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Kommentare zu:
Dumbledores schwuler Moment


#21 Ith__Ehemaliges Profil
  • 01.10.2018, 09:51h
  • Antwort auf #20 von Homonklin44
  • Ich hatte zu der Zeit gerade mal wieder versucht, mein Heil in der Spiritualität zu finden, bzw. damit gekämpft, das hinter mir zu lassen, ein paar Jahre an Serien und Filmen sind mir da durch die Lappen gegangen. Klingt ja danach, dass es sich in dem Fall lohnen würde.

    Aber zumindest mal angemerkt, soweit ich das nachverfolgt habe, stammt die Vorlage auch da mal wieder von einer Frau ;-)
    Vielleicht würdet ihr Cis-Kerle euch echt einen Gefallen tun, wenn ihr Frauen und schwule Transmänner statt als unerwünschte Eindringle da mal eher als Botschafter aus einer fremden Welt betrachten könntet, in der sexuelles Interesse für Männer normal und akzeptiert ist.

    Wahrscheinlich störe ich mich gerade deswegen daran, wie sehr das auf einmal zum überspitzten Problem wird, weil ich damit aufgewachsen bin, dass mein Umfeld das nicht bloß akzeptabel fand, sondern von mir erwartet hat, mir einen Partner ggf. unter den Jungs zu suchen. Mit dem Hintergrund fallen einem die Unterschiede dann schon ganz schön extrem auf, und da ist es dann einfach ein Witz ist, wenn Leute sich hinstellen und was von Akzeptanz, Gleichstellung und Gleichberechtigung erzählen.
    Und nebenbei ist es verglichen damit erbärmlich, mit was für Brotkrumen man sich abspeisen lassen muss, wenn man aus der Norm herausfällt.
    So unschön es auch ist, mit einem Körper herumzulaufen, den man sich bzgl. Geschlecht lieber anders wünschen würde (weswegen speziell das in meiner Welt auch nicht vorkommt, weil ich als Schöpfer dieser Welt keiner meiner Figuren so etwas antun würde) - es bringt manchmal Perspektiven mit sich, die die Welt echt zu einem gerechteren Ort machen könnten.

    Na, aber was will man machen... Bloß, weil man einen Misstand wahrnimmt, löst der sich halt im Anschluss nicht in Luft auf.
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#22 Ith__Ehemaliges Profil
  • 01.10.2018, 10:55h
  • Antwort auf #18 von Gerlinde24
  • Bin ich schon bei dir, von wegen "selbermachen", und ungefähr so etwas ist der Grund dafür, dass ich mir meine Geschichten inzwischen selbst schreibe. Wobei ich sagen muss, dass ich mich NICHT für sonderlich talentiert halte, sondern mir ehrlich wünschen würde, dass jemand anders das tun würde, und ich es einfach lesen oder mir als Serie anschauen könnte. Bloß hat es jahrelang irgendwie niemand eingesehen, die Geschichten zu erfinden, die ich gern lesen würde, weswegen ich aus der Not heraus eben selbst damit angefangen habe. Während mir persönlich unzusammenhängende Fragmente ausreichen, stelle ich gerade fest, wie viel schwerer es ist, das dann noch so darzustellen, dass auch ein Leser mitkommt, der mein Universum nicht seit 20 Jahren kennt.
    Das ist manchmal richtig Arbeit - und dann noch mit Ergebnissen, bei denen ich mir denke, dass jemand mit Talent das wohl trotzdem besser hinbekommen hätte, und mit weniger als einem Dutzend Überarbeitungen. Aber gut - irgendwie isses halt Hobby und macht mir ja auch Spaß.

