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Kommentare zu:
Die Landtagswahl in Hessen im queeren Parteiencheck


#1 TimonAnonym
  • 24.09.2018, 19:06h
  • Was von Versprechen der SPD zu halten ist, sehen wir ja im Moment wieder mal sehr gut:

    Was haben die nicht nach der letzten Wahl erzählt, sie "hätten verstanden", es "dürfe kein Weiter So" geben, etc.

    Aber jetzt machen sie doch genauso weiter wie vorher. Wieder mal haben sie von den zahlreichen LGBTI-Versprechen, die sie vor der Wahl gemacht haben, kein einziges gehalten.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen:
    Kompromisse einzugehen ist in Koalitionen normal. Aber ein Kompromiss wäre es, nur einen Teil der Versprechen halten zu können, aber nicht alle Versprechen komplett aufzugeben.
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#2 PeerAnonym
  • 24.09.2018, 19:41h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Das darfst Du der SPD nun echt nicht vorwerfen. Weißt Du, wie schwer es ist, sich zur Rettung der Pöstchen von Nahles & Co noch irgendwie durch eine Koalition durch zu lavieren, die längst am Ende ist?!

    Alleine schon die Untätigkeit im Diesel-Skandal zu vertuschen, während die Luft in den Städten immer mehr verpestet wird und gutgläubige Diesel-Käufer quasi enteignet werden, während betrügerische Autohersteller geschont werden, kostet unglaublich viel Kraft.

    Oder es als Erfolg zu verkaufen, dass für Maaßen jetzt eine völlig neue Stelle geschaffen wird, die den Steuerzahler viel zusätzliches Geld kosten wird.

    Und so weiter......

    Das alles kostet die SPD so viel Kraft, dass man sich um so triviale Dinge wie Grundrechte, Wahlversprechen oder Sachpolitik wirklich nicht mehr kümmern kann.
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#3 MobyAnonym
  • 24.09.2018, 20:10h
  • Ich finde auch: viel wichtiger als Versprechen vor Wahlen ist das reale Handeln nach Wahlen.

    Und da haben sich z.B SPD und FDP immer wieder als totale Reinfälle herausgestellt, die zwar vor Wahlen gerne und viel über Homo- und Transrechte reden, das aber nach Wahlen sofort wieder als erstes vergessen.

    Und die Union ist eh unwählbar.

    Bleiben noch Grüne und Linkspartei. Die haben beide immer wieder bewiesen, dass die bei Homo- und Transrechten nicht nachgeben und das notfalls auch zur Koalitionsbedingung machen. Die müssen vielleicht auch mal Kompromisse eingehen, das sind dann aber auch echte Kompromisse, wo man noch einen Teil rausholen kann (also Schritt für Schritt vorwärts kommt) und nicht komplett aufgibt.
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#4 SteinigAnonym
  • 24.09.2018, 20:37h
  • "CDU warnt vor "Frühsexualisierung" an Kitas"

    Klar, die Merkelpartei kriegt langsam (berechtigte) Panik, dass die AfD sie überholt und will deshalb mit Homophobie punkten. In Umfragen ist sie ja schon zweitstärkste Kraft und nur noch 8% hinter der Union (bei der BTW waren es noch immerhin knapp 21% Unterschied). Die SPD und Grünen kann man eh in die Tonne treten.
    Ich werde die Linke wählen!
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#5 Logische KonsequenzAnonym
  • 24.09.2018, 21:11h
  • Antwort auf #4 von Steinig
  • Dass die AfD momentan zweitstärkste Kraft ist, ist vor allem die Schuld von Union und SPD, die alles tun, um die Unzufriedenheit der Bürger und deren Politikverdrossenheit in nie gerahmte Höhen zu katapultieren.

