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Kommentare zu:
KjG gegen "Demo für alle"


#1 KjG-BetreuerAnonym
  • 11.09.2018, 22:26h
  • Ich bin seit ein paar Jahren ehrenamtlicher Jugendbetreuer bei der KjG, nachdem ich als Kind oft mit in die Lager gefahren bin.
    Meldungen wie diese bestärken mich als schwulen Betreuer und spiegeln auch meine Erfahrungen innerhalb meiner eigenen KjG-Gruppe wider. Natürlich kann ich nicht für alle KjGs sprechen, aber bisher habe ich vorallem sehr viel Offenheit erlebt. Ich denke, dass ein Großteil der Toleranz daher kommt, dass die KjG aus meist sehr jungen Leuten besteht.
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#2 lindener1966Profil
  • 11.09.2018, 22:57hHannover
  • Diesen Idioten geht es doch nie um Kinderrechte sondern immer nur um Elternrechte und damit um die alleinige MACHT über ihre Kinder. Deshalb stemmen sie sich auch so gewaltig gegen die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz.
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#3 lunarAnonym
  • 12.09.2018, 02:12h
  • Ich halte es selber kaum für möglich, aber ich applaudiere diesen jungen Menschen.

    Die Betreiber der sogenannten "Demo für Alle" betreiben unglaublich schädliche Agitation und bemühen sich die Debatten zu vergiften, alles im Mantel "christlicher Werte", wobei sie den wohl wichtigsten Wert der Nächstenliebe mit Füßen treten.

    Die katholische Jugend hat im Gegensatz dazu verstanden, was gelebte Demokratie bedeutet.
    Auch wenn ich nicht deren Glaubensbekenntnis teile, so teile ich doch einige Werte, als Humanist und Mensch, der immer noch in die Demokratie vertraut.
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#4 Simon HAnonym
  • 12.09.2018, 11:05h
  • Gerade junge Menschen (für die diese Bus-Touristen angeblich sprechen) betonen die Unverzichtbarkeit von Aufklärung.

    So langsam sollten diese Ewiggestrigen doch mal einsehen, dass sie einen Kampf gegen Windmühlen führen und sich nur noch lächerlich machen...
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#5 goddamn liberalAnonym
#6 easykeyProfil
#7 stephan
  • 12.09.2018, 21:03h
  • Niemals habe ich oder hätte ich bezweifelt, dass es in der röm.-Kath. Kirche wesentlich mehr vernünftige und klar denkende Menschen als verblendete Ideologen gibt! Ich war selber lange genug in dieser Kirche - sogar fast vier Jahre als Benediktinermönch - und weiß deshalb, dass die RKK nicht so verblödet und verblendet ist, wie die Adelsmischpoke (an der Spitze der 'Demo für A...' die Glaubenslehre darstellen möchte. Deshalb wundert es mich nicht, dass sich auch die KJG angewidert abwendet. Später hatte ich als Vorstand einer regionalen AH im Rahmen der Prävention verschiedene Kontakte zur katholische n Einrichtungen auf dem Lande. Selbst dort wendete man sich von der primitiven, dümmlichen Sexuallehre der offiziellen RKK ab!
    Wenn man die Beverfoerder kann einem nur schlecht werden, denn das Landweibchen hat einfach absolut NICHTS verstanden, wenn sie mit ihren Tiraden über den angeblichen sexuellen Missbrauch hinwegfegt. Es geht doch gar nicht um die Sexualität im eigentlichen Sinne, sondern darum, dass auch schon Kindergartenkinder ihre Onkel oder Tanten in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft ganz selbstverständlich erleben, dass sie erleben, dass der Praktikant im Kindergarten einen Freund und keine Freundin hat, dass die Grundschullehrerin von ihrer Frau abgeholt wird etc. Kinder verstehen das sehr gut! Adelsmischpoke versteht das nicht sondern initiiert Hassbustouren etc. Arme Gestalten ... Ob es an der Abelsinzucht liegt?
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#8 Homonklin44Profil
  • 13.09.2018, 03:29hTauroa Point
  • ""Verwirrt sind sie auch dann, wenn sie nur Heteronormativität kennen, dieser aber nicht entsprechen und anders empfinden. Sie leiden, wenn sie sich in ihrer Individualität zurückgewiesen fühlen.""

