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Einzelkommentar zu:
Freie Geschlechtswahl in Chile


#7 Ith__Ehemaliges Profil
  • 13.09.2018, 14:17h
  • Antwort auf #6 von daVinci6667
  • "So sollte es überall sein!

    Aber bitte nur wenn gleichzeitig alle Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern und jegliche Diskriminierung abgeschafft sind. "

    Hui, falls es in Deutschland Versicherungen geben sollte, die geschlechtsspezifisch diskriminieren, ist das also ein guter Grund, mir die Vornamensänderung vorzuenthalten (das mit dem Militärdienst wurde bereits abgeschafft und greift nicht mehr, und zu meiner Zeit war mein Grund, den nicht zu machen, ziemlich simpel: Als einziger Vorteil wäre mir dabei erschienen, mit einer Waffe umgehen zu lernen, nur hätte ich an die Waffe als der Kategorie "Frau" zugeordnete Person gar nicht gedurft).

    Klasse Argumentation.

    Hab einen Vorschlag: Schaffen wir doch bis zur Abschaffung solcher Diskriminierungen auch einfach die Homo-Ehe wieder ab, denn solange es da Unterschiede gibt, würden Mann-Mann und Frau-Frau-Paare durch solche ja schließlich als Ehegemeinschaft doppelt getroffen bzw. bevorzugt, was dann auch doppelt unfair wäre.

    Manchmal hat man echt den Eindruck, einige hier haben den Schuss nicht gehört.

    Aber stimmt natürlich, Transsexualität mit echten Bedürfnissen der Betroffenen, sowas gibt's bekanntermaßen gar nicht. Es gibt in erster Linie Leute, die finden, dass die eine oder andere Geschlechtskategorie bzgl. verschiedener Arten von Diskriminierung mehr oder weniger bequem ist, und gern in das Diskriminierungsmuster wollen, mit dem sie finanziell etc. besser zurechtkommen.
    Ehe man also in Erwägung zieht, diese marginale Gruppe an Menschen zu berücksichtigen, die einfach trans* sind, ist es dringend notwendig, erstmal auf den Skt-Nimmerleinstag zu warten, an dem man Patriarchat und Kapitalismus soweit in den Griff und zur Gleichbehandlung aller Menschen gebracht hat, dass es für die Schmarotzer keine Gründe mehr für Änderungen von Vornamen und Personenstand gibt.
    Alle anderen müssen halt einfach einsehen, dass der Schutz des Systems vor der Aufdeckung solcher Missstände Priorität haben muss. Wo kämen wir denn sonst hin.
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