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Kommentare zu:
Tausende schwule und lesbische Paare haben geheiratet


#1 PatroklosEhemaliges Profil
  • 22.09.2018, 10:06h
  • Das sind doch mal erfreuliche Neuigkeiten aus der Hauptstadt! Wenn das nur jeden Tag der Fall wäre!
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#2 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 22.09.2018, 10:34h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Deine Hauptstadt-Phobie nimmt langsam absurde Züge an. Du kannst diesen Artikel ja jeden Tag 1x lesen - er bleibt ja auch später noch online :-))

    Übrigens finde ich zum Thema, dass es an sich völlig unerheblich sein muss, wieviele schwule und lesbische Paare die Möglichkeit genutzt haben, nun eine "echte Ehe" einzugehen.

    Aus meiner Sicht zählt lediglich die Möglichkeit, dies nun endlich gleichberechtigt zu tun.

    Und wenn es nur ein einziges Paar gewesen wäre, wäre die Gesetzesänderung bereits gerechtfertigt, richtig und notwendig gewesen. Denn gleiche Menschenrechte sind nun mal gleiche Menschenrechte - völlig unabhängig von der Zahl derer, die konkret betroffen sind oder rechtliche Regelungen tatsächlich in Anspruch nehmen.
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#3 kuesschen11Profil
  • 22.09.2018, 10:38hFrankfurt
  • Und die Welt dreht sich durch die Ehe für Alle noch wie gewohnt weiter - allerdings mit mehr Gerechtigkeit für schwule und lesbische Paare.

    Ich hoffe, die Tendenz zum Heiraten steigt bei LGBTTIQ's weiter an.

    Daran werden auch die Unkenrufe einer AfD nichts mehr ändern können.
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#4 HinnerkAnonym
  • 22.09.2018, 11:22h
  • Das zeigt, wie groß der Bedarf ist und dass die Eheöffnung ein Erfolgs-Modell ist.
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#5 Heiko KAnonym
  • 22.09.2018, 14:01h
  • Die Eheöffnung war ein wichtiger erster Schritt historischer Bedeutung, dem aber noch weitere Schritte auf dem Weg zu voller Gleichstellung folgen müssen.

    Die wichtigsten sind:

    - Aufnahme der sexuellen Identität und sexuellen Orientierung in Art 3 GG. Davon hängt alles andere ab.

    - Verbot sog. Konversionstherapien. Da geht es schließlich um die Gesundheit und das Leben von Menschen.

    - ein Ende der Diskriminierung lesbischer Eltern im Abstammungsrecht, wo sie immer noch gegenüber schwulen und heterosexuellen Eltern diskriminiert werden

    - Reform der rechtlichen Situation Trans- und Intersexueller

    - Rehabilitierung ALLER Opfer des Paragraph 175 und angemessene Entschädigung

    - nationaler Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie

    - mehr verpflichtende, altersgerechte Aufklärung an allen Schulen.

    Das kann man natürlich nicht alles von heute auf morgen schaffen. Aber man muss zumindest mal anfangen.

    Ich erwarte von jeder Partei, die noch unsere Stimmen bekommen will, dass sie innerhalb einer Legislaturperiod mindestens die Hälfte der genannten Punkte umsetzt. 50 % sind ein guter Kompromiss. Und die anderen 50 % dann später.
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#6 IronikerAnonym
#7 DominikAnonym
  • 22.09.2018, 15:22h
  • "In der Mehrheit wandelten schwule und lesbische Paare im vergangenen Jahr ihre Lebenspartnerschaft in eine Ehe um. In durchschnittlich zwei Drittel der Fälle war das der Fall." (Zitat)

    - Mit anderen Worten: Etwas mehr als 4.500 der 7.000 gleichgeschlechtlichen Ehe-Schließungen waren bloß "Umwandlungen" sprich Altfälle. Mich als schwuler Mann ernüchtert die Zahl leider total, ich würde mir wesentlich mehr gleichgeschlechtliche Ehen wünschen. In Deutschland wird pro Jahr gut 400.000 mal geheiratet. Dagegen fällt die Zahl von 7.000 bzw. genauer 2.500 Gay Marriages leider total ab. Heiraten scheint unter Schwulen und Lesben (leider) nicht en vogue zu sein.

    Na ja, ich hab Mr Right auch noch nicht gefunden. :)
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#8 PatroklosEhemaliges Profil
#9 HansAnonym
#10 stephan
  • 23.09.2018, 17:35h
  • Tatsächlich hatte ich auch mit weitaus höheren Zahlen gerechnet, ... die Hauptsache aber sind doch gleiche Rechte, unabhängig davon, wie viel Personen sie nutzen!
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#11 WindheimerAnonym
#12 TheDadProfil
#13 michael008
#14 PatroklosEhemaliges Profil
#15 AuntieBioticEhemaliges Profil
#16 michael008
#17 PatroklosEhemaliges Profil
#18 michael008
#19 TheDadProfil
  • 24.09.2018, 11:48hHannover
  • Antwort auf #17 von Patroklos
  • ""Man muß nicht alles immer begründen können!""..

