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Kommentare zu:
Paragraf 175 erneut im Bundesrat


#1 SkandalAnonym
  • 21.09.2018, 12:10h
  • Ich glaube nicht, dass Union und SPD diesen Murks, der viele Opfer leer ausgehen lässt und andere mit Almosen abspeist, korrigieren wird.

    Denn das war kein Versehen, sondern Union und SPD wollten sich möglichst billig aus der Affäre ziehen.
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#2 Heiko KAnonym
  • 21.09.2018, 12:54h
  • Antwort auf #1 von Skandal
  • Da die SPD sich als eigenständige Partei komplett aufgegeben hat, hat sie natürlich auch in dieser Frage brav vor der Union gekuscht.

    Insofern sind alle Versuche von Grünen und Linkspartei, dieses Gesetz noch zu korrigieren zwar ehrenwert, aber leider bei unserer schwarz-roten Bundesregierung vergebens.
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#3 TimonAnonym
  • 21.09.2018, 13:58h
  • Union und SPD brauchen sich echt nicht über rasant steigende Politikverdrossenheit (und damit den Aufstieg der Rechten) zu wundern, wenn sie ständig eigene Karrieren über vernünftige Sachpolitik und das Wohl der Bürger stellen.

    Und ich fürchte, Union und SPD haben dermaßen den Bezug zur Realität verloren, dass sie das nicht mal mehr mitbekommen.
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#4 PietAnonym
  • 21.09.2018, 14:30h
  • Antwort auf #2 von Heiko K
  • Die SPD hat den politischen Offenbarungseid doch längst geleistet. Alles was die jetzt noch veranstalten ist nur Folklore auf dem Weg in den selbst gewählten Untergang.

    Das Führungspersonal weiß das auch längst, aber die klammern sich halt so lange wie möglich an ihren Posten, um noch so viel wie möglich für sich selbst rauszuholen.

    Ich hoffe nur, dass die uns wenigstens mit ihrem konstanten Gejammer und dem Nahles-typischen Gekeife verschonen... Denn sie wollten es ja nicht anders und haben es nur sich selbst zuzuschreiben.

    Vielleicht ist dann endlich Platz für echte Sozialdemokraten, denn mit der SPD eines Willy Brandt hat der heutige Karnavalsverein, der sich nur noch aus Tradition SPD nennt, NICHTS mehr zu tun.
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#5 FrageAnonym
  • 21.09.2018, 15:33h
  • Antwort auf #4 von Piet
  • "Vielleicht ist dann endlich Platz für echte Sozialdemokraten, denn mit der SPD eines Willy Brandt hat der heutige Karnavalsverein, der sich nur noch aus Tradition SPD nennt, NICHTS mehr zu tun."

    Ja die hätte ich auch gerne wieder.
    Allein mir fehlt das Lichtlein am Horizont.
    Nirgendwo sehe ich auch nur ansatzweise solche Sozialdemokraten, weder innerhalb noch ausserhalb der SPD.
    In der Linkspartei sind sie jedenfalls auch nicht.
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#6 BodoAnonym
  • 21.09.2018, 16:23h
  • Antwort auf #2 von Heiko K
  • Dafür braucht die SPD gar nicht mal vor der Union zu kuschen. Wir haben ja damals unter dem SPD-Kanzler Gerhard Schröder gesehen, was die SPD auch ganz ohne die Union umsetzt:

    - Einführung von Hartz IV und Riester-Rente, während man gleichzeitig den Spitzensteuersatz um 9 Prozentpunkte gesenkt hat und die Vermögenssteuer ganz abgeschafft hat.

    - Öffnung des Wohnungsmarkts für Heuschrecken-Investoren, was zu immer schneller steigenden Mieten führt.

    - Zerstörung eines gesunden Arbeitsmarktes durch Zeitarbeit, Leiharbeit, Praktika, Schein-Selbständigkeit, etc.

    Etc. Etc. Etc.

    Das alles ganz ohne Druck der Union.

    Die SPD hat doch das S im Namen schon lange nicht mehr verdient und die letzten Mitglieder mit sozialem Gewissen und sozialer Verantwortung haben die SPD doch schon damals verlassen.
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#7 WahrheitAnonym
  • 21.09.2018, 18:34h
  • Antwort auf #6 von Bodo
  • Ja, die traurige Wahrheit ist:
    In den letzten 20 Jahren war die SPD 16 Jahre Teil der Bundesregierung - länger als die CDU/CSU. Mehrere Legislaturperioden als großer Partner und mehrere als kleiner Partner.

