Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=32030
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Bundestag: AfD bringt Antrag zur Abschaffung der Ehe für alle ein


#1 ZenkimausAnonym
  • 27.09.2018, 13:37h
  • Stampft die Alice auch wieder mit dem Fuß auf? Ausländer Thema geht wohl nicht mehr so gut. Nehmen wir uns eine andere Minderheit vor.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MandalorienAnonym
  • 27.09.2018, 13:44h
  • wie würdet ihr reagieren, wenn sie wieder abgeschafft wird? Rechnerisch wäre es vielleicht sogar möglich, wenn man bedenkt das es auch in der FDP viele Gegner gibt.

    Ich glaube Volksaufstand wäre die richtige Beschreibung für das woran ich mich beteiligen würde
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Pascal 88Anonym
  • 27.09.2018, 14:08h
  • Da sieht man wieder mal, was von der AfD zu halten ist.

    Dass die Union in Sachsen eine Koalition mit der AfD nicht mehr ausschließt und die Bundespartei inkl. Angela Merkel dazu schweigen, sagt auch sehr viel über die Union.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Keine ChanceAnonym
#5 Sukram712Anonym
  • 27.09.2018, 14:22h
  • Mich würde ja mal der Getzestext interessieren. Insbesondere, wie die sich den Umgang mit bereits geschlossen Ehen vorstellen. Also mit mir. ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#6 BlomiAnonym
  • 27.09.2018, 14:34h
  • Jetzt müssen alle demokratischen Parteien zusammen stehen und sich ganz klar von dieser Partei distanzieren.

    Jede Partei, die das nicht mit aller Deutlichkeit macht und die nicht jede Zusammenarbeit ausschließen, macht sich unwählbar.

    Und vor allem müssen endlich die Gründe beseitigt werden, die ein Erstarken der Rechten erst ermöglicht hat. Wenn das nicht endlich geschieht, werden die immer stärker werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 daVinci6667
#8 michael008
  • 27.09.2018, 14:43h
  • Antwort auf #5 von Sukram712
  • Das wäre interessant.
    Im Grundsatz aber vermute ich eine Herangehensweise wie unsere jüdischen Mitbürger sie bei den Nürnberger Rassegesetzen kennenlernen durften. Zwangsscheidungen dürften schwierig werden, aber eine ständige Herabwürdigung und Benachteiligung dieser Ehen wäre das Mindeste.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 sogarAnonym
#10 michael008
#11 TimonAnonym
  • 27.09.2018, 15:05h
  • Wir können ein starkes Signal gegen solche Ideen setzen, indem wir bei allen Wahlen nur noch solche Parteien wählen, die für unsere volle, 100%-ige Gleichstellung sind. Und die auch nicht nur davon reden, sondern auch entsprechend handeln.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 dellbronx51059Anonym
#13 BahnbrechendAnonym
  • 27.09.2018, 15:16h
  • Antwort auf #11 von Timon
  • Diese Idee hatten vor dir schon viele. Klar, könnte (man) das, die Theorie ist zumindest richtig.
    Nun kommt das aber:
    Wir sind keine Mehrheit. Und dann wählen viele nicht nur wegen ihrer sexuellen Identität. Zuletzt sind einige Politiker immer noch der "Meinung" es gäbe wichtigeres und unsere Themen könne man ignorieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 AFD-WatchAnonym
  • 27.09.2018, 15:22h
  • Kommt auch irgendetwas von den alter-naiven Pseudo-Homos hierzu, oder haben die sich schon in die Psychiatrie begeben, um ihr Stockholm-Syndrom behandeln zu lassen?
    Vielleicht mögen die mal erklären, inwiefern die Probleme, weshalb sie in die Partei eingetreten sind, durch die Abschaffung der Ehe für Alle gelöst werden sollenß
  • Antworten » | Direktlink »
#15 hugoAnonym
  • 27.09.2018, 15:26h
  • Im Wahlprogramm der AFD steht, daß sie sich für eine Besserstellung von Rentenaufstockern einsetzen werden, die durch Einzahlungen in die Rentenkasse einen Teil ihres Grundbedarfs aus Eigenmitteln bestreiten.
    Ergebnis:
    Tote Hose
    Stattdessen kümmern die sich um Aufhebung von geltendem Recht, wohlwissend, daß dieses Ansinnen erfolglos bleiben wird.
    Nicht für die Menschen etwas tun, sondern gegen die Interessen von Minderheiten agieren-das ist das wahre Gesicht der AFD!
  • Antworten » | Direktlink »
#16 JustbecauseAnonym
  • 27.09.2018, 15:51h
  • Frau Weidel kann hier mal sehen, wozu Ihre Partei fähig ist. Und die LGBTIQ* die AfD gewählt haben ebenfalls.
    Und das wäre mit Sicherheit erst ein Anfang gegen uns.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 DominikAnonym
  • 27.09.2018, 16:02h
  • Ich finde den Antrag richtig gut, weil...

    1. Die braune Kuh Alice Weidel kriegt so die Chance, entweder für den AfD-Antrag und damit gegen sich selbst als lesbische Frau, oder aber im ureigenen persönlichen Interesse und dann aber gegen ihre eigene Fraktion zu stimmen. So oder so wäre das eine Win-Win-Situation für all diejenigen, welche die unerträgliche Bigotterie dieser braunen Sumpfkuh bloßstellen wollen.

    2. Bietet es der CDU/CSU-Fraktion die einmalige Gelegenheit, mit den anderen demokratischen Fraktionen diesen absurden wie menschenfeindlichen Antrag abzulehnen. Via Fraktionszwang wird es wohl genau dazu auch kommen, sodass sich dann sagen ließe: Die "Ehe für alle" ist nun endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wird auch von CDU/CSU nicht mehr in Frage gestellt, und nur noch Rechtsradikale wollen sie bekämpfen.

    Eigentlich ein super Antrag, dessen breite Ablehnung die "Ehe für alle" sogar noch bestärken wird. Prima AfD! Eeuer Schuss wird nach hinten losgehen, und dafür müsste man euch schon fast wieder dankbar sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 stromboliProfil
#19 MariposaAnonym
  • 27.09.2018, 16:04h
  • Ich kotze im Strahl ! Aber hat wirklich jemand etwas anderes als diese perfide Masche erwartet? Hauptsache, man kann sich inszenieren.

    Martin Schulz hat recht: "Sie gehören auf den Müllhaufen der Geschichte!". Diese miefige und bräunlich gefärbte Truppe ist ein Gefahr für den inneren Frieden in diesem Land. Wehret den Anfängen.....
  • Antworten » | Direktlink »
#20 marcocharlottenburgAnonym
  • 27.09.2018, 16:04h
  • Da zeigt sich, wie notwendig eine Änderung des GG zu unseren Gunsten ist. Andernfalls kann man darauf wetten, dass es immer wieder Versuche geben wird. Und ja, auch eine Verfassung ist natürlich nicht unumstößlich, aber ich hoffe, solche Mehrheiten wird es nie geben, dass man sich die Gedanken machen muss. Falls ja, muss man wohl die Koffer packen...
  • Antworten » | Direktlink »
#21 MariposaAnonym
  • 27.09.2018, 16:09h
  • Antwort auf #2 von Mandalorien
  • Die FDP befindet sich in keiner Koalition und muß daher auch keine Rücksicht nehmen (was als solches aber natürlich zu kritisieren wäre). Es gäbe bestenfalls ein paar Stimmen aus der Union, die würden sich aber eher zaghaft zu Wort melden

    Ich sehe keine Chance, daß es für diesen miesen Antrag auch nur im Ansatz eine Mehrheit geben könnte. Und das ist auch gut so !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#22 Danny387Profil
#23 michael008
#24 dellbronx51069Anonym
#25 SXMPiratProfil
#26 RyluriAnonym
  • 27.09.2018, 18:54h
  • Was soll das immer mit Sprüchen wie "Die Partei lässt ihr Masken fallen" usw.? Es ist klar ersichtlich was für Leute das sind und alle die sie wählen wissen genau was sie da wählen. Sie denken sich halt einfach nur, das Negative betrifft mich selbst ja sowieso nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 johannbAnonym
  • 27.09.2018, 20:39h
  • Die Wähler und Wählerinnen von der AFD sind einfach nur dämliche Leute..... (hab im persönlichen Umkreis den Eindruck, dass die in meinem Umfeld hauptsächlich von Frauen gewählt werden. Deren Ehemänner, Partner, männliche Freund sind eher abgeneigt von dieser Narziss-Partei (Narziss bewusst geschrieben))...
  • Antworten » | Direktlink »
#28 BananeAnonym
#29 StolpersteinAnonym
  • 27.09.2018, 21:25h
  • Es zweitrangig, dass die menschenverachtenden Anträge der AfD abgewiesen werden. Wichtig ist für die AfD, dass ihre menschenverachtenden Forderungen thematisiert, publiziert und diskutiert werden. Durch dieses schleichende Gift erscheint es der Gesellschaft immer natürlicher, dass auch Menschenrechte diskutabel wären. Parallel lässt die AfD ihre wachsende Anhängerschaft skandierend durch die Straßen marschieren und auf Plätzen auflaufen, um Masse zu demonstrieren und somit Druck aufzubauen.

    Es geht der AfD um einen kalkulierten Tabubruch mit dem mittelfristigen Ziel, Menschenrechte zur Disposition zu stellen, und mit dem längerfristigen Ziel, Menschrechte bestimmten Bevölkerungsgruppen, z. B. Schwulen, vorzuenthalten. Ihr Endziel dürfte klar sein.