    Union und SPD haben jeden Realitätssinn verloren.
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#6 LachnummerAnonym
#7 PatroklosEhemaliges Profil
  • 24.09.2018, 22:19h
  • Antwort auf #6 von Lachnummer
  • Er meinte ja auch auf Bundesebene! Wenn man die Ergebnisse der aktuellen Sonntagsfrage anschaut, dann gibt es derzeit in Sachen Zweierkoalition eine Mehrheit für eine Große Koalition (CDU und SPD). Einzige Alternative wäre die Jamaikakoalition. Für Rot-Rot-Grün reicht es nicht, dafür aber theoretisch für eine Koalition aus CDU, SPD und FDP (Belgien- oder Deutschlandkoalition).
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#8 TimonAnonym
  • 24.09.2018, 22:41h
  • Antwort auf #6 von Lachnummer
  • Und Du glaubst wirklich, die Landesverbände hätten keinerlei Einfluss auf die Partei in Bundesfragen? Wo kommen denn die Abgeordneten her? Aus den Wahlkreisen.

    Ohne den Druck aus den Landesverbänden würden Nahles, Scholz & Co die ursprüngliche Lösung doch immer noch schönreden.

    Nicht, dass die jetzige Lösung (die nur wieder Seehofer besänftigen soll) besser wäre.. Und wenn die Landesverbände die jetzt durchgehen lassen, verlieren sie halt auch Landtagswahlen.

    Aber die SPD und deren Fans leben schon dermaßen in ihrer eigenen Welt, dass die diese Zusammenhänge zwischen Bundes- und Landespolitik (und es gibt noch viel mehr Zusammenhänge zwischen den beiden) nicht mal mehr verstehen.
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#9 HofseeerAnonym
  • 25.09.2018, 09:02h
  • Antwort auf #6 von Lachnummer
  • In den 70ern gab es auch die drei Schreckgespenster Nahles, Stegner und Kahrs noch nicht. Da sehnt Mann sich sogar nach Gerhard Schröder zurück. Natürlich beeinflußt auch Bundespolitik die Landespolitik mit. Es ist naiv zu glauben, dass die Maaßen Geschichte dem hess. Wähler* egal ist.
    Ich gehe mal von einer totalen Klatsche für die SPD aus, und in Bayern für die CSU und Seehofer genauso, und AfD Sieg auf voller Linie...
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#10 LachnummerAnonym
#11 michael008
  • 25.09.2018, 09:59h
  • Antwort auf #8 von Timon
  • Natürlich hat die Bundespolitik Einfluss.
    Aber war CDU/CSU nicht an der Maassen Affäre beteiligt?
    Was soll diese ewige Fokussierung auf die SPD von Dir, Peer Heiko und wie so noch alle eventuell heissen?
    Habt Ihr parteipolitisches Interesse an dem endgültigen Verschwinden der SPD?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#12 HinnerkAnonym
  • 25.09.2018, 10:21h
  • Antwort auf #6 von Lachnummer
  • Ob eine Partei kompetent und vertrauenswürdig ist, ist unabhängig davon, um welche Wahl es geht und ob sie regiert oder in der Opposition ist.

    Oder glaubst Du, dass irgendein Wähler sagt "Die SPD verarscht uns im Bund nach Strich und Faden. Die werde ich jetzt bei einer Landtagswahl wählen." Natürlich nicht.
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#13 HinnerkAnonym
  • 25.09.2018, 10:35h
  • Antwort auf #10 von Lachnummer
  • Natürlich war die CDU auch beteiligt. Aber der entscheidende Unterschied ist: die CDU hat auch niemals was anderes versprochen. Dann kann man diese Personalie gut oder schlecht finden und entsprechend wählen.

    Aber bei der SPD hat das eine ganz andere Qualität, weil die diejenigen waren, die Maaßens Entlassung gefordert und versprochen haben (Nahles: "Maaßen muss gehen und er wird gehen.") und die dann zunächst seiner Beförderung zugestimmt haben und jetzt eine ganz neue Stelle für ihn schaffen, was den Steuerzahler viel Geld kostet.

    Das erinnert mich an die Mehrwertsteuer-Erhöhung im Kabinett Merkel 1: die Union wollte 2 Prozentpunkte Erhöhung. Die SPD hatte versprochen, die Mehrwertsteuer (die ja vor allem kleine und mittlere Einkommen belastet) nicht zu erhöhen. Und der "Kompromiss" a la SPD war dann nicht etwa ein Treffen in der Mitte bei 1 Prozentpunkt, sondern dann wurde die Mehrwertsteuer sogar um 3 Prozentpunkte erhöht. Also mehr als die Union gefordert hatte.