    Davon ausgehend, die Idee zu einem eigenen Produktionsteam: Wär sicherlich eine nette Sache, bringt allerdings haufenweise "aber" mit sich.
    Schreiben ist relativ günstig: Man kann allein arbeiten, und erforderlich sind zur Not bloß ein Stift oder eine Tastatur und irgendein Medium, mit dem sich der Text festhalten lässt (zur Not auch mal eine Serviette). Statt Effekten und Kameratechnik greift man auf die Fantasie des Lesers* zurück, und braucht damit kein großes Budget, um sehr großartige Welten entstehen zu lassen. Nachteil ist für mich persönlich, dass besonders die Wirkung von Musik sich verdammt schwer über Texte darstellen lässt.
    Für Filme braucht's dagegen eine ganze Menge mehr: Ein Team, das in der Lage ist, zusammenzuarbeiten, technisches Knowhow (das ich nicht habe), Zeit und Geld für die entsprechende Technik, mindestens ein geeignetes Studio und die Möglichkeit, an tauglichen Orten zu drehen, und abschließend noch passende und brauchbare Schauspieler, die in der Lage sind, das Ganze umzusetzen. Wo ich dann halt finde: Sorry, aber das Handwerk "Film" hab ich nicht gelernt, und entsprechend fände ich es ziemlich dreist, von irgendwem zu erwarten, mir sowas zu finanzieren. Zumindest ein Teil der Beteiligten müsste schon gut wissen, was sie tun.
    Am Ende käme etwas Marke "Eigenproduktion" heraus, mit typisch deutsch-miserabler Regie und grottigen Schauspielern, das sich wohl niemand freiwillig ansehen würde, es sei denn aus Mitleid oder aus Sympathie für die eigene Community. Mit dem Fazit: Ne, danke, da ist das Ergebnis schöner, wenn man gleich bei der Fantasie bleibt.
    Mir ist zwar schon klar, dass man theoretisch darauf verzichten müsste, hohe Ansprüche zu stellen, wenn man nunmal nicht die Mittel mitbringt, die selbst umzusetzen, aber wenn man schon im Vorhinein weiß, dass am Ende was zum Fremdschämen dabei herauskommt, statt dass der Zuschauer sich unterhalten fühlt, sollte man sich die Mühe meiner Ansicht nach doch lieber sparen. Bin zwar zunehmend für weniger Kommerzielles und Kommerztaugliches statt der üblichen, immergleichen Hollywood-Soße, aber schlecht bleibt trotzdem schlecht, und davon gibt's bereits mehr als genug. Impulse müssten da wirklich von Leuten kommen, die bereits professionell in der Branche arbeiten.
    Aber da landen wir wieder bei dem Dilemma, dass professionell u.a. bedeutet: Auf Gelder des Mainstream-Publikums angewiesen und daher entsprechend angepasst.
    Und das Mainstream-Publikum fängt ja schon an, von der LGBT-Weltherrschaft und der Verdrängung der Heterosexualität zu faseln, wenn ein ÖR-Sender einmal die Woche kurz vor Mitternacht Filme aus dem Spektrum zu zeigt.

    Also ... falls dir was Realistisches einfällt, wär ich bei sowas schon durchaus dabei. Wenn ich die Finanzen übrig hätte, mir um Job und Miete keine Gedanken machen zu müssen, und dann noch das Kleingeld hätte, und Kontakte in dem Bereich - ja, sicher, käme nach Informationskampagnen zu Themen wie "Impfen", "Immunologie für Anfänger - Viren gibt es wirklich" oder "Alle Tomaten haben Gene" gern auf die Agenda der Dinge, die man mal tun sollte. Aber für realistisch halte ich so ein Vorhaben mit meinen Voraussetzungen ehrlich gesagt nicht. Zumindest nicht, wenn dabei etwas rauskommen soll, das irgendjemand, mich selbst eingeschlossen, sich freiwillig dann auch noch anschauen würde.
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#23 stromboliProfil
  • 01.10.2018, 16:01hberlin
  • NUr so ein gedanke an rande..
    Dumbledore und Grindelwald aka Law und Deep sind hier 40-50zigjährige und keinewegs im jugendlichen alter in die gedanken und körperlichkeit des anderen verliebte...
    Aber vieleicht wurde auch nur der zeitumkehrer falsch eingestellt.
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#24 Homonklin44Profil
  • 01.10.2018, 17:52hTauroa Point
  • Antwort auf #21 von Ith_
  • ""Vielleicht würdet ihr Cis-Kerle euch echt einen Gefallen tun, wenn ihr Frauen und schwule Transmänner statt als unerwünschte Eindringle da mal eher als Botschafter aus einer fremden Welt betrachten könntet, in der sexuelles Interesse für Männer normal und akzeptiert ist.""