    Genau diese Strategie hat bereits die NSDAP Ende der 1920er-Jahre erfolgreich verfolgt. Das Ergebnis kennen wir.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 stephan
  • 27.09.2018, 21:25h
  • Tatsächlich sehe ich zurzeit auch keine unmittelbare Gefahr dafür, dass sich die AfD mit ihrem Ansinnen durchsetzen könnte, aber es bereitet mir Unbehagen, nun zu jeder Zeit auf der Hut sein zu müssen, um jeden Angriff parieren zu können! Wir müssen weiterhin jederzeit für unsere Rechte aufstehen und laut sein, denn wie Martin Schulz schon sagte, diese Leute haben das Land schon einmal in den totalen Untergang geführt ... und das muss jeden Tag laut gesagt werden!
  • Antworten » | Direktlink »
#31 Shinkaishi
  • 27.09.2018, 21:32h
  • Es ist vielleicht nützlich, Alice Weidel und andere Homosexuelle in der AfD in offenen Briefen oder auf sozialen Medien direkt diesbezüglich zu konfrontieren und sie wenn möglich in Erklärungszwang zu bringen.

    www.alice-weidel.de/impressum

    Am besten noch Äußerungen der Damen und Herren dazu packen, in denen sie die Haltung zu den Rechten von Homosexuellen in ihrer Partei zu relativieren suchen oder sich sonstwie im Widerspruch zu diesem Gesetzesentwurf verhalten haben.

    Ich denke, aller hier geäußerter Frust verdient es auf jeden Fall, gerade Alice Weidel und Konsorten zugetragen zu werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#32 BlondblueAnonym
  • 27.09.2018, 21:38h
  • Alice Weidel hatte sich ja schon voriges nicht zur Ehe für alle geäußert, weil es für sie privat keine Priorität hätte, ihre dunkelhäutige Lebenspartner in zu heiraten. Das allein zeigt wie bigott die Dame ist. Und vor allem, wie gefährlich diese Partei ist. Weiter vorn könnte ich lesen, dass einige die Koffer packen. Aber wohin. Die Rechten krabbeln doch wie modische Maden über den Erdball.
    Was mich interessieren würde, wie denkt unser Vorzeigerechter, Herr Dr. Berger, über den Vorstoß der AfD?
    Es ist wie es ist. Ich glaube auswandern ist nicht dran. Wehren und kämpfen ist erst mal eine bessere Priorität.
  • Antworten » | Direktlink »
#33 michael008
  • 27.09.2018, 22:13h
  • Antwort auf #32 von Blondblue
  • "Wehren und kämpfen ist erst mal eine bessere Priorität"

    Absolut, ich bin dabei.
    Aber wenn die AfD in meinem Bundesland oder in der Bundesrepublik als Ganzes (mit)regiert, werden ich und mein Mann dieses Land verlassen.
    Selbst wenn man in anderen Ländern nicht sicher sein kann:
    Die letzten beiden deutschen Diktaturen haben bewiesen, dass Deutsche in einer unrühmlichen Weise bei der Ausgestaltung der Diktatur besonders gründlich waren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#34 stephan
  • 27.09.2018, 22:41h
  • Antwort auf #33 von michael008
  • So sehe ich das auch! Der deutsche Perfektionismus erneut gepaart mit dem Nazi-Ungeist sind für uns lebensgefährlich ... und man mache sich da nichts vor: Es sind echte Nazis mit der primitiven Diktion eines früheren Propagandaministers ... Schaut euch die ganze Veranstaltung mit der Enkelin von Hitlers Finanzminister an ...primitivster ,Polulismus ... besser: totale Volksverdummung, die aber beim Bodensatz durchaus verfängt ... Schaut Euch den ehemaligen SPD-Mann an, der ebenso vor der Nazi-Propaganda in die Knie gegangen ist, wie viele Kommunisten und Sozialdemokraten in der Weimarer Republik ... erschreckend ...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#35 michael008
  • 27.09.2018, 22:53h
  • Antwort auf #29 von Stolperstein
  • Das ist genau wie es läuft.
    Die Meinungsmaschine der AfD ist angelaufen.
    Der Dreck wird überall so lange verbreitet, bis sich die Masse nicht mehr darüber aufregt.
    Die antijüdischen Ideen der NSDAP wurden auch erst nicht ernstgenommen.
    Sogar nach der Machtübernahme waren die meisten Deutschen noch von der Propaganda angewidert.
    Aber das Gift hat sich wie Du sagst auch damals sehr schnell eingeschlichen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#36 Danny387Profil
  • 27.09.2018, 23:00hMannheim
  • Antwort auf #28 von Banane
  • Wieso ist es Hass auf Frauen, wenn man Beobachtungen aus seinem Bekanntenkreis macht und Frauen da halt keine rühmliche Rolle spielen?
    Nichtsdestotrotz: Die AfD wird statistisch häufiger von Männern gewählt. (oder ist das jetzt eine männerfeindliche Aussage?)
    Bundesweit wählten bei der letzten Bundestagswahl 16 Prozent der Männer und 9 Prozent der Frauen die AfD.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#37 JohannbAnonym
#38 Danny387Profil
  • 28.09.2018, 00:15hMannheim
  • Antwort auf #37 von Johannb
  • Man kann natürlich jede private Vermutung über Statistiken stellen. So funktionieren "alternative facts". Aber wenn du die Zahlen nachprüfen willst, schau selbst. Es gibt viele Links zu Wähleranalysen, da kann man die Kriterien der "repräsentativen Umfragen" nachrecherchieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 giliat 2Anonym
  • 28.09.2018, 00:28h
  • Bei Beatrix von Storch muss man nicht politisch korrekt argumentieren: Mir hat mal ein Storch auf die Jacke geschissen und nicht nur der Gestank war infernalisch, sondern auch die Absonderung derart ätzend, dass ich das ausgebleichte übel riechende Kleidungsstück im Sondermüll entsorgen musste. Ergo: Nomen est omen...
    Bei Frau Weidel muss ich mich fragen, was in ihrem Gehirn vorgeht. Sie lebt mit einer Frau zusammen und erzieht ein Kind mit ihr. Wie kann sie da ein führendes Mitglied sein in so einer AfD-Partei, die gleichgeschlechtliche Lebensformen als rundweg verfassungsfeindlich ablehnt und sie abartig und gar eklig findet?
    AfD ist eigentlich keine PARTEI. Sondern eine BEWEGUNG.
    Merke: GESCHICHTE WIEDERHOLT SICH!!!
    Damals ging eine BEWEGUNG unter Adolf von München aus. Heute tobt sie sich aus in Karl-Marx-Stadt-Chemnitz und im anhaltinischen Kuh-Köthen. Zwei Tote gab es. Beide taugten nicht dazu, die Nachfolge von Horst Wessel anzutreten als Kult- Identifikationsfigur der RECHTEN. Einer wegen des Herzinfarktes. Einer, weil er Halbkubaner war. Also warten wir nun duldsam in 68er Manier - den Dialog auf Augenhöhe aufnehmend - auf den dritten Toten, der "kerndeutscher Herkunft" ist....

    Deutschland ist ein Irrenhaus.
    Und hat nix gelernt....
  • Antworten » | Direktlink »
#40 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 28.09.2018, 06:48h
  • Was will die AfD? Das Schwule in ein KZ kommen, dort "umerzogen" werden? Das Lesben gefälligst einen Mann und viele Bambinos bekommen? Das Transsexuelle wieder auf der Straße angepöbelt und ermordet werden?
    Liebe Alternative für Deppen: Diese Zeiten haben wir hinter uns! Die Homoehe ist in Deutschland akzeptiert, und in weiten Teilen Europas ebenfalls. Euer so genannte "Antrag", um vor den Wahlen bei bigotten rechten Wählern zu punkten, geht nach hinten los.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#42 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 28.09.2018, 06:52h
  • Antwort auf #2 von Mandalorien
  • Kann mich noch gut an die Stonewall Riots erinnern. Ich glaub, ich weiß, warum diese "Partei" dafür ist: Nicht nur für die anstehenden Wahlen, um Punkte zu machen, sondern auch, weil sie wissen, dass keine Lesbe, kein Schwuler mit Verstand, einen von denen an der Spitze auch nur anfassen würde. Bei den verkniffenen Gesichtern vom Storchenkind, Weidel, Gauland und Poggenburg (von Höcke ganz zu schweigen), vergeht einem jeglicher Appetit.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#43 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#44 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#45 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#46 RyluriAnonym
#47 Patroklos
#48 goddamn liberalAnonym
#49 stromboliProfil
  • 28.09.2018, 09:47hberlin
  • Antwort auf #48 von goddamn liberal
  • nun die dame hat angesichts der geistigen herkunft ihres wahlvereins immerhin noch die wahl ...
    Röhm'sches ende oder das der magda.
    In dem freundeskreis um sie herum, überlässt man der stimmenfängerischen quotenlesbe gerne die wahl ihres abganges.
    Frei nach dem sprichwort :
    Der homo/die lesbe hat seine Schuldigkeit getan, der homo/ die lesbe kann gehen.