    Verwirrt oder Verwirrung ist eigentlich ein unpassender Begriff für die Direktfolgen von Ablehnung und Unsichtbarhaltung von nicht heteronormativ empfindenden, sich als LGBTIQ* erkennenden Jugendlichen, Kindern an den Schulen, denn diese Art Ablehnung treibt in Verunsicherung und depressive Entwicklungen hinein.
    Leider hat da ja insbesondere Religion und religiöse Berieselung einen hauptsächlichen, ursächlichen Fraktor dran, da das Naturverständnis und die Weltschmälerung oft Einsicht verhindert und soziale Offenheit blockiert. Als schwuler Junge fühlt man sich hiervon nicht nur ausgegrenzt und unwillkommen, sondern verdammt, als "falsch" oder böse verurteilt und als Mensch seiner Würde und Integrität entledigt. Als Dämon oder Teufelswerk verschrien, als Mitglied der "Gemeinde" ausgespuckt und seines Werts enthoben. Das kann zu Selbstmordgedanken verleiten, weil diese Religiotie das Leben verleitet und den Lebensfunken ausdrücken kann.

    Dass sich da katholische VertreterInnen für LGBTIQ*-Nachwuchs aussprechen, finde ich gut und das ist ausgerechnet aus der Ecke beeindruckend. Sie sollten aber auch bedenken, dass sie dabei die rückständige und eingegrenzte Welt ihrer Konfession ignorieren, und nicht etwa auf einen gültigen Stand der Auslegung dieser Anteile der Wirklichkeit verachtenden, bestimmte Menschen schmähenden "Lehren" bringen.
    --------------------------------
    Wenn Frau Eule von der Biberförde Argumente wünscht, die gibt es zuhauf, und die könnte man ihr zwecks sich Einlesen in 10 Ordnern übergeben. Vielleicht so etwas wie die 10 Gebote für Menschlichkeit? Daran fehlt es diesen stark bedorften DfA-AfD-Sonderbesorgten nämlich ausladend
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#9 lunarAnonym
  • 13.09.2018, 06:50h
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • Ich habe die Entstehung dieses seltsamen Konglomerats mit Sorge betrachtet. Das Problematische ist eben, dass es genügend Menschen gibt, die ohne kritisch zu hinterfragen Stereotypen reproduzieren und den Unsinn nachplappern, der auf den "Demos" abgesondert wird. Die klassischen "Mitläufer" die (ich mutmaße) aufgrund fehlendem Wissen und/oder peer pressure den Fanatikern hinterherlaufen.

    Gegendemonstrationen sind ein probates demokratisches Gegenittel, während weiterhin der Fokus auf Aufklärung und Sexualbildung als Antidot für derartig vergiftete Ideologie liegen sollte. Projekte wie Schlau beispielsweise sind großartig.
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#10 MariposaAnonym
  • 13.09.2018, 12:56h
  • Antwort auf #7 von stephan
  • "Landweibchen" klingt ja noch fast zu lieb für diese bräunliche Schreckschraube. Zudem ist bestenfalls die Fassade katholisch. Die allermeisten engagierten Leute dort können sich mit dem menschenverachtenden Gedankengut der DfA in keinster Weise identifizieren. Sie sollte besser in die Partei ihrer Busenfreundin Trixi von Storch eintreten, dann wäre es wenigstens konsequent.
    Zudem sollte sich mit ihr mal die Staatsanwaltschaft wegen volksverhetzender Äußerungen beschäftigen.
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#12 StuggiAnonym
  • 14.09.2018, 19:27h
  • Bin gerade von der Gegendemo aus Stuttgart zurück gekommen. Es waren viele da und es war friedlich. Bösetricks_von_Stock und Bervef...irgendwas waren nicht anwesend. Stattdessen aber eine handvoll "Demo-für-alle" Verdrehte und ein "Pfarrer."
    Die Gegendemonstranten waren in der deutlichen Mehrheit und waren mit Trillerpfeifen, Plakaten, und Musik anwesend.
    Es war ne gute Stimmung - wir haben alle zusammen gehalten und es gab angenehme Gespräche über diese ollen mit ihrem Bus.
    Was sie durchs Mikro sprachen, konnte ich akustisch nicht verstehen und das war mir ganz lieb so :-D
    Schlussendlich unterhielten sich die "Demo für alle" Befürworter nur untereinander und bekamen keinen Zuspruch von außen :-)

    Den langen Weg nach Stuttgart hätten sie sich also sparen können :-P
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