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Kommentare zu:
Berlin: Lesben-Wohnprojekt unterliegt Projekt der Schwulenberatung


#1 SchwulerMannAnonym
  • 02.10.2018, 19:07h
  • Gute Entscheidung, es hat das Recht gesiegt. Nur mit "Jetzt sind wir dran" kommt Frau zum Glück nicht weiter. Als Berliner kann man seit Jahren beobachten wie die lesbische Community auf alles Schwule draufhaut und ihren Hass ausschüttet.
    Es gibt einen Riss zwischen Lesben und Schwulen und ich glaube nicht das der noch zu kitten ist. NIemand lässt sich gerne ständig sagen wie Scheiße er doch sei.........
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#2 CatWalkAnonym
  • 02.10.2018, 20:13h
  • setsam, dass eine bezirksbürgermeisterin (friedrichshain-kreuzberg), eine abgeordnete (neukölln) und eine baustadträtin (schöneberg), nota bene allesamt lesbisch, es nicht schaffen, für die lesben ein grunstück zu finden, ohne dass sie in konkurrenz zu irgend jemanden gehen müssen!
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#3 LillyComptonAnonym
#4 SchwulerMannAnonym
#5 TheDadProfil
#6 LillyComptonAnonym
#7 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 03.10.2018, 06:01h
  • "Frauen werden mal wieder auf ihren Platz verwiesen. Ein eindeutiges Signal für lesbische Teilhabe und Geschlechtergerechtigkeit in der Stadt ist vertan"

    Treffender kann man es nicht formulieren, nur sarkastischer!
    Wieder einmal ein Zeichen dafür, wer in diesem Land die Macht hat, wer bestimmt, und wer kuschen soll! Nur, diesmal kuschen wir nicht! Versprochen!!!!!
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#8 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 03.10.2018, 06:03h
  • Antwort auf #1 von SchwulerMann
  • Wenn bei zehn Projekten für LGBTI Menschen, das meiste Geld an schwule Einrichtungen geht, lesbische und transsexuelle Einrichtungen kaum was bekommen, ist die Frage erlaubt, woran das wohl liegen kann? Und es drängt sich bei mir der Verdacht auf unsauberes Spiel auf.
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#9 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#10 stromboliProfil
  • 03.10.2018, 10:13hberlin
  • Antwort auf #9 von Gerlinde24
  • Hat hier wer eigentlich mal die ausschreibungsziele gelesen?
    "Die Schwulenberatung will auf dem Grundstück den dritten "Lebensort Vielfalt" errichten. Dabei soll es sich um einen Gebäudekomplex mit 69 Wohneinheiten handeln, darunter 22 Sozialwohnungen, eine Kita sowie "Beratungs- und Betreuungsangebote für Lesben, Schwule, trans- und intersexuelle Menschen und vielfältige kiezbezogenen Angebote".

    Nichts darüber, dass lesben hier ausgeschlossen wären.

    Für sich betrachtet ja genau das was andernortes als selbstverpflichtungsanspruch jeweils dem "lgbtq** überbegriff abgefordert wird.

    Stellt sich uns die andere frage die ich mir schon seit geraumer zeit stelle: sind wir eigentlich noch oder überhaupt kompatibel!
    Hat sich unter der lgbtq** usw einheitssuppe längst die unvereinbarkeit einzelner strömungen herausgebildet, die nun beim verteilen des erlegten bärenfells die streitigkeiten hochkommen lässt, die man über inhaltliches längst schon hätte führen müssen!

    Warum reden wir nicht über die umkämpften fleischtöpfe, aus denen die jeweils sich vernachlässigt fühlenden dem andern bevorzugt geglaubten die staatszuschüsse vor der nase wegschnappen wollen.

    Wenn schon vom staat-senat geld und grundstücke zu verfügung gestellt werden, sollten/könnten alle interessierten GEMEINSAM den betrag abschöpfen und in ein integriertes wohnprogram einbringen.

    Das die nunmehr sich angiftenden gruppen jeweils auf die bedürftigkeit oder durchsetzungsfähigkeit ihrer hausklientel beharren, ist der eigentlich beschämende vorgang.
    Das wir hier zudem dies in beiträgen auch noch forcieren, ist dann das i-tüpfelchen auf dem "lgbtq** üblichen geinsam wahrgenommen werden woillen, aber ansonsten partikulare eigeninteressen durchsetzen wollen.