    Schließlich will heute der mitte-bürgerliche nazi nicht als homophob tituliert werden, sondern kämpft selbstlos nur für die reinhaltung deutscher werte und tradition.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#50 Rechtsruck-WatchAnonym
  • 28.09.2018, 10:38h
  • Antwort auf #34 von stephan
  • >>totale Volksverdummung, die aber beim Bodensatz durchaus verfängt

    Das ist eine unzulässige Verharmlosung. Bundesweit fast 20% und regional fast 30% sind kein "Bodensatz", sondern ein fester Bestandteil von deutschen Faschisten, die sich als solche dank Seehofer und Konsorten wieder öffentlich zu Wort melden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#51 michael008
  • 28.09.2018, 10:38h
  • Antwort auf #44 von Gerlinde24
  • Hi Gerlinde

    Das ist historisch nicht korrekt:

    Aus Wikipedia:

    de.wikipedia.org/wiki/Mischehe_(Nationalsozialismus)

    "Zerbrechlicher Schutz

    Für rassistische Nationalsozialisten waren und blieben die bestehenden Mischehen stets ein Ärgernis. Die NSDAP forderte bereits in den 1920er Jahren, die Vermischung von Juden und Ariern zu verbieten.[4] Als 1935 die Nürnberger Gesetze formuliert wurden, forderten einflussreiche Parteianhänger vergeblich die Zwangsscheidung von Mischehen. Im Gesetz zur Vereinheitlichung des Rechts der Eheschließung und der Ehescheidung vom 6. Juli 1938 wurden rassische Gründe als Scheidungsbegehren für zulässig erklärt.[5] Anfang 1942 wurde bei der Wannsee-Konferenz die Deportation der jüdischen Ehepartner als Ziel genannt. Kurz darauf wurde in einer Folgekonferenz auf Referentenebene von Wilhelm Stuckart der Vorschlag eingebracht, die Mischehen zwangsweise zu scheiden. Dieser Plan wurde bereits ab August 1942 als Gerücht bekannt.[6] Im Oktober 1943 lag der abgestimmte Entwurf einer entsprechenden Verordnung vor; es kam aber nicht zu einem Besprechungstermin mit Hitler. Auch ein weiterer Vorstoß der Partei-Kanzlei im Januar 1944 führte nicht zu einer Entscheidung.[7]

    Falls eine Mischehe durch Scheidung oder Ableben des nichtjüdischen Partners aufgelöst wurde, war der jüdische Partner nur geschützt, sofern es unversorgte Kinder gab. Andernfalls wurde ab 1944 der jüdische Hinterbliebene zumindest in einigen Gauen umgehend deportiert.[8] Eine regional begrenzte Analyse von Scheidungsurteilen deutet darauf hin, dass aufgrund der zahlreichen Repressionsmaßnahmen die Scheidungsrate von Mischehen 20 Prozent über dem Durchschnittswert lag.[9]

    Im NSDAP-Gau Hessen-Nassau begann die Gestapo im Herbst 1942, jüdische Mischehepartner wegen geringfügiger Vergehen Kinobesuch, Bezug von nicht vorgesehenen Kohlenlieferungen oder angeblicher Frechheit in Schutzhaft zu nehmen und beim Reichssicherheitshauptamt (RSHA) die Einweisung in das Konzentrationslager Auschwitz zu erwirken. Derartige örtlich begrenzte Initiativen, die auch für Hamburg nachweisbar sind,[10] wurden im Mai 1943 durch eine Anweisung des RSHA eingeschränkt.[11]

    Kurz vor Kriegsende ließ man alle Rücksicht fallen und griff auch in bestehende Mischehen ein. Arbeitsfähige Juden aus Mischehen sowie Geltungsjuden sollten zum geschlossenen Arbeitseinsatz nach Theresienstadt überstellt werden.[12] Mitte Februar bis März 1945 wurden noch 2.600 jüdische Ehepartner dorthin verschleppt; die reichsweit geplante Aktion wurde in der Endphase des Krieges abgebrochen und fast alle der Deportierten kehrten zurück.

    Die Historikerin Beate Meyer kommt zusammenfassend zum Urteil, dass die Mischehe in der Zeit des Nationalsozialismus keine sichere Überlebensgarantie bot. Die Mischehe verschaffte jedoch dem Großteil dieser Gruppe den notwendigen Zeitaufschub zum Überleben. Wenn der Krieg noch länger gedauert hätte, so hätten die Machthaber zweifelsohne auch diese letzten verbliebenen Juden in ihr Mordprogramm einbezogen.[13] "
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#52 Rechtsruck-WatchAnonym
#53 stromboliProfil
  • 28.09.2018, 10:52hberlin
  • Antwort auf #39 von giliat 2
  • "Also warten wir nun duldsam in 68er Manier - den Dialog auf Augenhöhe aufnehmend -"

    Mit verlaub... die 68er wehrten sich auf den strassen!

    Zur erinnerung: Ohnesorg!

    Zum nachdenken: Der "dialog auf augenhöhe" ist eine erfindung der herrschenden. Allen voran der spd, die ihre oberhoheit über soziales verloren gegangen sah.
    Die grünen haben es verfeinert und letztendlich mit ihrer "sozialethik des miteinander", jeglichen ansatz von aufbegehren eliminiert.
    Das system musste 68er erst gar nicht bekämpfen ( abgesehen von der kraftmeierei gegenüber raf & co.) .
    Die konnten sie in ihren gremien, ihren ortsverbänden und vereinsgründungen/ stiftungen über den tisch richtung herrschaftsinteressen ziehen.
    "wes brot ich fress, des lied ich sing!

    Übrig aus dem bunten allerlei der beruhigungspillen, verabreicht durch politik- scheinliberalisten-springer&bertelsmann, blieb "ehe f.Alle, antidiskriminierung , ökologisches durcheinander, mitmenschliches heucheln.
    Da wird selbst ein reaktionäres blatt wie die welt&bild, zum werteschaffenden bannerträger humanistischer einzelheiten.

    Gefördert und geduldet wurden seitdem kriegsanstrengungen, globalisierungsansprüche, neowirtschaftliches prekariat, armut und erwartungsangst!
    Alles, wogegen die 68ziger mal standen!

    Deshalb: das alles ist nicht 68er.
    Das ist nur die abwicklung dessen, was der kleinbürgerlich- mitte fühlenden & handelnden restgesellschaft zur abwehr radikaler umwälzung eingefallen ist.

    Eingewickelt in diesen wattebausch haben einzelne ihren freiden gemacht mit dem system.
    Und wie war dann der wahlspruch: "marsch ( eher schleichweg) durch die instutitionen.
    Ein bischen esoterik, ein wenig mitmenschlichkeit, ein wenig sommermärchen, und ein wenig "wir schaffen das schon".
    Sich selbst gutmeinend auf spirituelle suche begeben, gemischt mit saturierter selbstzufriedenheit ob des lebens in einer ihre kriege immer ausserhalb des eigenen wohngebietes führenden klassengesellschaft.
    Entsprechend lesen sich auch hier auf queer.de beiträge.
    Bräsig, selbstgefällig, sozialdemokratrisch.

    Was machts, wenn 1% , 50% des gesamtvermögens besitzten, solange ich dank großer parteienübereinstimmung von c-parteien über spd-grüne hin zu fdp& afd, auf harz4 als staatlich gewährte stütze zurückgreife.
    Ich wähle weiterhin jene parteien, die steuererleichterungen versprechen.
    Nehme in kauf, zum schuldner meines eigenen staates zu werden.

    Und umverteilung... Boah!
    Was für ein böses linkes anliegen.
    Wo doch milch&kuchen im supermarkt unter dem herstellungspreis an die untere bevölkerung verteilt/verkauft wird.
    Geflügelte worte rauschen durch den äther: "hat das volk kein brot, soll es doch kuchen essen...
    Verdient wer nicht genug für den alltag und der zukunftsicherung, soll er doch beim sozialamt vorstellig werden.

    Das war keine 68ziger vision, die in unseren köpfen reifte.

    Reib dich mal lieber an den hedonistischen 80zigern- 90ziger 2000ern.
    Jenen erfindern der heutigen gegenwelt aus reform der reformen, der unsachgemäß auf den weg gebrachten gesetze und "schutzvorstellungen ( 175-218_ trans-personenstand u.v. m...)
    Jenen erben der 68ziger wut, denen der schaum des realpolitikers vor dem mund stand, wenn das utopische wollen&handeln hämisch abgebürstet wurde.

    Das zusammengefasst erklärt denn auch den aufstieg des rechtspopulistischen.
    Die handlungsunfähigkeit der handlungsunwilligen!
    Dem setzten jene restnazis wie storch-höcke-poggenburg,, die immer schon bereit waren auch über leichen zu gehen, in bürgerlicher camouflage umgarnt von den gaulands,weidels, kauder &co, ihren radikalen "handlungswillen entgegen.

    Zeit also, selbst handelnd wieder in die geschichte einzugreifen.
    Radikaler , utopischer als je zuvor!
    Vor allem aber WEHRHAFT!
    Der uns aufgezwungene kampf zwingt uns zum kämpfen.
    Machen wir hierüber gedanken, statt am 68ziger mentekel herumzurätseln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#54 stromboliProfil
  • 28.09.2018, 11:14hberlin
  • Antwort auf #52 von Rechtsruck-Watch
  • "doitschen Mutter".
    kinderlosigkeit & leihmutterschaft
    in den führungsriegen der neudeutschen nachkriegsvergangenheitsbewältigerInn/en... kicher.
    Da rotieren die arischen mutterkreuz und bdm'lerInnen geradezu im arisch-völkischen massengrab.

    Aber mit dem arischen heldenspermatioten ist da auch kein staat zu machen.
    Schaut ich in deren gesichter , dieses tranige selbstmitleid, hängebäckchen und schmollmünder...
    Und untenherum ist auch nichts spassversprechendes zu entdecken.
    Neo-Nazis sind eher verklemmte phantasievergewaltiger, denn lustvolle vögelerInnen.
    Aber das wussten wir ja schon aus der geschichte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#55 felix-cgnAnonym
  • 28.09.2018, 11:51h
  • Nachdem die AfD mit ihrer Anti-Flüchtlingskampagne nicht mehr aufregen kann (die Probleme sind sowieso schon allen klar), versucht sie mit diesem billigen Trick, ein neues Aufreger-Thema zu setzen.