    Und das haben auch ALLE Landesverbände der SPD mit getragen.

    Wer soll dieser SPD denn nochmal ein Wort glauben? Egal bei welcher Wahl.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#14 HinnerkAnonym
#15 michael008
  • 25.09.2018, 10:39h
  • Antwort auf #12 von Hinnerk
  • Ich verweise auf meinen Kommentar weiter unten.
    Ich hatte zwar mit dem Handy unter "Lachnummer" gepostet, aber es geht mir wirklich auf den Senkel, dass hier die ganze Zeit von Dir, Timon und Peer und was weiß ich noch wie ihr Euch alle nennt, die SPD als einzige Zielscheibe herhalten muss.
    Egal welcher Landtag gewählt werden soll.
    Welches Gesetz beschlossen wurde.
    Ob Bundespartei oder Landespartei.
    Glaubt IHR denn wirklich die Union wird mit einem andern Koalitionspartner ernsthaft andere Politik machen?
    Glaubt IHR denn wirklich eine Bundesrepublik OHNE die SPD ist eine bessere Bundesrepublik?

    Und bitte zum mitschreiben:
    ICH BIN KEIN FAN DER SPD,
    Jedenfalls schon lange nicht mehr!!
    Genaugenommen seit Schröder.

    Aber ich werfe Euch parteipolitische Agitation zum Schaden der Bundesrepublik Deutschland und zum Schaden der LGBTTI Community vor, wenn Ihr dazu beitragt, dass die die Union auch noch die nächsten 16 Jahre an der Macht bleibt, weil es nämlich keine linke Mehrheit ohne die SPD geben wird.
    Jedenfalls nicht absehbar.
    Die Grünen, die ich eigentlich sehr schätze, werden vorläufig nicht den Kanzler stellen, oder glaubt Ihr daran?

    Ich sehe da eher eine Entwicklung wie in Österreich.
    Die in die Enge getriebene Union wird sich auf eine Koalition mit der AfD einlassen, mittelfristig.
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#16 HofseeerAnonym
#17 michael008
  • 25.09.2018, 10:52h
  • Antwort auf #13 von Hinnerk
  • Ja so kann man es natürlich auch betrachten,
    Nur weil Frau Merkel in unsere Richtung nichts verspricht, kann man Ihr Ihr auch nicht vorwerfen nichts zu halten.

    Da ist was dran.
    Das tut die Afd auch nicht.
    Also !

    Oder man kann auch Trump loben, weil er genau den Dreck durchzieht, den er versprochen hat.

    Prima.

    Ja die SPD hat wie ich bereits sagte weniger als KEIN Glanzstück abgeliefert in den letzten 20 Jahren.

    Aber es ist sinnlos, ständig ihren Untergang zu fordern.
    Man kann nur hoffen, dass die SPD irgendwann zu Dingen zurückfindet, die sie mal stark gemacht haben.
    Die Union wird nie eine Alternative sein.

    Nebenbei:
    Frau Merkel hat mit Herrn Kirchhoff Dinge geplant gehabt, dagegen waren die Hartz IV Reformen von Schröder oder die WIRKLICH schlechte Mehrwertsteuererhöhung laue Lüftchen.
    Da können wir noch froh sein, dass Frau Merkel damals 2005 nicht mit der FDP regieren konnte.
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#18 michael008
  • 25.09.2018, 11:03h
  • Antwort auf #16 von Hofseeer
  • Die Nahles ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie.
    Da besteht glaube ich, Konsens.
    Der Schäfer-Gümbel wirkt mir ganz sympathisch ( ich kenne ihn aber zu wenig, zugegebenermaßen ) aber auch farblos.
    Beim Stegner bin ich mir nicht sicher.
    Er hat eine scharfe Zunge aber wie Du zurecht sagst, äußert er sich eher destruktiv als konstruktiv.

    Aber der Bouffier, puh.
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#19 PietAnonym
  • 25.09.2018, 11:58h
  • Antwort auf #11 von michael008
  • Es ist ja wirklich rührend, wie verzweifelt die SPD-Anhänger versuchen, sachlich fundierte Kritik als parteitaktisch zu verunglimpfen.