    Scheinheilig dann über zuvor erlittene zurückstellung larmentieren, nicht aber die unsichtbarkeit eigener unzulänglichkeit zuzuschreiben wollen.

    Das macht aus den nunmehr hier lautstark ihre zuvorige "unsichtbarkeit einklagenden zwar vorübergehend kampfeslustige aktivistInnen, aber auf zeit und abstand besehen auch nur vorüberziehende krawallbürsten.

    Aber mit eben diesen scheinheiligen beider seiten wollt ich ums verrecken nicht in einem "gemeinsamen projekt leben wollen.

    Zeit das hier jeder seiner eigenen wege geht und emanzipation auch als trennung von gewohntem verstanden werden kann.

    Was dann unter dem strich an gemeinsamkeit gegenüber dem eigentlichen gegner , nämlich heteronomität ( matriarchalisch/patriarchalischer prägung!) - kapitalismus und klassengesellschaft uns zusammenführt, muss dann , erst dann wenn wir uns hierüber im klaren sind, unsere weiteren ziele und handlungen bestimmen.

    Mit dem eingeschlagenen assimilationskonzept , dem bürgerlichen lebensplan von der wiege bis zum sarg, stehen wir uns mittlerweile nur noch selbst im wege.
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#11 stromboliProfil
  • 03.10.2018, 10:26hberlin
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • Ups.. ist mir noch am herzen liegend...
    " 69 Wohneinheiten handeln, darunter 22 Sozialwohnungen..."

    Darüber hätten wir uns empören müssen!
    "22 sozialwohnungen sind ein hohn, angesichts der verarmungsdichte bei älteren glbtqi*** .
    Warum nicht da "gemeinsam zetern und morido schreien.

    Was steht denn hinter den restlichen 69 vom staat subventinierten einheiten.
    Leisten sich unsere glbtqi***eliten hier ihren altersruhesitz , oder schaffen wir hier wohnraum für ein "interfamiliäres lebenskonzept, an dem quotenbedürftige dann teilhaben dürfen so sie ins millieu reinpassen...
    Fragen ohne antworten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#12 AmurPrideProfil
  • 03.10.2018, 13:53hKöln
  • Antwort auf #11 von stromboli
  • >>" 69 Wohneinheiten handeln, darunter 22 Sozialwohnungen..." .. Was steht denn hinter den restlichen 69 vom staat subventinierten einheiten<<

    Lieber stromboli,
    kleine Mathe-Nachhilfe von einem, der's noch nicht so lange hinter sich hat wie Du:
    69 - 22 = 47

    Es sind also 22 Sozialwohnungen und 47 nicht-Mietpreis-gebundene Wohnungen.
    Dieses Verhältnis bildet in etwa das bundesdeutsche Verhältnis von in prekären Verhältnissen Lebenden zu nicht in prekären Verhältnissen Lebenden ab: 1/3 : 2/3
    Vielleicht möchte der Bauträger ja das sich in der kommenden Mieterschaft zumindest in dieser Hinsicht ein Abbild der bundesdeutschen Gesellschaft wiederspiegelt?

    Oder hast Du etwa aus Eigeninteresse Angst zu kurz zu kommen? *kicher*
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#13 TheDadProfil
  • 03.10.2018, 15:19hHannover
  • Antwort auf #9 von Gerlinde24
  • ""Schwule und Lesben wollen meist unter sich sein. Das mag schade sein, aber es ist nun mal so.""..

    ""Die lesbische Berliner Initiative Rad und Tat (RuT e.V.) ist mit einem deutschlandweit einzigartigen geplanten Wohnprojekt für ältere lesbische Frauen gescheitert.""..

    ""Die Schwulenberatung will auf dem Grundstück den dritten "Lebensort Vielfalt" errichten. Dabei soll es sich um einen Gebäudekomplex mit 69 Wohneinheiten handeln, darunter 22 Sozialwohnungen, eine Kita sowie "Beratungs- und Betreuungsangebote für Lesben, Schwule, trans- und intersexuelle Menschen und vielfältige kiezbezogenen Angebote" ""..

    Finde den Fehler..
    Welches der Angebote ist ein Interkulturelles und Integratives Projekt ?