    Und die sozialen (Empörungs-) Medien werden ihnen leider wieder folgen.

    Eine durchschaubare Strategie, um im Gespräch zu bleiben. Dass sie dafür keine Mehrheit haben wissen sie - weder im Parlament, noch in der Bevölkerung.

    Leider hat die AfD jetzt viele Menschen, die für sie arbeiten, mit Steuermitteln finanziert. Und es gibt nun genug Arbeitszeit und Köpfe, die genau wissen, wie man sich wieder ins Spiel bringen kann ...
    Und nächstes oder übernächstes Jahr ist dann der Paragraf 175 oder ähnliches dran.

    Und bei der Union wirkt die Methode ebenfalls: da die AfD ein internes Nazi-Problem hat, richtet sie ihre politische Stoßrichtung auf CDU/CSU, die sie versucht mit solchen Anträgen zu spalten.
  • Antworten » | Direktlink »
#56 TheDadProfil
  • 28.09.2018, 12:07hHannover
  • Antwort auf #52 von Rechtsruck-Watch
  • ""Selbstverständlich gibt es faschistisches Östrogen zuhauf in der Tradition der "doitschen Mutter".""..

    Nun sind ja die beiden Frauen selbst gar keine "Mutter", gerieren sich aber durchaus auf politischer Ebene als "Mutter-Tiere", und kämpfen mit Klauen und Zehen für den ihrer Meinung nach
    "vernachlässigten Nachwuchs des Deutschen Volkes"",
    und zwar ausschließlich, denn beiden gemeinsam ist die Ausländerfeindlichkeit im Stammbuch nachzulesen..

    Selbst dann noch wenn die Eine mit ihrer (ja was denn eigentlich?) Freundin (?) / Frau (?) in der Schweiz lebend, und die andere als eine Enkelin eines Reichsfinanzministers einen gebürtigen Chilenen geheiratet hat, der bei näherer Betrachtung und beschrieben mit dem Duktus der solchen Leuten eigen ist, als "ur-deutsch" zu gelten hat, während man hier immer wieder hören muß daß selbst die Enkel von in der BRD geborenen Menschen noch als "Menschen mit Migrationshintergrund" diffamiert werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#57 LotiAnonym
#58 stromboliProfil
  • 28.09.2018, 13:11hberlin
  • Antwort auf #56 von TheDad
  • lieber freund, du titulierst den ur-ahn als reichsminister.
    Sein eigentlicher titel unter einbeziehung seiner tätigkeiten aber muss heißen: Kriegsverbrecher!
    " Graf Schwerin von Krosigk wurde von den Alliierten wegen Kriegsverbrechens verhaftet. Er wurde 1949 in dem zu den Nürnberger Prozessen gehörenden Wilhelmstraßen-Prozess als Kriegsverbrecher zu zehn Jahren Haft verurteilt. 1951 wurde Krosigk auf Grund einer Amnestie aus der Haft entlassen."

    Das der amnestiert wurde, ist nicht aufgrund festgestellter gerinfügigkeit erfolgt, sondern im rahmen einer ent-entnazifizierungskampagne.
    Für einen rechtsstaatlich empfindenden, ist und bleibt der ein krimineller!
    Als solchen soll man ihn auch benennen, egal in welchem zusammenhang.

    Das macht aus der storch erst mal keine sippenhaftende.
    Sippenhaft ist eher das instrumentarium ihres ahn und ihrer heutigen weggenossen.
    Aber die < apfel vom stamm > theorie, stimmt nachdenklich.

    Das mit der "migrantschen herkunft ist natürlich ein satirisch-zynischer ablomp gegen deren deutungsmasche...
    Nach deren selbstverständnis müssten weidels leidensgenossin und der angeheiratete, eigentlich erst mal in einem bayrischen auffangslager interniert werden, bis deren anspruch deutschen boden betreten zu dürfen, geklärt ist.
    Schade ( ironie) das diese konzentrationslager - lösungen erst nach deren bereits erfolgten ankunft wieder installiert werden.
    Am eigenen leibe erleben, was man anderen zumutet..
    Oder wohlwollend gedacht: . Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
    Vielleicht würden die was draus lernen.
    Aber lernen setzt denken, kopf und empathie voraus.

    Lese vor einiger zeit, dass die russlanddeutschen mehrheitlich afd wählen, während anderweitige "migranten" offensichtlich die cdu bevorzugen.
    Aber die seehofer/afd allianz ernst nehmend, so ist jeder "russlanddeutscher" schnell wieder zugereister "migrant mit fluchthintergrund.

    Was für ideologisch"intelektuelle häutungen sich da buchstäblich vor unseren augen abspielen...
    Kaum zu fassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#59 MariposaAnonym
#60 MariposaAnonym
  • 28.09.2018, 13:36h
  • Antwort auf #57 von Loti
  • Dem ist nichts hinzuzufügen - ich war schon auf vielen Demos gegen das Gesocks und ich werde niemals müde !

    Frau von Storch -Sie und Ihresgleichen werden sich warm anziehen müssen ! Sie brauchen auch gar nicht auf Neuwahlen zu schielen, denn es wird sie (derzeit) nicht geben. #
    Das Einzige, was Ihr könnt ist das Land zu spalten und ins finsterste Mittelalter zurückkatapultieren.

    OHNE UNS !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#61 LotiAnonym
#62 Alexander_FAnonym
  • 28.09.2018, 13:44h
  • Da sich die Kommentare hier überwiegend in ein 30er-Jahre-Reenactment inklusive Beschwörung des Führers und der Geschwister Scholl verwandelt haben, wie das in Deutschland so üblich ist, wenn man sich den Rechten gegenübersieht, möchte ich an dieser Stelle mal etwas die Kirche wieder ins Dorf holen:

    Die AfD ist eine Partei rechts von der CDU, die aber rechtmäßig ins Parlament gewählt wurde und daher naturgemäß ihr Programm dort durchsetzen will. Mit wieviel Erfolg das geschieht, ist eine andere Frage. Wer allein von diesem Tagesgeschäft schon Schnappatmung und NS-Halluzinationen kriegt, braucht die Widerstandskämpfer von damals nicht im Munde zu führen oder sich mit denen zu vergleichen, denn die hatten ganz andere Dinge durchzustehen, als dass eine Partei, mit der sie nicht einverstanden waren, im Parlament sitzt.

    Die AfD ist abzulehnen, ebenso wie ihr Antrag. Wenn aber jedes Mal, wenn sie irgendeinen Antrag einbringt, gleich geglaubt wird, die Pforten der Hölle würden sich öffnen und der Führer wieder hinaufsteigen, dann sei an eines erinnert: die AfD wird aller Voraussicht nach im Bundestag bleiben, sowie auch in den Landtagen vertreten sein. Wer da jedes Mal Bluthochdruck bekommt, wird verdammt viel Betablocker brauchen; und ob das zu einem wirklichen Widerstand befähigt, möchte ich auch bezweifeln.
  • Antworten » | Direktlink »
#63 stromboliProfil
  • 28.09.2018, 13:46hberlin
  • Antwort auf #59 von Mariposa
  • wir scheinen da in verschiedene untersuchungen reinzulesen.. oder aber uns mit vergangenen umfrageergebnissen zu beschäftigen.

    Mich hat das von ( glaube) infas herausgegebene auch überrascht. War ich selbst von der meinung ausgegangen, da hätten grüne und spd eine sicheres wählerreservar.
    Auch gerade wie von dir erwähnt, dank der vielztahl an bewerbern um funktionen in kommunen-land & bund, aus dem sogenannten umfeld > deutsche mit migrantischen hintergrund <
    Das scheint sich aber scheints seit der letzten wahl geändert zu haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#65 stromboliProfil
#66 MariposaAnonym
  • 28.09.2018, 14:29h
  • Antwort auf #63 von stromboli
  • Sagen wir es mal so: Die CDU ist in den letzten Jahren für Deutsche mit Migrationshintergrund attraktiver geworden - vor etwa 20 Jahren wäre das ziemlich undenkbar gewesen. Es gibt mit Ismail Tipi sogar einen hessischen Landtagsabgeordneten der CDU. Aber in der Mehrheit würde dennoch eine Mehrheit für das sogenannte "linke Lager" in dieser Bevölkerungsgruppe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #63 springen »
#67 stromboliProfil
#68 stromboliProfil
  • 28.09.2018, 14:53hberlin
  • Antwort auf #62 von Alexander_F
  • im prinzip würd ich dir nicht widersprechen.. die partei ist nun drinn und wird auf dauer nicht mehr raus sein.
    Die frage ist allerdings schon an geschichtliche vorgänge geknüpft wie z.b. das zuspielen konservativer kreise hin zum rechtspopulistischen.

    Da ist weimar doch nicht so fern, sieht man auf die tagesereignisse:
    Chemnitz ist nicht nur eine frage der auf strassen nunmehr öffentlich auftretenden schlägertrupps ala sa ohne uniform, aber mit selben sendungsbewusstsein.
    Und es ist die erkenntnis, die rechten werden durch ordnungsorgane wie verfassungsschutz, polizei und gerichte mittlerweile eindeutig geschützt.
    Auch hier nur mal an den "blutsonntag 1932 erinnert oder an die noske'sche zuarbeit , welche sich überlappt mit dem wirken von heimatminster seehofer und seinem auf dem rechten auge blinden erfüllungsgehilfen maaßen.