    Aber im Gegensatz zur SPD gibt es auch noch Menschen, die nicht nur parteitaktisch handeln, sondern denen es noch um Sachfragen geht.

    Übrigens:
    Kritik ist ja auch immer die Hoffnung auf Besserung. Ginge es einem nur um den Untergang der SPD, bräuchte man sich nur zurücklehnen und genüsslich zusehen, wie die sich gerade selbst zerlegen. Aber gerade, dass man sich noch die Zeit zur Kritik nimmt, beweist ja, dass man auf Besserung hofft, weil echte Sozialdemokraten wichtig wären für Deutschland. Nur dass die SPD das halt momentan nicht ist und die Hoffnung, dass sie das noch mal werden, immer mehr schwindet...
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#20 michael008
  • 25.09.2018, 12:24h
  • Antwort auf #19 von Piet
  • Jetzt hoffentlich letztmalig.
    Ich bin kein SPD Anhänger (mehr seit Schröder).
    Aber willst Du mir es ernsthaft als konstruktive Kritik verkaufen, wenn bei jeder halbwegs politischen Frage in diesem Forum festgehalten wird, wie verräterisch, unfähig und verabscheuungswürdig die SPD ihren Job erledigt. Immer und immer wieder darauf hingewiesen wird, dass die SPD unwählbar, untergangswürdig und alleinig Schuld an der Stärke der AfD, an der Politik von Angela Merkel, dem Untergang der europäischen Union,
    der Benachteiligung der LGBT ist.
    Letztens wurde sogar behauptet, die SPD sei verantwortlich für den Aufstieg des Nationalsozialismus gewesen.
    Es grenzt an schizoides Verhalten wie hier agitiert wird.
    Wenn Du eine neue Sozialdemokratische Partei haben möchtest, sei Dir das ungenommen.
    Meinst Du mit diesen Posts hier bei Queer.de erreichst Du das.
    Vielleicht wäre es besser innerhalb der SPD für eine Erneuerung dieser Partei zu kämpfen, als hier für deren Untergang zu werben.
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#21 michael008
  • 25.09.2018, 12:36h
  • Antwort auf #20 von michael008
  • So und noch, damit mich auch jeder ein wenig einordnen kann:

    Ich bin kein bedingungsloser Fan weder von
    SPD noch
    GRÜNEN noch
    LINKEN

    Ich bin ein Gegner der Politik
    der unsolidarischen, neoliberalen FDP,
    der "wertkonservativen" Union und
    der faschistoiden, nationalistischen
    AfD.

    Alles klar?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#22 HofseeerAnonym
  • 25.09.2018, 12:39h
  • Antwort auf #20 von michael008
  • "Vielleicht wäre es besser innerhalb der SPD für eine Erneuerung dieser Partei zu kämpfen, als hier für deren Untergang zu werben."

    Wer soll die SPD denn erneuern. Etwa Watschel-Wessi Andrea, die jüngere Ausgabe von Watschel-Ossi Angela?
    Anscheinend lebst du noch in deiner SPD Blase, wenn du das ernsthaft glaubst...
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#23 michael008
  • 25.09.2018, 12:54h
  • Antwort auf #22 von Hofseeer
  • Du kannst doch lesen, oder?
    Ich hatte geschrieben, dass Andrea Nahles eine Nullnummer ist.
    Aber sicherlich kann man eher eine vorhandene Partei von innen ändern als hier von neuen Sozialdemokraten zu schwafeln.
    Vielleicht ist Kevin Kühnert ja noch ein Lichtblick.
    Ich bin jedenfalls das "Wir wollen den Untergang der SPD" Geschrei leid.
    Ich werde dagegen weiter intervenieren.
    Gewöhn Dich dran.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#24 Heiko KAnonym
  • 25.09.2018, 13:00h
  • Antwort auf #20 von michael008
  • Hier wurde doch geschrieben, dass Kritik auch die Hoffnung auf Veränderung ist.

    All diese Dinge die Du unterstellst und das damit verbundene Vokabular kommen nur von Dir und sonst von niemandem.

    Außerdem: wenn eine Partei wie die SPD immer wieder verspricht, sich zu ändern, aber dann doch weiter macht wie immer, darf man sich nicht wundern, wenn das Vertrauen langsam gegen Null geht.