    Und worin genau liegt der Hinderungsgrund für die Frauen von RuT e.V. das Projekt der Schwulenberatung, welches schon ein Angebot an Lesben enthält, ihr Wohnprojekt beizusteuern, welches sich an ältere Lesben wendet, und damit um einen entscheidenden Aspekt zu erweitern ?

    Und weil es dann einmal mehr gerade wieder so schön ent-solidarisch zugeht..

    Hat schon mal jemand bei der REWE nachgefragt ob die in näherer Nachbarschaft nicht mal einen Penny für ältere Lesben eröffnen könnten ?

    Findest Du dieses
    ""Schwule und Lesben wollen meist unter sich sein.""
    nicht auch sehr skurril ?
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#14 TheDadProfil
  • 03.10.2018, 15:35hHannover
  • Antwort auf #12 von AmurPride
  • Das ist hübsch wenn Du das mathematisch aufdröselst, doch die dahinter sich verbergende Frage gerade in Kiezen wie in Schöneberg lautet :

    Wieso sind nicht ALLE 69 Wohnungen so genannte Sozialwohnungen, und wieso meint man eigentlich wenn man mit einem Faktor Eins zu Zwei in der "sozialen Vermischung" von Bevölkerungen irgendetwas erreichen könnte ?

    Weil hier unterbewußt immer noch der Gedanke vorherrscht, die "etwas besser Gestellten" würden den "sozialen Pöbel" dann schon irgendwie im Zaum halten ?

    Sozialdarwinistischer Unfug aus der Schublade "Klassenkampf, von oben verordnet", der schon in den anfänglichen 60´er Jahren Stadtplanerisch umgesetzt, und seitdem regelmäßig gescheitert ist, denn "die paar Hansel" in der eigenen Scholle können auf die Massen in den Miet-Kasernen keinen Einfluß ausüben, der von diesen nicht gewollt ist..

    Wenn wir dann schon bei diesem Feld angekommen sind, die dazu passende Frage :

    Wieso sind eigentlich nicht alle Neubauten dieser Tage "Sozialbauten", und werden dann in einer Qualität errichtet die dann auch "Schöner Wohnen" ermöglicht ?

    Denn wenn man Seitens der Bundesregierung schon erkannt haben will, das inzwischen etwa ein Drittel der Bevölkerung mehr als 50 Prozent des zur Verfügung stehenden Einkommens für Wohnen aufwenden muß, und damit nach der eigenen Einteilung der Regierungsverantwortlichen in diesem Land als "von Armut bedroht" gilt, dann ist es die verdammte Aufgabe diese Regierung daran umgehend etwas zu ändern..
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#15 g_kreis_adventProfil
#16 stromboliProfil
  • 03.10.2018, 15:59hberlin
  • Antwort auf #12 von AmurPride
  • "Dieses Verhältnis bildet in etwa das bundesdeutsche Verhältnis von in prekären Verhältnissen Lebenden zu nicht in prekären Verhältnissen Lebenden ab: 1/3 : 2/3"

    Nun, was sind prekäre verhältnisse und wo beginnt man jeweils betroffene dem begriff zuzuordnen...

    Darf man den zahlen der bundesregierung ( man höre...) des mieterbundes und sonstiger sozialer organisationen glauben, sieht das der in prekären verhältnissen lebenden wohl doch nicht so eindeutig deinem prozentbeispiel entsprechend aus..
    Die zahl der nicht präkären verhältnisse spiegelt sich eher im einkommens-vermögensstatus der gesellschaft wieder.
    Da behaupte ich mal ohne mathematische vorkenntnisse, dass da eher deine "1/3 : 2/3" umkehrbar sind , hochgerechnet auf die zu erwartenden sozialfälle dank lohn&arbeitspolitik.
    Von den zukünftigen renten&alterversorgungen gar nicht erst zu reden.

