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"Ich kenne ihn ziemlich gut"

Kirstie Alley: John Travolta ist nicht schwul

Die Hollywood-Schauspielerin hält die Schwulengerüchte um ihren Nachbarn und engen Freund John Travolta für Humbug.


Ihr Filmdebüt hatte Kirstie Alley 1982 in "Star Trek II – Der Zorn des Khan" – sie spielte die Vulkanierin Saavik (Bild: Paramount Pictures)

US-Schauspielerin Kirstie Alley hat am Sonntag im Podcast "The Dan Wootton Interview" erklärt, dass sie in den späten Achtzigerjahren in John Travolta verliebt gewesen sei; die 67-Jährige bestritt außerdem, dass der Star aus Filmen wie "Saturday Night Fever" und "Pulp Fiction" schwul ist. Direkt auf die Schwulengerüchte angesprochen, schüttelte die zweifache Emmy-Preisträgerin den Kopf und sagte: "Nein, das glaube ich nicht. Ich kenne ihn ziemlich gut."

Travolta und Alley, die beide Mitglieder in der umstrittenen US-Sekte Scientology sind, standen am Set der 1989 veröffentlichten Filmkomödie "Kuck mal, wer da spricht!" zusammen vor der Kamera. Im neuen Interview sagte Alley, sie habe sich damals in Travolta verknallt – die Gefühle hätten auch auf Gegenseitigkeit beruht. Allerdings habe sie eine Beziehung abgelehnt, "weil ich nicht meinen Ehemann betrügen wollte". Alley war damals mit Schauspieler Parker Stevenson ("Fackeln im Sturm", "Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu") verheiratet, erst 1997 ließ sich das Paar scheiden.


Kirstie Alley als Gast in der US-Talksendung "The Wendy Williams Show" (2017)

Mit Travolta sei sie noch heute befreundet, so Alley weiter – sie würden außerdem nebeneinander wohnen. Sie sei aber froh, keine Affäre mit ihrem Schauspielkollegen begonnen zu haben: "John und ich hätten uns gegenseitig verschlungen, weil wir uns so ähnlich sind. Wir wären wie zwei brennende Sterne gewesen, die einfach irgendwann verpufft wären".

"Ich liebe ihn immer noch"

Bereits im vergangenen Monat hatte Alley in der britischen Version von "Promi Big Brother" über ihre Liebe zu Travolta gesprochen. "Ich habe ihn geliebt. Ich liebe ihn immer noch", sagte sie damals in der 22. Staffel der Fernsehshow, in der sie am Ende auf den zweiten Platz gewählt wurde (hinter dem in Deutschland unbekannten britischen Soap-Schauspieler Ryan Thomas).

Direktlink | Kirstie Alley im britischen "Promi Big Brother"

In den letzten Jahren gab es immer wieder Gerüchte um die sexuelle Orientierung von John Travolta. Komikerin Kathy Griffin bezeichnete Travolta etwa im Dezember letzten Jahres als "versteckt lebenden schwulen Mann" (queer.de berichtete)

Zudem gab es mehrfach Missbrauchsbeschuldigungen von Männern, denen Travolta angeblich zu nahe getreten war. Im vergangenen Jahr wurde etwa ein Polizeibericht veröffentlicht, in dem ein Masseur einen mutmaßlichen Übergriff aus dem Jahr 2000 beschreibt (queer.de berichtete). Travolta wurde zwar nie wegen sexuellen Übergriffen verurteilt, einigte sich aber im Jahr 2013 mit zwei Masseuren auf außergerichtliche Zahlungen (queer.de berichtete). (cw)


John Travolta im Film "Mit aller Macht" aus dem Jahr 1998 (Bild: Universal Pictures)



#1 Gerlinde24Profil
  • 18.09.2018, 15:24hBerlin
  • Hollywood kennt ein altbekanntes Phänomen: Spiel aller Welt den Hetero vor, und hab heimlich schwulen Spaß. Viele, wie Robert Taylor, gingen heterosexuelle Ehen mit lesbischen oder bisexuellen Kolleginnen ein, wie er mit Barbara Stanwyck (die von "Big Valley").
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#2 MichaelTh
#3 TomDarkAnonym
  • 18.09.2018, 18:52h
  • Dieses uralte Schubladendenken geht wohl nie aus einigen Köpfen - und das noch im Show-Business...

    Natürlich war er nicht ganz schwul, aber wahrscheinlich auch nicht stockhetero. Gibt ja noch das ganze Spektrum dazwischen.

    Dass zeigt, dass trotz aller Fortschritte viele Menschen Bisexualität immer noch nicht wirklich akzeptieren oder verstehen wollen.

    Fazit: Aufklärung und Fortschritt kann es einfach nicht genug geben!
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#4 WieAuchImmerAnonym
  • 18.09.2018, 20:00h
  • Das geht auch niemand was an, es ist sein Privatleben. Wenn er darüber öffentlich nicht reden möchte, dann ist das halt so. Vielleicht ist ihm auch bewusst, dass es seiner Karriere schaden würde, wenn er sich outet. Das ist zwar tragisch, aber Hollywood ist nun mal Hollywood: "pretend as if."
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#5 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 19.09.2018, 04:16h
  • Antwort auf #2 von MichaelTh
  • "Eine Scientology-Krähe hackt der anderen kein Auge aus..."
    danke für deinen beitrag, das ist auch das, was ich sofort dachte.
    neben tom cruise sind das bestimmt die zwei bekanntesten gesichter der scientology-sekte. und in deren "glauben" hat sexuelle vielfalt keinen platz und wird auch nicht geduldet.
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