    Dein Gerede, die SPD von innen zu erneuern ist genauso naiv wie entsprechende Wünsche bei der katholischen Kirche.

    Wenn alle Leute mit Anstand und Rückgrat längst weg sind, ist halt keiner mehr da, der eine Partei von innen erneuern könnte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#25 TimonAnonym
  • 25.09.2018, 13:31h
  • Antwort auf #23 von michael008
  • ................................
    Ich bin jedenfalls das "Wir wollen den Untergang der SPD" Geschrei leid.
    Ich werde dagegen weiter intervenieren.
    Gewöhn Dich dran.
    ................................

    Und genauso wirst Du weiterhin Antwort darauf bekommen. Gewöhn Dich dran.

    Denn die GroKo schadet Deutschland und uns allen massiv. Und sie macht extreme Kräfte wie die AfD immer stärker. Insofern darf man sich nicht nur ein baldiges Ende der GroKo wünschen, sondern wenn es nicht noch schlimmer werden soll, muss man darauf hoffen.

    Es kann nicht sein, dass das Wohl von Frau Nahles & Co über dem Wohl des Landes und der Bürger steht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#26 michael008
  • 25.09.2018, 14:03h
  • Antwort auf #25 von Timon
  • Wenn Ihr hier weiter Marktschreier sein wollt?
    Ich habe da kein Problem mit.
    Ich kann das ab.
    Übrigens wünsche ich mir auch ein baldiges, nein ein sofortiges, Ende der großen Koalition.
    Aber ich wünsche mir eben nicht, wie Ihr, das Verschwinden der SPD von der Bildfläche.
    That's it.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#27 Heiko KAnonym
#28 Rechtsruck-WatchAnonym
#29 michael008
#30 michael008
  • 25.09.2018, 14:41h
  • Antwort auf #24 von Heiko K
  • All diese Dinge die Du unterstellst und das damit verbundene Vokabular kommen nur von Dir und sonst von niemandem:

    Falschaussage:

    www.queer.de/detail.php?article_id=31982&antwort_zeigen=
    ja#cc519124


    "das sind die Totengräberinnen unserer Demokratie. Das war die SPD in der Weimarer Republik aber auch schon, das scheint Teil des unausgesprochenen SPD-Parteiprogamms zu sein. Dass Doitschland immer wieder dermaßen nach rechts abrutschen kann, ist seit den 1920ern immer und immer wieder die Schuld der SPD"

    www.queer.de/detail.php?article_id=31991&antwort_zeigen=
    ja#cc519177


    "Oder genügt es der SPD noch nicht, mit ihrem aktuellen Personal-Gemauschel und ihren schmutzigen Deals die AfD zur zweitstärksten Kraft gemacht zu haben? "

    Das reicht doch erst mal oder brauchst Du mehr?

    Ach, und wenn "Kritik auch die Hoffnung auf Veränderung ist"
    Wie wäre es dann mal an die SPD Parteizentrale, Landes- und Ortsverbände zu schreiben, anstelle hier den Leuten ständig zu erklären warum man nicht SPD wählen darf.

    Unsere größere Sorge sollte vielleicht sein, queere Menschen davon abzuhalten Union oder AfD zu wählen.
    Wie Umfragen hier ergeben haben, gibt es davon nämlich erschreckend viele.
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#31 ursus
  • 25.09.2018, 16:28h
  • Antwort auf #20 von michael008
  • ich kann deine argumente zumindest teilweise sehr gut nachvollziehen. die kritik am verhalten der spd ist ja berechtigt. auch ich habe aber den eindruck, dass dabei manchmal die mindestens ebenso berechtigte kritik an cdu und csu nicht mehr das gewicht erhält, das ihr zustünde.

    aktuell ist doch beispielsweise fakt, dass seehofer nicht nur einen afd-freund schützt, fördert und sich sogar ins ministerium holt, sondern dass er wieder einmal die arbeit der koalition ganz bewusst mit seinen egotrips und machtspielchen torpediert, immer mehr zu einem deutschen trump mutiert und ganz nebenbei der größte glücksfall für die afd ist, die sich nur noch zurücklehnen und die stimmen einsammeln muss.

    wer kriegt aber die größte schelte ab? nahles.