    Aber jeder hat ja eine andere schere im kopf, wenn von der "schere der einkommensverteilung" die rede ist.
    Da ist dein hinweis auf meine alter sicher von nutzen...
    Wir alten leben bereits ungefiltert in dieser scherensituation.
    Anders bei dir...
    Beim eintritt aus dem geborgenen nicht sich selbst versorgendem schüler/studentenleben mit mittelständigen hintergrund, hinein in die heutige berufswelt, wird dir sicher das häusliche polster die kommende einkommensschere abmildern.
    Wir alten greifen da auf "grundsicherung", ämterverwaltung und gängeleien zurück.
    Leben in reprivatisierten sozialwohnungen die dank marktwirtschaftsneoliberaler groko, mehr als 1/2 der einkommen ausmachen ausmachen mit tendenz steigend.

    User dad fasst es richtig zusammen: wieso überhaupt dieses soziale heuchelkonzept des 1/3 : 2/3 , das dann im endzustand nur der steuerlichen abschreibungs durch staatliche förderungen erbringen soll, ohne sicherheitsgarantien für die sozialwohnungen und deren langfristigen verwertung.

    Mit der scham 1/3 lösung soll die verelendung ganzer bevölkerungsteile kaschiert werden.

    Und treffend und zukunftsweisend ist hier was dad sagt:
    "und wieso meint man eigentlich wenn man mit einem Faktor Eins zu Zwei in der "sozialen Vermischung" von Bevölkerungen irgendetwas erreichen könnte ?

    Weil hier unterbewußt immer noch der Gedanke vorherrscht, die "etwas besser Gestellten" würden den "sozialen Pöbel" dann schon irgendwie im Zaum halten ?"

    Zuckerbrot & peitsche.
    Hier übt der besitzbürger den umgang mit den nichtbesitzenden.
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#17 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 04.10.2018, 01:57h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • 69 Wohnungen, davon 22 Sozialwohnungen. Dreimal darfst Du raten, wie viele davon an Schwule, und wie viele an Lesben gehen werden, da der Schwulenverband entscheidet, wer einzieht. Kein Gremium aus allen relevanten Gruppen, sondern AUSSCHLIEßLICH der Schwulenverband.
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#18 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 04.10.2018, 02:00h
  • Antwort auf #15 von g_kreis_advent
  • Aber wie viele? Die Schwulen werden sich, bis auf wenige Ausnahmen, die 47 nicht mietpreisgebundenen Wohnungen unter den Nagel reißen, und, weil Frauen weniger verdienen, werden von den 22 Sozialwohnungen wohl nur ein Teil von Lesben und transsexuellen Menschen bewohnt, weil auch hier schwule Männer bevorzugt werden, weil der Schwulenverband, was bekannt ist, eher Männer bevorzugt.Es würde mich sehr überraschen, wenn mehr als ein halbes Dutzend Lesben dort eine Wohnung finden würden.
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#19 GronkelAnonym
  • 04.10.2018, 07:47h
  • Antwort auf #17 von Gerlinde24
  • "Dreimal darfst Du raten, wie viele davon an Schwule, und wie viele an Lesben gehen werden, da der Schwulenverband entscheidet, wer einzieht."

    Hast du denn auch Belege für deine Unterstellung?
    Ist das schon einmal so passiert oder kann es nur so sein, weil du deine Vorurteile bestätigt sehen willst?

    "Kein Gremium aus allen relevanten Gruppen, sondern AUSSCHLIEßLICH der Schwulenverband."

    Ja und? Die betreiben das Projekt ja auch. Selbstverständlich werden die auch die Administration stellen.
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#20 stromboliProfil
  • 04.10.2018, 09:24hberlin
  • Antwort auf #17 von Gerlinde24
  • sag mal auf welchem planeten wohnst du denn?
    Nie was davon gehört das lesben sich den begriff schwul längst angeeignet haben, so ein quasi mittlerweile selbstlaufendes synonym mangels eigenständigem neben "queer" + *** in den eigenen wortschatz übernommen haben.
    Erinner dich mal an deine eigenen geposteten wortspielereien hier zum thema herkunft des begriffes > schwul <, seine verwendung und aneignung im allgemeinen sprachbild.
    Da mutierten lesben gar als miterfinderinnen des begriffes...

    Mittlerweile muss man als schwuler mann ja geradezu um seine eigenständigkeit gegenüber der vereinnahme durch andere soziale gruppen bangen.
    " den schwulen wird alles hinten reingeschoben, weil die männer und zudem noch laut sind..."
    Mimikri mit sexistischem unterton!