    Das könnte man als spitze eines eisberges deuten , dessen tiefgan in die gesellschaftlichen hierarchien immer noch nicht eindeutig herausgearbeitet sind.

    Sich an die wenigen zu erinnern, die innen wie aussen widerstand leisteten, ist ebenso auch eine erinnerungskultur , die niemals überflüssig geworden, noch geschmäcklerisch sich deren lebensleistung aneignet.
    Es kann als hinweis dafür gesehen werden , was wir uns selbst als anforderungen an uns selbst stellen sollten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#69 stromboliProfil
  • 28.09.2018, 14:59hberlin
  • Antwort auf #66 von Mariposa
  • man könnte auch sagen, dass der reaktionäre kern der c-parteien nunmehr auch den unterprivilegierten als möglichkeit der selbstdarstellung entgegen kommt, auch und gerade dank dem senfpflaster < abgeordnete mit migrationshintergrund >...

    Wir hätten da auch die paralelle zu den queer-afd wählern.
    Was aber leiten wir hieraus ab?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#70 michael008
  • 28.09.2018, 15:20h
  • Antwort auf #62 von Alexander_F
  • Das ist die typische Verharmlosung.
    Ich weiss nicht wie alt Du bist, aber es täte Not sich ab und an mit der Vergangenheit zu beschäftigen um die Gegenwart richtig einschätzen zu können.
    Auch die NSDAP ist rechtmäßig in den Reichstag gewählt worden.
    Adolf Hitler ist sogar rechtmäßig zum Reichskanzler ernannt worden.
    Die AfD ist nicht einfach eine Partei rechts der Union so wie die Linke eine Partei links der SPD ist.
    Möchtest Du "Bernd" Höcke mit Gregor Gysi vergleichen oder Andre Poggenburg und Beatrix Storch mit Oskar Lafontaine und Sarah Wagenknecht.
    Nein die AfD ist allerspätestens seit dem Abgang der Petry eine kaum versteckt neofaschistische Gruppierung.
    Hast Du den Aufmarsch de AfD Granden mit der weissen Rose am Revers in Chemnitz nicht gesehen?
    Wer diese Leute sieht kann nur an sehr unangenehme Zeiten erinnert werden, wenn er nicht völlig geschichtsvergessen in den Tag hinein lebt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#71 michael008
  • 28.09.2018, 15:43h
  • Antwort auf #68 von stromboli
  • "im prinzip würd ich dir nicht widersprechen.. die partei ist nun drinn und wird auf dauer nicht mehr raus sein."

    Das ist wahrscheinlich leider wahr.
    Die FPÖ sitzt nun auch schon eine gefühlte Ewigkeit in österreichischen Parlamenten.
    Die Front Nationale auch schon ebenso lang in Frankreich.

    Nichtsdestotrotz darf man diesem Zustand niemals als normal akzeptieren.
    Er muss ständig angeprangert und als das benannt werden was er ist.
    Die Anwesenheit von Faschisten in einem Parlament.
    Der Maulwurf in der Demokratie.
    Demokratiefeinde, die die Demokratie benutzen um sie zu unterlaufen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#72 Thom_ass1973
  • 28.09.2018, 16:24h
  • Wer es bis jetzt noch nicht begriffen hat : Die AfD schützt KEINEN einzigen Homosexuellen!! JEDE/R der/die bisher die Argumentation vertrat: Der Feind meines Feindes ist mein Freund - NEIN! Die AfD ist der Feind, nicht der Freund!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#73 stromboliProfil
#74 grundgesetzAnonym
  • 28.09.2018, 17:07h
  • Nach Artikel 6 stehen Ehe und Familie unter besonderem Schutz. Der Bundestag kann also kein Gesetz beschließen, dass die Ehe abschafft. Punkt.
  • Antworten » | Direktlink »
#75 KaktusAnonym
  • 28.09.2018, 17:42h
  • Um ein Gesetz zu ändern braucht eine Partei eine 2drittel Mehrheit im Bundestag und die afd weis ganz genau das sie eine 2drittel Mehrheit im Bundestag nicht zusammen bekommt.
    Darum will sie im Bundestag auch nur darûber diskutieren. Kurz vor den Wahlen in Bayern und Hessen will sie noch auf mieseste Art auf Stimmenfang gehen. Traurig genug das einige Homosexuelle diese Partei waehlen.
  • Antworten » | Direktlink »
#76 michael008
#77 KaktusAnonym
#78 GrundgesetzAnonym
  • 28.09.2018, 18:01h
  • Antwort auf #75 von Kaktus
  • Eine 2-Drittel Mehrheit braucht der Bundestag um das Grundgesetz zu ändern.
    Ansonsten ist nur eine einfache Mehrheit im Bundestag erforderlich um ein Gesetz zu ändern.

    Allerdings bekommen die AFD nicht einmal die einfache Mehrheit um dieses Gesetz zu ändern.
    Ich erlaube mir sogar zu behaupten, es kommt nicht einmal zu einer Abstimmung!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#80 stephan
  • 28.09.2018, 19:21h
  • Ich sag meine Meinung mal mit Brecht

    "Ihr aber lernet, wie man sieht, statt stiert
    Und handelt, statt zu reden noch und noch.
    So was hätt' einmal fast die Welt regiert!
    Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
    Dass keiner uns zu früh da triumphiert
    Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."
    (Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui)

    Nie zuvor war Brecht so nah an der Wahrheit als eben gerade heute und in Anbetracht der Ar...löcher für Dumme!
  • Antworten » | Direktlink »
#81 Patroklos
#82 TheDadProfil
  • 28.09.2018, 22:37hHannover
  • Antwort auf #58 von stromboli
  • ""lieber freund, du titulierst den ur-ahn als reichsminister.
    Sein eigentlicher titel unter einbeziehung seiner tätigkeiten aber muss heißen: Kriegsverbrecher!""..

    Die Geschichte ist mit bekannt, und ich habe auch nicht in Abrede stellen wollen daß es sich um einen Kriegsverbrecher der übelsten Sorte handelt, der in seiner Position die gesamten 12 Jahre der Nazi-Diktatur durchgehend an der Ausraubung der jüdischen Mitbürger*innen maßgeblich beteiligt war..

    ""Das macht aus der storch erst mal keine sippenhaftende.""..

    Mal anschließend an Deine Ausführungen an anderer Stelle bezüglich der 68´er-Generation, ist es mMn gerade der Nachkommenschaft solcher Nazi-Schergen eine Pflicht sich der Geschichte seiner "Sippe" zu stellen, um nicht in eine Kontinuität zu verfallen..

    Ob man daß dann "Sippenhaft" nennen will, weiß ich nicht, denn in der jetzigen Entwicklung der Familie von Storch/von Krosigk/von Oldenburg sehe ich über die "AFD" und die sonstigen Aktivitäten dieser Dame eine "Sippenhaft" viel eher erfüllt..

    ""Lese vor einiger zeit, dass die russlanddeutschen mehrheitlich afd wählen, während anderweitige "migranten" offensichtlich die cdu bevorzugen.""..

    Was in der Frage der "Russland-Deutschen" leicht zu erklären ist, halten die die Idee des "starken Mannes an der Spitze" doch oft immer noch für "unumgänglich", obwohl sie es über die eigene Geschichte eigentlich besser wissen müßten..

    Was dann analog auch für die "anderweitigen Migranten" zu gelten scheint, egal ob türkischer oder kurdischer Herkunft, weil über die mediale Aufarbeitung die eigene Sozialdemokratie zwischenzeitlich nur noch als "revolutionär" und radikal säkular verklärt wird..

    ""Aber die seehofer/afd allianz ernst nehmend, so ist jeder "russlanddeutscher" schnell wieder zugereister "migrant mit fluchthintergrund.""..

    Das denke ich nicht, denn sowohl Seehofer, der den Landsmannschaften noch immer sehr nahe steht, und seien Wahlkampf auch über "deutsch-tümelei" organisierte, als auch die "AFD", deren "Spitzen-Personal" zum Teil selbst aus ehemaligen "Spät-Aussiedlern" besteht, bekämpfen nicht den Großteil ihrer eigenen Wählerschaft..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#83 TheDadProfil
  • 28.09.2018, 22:54hHannover
  • Antwort auf #75 von Kaktus
  • ""Um ein Gesetz zu ändern braucht eine Partei eine 2drittel Mehrheit im Bundestag und die afd weis ganz genau das sie eine 2drittel Mehrheit im Bundestag nicht zusammen bekommt.""..

    Das ist so nicht richtig..

    Um ein Gesetz im Bundestag zu ändern genügt eine Stimme mehr als die Hälfte aller Stimmen..
    Plus die Zustimmung der Bundesländer im Bundesrat..

    Es sei denn man macht ein Gesetz zu dem der Bundesrat gar nicht zustimmen muß, wie beispielsweise das damalige "Lebenspartnerschaftsgesetz"..

    Die Zwei-Drittel-Mehrheit wird benötigt um einen Artikel im GG zu ändern..

    Die Ehe und Familie ist in Artikel 6 GG geschützt..

    Die Artikel 1 bis 20 des GG unterliegen der so genannten "Ewigkeitsklausel" und können auch mit einer Zwei-Dittel-Mehrheit nicht abgeschafft werden, sondern
    ""in ihrem Wesensgehalt nur dahingehend angepaßt werden, daß die Rechte ausgebaut, ergänzt und gesichert werden""
    wie es einmal ein Verfassungsrichter in einem Interview erklärte..

