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Spanisch-deutscher Popsänger

Alvaro Soler zeigt alle seine Farben

"Mar De Colores" ist ein Album, das berührende Balladen, gefühlvolle Groover und glühend heiße Hitrhythmen homogen und uneitel vereint.


Der 27-jährige Musiker Alvaro Soler pendelt zwischen Spanien und Deutschland
  • 20. September 2018, 06:30h, noch kein Kommentar

"Ohne das Meer kann ich nicht leben." – Weil das gleiche auch für die Musik gilt, war der Titel von Alvaro Solers neuem Album quasi ein Selbstläufer. "Mar De Colores" ("Meer aus Farben") bestätigt sein Händchen für Songs, zu denen seit den #1-Hits "El Mismo Sol" oder "Sofia" die ganze Welt tanzt. Gleichzeitig öffnet es den Blick für seine gesamte musikalische Brandung aus spanischem Pop mit Folk-, HipHop- und Weltmusik-Elementen bis zu großem Orchester-Sound. Auf "Mar De Colores" zeigt er alle seine Farben: intime Geschichten über Fernweh und Heimat in Barcelona, Tokio und Berlin – erzählt mit Charme und Humor von einem vielseitigen Sänger und Songwriter.

Obwohl Alvaro Soler erst ein Album veröffentlicht hat, ist seine Bilanz imposant: Hitsingles wie "Sofia" und "El Mismo Sol" meldeten insgesamt mehr als 30 Gold-, Platin- und Diamant-Awards, sorgten für drei "Latin American Music Award"-Nominierungen und über eine Milliarde Klicks sowie täglich 1,7 Millionen Fans auf seinem YouTube-Kanal. 2015 enterte "Eterno Agosto" ("Ewiger August") auf Anhieb die Top 5 der deutschen Albumcharts, stürmte in Italien, Polen und der Schweiz auf #1 und sicherte sich überall in Europa Top-Positionen. Es folgten Shows mit J-Lo und Phil Collins, TV-Auftritte als Juror der italienischen Edition von "X Factor" und mit "Yo Contigo, Tú Conmigo" ("Ich mit dir, du mit mir") ein Song für den Minions-Blockbuster "Despicable Me 3", der in einer Woche eine Million Spotify-Streams und drei Millionen Clip-Klicks sammelte.

Großes Herz und jede Menge Humor


Das neue Album "Mar De Colores" von Alvaro Soler ist am 7. September 2018 erschienen

Während er beim Debüt wie in einem Rausch experimentierte, ergab sich bei "Mar De Colores" eine klare Linie: "In den Songs steckt immer noch viel Liebe zum Detail, aber sie verbreiten auch eine coole Leichtigkeit. Die Arrangements sind super organisch – es soll Spaß machen, die Songs zu hören." Spaß in Form von erfrischender Selbstironie macht auch die Vorabsingle "La Cintura" ("Die Hüfte"), auf der er seine mangelnden Tanzqualitäten besingt.

"Als ich den Text schrieb, dachte ich, dass ich das Wort 'Cintura' noch aus dem Refrain werfen muss, da ich ja absolut kein Tänzer bin. Aber dann sagte ich mir: Warum schreibe ich nicht genau über diese Schwäche, also die Tatsache, dass es wirklich albern aussieht wenn ich tanze? Umso cooler, dass ich jetzt täglich Videos aus der ganzen Welt bekomme, in denen Leute zu dem Song tanzen." Beinahe folgerichtig eroberte der Track direkt die #5 der globalen iTunes Charts, mischte in ganz Europa die Airplay-Top-10 auf und räumte Gold und Platin in Spanien, Italien, Finnland und der Schweiz ab.

Alvaro Soler ist aber mehr als nur seine Sommerhits: Der 27-jährige Musiker, der aktuell zwischen Spanien und Deutschland pendelt, bringt ein Album, das berührende Balladen, gefühlvolle Groover und glühend heiße Hitrhythmen homogen und uneitel vereint. Er ist ein sensibler Songwriter mit allem, was man für die große Bühne braucht. Er hat ein großes Herz, jede Menge Humor – und etwas zu sagen, das wir alle hören sollten. (cw/pm)

Direktlink | Offizielles Video zu "La Cintura" von Alvaro Soler