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(Bild: Polizei München)

Polizeibericht

München: Lesbe von vier Männern angegriffen und schwer verletzt

Zehn Wochen nach einer offenbar homofeindlichen Attacke in Berg am Laim fandet das Staatsschutzkommissariat 44 nach den zwischen 20 und 25 Jahre alten mutmaßlichen Tätern.

Nach einem offenbar lesbenfeindlichen Angriff vor einer Münchner Discothek fandet das Staatsschutzkommissariat 44 nach vier Männern, die etwa zwischen 20 und 25 Jahre alt sind. Die Tat ereignete sich bereits vor zweieinhalb Monaten.

Wie die Münchner Polizei am Donnerstag mitteilte, befand sich das 32 Jahre alte Opfer am Sonntag, den 1. Juli, gegen 4.40 Uhr in einem Club im Stadtbezirk Berg am Laim. Als die drei Frauen ins Freie gingen, um frische Luft zu schnappen, trafen sie auf die vier mutmaßlichen Täter, die eine der Frauen anpöbelten.

Nachdem die 32-Jährige die Männer zum Gehen aufforderte, ging einer der Männer auf sie zu, beleidigte sie und schlug ihr mit der Faust mehrfach ins Gesicht. Dabei erlitt die 32-Jährige einen Nasen- und Jochbeinbruch. Eine Sofortfahndung im Nahbereich nach den Männern verlief ergebnislos.

Polizei verschweigt homofeindlichen Hintergrund

"Die Männer waren im Alter zwischen 20 und 25 Jahren; Südländer, sie trugen alle weiße, langärmlige Hemden und dunkle Hosen", heißt es in der Täterbeschreibung der Polizei. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 44 unter Telefon (089) 2910-0 in Verbindung zu setzen.

Der homophobe Hintergrund der Tat wurde im offiziellen Polizeibericht verschwiegen, allerdings von der "Süddeutschen Zeitung" öffentlich gemacht. Bei der Discothek habe es sich um den Club "Willenlos" im Werksviertel gehandelt, ergänzte die Münchner Tageszeitung; die 32-Jährige sei von dem Mann mit "homophoben Beleidigungen überzogen" worden. (cw/pm)



#1 YannickAnonym
  • 14.09.2018, 10:57h
  • Was muss eigentlich noch alles passieren, ehe die deutsche Politik endlich mal aufwacht und Handlungsbedarf erkennt?!
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#2 Homonklin44Profil
  • 15.09.2018, 01:33hTauroa Point
  • Jedenfalls müssen das erheblich enthemmte Typen sein, auf Zeugs, oder der kulturelle Hintergrund ist entsprechend roh gegenüber Frauen.

    Weil das so erscheint als ging der Typ unmittelbar zum Angriff über.

    Dass die bayrische Polizei den Aspekt LGBTIQ* bei Hasskriminalität nicht anführt, wie es in Berlin gemacht wird, lässt solche Taten natürlich im Diffusen.
    Ich hoffe, die Typen werden gefunden, ihr Kleidungsstil könnte auf bestimmte Feier-Moden hinweisen.
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#3 AnonymAnonym
  • 15.09.2018, 22:06h
  • Das ist für Bayern nichts neues, einen entsprechenden Hintergrund - wenn es sein muss auch jahrzehntelang - hinwegzuzaudern. Dass es überhaupt publik geworden ist, ist für Bayern schon ein Novum...
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