    Bis die "AFD" also ein solches Gesetz erlassen lassen könnte, dauert es noch einige Wahlen, denn bislang ist nicht damit zu rechnen das Landesregierungen ohne Beteiligung der "AFD" solchen Vorlagen zustimmen würden, und schon gar keine Bundesländer die die Ehe-Öffnung mit ihrem Antrag im Bundesrat erst ermöglicht haben..

    Um daran dann noch einmal zu erinnern :
    Das waren alles Landesregierungen ohne CDU- und ohne FDP-Beteiligung, die den Antrag auf Ehe-Öffnung eingebracht haben, und die Beschlußfassung des Bundesrates ermöglichten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#84 TheDadProfil
  • 28.09.2018, 23:03hHannover
  • Antwort auf #77 von Kaktus
  • Da werden sie geholfen :

    de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_%28Deutschland%
    29


    Kernsatz :

    ""Am Ende der Dritten Lesung kommt es zur Schlussabstimmung. Damit das Gesetz zustande kommt, muss der Bundestag dieses grundsätzlich gemäß Art. 42 Absatz 2 Satz 1 GG mit einfacher Mehrheit beschließen. Dies erfordert eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen.[20] Gemäß § 45 Absatz 1 GOBT muss mindestens die Hälfte aller Abgeordneten bei der Abstimmung anwesend sein, damit der Bundestag beschlussfähig ist. Wird diese Anzahl unterschritten, fingiert § 45 Absatz 2 Satz 1 GOBT die Beschlussfähigkeit, falls die Beschlussunfähigkeit nicht festgestellt wird. Diese Vermutung ist mit dem Grundgesetz vereinbar, da die meisten Arbeitsschritte nicht im Plenum erfolgen, sondern in Ausschüssen. Daher begründet sie nicht die Gefahr, dass Gesetzen die demokratische Legitimation fehlt""..

    Was Du hier meinst ist dann folgendes :

    ""Bei verfassungsändernden Gesetzen ist gemäß Art. 79 Absatz 2 GG die Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestags erforderlich.""..

    ""Art 79
    (1) Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz geändert werden, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt.
    Bei völkerrechtlichen Verträgen, die eine Friedensregelung, die Vorbereitung einer Friedensregelung oder den Abbau einer besatzungsrechtlichen Ordnung zum Gegenstand haben oder der Verteidigung der Bundesrepublik zu dienen bestimmt sind, genügt zur Klarstellung, daß die Bestimmungen des Grundgesetzes dem Abschluß und dem Inkraftsetzen der Verträge nicht entgegenstehen, eine Ergänzung des Wortlautes des Grundgesetzes, die sich auf diese Klarstellung beschränkt.
    (2) Ein solches Gesetz bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates.
    (3) Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.""..

    Bezogen auf Deinen Kommentar Nr.#75 bleibt dann festzustellen, wie es schon "grundgesetz" in Nr.#74 vorweggenommen hat :

    ""Nach Artikel 6 stehen Ehe und Familie unter besonderem Schutz. Der Bundestag kann also kein Gesetz beschließen, dass die Ehe abschafft. Punkt.""..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#85 TheDadProfil
#86 GrundgesetzAnonym
  • 29.09.2018, 02:03h
  • Antwort auf #81 von Patroklos
  • Der Punkt ist doch: Leseen und Schwule sind nicht mehr in der Position der Bittsteller. Es gibt nämlich kein Sondergesetz "Ehe für alle", das der Bundestag einfach so kassieren könnte. Der Entwurf der AfD ist daher schlicht ein Angriff auf die Ehe, die unter besonderem Schutz des Grundgesetzes steht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#87 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#88 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 29.09.2018, 05:25h
  • Antwort auf #51 von michael008
  • Michael, meine Mutter war Jüdin, die einen Deutschen geheiratet hat (in Ostpreußen), ihr erster Mann. Die Naziarschlöcher kamen zu ihm, wollten, dass er sich scheiden lässt. Er wollte auch, weil er bei denen Karriere machen wollte, nur, er wurde eingezogen, und starb in Frankreich. Mutter sollte deportiert werden, doch ihr gelang es, sich nach Berlin durchzuschlagen, und sich dort bis Kriegsende zu verstecken. So überlebte sie.
    Es wurde Druck auf den nichtjüdischen Ehepart ausgeübt. und es wurde mehrmals versucht, Mischehen per Gesetz zu trennen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#89 michael008
  • 29.09.2018, 08:15h
  • Antwort auf #88 von Gerlinde24
  • Hallo Gerlinde,

    Das ist mit bewusst, dass es solche Maßnahmen gegeben hat.
    Steht ja auch in dem Artikel.
    Es war eben nur nicht gesetzlich verankert.
    Worum es mit ging, war eben genau das, dass selbst die modernen Nazis die "Ehe für Alle" "nur" für Neuehen wieder zurücknehmen können, werden sie Repressalien finden und anwenden auch die bestehenden gleichgeschlechtlichen Ehen zu diskreditieren und die Eheleute zu quälen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#90 alter schwedeAnonym
  • 29.09.2018, 09:07h
  • Antwort auf #31 von Shinkaishi
  • Die AfD befindet sich niemals in Erklärungszwang, schon gar nicht bei der Ehe für alle. Das ist für die braune Sippschaft ein Fremdwort. Ich kenne bei denen nur hämisch grinsende Visagen wenn andere auf ihre Provokationen reagieren.
    Allerdings gibts auch noch Hoffnung den Damen und Herren in Ansätzen die Contenance zu rauben. Ein schönes Beispiel: Die Angriffe von Johannes Kahrs auf die AfD vom 12.09.2018 im Bundestag. Dieselbigen haben deutlich Wirkung bei den Nazisten gezeigt und ihre angreifbaren Flanken offen gelegt. Ganz besondes abscheulich fanden sie dabei zum Beispiel die Bezeichnung "Rechtsradikal".
    Das war ein Hochgenuß, Rollator-Alex, Emmentaler Heidi, und Hühneraugen-Bea beim fluchtartigen Verlassen des Plenarssals beinahe über ihre eigenen Beine stolpern zu sehen. So etwas sollte Pflichtprogramm im Bundestag werden. Ich würde jede Debatte online verfolgen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#91 Alexander_FAnonym
  • 29.09.2018, 09:56h
  • Antwort auf #70 von michael008
  • Quod erat demonstrandum.

    Um auf deine Frage zu antworten: ich bin 33, und tatsächlich bin ich sogar Historiker, selbst wenn ich nicht in diesem Fach arbeite. Die AfD ist, wenn sie überhaupt mit irgendeiner Partei der Weimarer Republik vergleichbar ist, eher der DNVP ähnlich, was ihr Programm und die angesprochenen Wählerschichten anbetrifft. Ich weiß, wir Deutschen sind immer gewohnt, alles was irgendwie etwas rechts von der CDU ist gleich sofort mit der NSDAP zu vergleichen, aber ganz so stimmt das eben nicht.

    Tatsächlich ist sie aber eine moderne rechtspopulistische Partei und knüpft in Aufbau und Strategie vor allem an den französischen Front National an, der auch Vorbild für die meisten Bewegungen dieser Art in Europa ist. In jedem Land Europas gibt es solche Bewegungen, und Deutschland war bislang davon verschont geblieben.

    Bislang, das heißt, bis eine gewisse Frau M aus D eigenmächtig die Freundliches-Gesicht-Wochen ausrief und damit den größten Rechtsruck in Deutschland, Europa und wohl der gesamten westlichen Welt seit 1945 auslöste. Frau Göring-Eckart verkündete damals schon prophetisch, dass sich Deutschland verändern werde, und genau dies ist auch geschehen, wenn auch nicht in der Weise, wie sie es sich erhoffte.

    Deutschland hat nun seine Einzigartigkeit in westlicher Hinsicht verloren, weil es eben auch eine Partei rechts von der Mitte-Rechts gibt. Mehr ist erst einmal faktisch nicht geschehen. Verwunderlich ist das angesichts der gesamtwestlichen Entwicklungen kaum. Es verwundert eher, dass Merkel nach der Nummer immer noch an der Macht ist, denn verantwortlich ist ganz klar sie. Hier sehe ich persönlich eher eine historische Parallele zur blinden Nibelungentreue unserer Vorfahren gegenüber den Metzgergesellen, die sie in zwei Weltkriege trieben.

    Und das Problem an der Weimarer Republik war damals auch weniger die NSDAP als die Tatsache, dass ihre Gegner nicht sehr viel zu bieten und die Maßstäbe der Politik auch schon sehr weit nach unten gesetzt hatten: Brüning schuf mit seinen Notverordnungen schon den Präzedenzfall zum Ermächtigungsgesetz, stimmte ihm sogar zu. Und Merkels Liebdienerei gegenüber Erdogan und anderen Despoten steht der Putinophilie der AfD in nichts nach. Davon, dass weite Teile der "Linken" letztlich auch nur Steigbügelhalter des politischen Islams, sprich einer Form von Rechtsextremismus sind und dementsprechend naturgemäß keinen wirklichen Gegenpart zur AfD bilden können, will ich gar nicht erst reden.