    Halt also mal deinen pseudoemanzipationsball etwas flacher und versteig dich nicht in vermutungen und thesen die dir gerade mal so durch den kopf fliegen, die sich aber in keiner weise durch sinn und verstand belegen lassen:
    "Die Schwulen werden sich, bis auf wenige Ausnahmen, die 47 nicht mietpreisgebundenen Wohnungen unter den Nagel reißen, und, weil Frauen weniger verdienen, werden von den 22 Sozialwohnungen wohl nur ein Teil von Lesben und transsexuellen Menschen bewohnt, weil auch hier schwule Männer bevorzugt werden, weil der Schwulenverband, was bekannt ist, eher Männer bevorzugt."

    Aber mal davon abgesehen:
    Was ist denn das für ein "aufrechnen...
    Warum nicht neben der tatsache das frauen unterbezahlt sind erwähnen, dass das prekäre einkommen mittlerweile auch im männlichen unteren viertel der bevölkerung angelangt ist.
    Teilen sich doch nun männer und frauen jene billiglohnarbeiten, die zuvor nur frauen vorbehalten waren.
    Diese erkenntnis nimmt dem skandal der frauenlohnpolitik nicht die brisanz, erweitert aber den blick auf gesamtgesellschaftliches neowirtschafliches elend , seine ursachen und seine verursacher!

    Mit empathie und analytischem willen könnte man nun sagen: frauen waren die ersten, die am verlogenen system zu leiden hatten.
    Die erkenntnis, dass nun auch die bisher profitierenden, verlierer ihrer eigenen hypris werden, ist nicht trost, sondern aufforderung, gemeinsam endlich den verursachenden prinzipien entgegen zu treten.
    Also auch keine spaltung in besitzende und sozial abhängige mehr!
    Egal welchem geschlecht oder identität zugehörig!

    Über das könnte/muss man dann aber auch reden:

    Darüber, dass in der leistungselite jener, die sich dann die 47 nicht mietgebundenen wohnungen unter den nagel reißen, eben zunehmend auch frauen-lesben befinden, die sich diesen lebensstil leisten können gegenüber jenen 22 sozialbedürftigen, bestehend aus gendergemischten sozialwohnungsbedürftigen.

    Darüber, dass eine "klasse " in der queer- glbti*** "community sich gebildet hat ( nach länger männlicher dominanz nun der weibliche gegenzug.. LOL.) , die über ämterhäufung, scheinkompetenzen und vereinsklüngelei sich ein spiel der gegenseitig zugeworfenen versorgungsbälle installiert haben, dass nun mit politik & staatsknetevergabe einen unheimlichen packt geschlossen hat.

    Unter dem regenbogen leuchtet nun das mehrzweck-eigentums multispektakel , welches soziale verantwortung heuchelt, sich aber mit den grundlegenden widersprüchen nicht mehr oder nur am rande beschäftigt.
    Hauptsache im hochglanzprojektpapier sind die "eckpunkte- soziale vielfalt, kita&spielplatz, begegnungsraum für lesbe-schwul-trans und heteronachbar, enthalten.
    Das beruhigt mittepolitikerInnen wie ein antirauchpflaster.
    Man zeigt soziale kompetenzen.
    Hier flankiert von eifrigen befürwortern und jubelkommentatorInnen.

    Das die grundsätzliche idee, wir als vom heteronormativen ausgegrenzte gruppen womöglich eine schutzzone speziell fürs alter brauchen, fällt hierbei beim neoliberalen zukunftsmodell an den rand des zugestanden 1/3 kompromiss.

    Die idee zuvor, nicht in den miefigen heteroaltersheimen zu verkümmern, sondern mit gleichen unter gleichen eine sinnlich-fröhlichen altersruhestand ohne "schrankschwester-brüder - verrenkungen zu erleben, ist zugunsten dem mehrheitlich vermuteten angekommensein in der heteronormativen mitte aufgegeben!

    "Multi-bipolare ereigniswelten ersetzen hier das zuvor gelebte .. jene in den zwischenräumen zugelassener toleranzen erlebte wirklichkeiten.

    Man ist ja nicht mehr schwul, selten noch ausschließlich auf die eigene orientierung fixiert.. kann ja mit jedem zu jeder zeit wenn es einem abgefordert wird.