    Es geht hier um Minderheitenschutz..
    Eigentlich..
    Doch mit der Ergänzung des Artikel 3 GG um den Punkt Sexuelle Identität schützt man dann auch ALLE Bürger*innen des Landes vor Diskriminierungen aufgrund der Sexuellen Identität, und damit dann auch die Heterosexuellen des Landes..

    Du stehst mit Deiner Haltung innerhalb der LGBTTIQ*-Menschen ziemlich singulär, und stellst Dich damit dann auch auf die gleiche Stufe wie diejenigen, die sich anmaßen Menschen aus "nicht nachvollziehbaren Gründen" diskriminieren zu WOLLEN..

    Denn es gibt NICHT EINEN Grund der dazu berechtigte andere Menschen zu diskriminieren !
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#20 IronikerAnonym
#21 Homonklin44Profil
#22 Homonklin44Profil
  • 24.09.2018, 18:12hTauroa Point
  • Ich hätte auch mit höheren Zahlen gerechnet, so im 15000er Bereich wenigstens. Vielleicht zeigt das aber auch, dass Lesben und Sdchwule mit Bindungsbestreben seltener vorkommen, als Solche ohne den Wunsch zu einem abgesicherten Partnerleben. Oder aber es sind geeignete PartnerInnen für relativ Viele schwer zu finden.

    Nach allem zeigt es ein großes JA dafür, dass es noch Romantiker gibt und noch Leute etwa auch praktisch denken, zusammen eine Zukunft aufbauen, und die GrindR/Planetromeo ect. Leute nicht das Einzige sind, was Lesben oder Schwule im Leben erwartet.
    Man freut sich, und neidelt ein wenig, auch für die, welche ihre Liebe gefunden haben. Auchwenns im eigenen Leben nix damit wurde, davon rumgeträumt als Kind zu haben, und das erleben dürfen zu haben, wie dieser Traum Wirklichkeit wurde, und Menschen aus dem qualitativen Abstellgleis herauf gehoben, um gleichwertig zu sein - das allein ist das Erlebnis wert, dass Ehe nicht mehr zwischen Geschlechterkonstellationen trennt!
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#23 michael008
  • 25.09.2018, 11:40h
  • Antwort auf #22 von Homonklin44
  • "Vielleicht zeigt das aber auch, dass Lesben und Sdchwule mit Bindungsbestreben seltener vorkommen, als Solche ohne den Wunsch zu einem abgesicherten Partnerleben"

    Ich kann das nicht ganz glauben.
    Vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass auch sehr viele Schwule und Lesben, die schon ewig lang ohne Ehe mit Ihrem Partner oder ihrer Partnerin zusammengelebt haben, jetzt nicht wirklich den Unterschied in einer Heirat erkennen.
    Viele leben in ähnlichen wirtschaftlichen Verhältnissen, empfinden Ihre Partnerschaft vielleicht als ebenso fest und sicher wie eine Ehe ohne formelle Bestätigung.
    Ich bin nun auch schon fast 30 Jahre mit meinem Mann liiert und vielleicht heiraten wir noch aber sicher ist das nicht.
    Es gibt gute Gründe dafür und dagegen.
    Sehr froh sind wir jedenfalls, dass wir jetzt SELBST diese Entscheidung treffen dürfen und nicht andere für uns.
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#24 Bd50226Anonym
#25 Homonklin44Profil
  • 26.09.2018, 13:48hTauroa Point
  • Antwort auf #23 von michael008
  • Mich würde ja grade mal interessieren, welche Argumente Ihr dagegen so seht, oder welche tatsächlichen Nachteile im Vergleich zu einer Lebenspartnerschaft oder nicht formal registrierten Partnerschaft entstehen können. Als "Hagestolz" bin ich da sicher auch unterinformiert.

    Zwischen dummjugendlicher Träumerei von damals, und Realität, gibt es mitunter brachiale Unterschiede.

    Dass man selbst bestimmen kann, wie und wann, was man möchte, war wohl auch eines der Eckpfeiler-Argumente zum Pro. Die Option, erst gar keine Ehe eingehen zu können, hätte auf Dauer einen groben Wertklassen-Unterschied zwischen Hetero- und Homosexuellen bedeutet.
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#27 michael008
  • 27.09.2018, 12:27h
  • Antwort auf #25 von Homonklin44
  • Es muss gar keine Nachteile haben.
    Es kann einem einfach nicht mehr wichtig sein.
    In unserem Fall ist unsere Partnerschaft schon so lange im gesamten Lebensumfeld vollständig etabliert, so dass sich gefühlt kein Unterschied zu unseren homo- und heterosexuell verheirateten Familienangehörigen, Freunden und Bekannten ergibt.
    Es kann aber natürlich auch ökonomische oder einfach terminliche Gründe geben, warum eine Heirat nicht vordringlich ist.
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