    nicht, dass nicht kritik an beiden personen zu vernehmen wäre. aber sogar in meiner eher linkslastigen medienblase ging es fast die ganze zeit hauptsächlich um das versagen von nahles und die unglaubwürdigkeit der spd. so berechtigt diese kritik natürlich ist, so unverständlich ist mir, wie man dabei vergessen kann, wer da als böswilliger und gefährlicher troll in der regierung hockt und sich ins fäustchen lacht. wenn ich entscheiden sollte, welche person derzeit in der deutschen politik die gefährlichste und schädlichste ist, müsste ich nicht lange überlegen.

    eine regierung ohne cdu scheint ja bis auf weiteres leider nicht absehbar. eine alternative, die m.e. viel zu selten diskutiert wird, ist eine regierung mit der cdu, aber ohne die csu. nicht nur seehofer muss endlich weg, seine ganze ur-reaktionäre parteimischpoke ist das problem.
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#32 michael008
  • 25.09.2018, 17:17h
  • Antwort auf #31 von ursus
  • Danke.
    Das ist eben der Eindruck, den ich hier auch habe.
    Die CSU und besonders Seehofer ist ein Spaltpilz sondergleichen.
    Mit erschreckender Nähe zur AfD
    War er nicht derjenige, der schon bevor die Causa Maassen richtig heiss wurde, gesagt: " Wenn ich nicht Minister wäre, hätte ich in Chemnitz mitdemonstriert"
    Auch Söder, Scheuer und Dobrindt spielen nicht erst in der jetzigen Koalition, sondern auch bei den Jamaika Verhandlungen und der letzten GroKo eine unrühmliche Rolle.
    Sogar bei der schwarz-gelben Regierung war die CSU immer die Queertreibertruppe.
    Eine Regierung ohne die CSU wäre wahrscheinlich das Vernünftigste.
    Aber das wird nur möglich sein wenn CDU und CSU ihre Fraktionsgemeinschaft beenden und beide bundesweit antreten.
    Und darum wehre ich mich gegen die Dauerberieselung gegen die SPD, die in der Tat KEIN gutes Bild abgibt.

    Doch der Feind steht rechts und stand immer rechts!
    Nicht nur für uns LGBTTI.
    Ganz Europa wird von Rechtspopulisten, Nationalchauvinisten und "Wert"konservativen in die Zange genommen.

    Und ich bin froh, dass wir NOCH eine EU haben.
    Ich möchte nicht zurück in die unseligen Zeiten der Kriegs- und Nachkriegsjahre ( Adenauer ).
    Und deshalb habe ich eben wenigstens noch ein klein wenig Respekt vor der SPD der 60er und 70er Jahre.
    Mit der CDU/CSU hätte es noch nicht mal die Ostverträge gegeben.
    Ich habe noch gut das Geschrei der Unionspolitiker zu dieser Zeit im Ohr.
    Auch da wurde gerufen:
    Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten!
    Wie nach dem 1. Weltkrieg und wie auch schon mehrfach hier im Forum.

    Ich möchte das die älteste Partei der Welt NICHT untergeht, sondern sich erneuert.
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#33 michael008
#34 ursus
  • 25.09.2018, 18:18h
  • Antwort auf #32 von michael008
  • "Aber das wird nur möglich sein wenn CDU und CSU ihre Fraktionsgemeinschaft beenden und beide bundesweit antreten."

    ich hatte ja während des "sommertheaters" kurzzeitig die hoffnung, dass das passieren könnte. eigentlich schade, dass es nicht geklappt hat. das wäre mal eine entwicklung gewesen, die tatsächlich neue optionen für die deutsche koalitionsplanung geöffnet hätte.

    aber wer weiß, der möchtegern-trump hat sein pulver sicher noch nicht verschossen...
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#35 michael008
  • 25.09.2018, 18:31h
  • Antwort auf #34 von ursus
  • Ich muss zugeben, dass ich auch darauf hoffe, dass der Knallo von Seehofer noch vor der Bayernwahl aus Taktik oder Dummdreistheit wieder irgend eine neue Sauerei aus dem Ärmel zieht, dass sogar Angie nicht mehr anders kann, als ihn endlich vor die Tür zu setzen.
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