    Wenn wir also heute schon uns gegenseitig unsere bedürfnisstrukturen aufdiktieren ( "weil ja unsere/eure zeit abgelaufen...) , warum dann noch nach schutzräumen suchen , wenn "multifunktional diese uns heutig schon als alternative präsentiert werden.

    Zeit deshalb, auch diese zukunftsvision/en dringends noch mal auf den prüfstein zu bringen und nach wirklichen alternativen zu fragen, deren antworten teils längst auf der hand liegen.
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#21 TheDadProfil
  • 04.10.2018, 12:18hHannover
  • Antwort auf #17 von Gerlinde24
  • ""Dreimal darfst Du raten, wie viele davon an Schwule, und wie viele an Lesben gehen werden, da der Schwulenverband entscheidet, wer einzieht.""..

    Was ist das ?
    Verschwörungstheorie oder einfach nur Standes-Dünkel ?

    Wollen, sollen, müssen wir die Vergabe gar paritätisch aufteilen ?
    Elf Wohnungen an Lesben, Elf an Schwule Paare ?

    Und damit bliebe dann keine Wohnung mehr für heterosexuell-Trans* oder Intersex-Menschen übrig ?

    ""Kein Gremium aus allen relevanten Gruppen, sondern AUSSCHLIEßLICH der Schwulenverband.""..

    Noch einmal die Frage :

    WAS GENAU hindert diese "Gremien der Anderen" eigentlich an der eigenen Beteiligung ?

    Zumal..
    Wenn es "relevante Gruppen" gibt, welche wären dann die "irrelevanten Gruppen" ?

    Merkt hier noch jemand wie ausgrenzend die eigene Sprache funktioniert ?

    Und weil es so schön ist..

    ""Es würde mich sehr überraschen, wenn mehr als ein halbes Dutzend Lesben dort eine Wohnung finden würden.""..

    Mich würde überraschen wenn sich mehr als ein Halbes Dutzend lesbische Frauen auf ein solches Abenteuer "integratives, interkulturelles, und Generations-übergreifendes Wohnen" überhaupt einläßt..
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#22 UrberlinerAnonym
  • 04.10.2018, 13:51h
  • Frauen werden selbsverständlich nicht "mal wieder auf ihren Platz verwiesen", da machen es sich welche in ihrer Opferinnenrolle allzu bequem. Interessant auch, wie sprachlich sofort von "Lesbe" auf "Frau" umgeschaltet wird, wenn es plakativer erscheint.

    Es hatte zuvor einen Verfahrensfehler gegeben. Man stelle sich vor, die Schwulenberatung hätte aufgrund eines Verfahrensfehlers die Ausschreibung für sich entschieden. Der Lesbenverein wäre selbstverständlich dagegen genauso vorgegangen, wie es jetzt die Schwulenberatung getan hat. So einfach ist das.

    Der Ansatz der Schwulenberatung ist ein integratives Projekt, der Ansatz des Lesbenvereins ist ausgrenzend. Überhaupt grenzen gerade Berliner Lesben notorisch alle anderen aus. Wehe dem Schwulen, der auf dem CSD in den Lesbenblock gerät!
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#23 stromboliProfil
  • 04.10.2018, 14:37hberlin
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • "Wollen, sollen, müssen wir die Vergabe gar paritätisch aufteilen ?
    Elf Wohnungen an Lesben, Elf an Schwule Paare ?"
    merkst du was..?
    Da wird gerlinde aber der kamm anschwellen ob der tatsache, dass 11 lesben gegen 22 schwule männer aufgerechnet werden.

    Es gibt ihn wohl nicht mehr, den alleinlebenden schwulen in der zukunftsverplanten << we are community >> vision.
    Das schwule ego bitte nur noch als paar abgebildet; sonst leidet das image.
    Möge hingegen der beziehungsunfähig gehandelte in der hölle eines hetero dominierten heimes darben.. umgeben von männer&frauen vom für ihn nunmehr anderen ufer.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#24 TheDadProfil
  • 04.10.2018, 23:12hHannover
  • Antwort auf #23 von stromboli
  • ""Es gibt ihn wohl nicht mehr, den alleinlebenden schwulen in der zukunftsverplanten << we are community >> vision.
    Das schwule ego bitte nur noch als paar abgebildet; sonst leidet das image.""..

