Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=32036
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Rumänien: Verfassungsgericht stärkt Homo-Paaren den Rücken


#1 TomDarkProfil
  • 28.09.2018, 22:53hHamburg
  • Sehr gut, dass die rumänischen Verfassungsrichter darauf hinweisen, dass die geplante Gesetzesänderung angesichts der EU-Richtlinien widersinnig ist.

    Leider steht die Gesellschaft dort dermaßen unter dem Einfluss der orthodoxen Kirche, die die Kampagne maßgeblich unterstützt hat, dass sich Dummheit und Intoleranz wieder mal durchsetzen konnten.

    Zumindest bietet dieses Urteil einen edlen Anstoß zum Umdenken für alle Beteiligten, die frei denken können und wollen.

    Ich fürchte nur, dass es das Referendum leider kaum beeinflussen wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 kristianneuAnonym
  • 28.09.2018, 23:56h
  • ich war genervt von vielen scheiß kommentaren unter den letzten beiden rumänien artikeln. es gab aber auch gute und kritische kommentare deren kritik ich nicht teilte. ich persönlich finde das man boykott und ausschluß von ländern machen kann aber das muß sehr gut überlegt sein weil nachteile für die guten sind sehr möglich sind. und klar ist rumänien ein scheiß staat mit vielen scheiß leuten aber da gibt es total positive entwicklungen wie zum beispiel die 20 % (? keine lust die artikel noch mal zu lesen) und das ist dann doch für ein konservatives land viel. ich hasse es mit harten vorwürfen um sich zu werfen (außer bei nazis usw) aber hier denke ich zumindest das einige hier aus zweifelhaften gründen schreiben. ich danke ausdrücklich dummen-watch und merri und eingen wenigen anderen für ihre kommentare unter den artikeln. haut rein.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 HoffenAnonym
  • 28.09.2018, 23:58h
  • Ich kann nur hoffen, dass die Mehrheit der Rumänen sich nicht von religiösen Fanatikern mit deren Hass vergiften lässt, sondern sich für Liebe und Freiheit entscheidet.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Alice
  • 29.09.2018, 00:22h
  • Die Ehe können sie so definieren dass sie ein M+F-Ding ist.
    Doch auch hier hat letztlich EU-Recht Vorrang.
    Im EU-Ausland (nicht Rumänien) geschlossene Ehen müssen eh anerkannt werden. Es geht ja nicht an. dass EU-Bürger*innen etwa ihren Ehe-Status verlieren wenn sie in einem anderen EU-Land leben wollen.
    Gut ist, dass auch "problematische" Länder in der EU sind: erstmal gut für "uns" und insgesamt gut für deren Gesellschaft.
    Es ist schade für die orthodoxen Kirchengemeinden, sie führen da einen "Kampf" der nicht mal der ihre ist. Niemand greift damit diese Kirchen an. Das passiert erst wenn sie sich selbst zu Gegnern der Freiheit erklären. Auf lange Sicht schaden die sich nur selbst, so wie z.B. die katholischen Kirchen. Sie "bekämpfen" etwas, dass ihr allmächtiger Gott explizit geschaffen haben muss, da ist keiner sonst der in Frage käme, denn es darf ja nur einen geben. Außerdem sieht dieser Gott die freie Entscheidung als sein oberstes Nichteinmischungsgebot an - da hält es sich selbst dran!!. Die (orthodoxen) Kirchen stellen sich durch diesen unsinnigen Kampf gegen ihre Grundüberzeugungen. Was denken sie sich könnten sie für ihre Kirchen und Mitglieder dabei gewinnen? Nichts, selbst wenn sie glauben gewonnen zu haben!. Die verlieren dadurch an innerem Sinn, Glaubwürdigkeit, Zusammenhalt und Stärke. Für was? Für wessen Ziel? Es wird nur deutlich, dass Vertreter*innen der Kirchen diese missbrauchen um persönliche Haltungen, Meinungen und Vorurteile zu bedienen. Wollen die allen ernstes mindestens 14% ihrer Anhänger*innen verbellen und dazu deren Kinder, Eltern, Verwandte, Freund*innen, Familien und entfernter Verwandte?
    Keine*r der orthodoxen Christen dürfte dieses Referendum unterstützen, wenn man es mit den Glaubensgrundsätzen ernst meint. Sie müssten aus ihrem Glauben heraus für die Gleichberechtigung eintreten an der weder das biologische noch das soziale Geschlecht sowie die sexuelle Orientierung irgendetwas ändert. "Alle Menschen sind gleich vor Gott" und sollten es auch vor seien Kirchen und den Menschen sein.
    Es ist so unklug eine Gemeinschaft spalten zu wollen wo es gar nicht Not tut.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 29.09.2018, 05:19h
  • Rumänien sollte sich um dringendere Probleme kümmern, als darum, ob wir heiraten dürfen. Korruption, Vetternwirtschaft und die schlechte Wirtschaftslage, wären doch Themen, die sie angehen könnten. Und, wenn wir schon mal dabei sind, das Verhalten in Rumänien den Roma gegenüber, spottet jeder Beschreibung!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 HinnerkAnonym
  • 29.09.2018, 09:53h
  • Antwort auf #4 von Alice
  • ........................
    Im EU-Ausland (nicht Rumänien) geschlossene Ehen müssen eh anerkannt werden. Es geht ja nicht an. dass EU-Bürger*innen etwa ihren Ehe-Status verlieren wenn sie in einem anderen EU-Land leben wollen.
    ..................................

    Da hast Du im Prinzip recht. Denn das EU-Grundprinzip der Freizügigkeit bedeutet, dass man sich innerhalb der EU seinen Wohnort und Arbeitsort frei wählen darf, ohne dass man dadurch Nachteile hat oder einen Rechtsstatus des Herkunftslands verliert.

    Allerdings ist ja im Artikel zu lesen, dass selbst das momentan verboten ist. Und in anderen EU-Staaten wird das ähnlich gehandhabt.

    Deswegen wird es höchste Zeit, dass der EuGH ein Machtwort spricht und klarstellt, dass jedes EU-Land Ehen aus anderen EU-Ländern voll anerkennen muss und sie anderen Ehen zu 100 % gleichstellen muss.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#7 Patroklos
#8 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 29.09.2018, 13:07h
  • Antwort auf #6 von Hinnerk
  • Also, Lesben und Schwule aus Rümänien. Macht rüber, heiratet in Europa, und kommt dann zurück. Und, wenn dann ein bigotter Furz Euch was will, wedelt Ihr mit der Heiratsurkunde. Und, wenn der Staat Euch nicht schützt, verklagt ihn auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#9 Chefchen
#10 PeerAnonym
#11 Homonklin44Profil
  • 30.09.2018, 13:04hTauroa Point
  • Antwort auf #5 von Gerlinde24
  • Schon richtig, die Romani werden regelrecht wie Dreck behandelt, und dass da die EU weg guckt, ist auch nicht zu ertragen.
    Da sagt man denen, sie hätten selbst Schuld an ihrer misslichen Lage und knüpft es an ihre kulturelle Entwurzlung und Verwahrlosung, damit die Diskriminierung aufrecht erhalten bleibt.

    Würde man den Sumpf der Korruption da unten austrocknen wollen ... ja, vielleicht wäre so ein humaner Lichtblick für Minderheiten drin.
    Im Verfassungsgericht sitzen vielleicht ein paar vernünftige Leute drin, aber ob die gegen die Kirchlichen und deren tumb hinterher kriechende Stimm-Zombies durchsetzungsfähig werden.

    Es bleibt schwierig. (tm by Adzio)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »

» zurück zum Artikel