    In dieser Zeit ist folgendes passiert:

    - die soziale Spaltung hat massiv zugenommen und Extremisten sind wieder stark in Deutschland.

    - in einem der reichsten Länder der Welt hat Armut massiv zugenommen. Kinderarmut und Altersarmut sind auf Rekordniveau.

    - die Mieten sind explodiert und Wohnen wird immer unbezahlbarer.

    - die Anzahl geringfügig Beschäftigter, befristet Beschäftigter und anderer prekär Beschäftigter ist auf Rekordniveau.

    - die Krankenkassen werden immer teurer, aber die Leistungen immer schlechter. Krankenhäuser machen immer mehr überflüssige Operationen um Quoten zu erfüllen, weil sie jetzt nicht mehr in erster Linie gesund machen sollen, sondern Profite machen sollen.

    Ich könnte die Liste noch schier endlos fortsetzen.

    Das meiste davon Folgen der Agenda 2010 von Gerhard Schröders SPD-geführter Regierung.

    Ganz ehrlich:
    Ich finde, es wird höchste Zeit für einen Wechsel.

    Die SPD hatte mit 16 von 20 Jahren genug Zeit und es nur vermasselt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#8 FrageAnonym
  • 21.09.2018, 18:54h
  • Antwort auf #7 von Wahrheit
  • "Ganz ehrlich:
    Ich finde, es wird höchste Zeit für einen Wechsel. "

    Wer soll denn übernehmen?

    Schwarz-Gelb?
    Schwarz-Grün-Gelb?
    Schwarz-Braun?
    Dunkelrot-Gelb-Grün?
    Welche Konstellation OHNE die SPD
    fällt Die denn noch ein?
    Nebenbei gesagt?
    Hätte die CDU/CSU unter Stoiber 2002 gesiegt,
    Oder gar später (2005) Frau Merkel mit Prof Kirchhoff und der FDP regieren können,
    hätten die Hartz Reformen von Schröder nur wie ein laues Lüftchen ausgesehen.

    Und die Linkspartei, deren sozialpolitischen Ideen man durchaus Einiges abgewinnen kann, entzieht sich im Vasallentum Putins in weiten Teilen der Wählbarkeit.
    Insbesondere auch der soziale Nationalismus von Frau Wagenknecht wirft Fragen auf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 TimonAnonym
  • 21.09.2018, 19:14h
  • Antwort auf #7 von Wahrheit
  • "Ich finde, es wird höchste Zeit für einen Wechsel. "

    Das finde ich allerdings auch.

    Oder genügt es der SPD noch nicht, mit ihrem aktuellen Personal-Gemauschel und ihren schmutzigen Deals die AfD zur zweitstärksten Kraft gemacht zu haben? Muss die AfD noch stärkste Kraft werden, ehe die SPD endlich einsieht, dass solches Gemauschel nur die Rechten stärkt.
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#10 FrageAnonym
  • 21.09.2018, 19:30h
  • Antwort auf #9 von Timon
  • Also die SPD hat die AfD gestärkt und zur Zweitstärksten Kraft gemacht. Klar!
    Während die Union mit Seehofer/Söder, der Sachsen-CDU und Frau Merkel mit ihrer Nichtstu-Attitüde natürlich völlig unschuldig sind und dafür belohnt mit Grünen und oder FDP weiterregieren dürfen.
    Interessanter Aspekt.
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#11 BodoAnonym
#12 BodoAnonym
#13 FrageAnonym
  • 21.09.2018, 21:43h
  • Antwort auf #12 von Bodo
  • "egal wer, Hauptsache ohne die SPD. "

    Das zeugt schon von einer ziemlichen Chuzpe, eine solche Aussage zu treffen.

    Lieber CDU
    Lieber CSU
    Lieber AfD
    Lieber NPD

    Herzlichen Glückwunsch kann ich da nur sagen.

    Und was die Leistungen angeht in den letzten 16 Jahren GROKO/Schwarz-Gelb:
    Da hat die CSU ( Ramsauer, Dobrindt, Seehofer ) wohl eindeutig den Vogel an blödsinnigen und kontraproduktiven Regierungs"leistungen"
    ( man denke nur an die schwachsinnige Ausländermaut )
    abgeschossen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 AFD-WatchznAnonym
#15 AFD-WatchAnonym
#16 BodoAnonym
  • 21.09.2018, 22:36h
  • Netter Versuch der SPD-Fans. Aber dass extremistische Kräfte außen vor sind, sollte dich wohl selbstverständlich sein.