    Ahem.. Jupp..

    Wo es doch jetzt schon Staaten gibt die "ausländischem Personal" vorschreiben wollen nur noch unter dem Deckmantel der "heiligen Ehe" einen Arbeitsplatz in den Verwaltungen einer internationalen Behörde antreten zu können, und nur dann ein Visum für ihre Partner*innen zu erhalten, wie könnte man annehmen das ein integrativ-interkulturelles Wohnprojekt sich mit "männlichen alleinreisenden" beschäftigt, die machen doch eh nur allenthalben Probleme..

    Wenn die Welt nicht so herrlich absurd wäre, man könnte weinend über den "Gegen-Argumenten" zusammenbrechen..
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#25 Ith__Ehemaliges Profil
  • 06.10.2018, 08:57h
  • Antwort auf #19 von Gronkel
  • Von wegen "Belege", was die Zahlen bzgl. tatsächlicher Vielfalt betrifft - nun, da das ja bereits das dritte Projekt der Art wird, kann man sich wohl an das halten, was die Schwulenberatung da bislang leistet bzw. für wen sie was nicht leistet.

    Die Zahlen, die ich dazu finde, belaufen sich auf 80% Vergabe an das eigene Klientel (schwule Männer), und 20% an Leute, die nicht zu 100% den Kritierien der eigenen Gruppierung entsprechen.
    Wäre ja mal eine journalistische Aufgabe, da weiter zu graben und das genauer herauszufinden.

    Wieweit es bei dem lesbischen Projekt "Ausnahmen" von den 100% eigenen Kriterien geben würde, bzw. sie dafür offen wären, lässt sich überhaupt nicht beurteilen, denn von denen gibt es bislang ja nichts.

    Ist nur ein Teil der Informationen, die in diesem Artikel fehlen. Während ausführlich Platz dafür eingeräumt wurde, die Rechtfertigung und Schuldabweisung seitens der Schwulenberatung wiederzugeben, nach deren Erzählung man nichts dafür könne, in einem ungerechten System die ausübende Kraft der Ungerechtigkeit zu sein, wird weder auf die geplante Wohnungszahl beim Lesbenprojekt (wären mehr, ne?) eingegangen, noch auf das entscheidende Kriterium, mit dem die Schwulen den Bonuspunkt verdient haben, der ihnen dieses Mal den Zuschlag verschaffte: Das Gebäude, das sie bauen wollen, wird hübscher aussehen.

    Irgendwo muss man halt Prioritäten setzen.
    Auffällig ist halt, über welche Teile der Geschehnisse praktisch gar nicht erst berichtet wird, wenn am Artikel als Verfasser ein Name steht, der auf männliches Geschlecht schließen lässt. Aber das hat wahrscheinlich gar nix mit Prioritäten zu tun. Sowas sind.. Zufälle.
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#26 stromboliProfil
  • 09.10.2018, 11:07hberlin
  • Antwort auf #25 von Ith_
  • "Irgendwo muss man halt Prioritäten setzen."

    Völlig richtig!
    Schafft endlich EIGENE plattformen, mit denen ihr an öffentlichkeiten gehen könnt.

    Belassen wirs bei der tatsache, dass eben schwule zuerst sich um ihren "eigenen kram" kümmerten.

    Sich an einen fahrenden zug bestehend aus zeitgeisttheorie & selbs6tvermarktung anhängen zu wollen, dient weder der eigenen sache noch dem eines gesamtpolitischen konzeptes zur kompletten umwandlung eines gesellschaftssystems.

    In den sich dann bildenden vielfältigen ausrichtungen kann sich dann auch vielfalt wiederspiegeln die wirkliche diskussion zulässt, und keine "kultur der vereinnahmung!

    Ich halte folgendes buch
    ( Jessa Crispin: Warum ich keine Feministin bin. Ein feministisches Manifest. Übers. v. Conny Lösch. Suhrkamp, Berlin 2018. 145 Seiten, 12,95 Euro )
    für einen erfrischenden denkansatz, der auch und gerade unsere sich auf heteronormen zurückbeziehende pseudoemanzipation den nötigen tritt in den selbstgefälligen hintern gibt!

    www.taz.de/Manifest-gegen-Mainstream-Feminismus/!5538426/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#27 Ith__Ehemaliges Profil
  • 09.10.2018, 12:57h
  • Antwort auf #26 von stromboli
  • Konsequent angesichts dieser klar gesetzten Prioritäten wäre es einfach mal, auf (Selbst-)Bezeichnungen wie queer, LGBT-friendly etc. zu verzichten.