    Aber nun gut, das Ganze ist ein weites Feld. Abschließend möchte ich nur sagen, dass wir Deutschen uns eben daran gewöhnen müssen, nicht mehr die aus der Geschichte gelernt habenden Musterschüler zu sein, sondern eben wie andere Nationen versuchen, inhaltlich etwas mehr zu bieten, um Rechtsaußen zu bekämpfen. Davon sehe ich nur leider recht wenig, und eine Ausdrucksform dessen ist eben diese Beschwörung der NSDAP als einziges Argument "gegen Rechts", als ob es keine anderen Argumente gäbe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
#92 Homonklin44Profil
  • 29.09.2018, 10:49hTauroa Point
  • ""Die AfD zeigt ihr hässliches Gesicht und will uns in die Zeiten zurückversetzen, in der die Liebe zwischen zwei Frauen oder zwei Männern gesetzlich diskriminiert wurde""

    Solange jetzt bloß keiner ankommt, der meint, das hätte man nicht schon seit den Anfängen dieser so genannten "Partei" gewusst.
    Von der BiG-Homosexuelle in der AfD hört man ja interessanter Weise kein Tönchen dazu. Haben die sich inzwischen alle als Heteros enttarnt und ihr U-Boot aufgegeben?

    Und da schreien die nach Familien, und wenn sich unterm Regenbogen welche bilden, ist auch wieder keiner zufrieden.

    Ob da mal einer einen Antrag stellen könnte, die AfD als demokratiefeindlich orientierte Braunsoßen-Küche abzuschaffen? Was die vertreten ist schon mehr als jugendgefährdend, gesellschaftsfeindlich und kulturverhöhnend.
  • Antworten » | Direktlink »
#93 HyenadykeProfil
  • 29.09.2018, 12:26hKöln
  • Antwort auf #91 von Alexander_F
  • Na klar, wenn noch irgendwelche Zweifel an deiner Motivation, die AfD zu verharmlosen bestehen sollten, mit diesem Post entlarvst du dich vollkommen.

    "Merkel" hat also den Rechtsruck ausgelöst, weil sie "die ganzen Flüchtlinge eingeladen hat". Dieser Blödsinn kommt mir irgendwie bekannt vor, hat mit der Realität aber nichts zu tun. Die Flüchtlinge kamen, weil sie schon unterwegs waren. Die Grenze wurde nicht geöffnet, die ist schon seit 1995 (Schengen) offen. Es wurde lediglich etwas Druck von Italien und Griechenland genommen, indem die Verteilung der Flüchtlinge europäisch geregelt werden sollte und Deutschland (d.h. die Bundesregierung, nicht "Merkel") den ersten Schritt gemacht hat.

    Der Rechtsruck, den wir hier erleben, ist auch nicht die zwangsläufige Folge von "zu vielen Ausländern (Fremdartigen)", wie du hier perfide implizierst.
    Die rechten Menschenfeinde haben dies zwar als willkommenen Vorwand genutzt, aber ihr erstarken beruht eher auf einer professionellen, sehr gut organisierten und finanzierten Medienstrategie und war schon sehr lange vorbereitet worden.
    Und du scheinst mir entweder voll drauf reingefallen oder eher noch selber Teil dieser Kampagne zu sein.

    Du wehrst dich gegen angeblich "historisch unkorrekte Vergleiche" und ziehst Gleichzeitig eine Parallele zwischen Merkel und Hitler. Welche Heuchelei!
    Du redest von "Merkels Liebdienerei gegenüber Erdogan" und malst dabei das Zerrbild, das in der rechtsextremen Filterblase kolportiert wird.
    Und du behauptest, das Linke "Steigbügelhalter des politischen Islams" seien. Und das "weite Teile" und die Anführungszeichen kannst du dir sparen, dadurch wird deine infame Unterstellung in keiner Weise relativiert. Dies soll lediglich Objektivität vorgaukeln, die nicht mal im Ansatz vorhanden ist.

    Nein dein ganzer Beitrag ist nichts anderes als ein weiterer Beitrag einer rechtsextremen Agenda; die Verharmlosung der neuen Faschisten.
    Und die AfD ist nicht der Wiedergänger der DNVP. Gut, auch nicht der NSDAP, aber sie ist die rechtsextreme, menschenverachtende Version des Faschismus im 21. Jahrhundert.
    Ein sollten Du und deine Kameraden sich aber klar machen:
    Wir haben einst geschworen "Nie Wieder!".
    Und wir werden alles tun, um diesen Schwur zu halten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #91 springen »
#94 Chefchen
  • 29.09.2018, 13:40h
  • OMG! Ich kann diese Büffelkacke nicht mehr hören... Ich werfe der AfD wirklich eines vor: jedes Mittel (und sei es noch so geschmacklos) nutzen, um Stimmung zu mchen und Aufmerksamkeit zu erhaschen!

    Schützt mich da nicht auch das Grundgesetz? ;-)

    Nun denn, es bleibt nur eins: diesen Dreck nicht weiter lesen bzw. hören und eine andere Partei wählen (Oh Gott, welche?)...
  • Antworten » | Direktlink »
#95 TheDadProfil
  • 29.09.2018, 13:42hHannover
  • Antwort auf #91 von Alexander_F
  • ""Die AfD ist, wenn sie überhaupt mit irgendeiner Partei der Weimarer Republik vergleichbar ist, eher der DNVP ähnlich, was ihr Programm und die angesprochenen Wählerschichten anbetrifft.""..

    Der Vergleich trägt nicht, denn die DNVP löste sich 1933 auf, und die Mitglieder schlossen sich der NSDAP an..

    Die weitere Geschichte dieser Mitglieder kann man also über das Mitglieder-Verzeichnis der NSDAP in der knapp über 10 Millionen Mitglieder registriert sind, bestens nachvollziehen..

    Analog dazu muß man dann auch die Geschichte der verschiedenen Spaltungen der "AFD" betrachten, aus denen zuerst einer der Mitbegründer, der evangelikale Herr Lucke das sinkende Schiff verließ, und die gegen ihn rebellierende und dann nachfolgende Frau Petry hockt nun als Fraktionslose Abgeordnete mit ein paar Anhängern ziemlich still im Bundestag herum..

    Hat man von dieser Gruppe von Abweichlern eigentlich in den letzten Monaten irgendeine Kritik an den Ideen der ehemaligen Partei gehört ?

    Dein Versuch der Relativierung ist dann vor allem durch das Outing als "Historiker" besonders ärgerlich, denn den Aufstieg der "AFD" beinahe einzig der "Politik von Frau Merkel" anzulasten, so als agierte diese in Europa irgendwie singulär ohne jede Beteiligung anderer Regierungen anderer Länder, und dazu dann auch noch die Sprache und den Duktus der "AFD" zu bemühen, ist an Unverfrorenheit kaum mehr überbietbar..

    In keinem Land der Welt wurde jemals Flüchtlinge "eingeladen" oder " alle hier hergeholt" !

    Mit dem "reaktiven Rassismus" mit dem nämlich beispielsweise die Bevölkerung Russlands auf die tatsächlich "eingeladenen" Niederländer zum Bau der Kanäle in St.Petersburg, oder die landwirtschaftlich erfolgreichen Donau-Schwaben reagierten, hat der offene Rassismus einer "AFD" und "PEGIDA" so rein gar nichts zu tun..

    Dieser Rassismus gepaart mit Homo-und Transfeindlichkeit, einem Islam-Hass, und einer kleinen Priese Antisemitismus, die sich perfider wie absurderweise mit Sprüchen wie dem
    "christlich-jüdischem Fundament deutscher Traditionen"
    tarnt, kommt und stammt aus dem Bodensatz derjenigen Bevölkerung, die sich nach dem 8.Mai 1945 an nichts erinnern wollten, die eigene Beteiligung am größtem Verbrechen des 20.Jahrhunderts negierten, und sich als "Besiegte" empfanden, und nicht als, wie unter anderem von Richard von Weizsäcker in seiner Rede vom 8.Mai 1985 beschrieben, als Befreite begriffen..

    Das alles hat nicht nur mit einer Politik einer Frau Merkel zu tun, und damit auch nicht nur einer Politik einer UNION, die in den vergangenen 69 Jahren dieser Republik ständig versucht hat die rechten Gruppen der Bevölkerung aufzusaugen, was ihr offensichtlich seit dem entstehen der "AFD" in 2013 nicht mehr gelingt, weil die "AFD" mit ihrem Entstehen neben den Wählern auch die Sprache übernommen hat, die man zuvor aus der UNION von Leuten wie Alfred Dregger und Consorten gewohnt war..

    Signifikantester Unterschied zischen solchen Leuten wie Alfred Dregger und Angehörigen der 68´er-Generation ?

    ""Nach dem Besuch des Marien-Gymnasiums Werl (ab 1937 Deutsche Oberschule für Jungen) wurde Dregger 1939 zur Wehrmacht einberufen. 1940 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 7.721.518).[1] Bis Kriegsende diente er als Soldat, zuletzt als Hauptmann und Bataillonskommandeur.""..

    Danach studierte dieser Täter Jura und fand Aufnahme im Staatsdienst, während man Menschen die gegen die Täter-Generation opponierten entweder das Studium verweigerte, oder mit dem Radikalen-Erlass die Beteiligung am Staatsdienst, und damit dann auch die Umgestaltung dieses Staatsdienstes zu einer Demokratischen "Führungs-Form" einer neu entstandenen Republik..

    Der Punkt um den es geht, ist dann auch die Idee, die "AFD" sei ja erst durch die "Flüchtlings-Krise" des Jahres 2015 "groß geworden"..

