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"Garçon Magazine"

Paris: Büro von queerem Magazin verwüstet

Unbekannte stahlen Computer im Eingangsbereich des Unternehmens und hinterließen homofeindliche Botschaften.


Laut der Redaktion des Magazins sind die homophoben Verwüstungen die ersten ihrer Art

In der Nacht zum Montag haben Unbekannte versucht, in die Geschäftsräume des "Garçon Magazine" in Paris einzudringen. Das berichtet das 2015 gegründete Unternehmen in eigener Sache.

Verlagsleiter Christophe Soret, der auf der gleichen Etage wohnt, habe bei seiner Rückkehr in die Wohnung bemerkt, dass der Eingangsbereich des Unternehmens, das auch das Magazin "Qweek" verlegt, im Flur verwüstet worden war. Dort abgestellte Computer und Festplatten wurden entwendet, Kartons mit Büchern und Magazinen umgeworfen. Die beiden Bürotüren zeigten Spuren eines Einbruchsversuchs.

Twitter / garcon_magazine

An zwei Wandstellen hatten der Unbekannte oder die Unbekannten zudem die Inschrift "Sale PD" hinterlassen, was sich frei als "dreckige Schwuchtel(n)" übersetzen lässt – "PD" steht für "pédéraste". Die Straftat sei die erste, die man in rund vier Jahren in den Büros erlebt habe, so Soret. "Ich bin überrascht, das wir nie Probleme hatten. Wir werden jetzt wachsamer sein, aber in drei Wochen an einen anderen Ort ziehen."

Soret hatte umgehend die Polizei informiert und Strafanzeigen gestellt. "Wir mögen 2018 haben und in Paris leben, aber es gibt noch immer Homophobie und wir müssen zusammenstehen und solche Akte täglich anprangern."


Bild: Garçon Magazine

Gegenüber dem Online-Portal komitid.fr vermutete Soret, der Einbruch sei gezielt geplant gewesen. So sei zum Einlass in das Gebäude in der Rue de Lappe im Bastille-Viertel die Eingabe eines Türschloss-Codes notwendig. Möglicherweise hätten die Täter auch seinen Facebook-Account verfolgt, in dem er für Sonntagabend die Teilnahme an einer Veranstaltung angekündigt hatte. Inzwischen sei die Spurensicherung der Polizei im Flurbereich tätig gewesen.



#1 Heiko KAnonym
  • 25.09.2018, 13:13h
  • Die Rechten sind in ganz Europa wieder auf dem Vormarsch. Der eigentliche Grund dafür mag die Flüchtlings-Krise sein, aber damit gehen dann auch andere rechte Positionen (wie eben Homohass) einher.

    Wenn die demokratischen Politiker Europas nicht endlich gegensteuern, wird das noch ein schlimmes Ende nehmen.
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#2 Alexander_FAnonym
  • 25.09.2018, 13:45h
  • Wie wir im ersten Bild erkennen können, sind die Täter der französischen Rechtschreibung zumindest schonmal nur bedingt fähig.

    Warum man aber aus der Redaktion eines Schwulenmagazins die Computer klaut, ist mir auch schleierhaft. Hatten es die Täter gar auf das Archiv an Bildern von durchtrainierten jungen Männern abgesehen?

    @Heiko K

    Da über die Täter noch nichts bekannt ist, kann man auch nicht sagen, ob die Tat nun politisch motiviert war. So schlimm der derzeitige Rechtsruck ist, wage ich doch zu behaupten, dass die alltägliche Homophobie vor seinem Ausbruch keineswegs geringer war.
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#3 AuntieBiotic
#4 KriminalistAnonym
#5 Gerlinde24Profil
  • 25.09.2018, 14:35hBerlin
  • Die üblichen Verdächtigen in so einem Fall sind:

    Religioten
    Rechte Spinner
    Homophobe A***löcher
    Islamisten

    Bin gespannt, wer es war. Tippe auf Religioten.
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#6 stromboliProfil
  • 25.09.2018, 16:13hberlin
  • Antwort auf #5 von Gerlinde24
  • wozu den"islamisten, wenn der religiot schon erwähnt.

    Ist mit dem religiot nicht eindeutig genug gesagt was gemeint ist?
    Wozu noch die hervorhebung des ohnehin vielfältig missbrauchten tätertypus, wenn religion/en als urheber und täter hinreichend gekennzeichnet sind.
    Hier machen wir das werk, aus dem pegida entstand. Trennungen ziehen wollen, wo scheints unterschiedliches anzutreffen sei.

    Sich aber unterscheiden , unterschiede ausmachen wollen, ist rechtes werken-wirken & denken! Ist der boden, auf dem rechtes denken in die mitte demokratischen denkens eindringt und uns vergiftet..

    Dir sei nicht unterstellt rechtes zu denken, aber wir lassen uns allzu offt auf einen gefährlichen ritt auf der sprachlichen rasierklinge ein.
    Da wo unschärfe und vieldeutigkeit eben rechtes gedankengut geradezu sprießen lässt.
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#7 Patroklos
#8 Alexander_FAnonym
#9 Alexander_FAnonym
  • 25.09.2018, 23:30h
  • Antwort auf #3 von AuntieBiotic
  • Sollte der Anschlag von Religioten verübt worden sein, so kann man einen Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise wohl ebenfalls ausschließen. Von denen sind die meisten, egal nun im Kaftan oder Talar, ein hausgemachtes Problem, während die Flüchtlinge eher vor solchen Gestalten weggelaufen sind.
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#10 Homonklin44Profil
  • 26.09.2018, 15:00hTauroa Point
  • Antwort auf #6 von stromboli
  • An sich sind die Angeführten dieser Listung von Gerlinde allesamt eine Art von Religioten. Denn die alle begründen Ablehnung und Diskriminierung mit Elementen aus dem, woran sie glauben. Die rechten Spinner und homophoben A-Löcher gewöhnlich gradeso, wie die Anhänger des abrahamitischen Dunst-Zirkels.
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