    Sehen das Cis-Männer üblicher Weise grade nicht so?
    Für mich war schon die erste Begegnung mit einem anderen Schwulen im Alter von 28 Jahren so etwas, wie einem Botschafter aus einer fremden Welt zu begegnen, einem Paralleluniversum, in dem mein Empfinden legal sein kann. Auch wenn es nur eine Unterhaltung war, und der mir diverse Hinweise gab.

    Weil Du davon schreibst, ja, eine Filmproduktion verschlingt oft ein großes Budget, Unmengen an Zeit und einzelnen Arbeitsschritten, das geordnete, gut dirigierte Input etlicher Personen, und Genehmigungen und Zeugs und was da alles arrangiert werden muss, bevor überhaupt der erste Drehtag naht.
    Siehe eine Zeit im Arbeitsleben eines Regisseurs...
    Aber es gibt ja durchaus auch Projekte, die mit wenig Finanz und wenig Technik realisiert wurden, siehe Blair Witch - der erste Film, oder Braindead - okay, Splatter und B-Kategorie sind nicht so die besten Beispiele.
    Und es muss nicht Murks werden, nur, weil Deutsche dahinter stecken - Deutsche Filme sind doch nicht per se irgendwie minderklassig. Na ja, Solche gibt es auch zuhauf, klar. Das Publikum funktioniert hier anders, ein anderer Stil ist hier massentauglich. Aber muss ein Film immer Massen begeistern? Läuft etwa queeres Kino überwiegend in Cissenglotzen an?

    Ich traue mich da ja auch nicht ran. Die ganze Kommunikations- und Selbstbelobigungs-Grütze kriege ich nicht auf die Reihe. Von Filmtechnik habe ich keinen Schimmer aber kritisiere CGI-Fehler in Blockbustern und verkehrte Prop-Eigenschaften, ( die falsche Anatomie/Bewegungsabläufe oder nicht passende Federn/Pelzhaare, sowas nervt) und Ton-Fehler ( wenn ein Fischreiher wie ein Adler schreit oder Tauben wie Gänse klingen, sowas regt mich auf) und habe mal Wes Ball (Maze Runner) als Studi damit genervt, dass er nen richtigen Film machen soll *g* bis er's getan hat. Hoffentlich macht er's noch mit dem "RUIN"-Projekt, das wird dann verdammt stark.
    Tja, bleibt eben Hobby - aber S. King hat früher auch herum gesoffen und für die Tonne geschrieben, und die Rowling hat bekanntermaßen zeitweise von Sozialhilfezuwendungen gelebt.

    Hinterm Scheffel ist es wohlig, sicher und entspannt, weißt Du. Aber ich glaube, mit dem, was ich bisher von Dir so an Beiträgen und Sprachgewandtheit gelesen habe, kannst Du gern mal ins Licht treten. Ich schätze, hier lesen auch Leute mit, die das dann eventuell auch sehen und ggf. zu würdigen wüssten.
    Vielleicht meldet sich auch der Beauftragte des Bundeslurch höchstpersönlich, wer weiß. ;o)
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#25 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 02.10.2018, 02:53h
  • Antwort auf #22 von Ith_
  • Mein Hobby ist das Schreiben von Drehbüchern. Hab sogar mal zwei eingeschickt an die ÖRSA (Arte und ARD Degeto), habe Absagen bekommen, weil sie zu viele Änderungen wollten (homosexueller Protagonist sollte heterosexuell sein). Dem Fernsehen und den Filmleuten geht es nicht um gute Stoffe, sondern um leichte Kost für den Mainstream.
    Kennst Du den Film "Latter Days"? Der wurde durch Fundraising finanziert. Drehbuchautor und Regisseur sind schwul, ein Großteil der Crew ebenfalls, und die Schauspieler, obwohl heterosexuell, professionell. Gordon Levitt spielte übrigens auch mit (als homophober Mormonenmissionar Ryder).
    Du siehst also, es geht!
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#26 Ith__Ehemaliges Profil
  • 02.10.2018, 07:46h
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • Danke für die Blumen, ich arbeite dran ;-)
    Bislang liegt die Queerness-Parallele allerdings eher darin, dass mein Charakter damit zurechtkommen muss, kein Mensch mehr zu sein. Was ziemlich genau dem entspricht, wie ich mich manchmal fühle, und wo ich wahrscheinlich auch einfach einen Teil von meinem Dreck verarbeite, ohne den konkret benennen zu müssen. Mit Romanzen ist da vorerst noch nicht viel, aber das entwickelt sich gerade *g

    Na, bei deutschen Filmen bzw. deutscher Regie isses so eine Sache. Was "man" hier angeblich mag und akzeptiert, den "typisch deutschen" Film halt, finde und fand ich schon immer einfach hässlich. Ausgenommen ausgerechnet ein paar Komödien, und in Sketchshows bekommen sie ja auch Dramaturgie hin, bzw. ordentliche Schnitte, um auf das Wesentliche zu fokussieren, wo man sich dann fragt, wieso das in anderen Genres nicht funktioniert. Aber gut, ist wahrscheinlich Geschmackssache.
    Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir in Deutschland einfach bessere Synchronsprecher haben als Schauspieler.

    Blair Witch und co. - schönen Dank auch für den Hinweis. Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass die ein begrenztes Budget beim Verkauf vervielfacht haben, aber während ich Horror, der auf Psychologie setzt statt auf spritzendes Blut, grundsätzlich sehr zu schätzen weiß, finde ich wackelige Kameras einfach nur anstrengend und nervig, und dass dieses Prinzip seither zur Umsetzung von ansonsten echt guten Ideen genutzt wurde und mir die Filme dadurch versaut hat, nehme ich denen nachträglich recht übel.
    Beispiele für episch umgesetzte Fantasy sind nunmal Reihen wie "Herr der Ringe" oder aktuell "Game of Thrones". Selbst wenn man nicht gerade Drehorte am anderen Ende der Welt braucht, und die Möglichkeit, riesige Armeen auflaufen zu lassen - sowas baut man halt nicht ohne die entsprechenden Mittel. Und ich schätze, wenn die Macher von sowas wie Game of Thrones sich dessen nicht sehr bewusst gewesen wären, wäre das Ganze vermutlich auch nicht halb so gut und erfolgreich geworden, wie es das jetzt ist.
    Klar, man muss gar nicht unbedingt für die Masse produzieren, oder mit dem Ziel x-fache Gewinne einzufahren. Aber zumindest eigene Ansprüche haben und erfüllen sollte man halt mEn schon kommen, damit das Ganze den Aufwand lohnt - und auch wenigstens die Kosten wieder einfahren.