    Das stimmt so aber nicht, denn die "AFD" in 2013 entstanden hat ihre Wurzeln sehr viel früher, nämlich in den Unzufriedenen einer Generation wie Gauland, die solchen Leuten wie Dregger nicht mehr so einfach "nachfolgen" konnten, und nun versuchen eine Restauration der 50´er Jahre mit den Ideen der Dreißiger Jahre zu erreichen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #91 springen »
#96 ChivaAnonym
  • 29.09.2018, 15:04h
  • Was sagt Frau Weidel dazu? Lässt sie sich dann von ihrer Lebenspartnerin scheiden?????
  • Antworten » | Direktlink »
#97 RyluriAnonym
#98 BahnbrechendAnonym
  • 29.09.2018, 21:00h
  • Antwort auf #96 von Chiva
  • Sie hat einen Wohnsitz in der Schweiz gemeldet, also kann sie sagen, dass sie in der Schweiz wohnt, obwohl ihr dauerhafter Aufenthalt in einer Stadt am Bodensee liegt.
    Deswegen ist ihr dies3s Thema entsprechend gleichgültig.
    Willkommen bei der AfD - die Partei voller Paradoxe!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #96 springen »
#99 Torsten12Anonym
  • 29.09.2018, 21:35h
  • War ja leider nicht weiter verwunderlich. Irgendwie sogar erwartbar. Erst die Anfragen nach sozusagen "Inzestbedingten" Behinderungen bei Kindern von Migranten, dann Anfragen, welche Krankheiten Flüchtlinge "eingeschleppt" haben, dann jetzt das. Die AfD ist eben eine braune Partei und wird es immer sein. Das sieht man auch daran, das ihre Anhänger bei Rassismus wegsehen, aber bei Kritik daran aggressiv reagieren. In diesem letzten Jahr seit Inkrafttreten der "Ehe für alle" ist ja auch das "heilige Deutschland" unter gegangen und ist fast komplett vernichtet worden. *Ironie off* Aber ich hoffe stark, das die anderen Parteien da nicht mitmachen.
  • Antworten » | Direktlink »
#100 TheDadProfil
#101 giliatt 2Anonym
  • 30.09.2018, 00:46h
  • Antwort auf #53 von stromboli
  • Lieber Stromboli, ich rätsele nicht herum am "68er Menetekel". Ich verstehe Deine bildhafte religiöse Andeutung nicht. Wer wurde gewogen und als zu leicht empfunden? Die altverzopfte BRD? Die Studentenbewegung? Als Gottes Flammschrift an der Wand erschien, war sie eine Warnung, denn Belsazar hatte über die Stränge geschlagen. Und er wurde in selbiger Nacht von seinen Knechten umgebracht.
    Die 68er haben zweifelsohne argumentativ überaus wichtige Impulse in die Entwicklung der BRD eingebracht, die zwischen Hirnlosigkeit und Weltverbesserung pendelten. Sehen wir mal ab von der Bigotterie einer Schrankschwester Schwarzer und den Fußtritten gegen einen Taxifahrer, die Herr Fischer ausübte.
    Der Tod von Benno Ohnesorg damals hat mich Teenie (Jahrgang 1957/DDR) sehr bewegt. Meine 1946 enteigneten Urgroßväter waren Zementfabrikant und Gutsbesitzer. Mein Großonkel saß mit den Herren Krupp, Abs und Pferdmenges im Alliierten Knast, weil er im Vorstand einer Fabrik war, die Cyclon B herstellte und vertrieb. Diesen Nazi-Scheiß fand ich ebenso ablehnend, wie den Kommunistenkram der DDR, dem ich in Schule und Umfeld ausgesetzt war. Als Firmennachfolger und privater Gewerbetreibender in der DDR geriet ich Oppositioneller gemäss dem Mielke-Befehl auf die Liste der ZERSETZUNG.
    Nun zurück zu meinem Beitrag: Mit "68erMANIER" meine ich die Folgen der Bewegung. Dieses nun zur Staatspolitik erhobene Wischi-Waschi. Das Tanzen des Vornamens. Auf Augenhöhe vor Gericht den Dialog aufzunehmen mit einem Serientäter mit dem Hintergrund eines desolaten Elternhauses...
    All dieser Quark befördert natürlich das Erstarken rechter Kreise. Hierzu muss man feststellen, dass ein Drittel der Bevölkerung normal orientiert ist. Das zweite Drittel umfasst die 68er und ihre Enkel, die nun noch in Amt und Würden (Politik, Justiz etc. die Staatsgewalt aufweichen. HINWEIS: Nein, entgegen Deiner Äusserung demonstrieren sie nicht mehr auf den Straßen, denn die 68er Studenten sind inzwischen fast 80 und die Rentner sehe ich nicht mehr in Karlmarxstadt und Kuhköthen. Das dritte Drittel irrt wurbürgerlich "greinend" (lt. Heinrich Heine) im AfD-Bereich herum. Das dritte Drittel betrifft die Durchwurzelung der staatlichen Organe. Ich bin überzeugt, dass in fast sämtlichen staatlichen Bestimmungsgremien eine rechts gerichtete oder zumindest rechtspopulistische Orientierung oder Sympathie vorhanden ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#102 alter schwedeAnonym
#103 Homonklin44Profil
#104 Homonklin44Profil
  • 30.09.2018, 12:10hTauroa Point
  • ""Wir fordern die Wiederherstellung des grundgesetzlich garantierten besonderen Schutzes der Familie als Einheit von Vater, Mutter und Kindern""

    Ich möchte auch mal wissen, wann das mit der Erweiterung, dass auch Familien mit Mutter + Mutter und Kindern und Vater + Vater und Kindern unter diesem besonderen Schutz inkludiert sind, aufgehört zu existieren hat.

    Analog könnte die Demokratie sich durch das Rechtsverständnis selbst schützen, und unter dem besonderen Schutz die AfD in die Schäm-Ecke verbannen. Mit der Kappe mit den Eselsohren dran.
    Sätze inversiv zu schreiben setzt halt noch keinen Umstand außer Kraft.
  • Antworten » | Direktlink »
#105 Ralph
  • 30.09.2018, 12:48h
  • Abgesehen davon, dass das ja immer nur wieder der übliche altbekannte katholisch-evangelikal-nationalistische Blödsinn ist, wenn Schwule und Lesben volle Bürgerrechte haben, werden weniger Heten heiraten und Kinder zeugen, ist das Eheverbot doch auch die Position der Bundeskanzlerin, die noch nach der Abstimmung am 30.6.2017 und noch im Parlamentsgebäude öffentlich gegen die Ehe polemisierte, selbst die Vorteile der Ehe abschöpft und sich der angeblich unausweichlichen eheimmanenten Fortpflanzung entzieht. Ehegattensplitting ja, Kindererziehung nein. Wenn diese Frau Rückgrat hat, stimmt sie mit der AfD. Aber wir haben ja gerade erst in Mecklenburg-Vorpommern erlebt, dass die Ehegegner in der Union in Scharen ins Lager der Ehebefürworter überlaufen, um nicht -was sie ehrlicherweise tun müssten- die AfD zu unterstützen. Zwei Schlussfolgerungen: 1. die Union ist die Partei der Beliebigkeit ohne grundlegende Überzeugungen, eine Partei des Opportunismus; 2. die politische Basis, auf dem die Ehe steht, verbreitert sich zusehends - kann aber jederzeit wieder schwinden, sobald es die Union für opportun hält, doch den Schulterschluss mit der AfD zu üben, z.B. um eine Kanzlerin Kramp-Karrenbauer zu installieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#106 BineAnonym
#107 MariposaAnonym
#108 Roman BolligerAnonym
#109 axelschwarz
#110 axelschwarz
#111 MariposaAnonym
#112 Rechtsruck-WatchAnonym
  • 01.10.2018, 10:32h
  • Antwort auf #91 von Alexander_F
  • >>>Deutschland hat nun seine Einzigartigkeit in westlicher Hinsicht verloren, weil es eben auch eine Partei rechts von der Mitte-Rechts gibt. Mehr ist erst einmal faktisch nicht geschehen.

    Das ist ausgemachter Unsinn! Selbstverständlich ist mehr passiert: Seehofer und die Seinen sind dank der AfD ebenfalls nach rechtsaußen gegangen und haben dafür gesorgt, dass immer mehr Deutsche erkennen, endlich wieder das sagen zu dürfen, was sie ohnehin schon immer gedacht haben, aber bislang noch Hemmung hatten, es öffentlich zu äußern. Diese Hemmung ist gefallen. Wer das als "mehr ist nicht geschehen" verharmlosen will, hat entweder einen eigenen rechten Plan oder keine Ahnung.

    Auch Historiker können auf dem rechten Auge sehschwach sein, dann ist es allerdings in der Tat besser, wenn sie auf diesem Gebiet nicht arbeiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #91 springen »
#113 LotiAnonym
#114 LotiAnonym
#115 Homonklin44Profil
  • 01.10.2018, 17:04hTauroa Point
  • Antwort auf #109 von axelschwarz
  • Die stecken auch Behinderte in Gaskammern oder Heime und Arbeitslager, sowie alle, die nicht ihrer Ideologie Hand und Herz bedingungslos unterwerfen oder meinungsgleichgeschaltet ticken.
    Man möchte nicht Teufel an Wände malen, aber diese Leute und deren Anhänger sind gefährlicher, als nahezu alles, was uns von etwas über 9000 gewaltbereiten Salafisten und Extremisten im Land blühen könnte!

    Wehret den Wiederanfängen! Nicht noch einmal Shoah! Auch nicht Para-Shoah oder schleichende Reichskristallnacht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #109 springen »
#116 Kein NickAnonym
#117 glberAnonym
  • 28.10.2018, 19:12h
  • Was mich betrifft , diese Partei hatte mich schon fast in der Tasche. Aber nach so einem Antrag muss ich garnicht mehr nachdenken . Dies Partei wähle ich bestimmt nicht.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel