerdings noch nicht offiziell bestätigt wurde.

Hammer sagte auch, dass er derzeit noch nicht in die geplante Fortsetzung involviert sei. Ganz offen zum Thema "Call Me By Your Name 2" könne er sich nicht äußern: "Wie viel ich weiß und wie viel ich sage, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe." Er vertraue der "künstlerischen Richtung", die Regisseur Luca Guadagnino und Romanautor André Aciman gingen.

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Der im vergangenen Jahr veröffentlichte Film "Call Me By Your Name" handelt von der Liebesbeziehung des 17-jährigen Elio (gespielt von Timothée Chalamet) und des 24-jährigen Oliver (Armie Hammer) im Italien der Achtzigerjahre. Der Film sorgte für einige Aufruhr in homophoben Regionen. So wurde er etwa in Tunesien verboten. Auch in den USA empörten sich konservative Homo-Hasser über die schwule Thematik. Der prominente Schauspieler James Woods erklärte etwa, im Film würden "die letzten Barrieren des Anstandes" fallen (queer.de berichtete).

Regisseur Luca Guadagnino hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er gerne eine Fortsetzung drehen würde. Im Januar spielte er etwa öffentlich mit dem Gedanken, dass ein zweiter Film vom einem etwas älteren Elio handeln könnte, der mit der Aids-Krise zurechtkommen muss. In der 2007 erschienenen Romanvorlage werde schließlich auf den letzten 40 Seiten das Leben von Elio und Oliver während der auf die Ereignisse des Filmes folgenden 20 Jahre zusammengefasst. Darauf könne man laut Guadagnino einen weiteren Film – oder weitere Filme – aufbauen. (dk)



#1 Jonges ist besserAnonym
  • 11.09.2018, 19:54h
  • Ich warte nicht auf eine Fortsetzung von Call me by your Name. Schöne Menschen im elitärsten Ambiente, mit glücklichen Dienstboten interessieren mich nicht wirklich.
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#2 Michael PAnonym
  • 11.09.2018, 21:59h
  • Einen Film abzulehnen, nur weil er irgendwie in einem elitären Milieu zu spielen scheint ist albern - so viel zum 1. Kommentar

    Der Film war unfassbar gut, mit einen unglaublichen Soundtrack, einer ganz tollen Atmosphäre und einer überragenden schauspielerischen Leistung. Viel mehr ist das der Grund weshalb ich nicht so scharf auf einen zweiten Teil bin. Man kann nur verlieren, wenn man diesen Erfolg versucht zu kopieren.
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#3 lindener1966Profil
  • 11.09.2018, 22:47hHannover
  • Klar ist, dass sich eine Fortsetzung nicht am vierten Kapitel des Romans orientieren kann. Man müsste die Schauspieler mächtig altern lassen. Viele Gedanken, um die es dann 15 und 20 Jahre später geht, können auch nur aus dieser zeitlichen Distanz "gedacht" werden.
    'You are the only person I'd like to say goodbye to when I die, because only then will this thing I call my life make any sense. And if I should hear that you died, my life as I know it, the me who is speaking with you now, will cease to exist.
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#4 DominikAnonym
  • 12.09.2018, 08:08h
  • Muss nicht sein. Für mich ist die Geschichte erzählt. Außerdem finde ich den Film zwar ganz okay, aber auch ein wenig überbewertet. In letzter Zeit gab es bessere, anspruchsvollere Filme dieser Art (Jongens, z.B. oder auch God's own Country).
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#5 Simon HAnonym
  • 12.09.2018, 11:18h
  • Antwort auf #1 von Jonges ist besser
  • Ist es nicht schön, dass LGBTI-Filme sich nicht ständig kopieren, sondern dass wir eine Vielzahl an Filmen zu unterschiedlichsten Themen und in unterschiedlichsten Milieus haben?!

    Wir fordern immer Vielfalt, sind aber selbst oft überhaupt keine Freunde von Vielfalt, sondern wollen eine Monokultur.
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#6 DominikAnonym
  • 12.09.2018, 14:36h
  • Antwort auf #5 von Simon H
  • Dem widerspricht ja keiner. Vielfalt ist gut.

    Aber Geschmäcker sind eben auch verschieden. Da darf man doch auch mal einen Film, der in der Community eine Lobeshymne nach der anderen erfährt, nur so lala finden. Ist doch eine legitime Meinung, oder?

    Für mich hat der Film durchaus schöne, ästhetische Bilder produziert. Auch die schauspielerischen Leistungen waren gut.

    Als schwächer sehe ich allerdings den Handlungsstrang und die Dialoge an. Für mich ist da so einiges in die Länge gezogen worden, mitunter kommt auch Langeweile auf, und nicht jeder Satz im Film ist wirklich frei von banalem Kitsch.

    Ich würde von 5 Sternen tatsächlich nur 3 vergeben. Sorry, aber das ist nun mal meine Meinung über diesen Film.
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