    Dazu vielleicht gerade mal - ich mache ja mit ein paar Leuten hobbymäßig Musik, und wir haben uns vor ein paar Jahren auch mal einen Kurzaufenthalt in nem Studio und Mastering geleistet, um ein paar unserer Stücke aufzunehmen. Durch den Zeitdruck, weil Studio halt ganz schön teuer ist, sind am Ende einerseits die Aufnahmen bei Weitem nicht so gut geworden, wie ich persönlich sie gern gehabt hätte, und andererseits hatten wir dadurch einen Kostenaufwand, bei dem ich glaube, dass wir den bis heute nicht durch Verkäufe ausgeglichen haben. War jetzt kein Drama, weil wir das Ganze durch Gage von Auftritten finanziert haben, soll heißen, niemand hat da persönliches Vermögen investieren müssen. Und der Gedanke war ja auch eher, dem Wunsch einiger unserer Fans zu entsprechen, die uns sonst nur einmal im Jahr sehen (und hören).
    Das ist halt so meine Erfahrung mit halb-gekonnten Dingen - wir haben das Ganze schon so nachverbessert, dass man damit leben kann etc, aber es bleibt da bei mir halt vor allem das Fazit, dass es einerseits verdammt schwer ist, Dinge so umzusetzen, wie man sie sich vorstellt, und auch die Frage danach, wie speziell beim Filmen die Gegenfinanzierung aussehen soll.
    Mal eben zwei Jahre die Auftrittsgelder sparen, wird da jedenfalls nicht funktionieren.
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#27 Homonklin44Profil
  • 02.10.2018, 20:53hTauroa Point
  • Antwort auf #26 von Ith_
  • Herr der Ringe - oh von Peter Jackson und seiner Crew, besonders auch Andy Serkis, bin ich ein UBER-Fan - falls ich je eine meiner Geschichten verfilmen lassen dürfte, er wäre sowas von in-the-boat! Und Weta digital plus Weta Workshop oben drauf!
    Pipedreams, nothing but pipedreams.

    ""Bislang liegt die Queerness-Parallele allerdings eher darin, dass mein Charakter damit zurechtkommen muss, kein Mensch mehr zu sein. Was ziemlich genau dem entspricht, wie ich mich manchmal fühle, und wo ich wahrscheinlich auch einfach einen Teil von meinem Dreck verarbeite, ohne den konkret benennen zu müssen. Mit Romanzen ist da vorerst noch nicht viel, aber das entwickelt sich gerade""

    Klingt ja auch etwas nach Autotherapy oder sich von der Seele schreiben, seinen roman-photonischen Zwilling auf Wellness-Urlaub zu senden. Kein Mensch? Ich komme mir schon lange wie ein Alien vor - oops-wrong planet! Vollmeise 4ever gepachtet und hier zur Strafe aus'm UfO geschmissen. Habe es auch runtergeschrieben, denn die Welt ändert sich nicht, Anpassung wird stets verlangt, nie gegeben.

    Musik mache ich seit Kindertagen, früher wars eher Kammermusik oder Walzer ähnlich,. heute ist es mehr Electro, Techno, House, Ambient, Mood, Songwriting, Darkscores. Auch das alles nur ... it's somehow classified. Pipedreams, again. Software basiert. Vom Mitglied sein in einer Band habe ich lange gethinktanked. Mein Handicap gestattet Solches nicht - sozialer Volltrottel, Autismus. Aber ich war jahrelang als ehrenamtlicher Reviewer auf einem Amateurmusikerportal. Meine Songtexte wollte niemand singen. Zu gesellschaftskritisch, zu bohrend, zu düster oder depremiert.

    Ja, leider hast Du wohl Recht mit dem Film in Deutschland, die wirklich guten, vielschichtigen SchauspielerInnen sind Greise, oder längst gegangen. Oder sie brennen fürs Theater. Viele TV-Gucker raffen die vorherrschende Bedeutung vom Theater gar nie. Synchronsprecher, da fällt mir immer die Omma vom Bekannten ein. "Schreck" - der redet ja, wie der ALF! *große Augen* (Tommy Piper, deutsche Stimme des ALF Gordon Shumway) Für den Mainstream Quotenmaschine, wie Gerlinde das erwähnt, würde ich mich aber auch nicht zurechtzerstückeln lassen.
    Es muss eine Basis her, die wieder originale Ideen produziert, nicht zerhacksudelte, 5 mal umgeschriebene Kopien!! Auch wenn Fernsehen die letzten Japser tun will, wie es scheint...

    Sogenanntes "Mastering", ja, Klangbildoptimierung ist eine kniffelige Arbeit. Heutzutage wird aber auch Vieles kaputt komprimiert. Frequenz-Plättung, Überverdichtung, zu viele Filter, kein wirkliches Panorama mehr. Kann man Eure Lieder irgendwo im Web hören? Soundcloud, bandcamp, myownmusic ect?
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#28 Ith__Ehemaliges Profil

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