    Das SPD-Fans nochmal extra erklären zu müssen, sagt auch wieder viel aus.
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#17 BodoAnonym
  • 21.09.2018, 22:42h
  • Antwort auf #14 von AFD-Watchzn
  • Mit der SPD bekommen wir doch auch keine Regierung ohne die Union. Selbst wenn sie das vorher kategorisch ausschließen (wie in dieser Legislatur) oder es auch Mehrheiten links der Union gäbe (wie in der letzteren Legislatur).

    Wenn es also eh nicht ohne die Union geht (weil die nun mal leider die meisten Stimmen bekommen), wieso sollen dann andere Parteien nicht mal die Chance bekommen, zu zeigen, ob sie mehr Rückgrat als die SPD haben und bei LGBTI-Rechten härter bleiben.
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#18 FrageAnonym
  • 21.09.2018, 22:54h
  • Antwort auf #16 von Bodo
  • Schön dass für Dich auch CDU und CSU extremistisch sind.
    Nein?
    Aber eine Antwort, wer denn nun regieren soll, haste nicht, oder?
    Ich bin kein SPD Fan.
    Aber den Müll, den die Union seit Jahrzehnten verbockt, darf man nicht unter den Teppich kehren.
    Der Feind steht rechts.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#19 FrageAnonym
#20 PatroklosEhemaliges Profil
  • 21.09.2018, 23:14h
  • Antwort auf #17 von Bodo
  • In Bayern könnte die SPD nach langer Zeit wieder an der Regierungsbildung beteiligt werden, was ja schon von 1946 bis 1957 der Fall gewesen ist:

    wahl.tagesschau.de/uebersicht-der-wahlen.shtml

    Von 1945 bis 1946 und dann noch einmal von 1954 bis 1957 war Wilhelm Hoegner der einzige von der SPD stammende bayerische Ministerpräsident.

    Eine regierungsfähige Mehrheit hätten derzeit nur eine Koalition aus CSU und Grünen sowie CSU, SPD und FDP bzw. CSU, Freie Wähler und SPD oder der CSU, SPD und Freie Wähler.
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#21 MobyAnonym
#22 MobyAnonym
#23 michael008
#24 FrageAnonym
#25 MarkKerzmanProfil
  • 22.09.2018, 00:33hPrinceton, New Jersey
  • Antwort auf #4 von Piet
  • >> Vielleicht ist dann endlich Platz für echte Sozialdemokraten, denn mit der SPD eines Willy Brandt hat der heutige Karnavalsverein, der sich nur noch aus Tradition SPD nennt, NICHTS mehr zu tun. <<

    Meiner Ansicht nach war es Herbert Wehner, der der SPD damals den Todesstoß versetzte, als er einerseits Willy Brandt der allgemeinen Lächerlich preisgab (badet gern lauwarm etc.) und andererseits ständig zwischen Befürworten einer Großen Koalition und pöbelhafter Kritik an Brandt hin- und herlavierte. Daß die SPD daraufhin ihre Nähe und Verbundenheit zur Arbeiterklasse verspielte, kam negativ hinzu, und was Bonzen-Boss Schröder heute so treibt, um schamlos sein Portemonnaie aufzufüllen, ist für das Ansehen der Partei ebenfalls nicht hilfreich; und all das zu einer Zeit, in der eine standhafte, couragierte SPD, die ihren traditionellen Platz in der Gesellschaft kennt und mutig vertritt, so unverzichtbar ist wie sie es 1918 und 1945 war. Alles nur traurig!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#26 AFD-WatchAnonym
#27 HinnerkAnonym
  • 22.09.2018, 11:27h
  • Antwort auf #12 von Bodo
  • Ich würde es eher so formulieren:

    Hoffentlich eine Regierung mit mindestens einer Partei, die bei drängenden Problemen (mehr soziale Gerechtigkeit, mehr bezahlbaren Wohnraum, Klimawandel, LGBTI-Rechte, etc.) mehr Rückgrat als die SPD beweist und das notfalls auch zur Koalitionsfrage macht, ohne die man nicht mit regiert und ohne die man niemanden an der Macht hält.

