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Queeres Cinema

homochrom-Filmfest mit freiem Eintritt

Bei der achten Ausgabe der Kinoreihe in Köln und Dortmund werden ab Mitte Oktober bis zu 27 Filme aus dem ganzen queeren Spektrum zu sehen sein – viele als Deutschland-Premiere.


Das queere Filmfestival ist nur eines von mehreren im Oktober und November in ganz Deutschland

Das queere Filmfestival Homochrom, das einzige der Metropolregion Rhein-Ruhr, das zweitgrößte von 25 in Deutschland und laut Facebook-Likes unter den beliebtesten 60 von weltweit 240, findet vom 16. bis 28. Oktober zum achten Mal statt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich in Köln und Dortmund auf bis zu 27 Filme freuen.

Eine Besonderheit in diesem Jahr: Der Eintritt zu allen Filmen ist für das Publikum kostenlos, dank der Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW, des Kulturamts der Stadt Köln und des Kulturbüros der Stadt Dortmund sowie durch die Kampagne "anders und gleich – Nur Respekt wirkt", durch LAG Lesben in NRW, Schwules Netzwerk NRW und Rainbow Choices.

Gleichzeitig gibt es Einschnitte: "Damit das achte Filmfest stattfinden kann, obwohl das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW die Förderung nach zwei Jahren eingestellt hat, muss leider die Anzahl an Kurzfilmen, internationalen Filmgästen – letztes Jahr bei jedem zweiten Programm in Köln – sowie die intensive deutsche Untertitelung, die homochrom in den letzten Jahren geschaffen hat, um die Filme so zugänglich wie möglich zu machen, deutlich reduziert werden", so die Veranstalter rund um Martin Wolkner in einer Pressemitteilung. "An der Relevanz des außergewöhnlichen Premierenprogramms über die Grenzen von NRW hinaus ändert sich nichts."

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Der indische Film "Khejdi" mit TV-Shootingstar Ashish Sharma eröffnet das Festival

Die Filme seien "in diesem Jahr lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell (M2F und vsl. F2M), drag, genderqueer und auch wieder ein bisschen heterosexuell", so homochrom. Fast 60 Prozent der Streifen werden erstmals (und vielleicht einmalig) in Deutschland zu sehen sein. Zwei Filme haben bislang einen Verleih in Deutschland; drei Filme aus dem gesamten Angebot sind deutschsprachig, darunter ein Film aus Österreich.

Die Webseite zum Filmfest listet alle bislang feststehenden Filme, darunter zur Eröffnung und internationalen Premiere den indischen Film "Khejdi". Die Filme werden vom 16. bis 21. Oktober im Weisshaus Kino und im Filmforum NRW in Köln und vom 24. bis 28. Oktober in der Dortmunder Schauburg gezeigt. Die Zuschauer vergeben zugleich die Publikumspreise "Chromies".

Im Oktober und November finden in allen Ecken Deutschlands eine ganze Reihe queerer Filmfestivals statt, darunter die Lesbisch Schwulen Filmtage in Hamburg. Eine Übersicht bietet Queerscope.



#1 stromboliProfil
  • 28.09.2018, 13:54hberlin
  • was ist eigentlich in berlin los?
    Schlafen die, oder ist man so von sich eingenommen, dass man solche veranstaltungen lieber in der "provinz" stattfinden lässt.
    Eine schande für die selbsternannte queere** hauptstadt
    geiz ist erbärmlich!
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#2 Ith_Anonym
  • 28.09.2018, 17:19h
  • Diese Übersichtsseite ist echt für die Tonne.

    - keine Nennung des Filmtyps/-genres - man will aber vielleicht von einer Übersicht eine Ahnung bekommen, ob hinter einem Titel eine Doku, ein Thriller oder ein Drama steckt, ne?
    Also, wenn man jetzt was suchen würde, was einen vielleicht interessieren könnte.

    - kein Hinweis darauf, welchen Teil des queer-Spektrums ein Film abdeckt oder anspricht.
    Könnte man doch echt mal machen: Entweder als opt-in oder als opt-out am LGBTT*IQA entlang (entweder Kreuzchen für "kommt zentral vor" oder ein minus für "kommt nicht oder nur so am Rande vor, dass diese Gruppe sich nicht als repräsentiert betrachten sollte").
    Würde man als f2m-trans* zumindest gleich sehen, wie selten man mit Rollenvorbildern rechnen darf - besonders, wenn's dann noch um echte Filme geht, also Zeug, wo gut erzählte Geschichten vorkommen.
    PS: Falls irgendwer weiter als bis zum fünften Film oder so gekommen ist und f2m-trans* + schwul weiter unten noch finden sollte, wär ich dankbar für einen Tipp.

    - man landet da bei ner Inhaltsbeschreibung von einem Film, bei dem es um Selbstmord geht, was ich sowieso schon ein kritisches Thema finde, und dann werden da gerade mal zwei Hotlines empfohlen: Eine für Mobbing- und Gewaltopfer und eine für Jugendliche.
    Nix Telefonseelsorge, nix sonstige psychologische Beratung.
    Dass man sich mit dem Selbstmordzeug vielleicht angesprochen fühlen könnte, wenn das NICHT daran liegt, mit Tätern auf engem Raum eingeschlossen zu sein (Schule), bzw. dass man sich überhaupt auch mit dem Selbstmordzeug identifiziert und nicht bloß damit, erleidende Person von Gruppengewalt zu sein, so weit scheint bei der Gestaltung dieser Seite niemand zu denken.

    Nach speziell dieser Filminhaltsbeschreibung (für die man auch bereits klicken musste, und die einzige Warnung vor Suizid-Triggern auf der Hauptseite bekommt man ziemlich hart, wenn man auf den Trailer klickt) hab ich's jetzt ehrlich gesagt über mit deren Infoseite.. Nette Idee, Interessierte zu zwingen, sich jeden einzelnen Film mit Klick etc in ausführlich ansehen zu MÜSSEN, wenn man etwas Bestimmtes sucht, aber mich überzeugt das jetzt eher, es zu lassen. Wie erwähnt, falls wer was in dem Wust findet und es jemandem die 25+ Klicks wert ist, sich durchzuwühlen, wann welches Thema kommt, wär ich dankbar für nen Tipp für f2m + schwul.
    Da ich schätze, dass sie die Quote mit der Transmann+Schwanger-Doku als erfüllt betrachten, rechne ich mal nicht damit, dass sich die Mühe für mich lohnt.
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