    Dass die SPD das nicht so macht, hat sie jetzt lange genug bewiesen.
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#28 HinnerkAnonym
  • 22.09.2018, 11:35h
  • Antwort auf #23 von michael008
  • Ja, Koalitionen und damit Kompromisse sind in der parlamentarischen Demokratie die Regel.

    Aber Kompromiss heißt eben, dass man sich irgendwo in der Mitte trifft. Und nicht, dass man Versprechen zu 100 Prozent aufgibt, wie die SPD das immer wieder tut.

    Hätte zum Beispiel die SPD in den letzten Koalitionsverhandlungen nur einen Teil ihrer LGBTI-Versprechen umsetzen können und andere nicht, wäre ich der erste, der das verteidigen würde.

    Aber gar nichts davon durchzusetzen und alles komplett aufzugeben ist kein Kompromiss, sondern Scheitern auf ganzer Linie.
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#29 HinnerkAnonym
  • 22.09.2018, 11:47h
  • Antwort auf #10 von Frage
  • Der Erfolg extremistischer Parteien fällt nicht vom Himmel, sondern hat immer Gründe.

    Soziale Ungleichheit und Zukunftsangst sind zum Beispiel der perfekte Nährboden. Beides wurde von der SPD mit ihrer Agenda 2010 und ihrer weiteren Politik danach massiv gefördert (siehe die Listen in den Beiträgen, wozu das geführt hat).

    Auch Frust über kungelnde und nur noch machtpolitisch taktierende Parteien ist Nährboden für extreme Kräfte. Auch da zeigt die SPD in der Causa Maaßen, wie man es nicht macht und Politikverdrossenheit erzeugt, die nur den Rechten nutzt.

    Insofern:
    Ja, die SPD hat zum Aufstieg der AfD genauso viel beigetragen wie die Union.

    Nicht nur als Mehrheitsbeschaffer der Union, sondern auch durch ihr eigenes Verhalten und zum Beispiel auch in Regierungen, wo die SPD der große Partner war und die Union nicht mal beteiligt war.

    Das alles setzt Entwicklungen in Gang, die früher oder später ganz automatisch die Rechten stark machen. Aber das hat die SPD die letzten 20 Jahre ignoriert und nicht wahr haben wollen. Und jetzt, wo diese Entwicklung Früchte trägt, ist es zu spät.
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#30 PietAnonym
  • 22.09.2018, 12:09h
  • Antwort auf #26 von AFD-Watch
  • Nein, die Frage ist nicht, welche Koalitionen ohne die Union möglich wären. Denn es ist naturgemäß sehr schwer, eine Regierung ohne die mit Abstand stärkste Partei zu bilden. Dann muss man eher dafür sorgen, dass weniger Leute die Union wählen. (Und die SPD koaliert ja sogar mit der Union, wenn es eine Mehrheit links der Union gibt, wie in der letzten Legislaturperiode.)

    Die Frage ist eher, ob andere Parteien sich in einer Koalition genauso von der Union über den Tisch ziehen lassen, wie die SPD.
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#31 FrageAnonym
  • 22.09.2018, 12:17h
  • Antwort auf #29 von Hinnerk
  • Ist nur seltsam , dass niemand hier den Untergang von CDU und CSU fordert oder vielleicht sogar das Verschwinden der neoliberalen FDP, sondern immer nur druff uff die SPD.
    Und wo bleiben die viel gepriesenen Alternativen????
    Die Grünen?
    Sozialpolitisch leider eine Nullnummer, deren Klientel sich größtenteils aus betuchten BoBos ( Bourgois-Bohéme) ) rekrutiert.
    Die Linke?
    Putinisten und Sozialisten, die glauben, man könnte Gerechtigkeit auf nationaler Ebene herstellen.
    Sollen WIR vielleicht eine LGBTTI-Sozialistische Partei gründen, die dann wer wählt?
    Das ist leider eine Träumerei.
    LGBTTI Themen werden nie so wichtig sein, um wahlentscheidend zu werden.
    Wir bräuchten linke gesellschafts- und sozialpolitisch, international agierende Bewegungen mit Charisma und Mut zum europäischen Gedanken.
    Ich gebe Dir Recht: Der kungelnde Saustall und die Elitenwirtschaft in der deutschen Parteienlandschaft führt zu Verdruss und Radikalisierung.
    Aber wehe uns Allen, wenn noch mehr Idioten glauben, die AfD wäre da eine Verbesserung.
    Parteien wie die AfD sind der Untergang.
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#32 HinnerkAnonym
#33 michael008
  • 22.09.2018, 12:31h
  • Antwort auf #30 von Piet
  • Also nochmals:

    Die Linke Mehrheit 2013 gab es nur auf dem Papier.
    SPD wollte nicht ( dumm genug, in der Tat )
    und die Grünen wollten auch nicht.

    Ob sich andere auch so über den Tisch ziehen lassen?
    Also FDP hat sich 2013 definitiv nicht mit Ruhm bekleckert.
    Die Grünen in B-W geben eine recht zweifelhaftes Bild ab. Obwohl sie der größerer Koalitionspartner sind.
    Jamaika wurde durch Herrn Lindner verhindert.
    Bleibt abzuwarten ob das was wird.
    Aber gerne, macht mal, ich bin gespannt.
    Alles vielleicht besser als das widerliche Schauspiel, welches zur Zeit gespielt wird.
    Aber wie will man die eklige CSU integrieren.
    Diese Partei ist ein Schreckgespenst für jeden gesellschaftsliberalen Geist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 FrageAnonym
  • 22.09.2018, 12:51h
  • Antwort auf #32 von Hinnerk
  • Du bist derjenige, der hier etwas nicht versteht.
    Es geht nicht darum, dass ich nicht begriffen hätte, dass die SPD sich disqualifiziert hat.
    Hat sie, leider! Und zwar gründlich!!!!
    Es geht darum, dass NIEMAND hier, und wenn Du es noch so sehr behauptest, eine gangbare Alternative aufgezeigt hat.
    Und dass hier die SPD die Einzige Partei ist, abgesehen von der AfD, die pausenlos mit Untergangswünschen bedacht wird.
    Niemand stürzt sich auf die verlogene FDP und Ihren feigen Vorsitzenden.
    Niemand wünscht sich, dass die CSU mit ihren Anbiederungsversuchen an die AfD in der ewigen Versenkung verschwinden soll.
    Mich kotzt diese Einseitigkeit hier an.
    Wer soll den nun ran.
    Nennt doch mal Ross und Reiter!
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#35 michael008
#36 AFD-WatchAnonym
  • 22.09.2018, 13:14h
  • Antwort auf #30 von Piet
  • Hast du irgendeine Lösung für eine Regierung ohne die CDU oder welche Parteien nötig sind, damit die CDU (und besonders die CSU) aus der Regierung verschwindet. Nein. Das wird als naturgegeben hingenommen und es geht nur noch, mit welcher anderen Partei die CDU/CSU weniger schlimm ist.
    Bei dem ganzen aktuellen Hickhack ist die CSU die Wurzel des Übel, denn man sollte meinen, dass es die SPD ist, die sich mit der Union verkracht. Der Automatismus, dass die CSU mit der CDU automatisch dabei ist, der wird auch erst gar nicht hinterfragt. Keine andere Partei und kein anderes Bundesland nimmt sich diese Überheblichkeit heraus, als Landesverband den anderen ihre Politik zu diktieren.
    Hoffentlich gibt es bei der Bayern-Wahl dafür eine Watsche und die CSU wird in die Wüste geschickt.
    Apropos:

    www.der-postillon.com/2018/09/rest-csu.html
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#37 michael008
  • 22.09.2018, 13:15h
  • Antwort auf #30 von Piet
  • "Dann muss man eher dafür sorgen, dass weniger Leute die Union wählen"

    Das ist genau das, was hier passieren muss.
    Denn nämlich nur, wenn weniger Union gewählt wird, wird es einen Politikwechsel geben.
    Solange die Union stärkste Partei bleibt, wird sich nichts Substanzielles ändern.
    Es sei denn, die Union koaliert mit der AfD.
    Österreich macht's vor.
    Auf so einenn Politikwechsel können wir aber wohl alle gut verzichten.
    Hoffe ich jedenfalls.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#38 FrageAnonym
  • 22.09.2018, 13:35h
  • Antwort auf #36 von AFD-Watch
  • Danke,
    genau deswegen meine Diskussion hier. Bei der ununterbrochenen SPD Schelte hier, fehlt mir nämlich der Hinweis auf die anderen Schuldigen.
    Auf diejenigen, deren Ausscheiden aus der Regierung mindestens !!! ebenso wichtig wäre.
    Fängt mit C an und hört mit U auf.
    Den Rest kann man sich denken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#39 Heiko KAnonym
  • 22.09.2018, 13:49h
  • Antwort auf #34 von Frage
  • Doch, die Union und die FDP sind genauso miserabel wie die SPD. Aber ohne die SPD könnte die Union GAR NICHTS. Also ist auch die SPD, die der Union immer wieder die Mehrheiten für ihre Politik sichert, keinen Deut besser.

    Meiner Auffassung gibt es für die SPD nur noch eine letzte Rettung, das Gesicht zu wahren: sie muss auf der Entlassung des notorischen Quertreibers Horst Seehofer bestehen.

    Kann die SPD sich damit nicht durchsetzen, muss sie auch so konsequent sein und die GroKo verlassen. Dann kann Merkel gucken, wo sie ihre Mehrheiten herbekommt. Oder eine Minderheitsregierung, wo sie für jedes Projekt immer um neue Unterstützung werben muss, was echter Demokratie am nächsten käme.
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#40 FrageAnonym
#41 PeerAnonym
  • 22.09.2018, 16:41h
  • Antwort auf #39 von Heiko K
  • Volle Zustimmung.

    Entweder Horst Seehofer verlässt die Koalition oder die SPD sollte das tun.

    Wenn die SPD weiter mit diesem Rechtspopulisten koaliert, würde das nicht nur die SPD atomisieren, sondern auch die AfD in nie gekannte Höhen katapultieren. Will die SPD das auf ihrem Gewissen haben?
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#42 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 23.09.2018, 07:04h
  • Sicher, da muss nachgebessert werden. Was aber außen vor bleibt, sind die Lesben und Transsexuellen, die in die KZs wegen ihrer sexuellen, bzw. geschlechtlichen Identität kamen. Nur dass sie offiziell nicht unter den Paragraphen fielen.
    Es sind Berichte bekannt, wonach an Transsexuellen "Operationen" vorgenommen wurden, an denen einige starben, und, das Lesben, vor allem, wenn sie Sozialdemokratinnen oder Kommunistinnen waren, in Nazibordellen arbeiten mussten. Was ist mit ihnen? Sind sie etwa keine Opfer der Nazis? Oder zählen sie nicht, weil der Paragraph nur Männer verurteilte?
    Hier soll und muss nachgebessert werden!
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#43 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#44 EternalAlmanAnonym
#45 TheDadProfil
  • 23.09.2018, 21:59hHannover
  • Antwort auf #33 von michael008
  • ""Die Linke Mehrheit 2013 gab es nur auf dem Papier.
    SPD wollte nicht ( dumm genug, in der Tat )
    und die Grünen wollten auch nicht.""..

    An dieser Stelle sei dann auch daran erinnert, daß Sahra Wagenknecht den Grünen und der SPD noch VOR der konstituierenden Sitzung im Oktober 2013 angeboten hatte die Ehe-Öffnung an der sich androhenden Koalition vorbei zu öffnen, um das Wahlversprechen der SPD zu erfüllen..

    Anschließend mußte man lange Dreineinhalb Jahre die Sozis immer wieder zum Jagen tragen bis dann der Antrag von Volker Beck auf dem Grünen-Parteitag eine Welle auslöste die zur Ehe-Öffnung führte, für die sich die SPD immer noch feiert..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#46 TheDadProfil
  • 23.09.2018, 22:19hHannover
  • Antwort auf #34 von Frage
  • ""Es geht darum, dass NIEMAND hier, und wenn Du es noch so sehr behauptest, eine gangbare Alternative aufgezeigt hat.""..

    Es gibt seit Jahrzehnten gangbare Alternativen..

    Die werden vom Wähler aber nicht gewählt, weil der "Deutsche" immer auf "bewährtes" setzt, und seit den Reden eines Franz-Josef Strauss im Bundestag, wo er noch darüber fabulierte ob denn diese Republik eine "4.Partei" überhaupt bräuchte, und damit die Ausweitung seiner CSU auf den Bund meinte, und so gar nicht mitbekam das die Grünen längst im Anmarsch auf die Parlamente waren, "denkt" der "deutsche Wähler" immer noch, es könnten nur die Großen richten, und alles andere sei jenseits der Demokratie die uns die US-Amerikaner verordnet haben..

    Hätte der Wähler nämlich einen echten Sinn für Demokratie, er hätte sich spätestens nach 8 Jahren Kohl eine Koalition aus Grünen, FDP, den Linken und den Freien Wählern zusammen-gewählt um den Großen aus UNION und SPD mal den Stinkefinger zu zeigen, denn das wäre dann eine echte "alternative für Deutschland" gewesen, und hätte sowohl der Wiedervereinigung als auch dem Aufbau Ost gut getan..

    So hat man satte 8 Jahre nach der "Energie-Wende" gerade einmal 19 Prozent der dafür notwendigen Strom-Trassen realisiert, und das für ein "Klima-Ziel 2020"..

    Zwischen 60 und 80 Prozent der Windparks liefern Strom für die Tonne, anstatt damit Wasserstoff zu produzieren, diesen mit Kesselwagen über die Bahn nach Bayern zu karren, um dort in deren hypermodernen Gas-Kraftwerken den saubersten Strom zu erzeugen, den es derzeit gibt..

    So ganz nebenbei wäre damit einer WasserstoffIndustrie entstanden die Tankstellen für Wasserstoff-Stromer-Autos zur Verfügung stellte, denn von den angepeilten 1 Million E-Autos bis 2020 sind gerade einmal etwas mehr als 76.000 zugelassen, und die Produktivität der deutschen Auto-Industrie ist nicht vor 2035 in der Lage die Produktion bis dahin auf ein Maß zu bringen um dieses Ziel zu erreichen..

    Die alternativen für die Politik erschöpfen sich dann auch in einem
    "weiter so"
    denn der Wähler "denkt" immer noch, diese deutsche Politik sei das beste, was man für seine Steuern kriegen kann, und wählt dann auch konsequent immer noch gegen seine eigenen Interessen..

    Da paßt dann immer noch der Satz von Matthias Claudius
    "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#47 TheDadProfil
#48 michael008
#49 michael008
  • 23.09.2018, 22:52h
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Was ich damit meinte:
    Sie hat nichts auf die Reihe bekommen.
    Für LGBTTI schon mal gar nichts.
    Und Bürgerrechte, die sich die FDP immer so gerne auf die Fahne schreibt: Fehlanzeige.
    Was allen in Erinnerung bleibt, ist die bescheuerte Hotel-Mehrwertsteuerreform, die sie zusammen mit der CSU auf den schlechten Weg gebracht hat.
    So gesehen war das Rausfliegen aus dem Bundestag mehr als gerechtfertigt.
    By the way: Sie hätte besser noch eine Legislaturperiode draußen bleiben sollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#50 michael008
  • 23.09.2018, 23:01h
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • Bin völlig Deiner Meinung, besonders was die Energiewende angeht.
    Aber was nützt uns Wählerschelte.
    Wir könne hier in dieser Community nur unseren Standpunkt darlegen und hoffen, das zumindest hier einige Leute daraus die Konsequenz ziehen und eben Parteien diesseits von Union, FDP und vor allem AfD wählen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#51 TheDadProfil
  • 24.09.2018, 11:31hHannover
  • Antwort auf #49 von michael008
  • ""Was ich damit meinte:
    Sie hat nichts auf die Reihe bekommen.
    Für LGBTTI schon mal gar nichts.""..

    Die FDP hat so lange sie in Koalitionen mitregierte immer GEGEN LGBTTIQ*-Rechte agiert, abgefangen mit der Verweigerung der geplanten Abschaffung des § 175 durch die Regierung Brandt 1969, bis hin zur Gegenstimme zur ELP durch Guido Westerwelle 2001..

    Das derzeitige Partei-und Wahl-Programm der FDP in Sachen LGBTTIQ*-Rechte ist dann auch nichts weiter als "von anderen abgeschrieben" um wieder in den Bundestag zu kommen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#52 TheDadProfil
#53 michael008
#54 michael008
#55 Homonklin44Profil
  • 24.09.2018, 18:32hTauroa Point
  • Wenn der Herr Lauinger dieses schändliche Korinthendrücken noch hätte mitbekommen müssen. Herrje.

    Dassman sowas auch nicht in der Zusammenarbeit der Funktionen hinbekommen kann, ohne dass es ständig drum gehen muss, welche Partei was am besten verhindert und verbrockt. Irgendwie ist wohl der Eindruck falsch, dass man diese Leute in ihre Positionen setzt, damit die da miteinander etwas Anständiges zuwege bringen.
    In der Schul-AG hätte man die Leute, die sich andauernd um das Ansehen der Positionen sorgen, anstatt sinnbringend am Projekt zu arbeiten, längst in die Ecke gestellt.
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#56 TheDadProfil
  • 24.09.2018, 21:11hHannover
  • Antwort auf #54 von michael008
  • Ich finde das muß man hier ernst nehmen, denn auch wenn wir das als singulär empfinden mögen, so ist er mit dieser Auffassung bezüglich der Europa-Wahl ja nicht wirklich alleine, und mit seiner Ablehnung der Ergänzung des Artikel 3 GG auch nicht..

    Wahrscheinlich ist daß er sich schon aus Trotz gar nicht mit dem ihm entgegengebrachten Argumenten beschäftigt..
    Aber Andere dann vielleicht schon..
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#57 michael008
  • 24.09.2018, 21:48h
  • Antwort auf #56 von TheDad
  • Du hast natürlich Recht mit dem Ernstnehmen der Lage, der Argumente die nötig sind um einigen hier und auch in der persönliche Begegnung klarzumachen, wie wichtig Europa, die Europawahlen und die Ergänzung des Art 3 GG sind.
    Aber ehrlich, eine Diskussion mit @Patroklos ist extrem ermüdend, wenn nicht gar ernüchternd.
    Mir fehlt es einfach an Energie, weiter ständig auf das Ne, Doch, Trotzdem und selber blöd einzugehen.
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#58 ursus
  • 24.09.2018, 22:57h
  • Antwort auf #57 von michael008
  • "Mir fehlt es einfach an Energie, weiter ständig auf das Ne, Doch, Trotzdem und selber blöd einzugehen."

    eure liebevollen bemühungen um eine diskussion auf argument-ebene sind ja wirklich rührend, aber die zeit kannst du dir wirklich sparen. das geht schon seit jahren so und wird sich nicht ändern.
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#59 MilchmädchenAnonym
  • 25.09.2018, 09:45h
  • Antwort auf #33 von michael008
  • >Jamaika wurde durch Herrn Lindner verhindert.

    Nein!
    Sondern durch Mutti Merkel, welche auf einem "weiter so" beharrte - und dies auch noch als brauchbaren Kompromiss zwischen den Reformvorstellungen der Bündnisgrünen und den Reformvorstellungen der FDP ansah.

    Daher war es sogar geboten, dass die FDP sich dem eben (unter Verzicht auf zahlreiche Pöstchen!) verweigerte!!!

    Die üblen Folgen des trotzdem (nun stattdessen mit der SPD) durchgeführten "weiter so" erleben und beklagen wir alle gerade...
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#60 michael008
  • 25.09.2018, 10:18h
  • Antwort auf #59 von Milchmädchen
  • Was wollte der liebe Posterboy denn ändern?
    Noch weniger Soziales für noch mehr Neoliberalismus?
    Oder welches Weiter so wollte er denn nicht mittragen. Die Flüchtlingspolitik?
    Die Energiepolitik?
    Der Solidaritätszuschlag wurde ihm nicht schnell genug abgeschafft, ja ja.
    Er hatte schlicht und ergreifend Sorge, das er wieder von Merkel an die Wand gedrückt wird, wie schon seine Vorgänger 2009-2013.
    Die Union ist doch der erklärte Lieblingspartner der FDP, oder warum das standhafte Ablehnen einer Ampel.
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#61 TheDadProfil
  • 25.09.2018, 11:08hHannover
  • Antwort auf #59 von Milchmädchen
  • ""Nein!
    Sondern durch Mutti Merkel,""..

    Ich denke hier spielt Dir das was man wahrnehmen will, mal wieder einen Streich, denn die Mutti war hier weit weniger beteiligt an der Eskalation in den Sondierungsgesprächen zwischen Schwarz-Gelb-Grün als ein Herr Seehofer, der mit der FDP gar kein Problem hat, die kennt er nämlich schon aus der Legislatur 2009 bis 2013..

    Die CSU will im Bund nicht mit den Grünen, und so wurde vehement gegen ein Jamaika-Bündnis agitiert und auch öffentlich Unsinn kolportiert..

    Das die CSU nun vielleicht nicht darum herum kommt mit den Grünen in Bayern eine Landesregierung bilden zu müssen nagt jetzt schon an den Herren Söder und Seehofer..
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