    Und halt auch nicht von "Homo"-Lobby zu schreiben oder sich so zu nennen, sondern sich einfach mal als das zu bezeichnen, was man ist: Medium von schwulen Cissen für schwule Cissen. Nix Homo, was Lesben mit einschließen würde, geschweige denn sonst noch etwas, was darüber hinausgeht.
    Dieser äußerliche Anschein von "mehr als das" hinterlässt nämlich ein tiefsitzendes Misstrauen gegenüber sämtlichen Verwendern solcher umfassenden Begriffe, nach der reichlichen Erfahrung, dass man IMMER erstmal sorgfältig ausklamüsern muss, zu wie viel Prozent man mitgemeint ist. Und die Isolation, die daraus erwächst, und das Misstrauen, das ist schlimmer, als wenn konsequent kommuniziert würde, und dann auch ehrlich dazu gestanden, dass es ein "wir" nicht gibt.

    Aber nett, dass du entgegen deines anfänglichen Bestehens auf "Vielfalt" nun doch dazu stehst, dass das etwas ist, was du nicht bloß gar nicht so wichtig findest, sondern sogar im Grunde zutiefst ablehnenswert.
    Man spare sich doch einfach mal die Heuchelei.
    Es kann keine Community geben zwischen Menschen, die gewisse Rechte haben, nämlich beispielsweise so sein können, wie sie sind, und Menschen, die nirgends auftauchen, beispielsweise Leute wie ich, die bei mehr als 99% aller Umfragen, die durchgeführt werden, schon an Seite 1 scheitern, wo die Befragung für gewöhnlich beginnt mit "Geschlecht" (wahlweise an Position 1 oder 2, je nachdem, ob Alter erfasst wird).

    Jedes Mal wieder liest sich von dir als erstes, speziell mir gegenüber, dass ich nicht dazugehöre. Formulierung "ihr", ne?
    Jedes Mal wieder darfst du das.
    Jedes Mal wieder wird von mir erwartet, das zu ertragen.

    Und ich hab darauf sowas von keine Lust mehr.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 ursus
  • 09.10.2018, 14:05h
  • Antwort auf #26 von stromboli
  • ach, lieber stromboli, du weißt, dass ich dich als mitdiskutanten generell schätze, gerade weil du gern gegen den strich schreibst. hier muss ich aber mal wieder dazwischengrätschen.

    1. es kann nicht angehen, einen schwulen mann, der sich hier zu wort meldet, aus dem "wir" in ein "ihr" zu verweisen. was soll das bitte? wen rechnest du hier zum "wir" und wen nicht, aufgrund welcher kriterien und mit welchem recht?

    2. es wurde kritisiert, dass der autor des artikels bestimmte informationen weglässt und es wurde suggeriert, dass das wohl mit einer geschlechtsspezifischen filterung zu tun hat. ohne das an dieser stelle inhaltlich bestätigen oder widerlegen zu wollen: es kann ja wohl nicht angehen, eine inhaltliche kritik abzuschmettern, dass man ja einfach eigene medien gründen könne, statt hier zu kritisieren. das ist kein produktiver umgang mit kritik.

    3. es fällt irgendwie auf, dass in letzter zeit vorwiegend privilegierte weiße frauen öffentliche bühnen bekommen, sich "gegen feminismus" zu äußern, gern u.a. mit verweisen darauf, der feminismus kümmere sich nur um privilegierte weiße frauen. was daran "erfrischend" sein soll, wenn sich unsere medien neuerdings mit "feminismus-kritik" beschäftigen, die sich noch nie ernsthaft mit feminismus beschäftigt haben, leuchtet mir nicht ein.

    4. du schreibst erst, schwule sollten sich um ihren eigene kram kümmern, und dann lobst du einen "arschtritt" einer frau. tja. gerade weil wir (cis-)schwulen immer mal wieder arschtritte brauchen, dürfen wir uns nur nicht in "unsere angelegenheiten" einkapseln. kooperationen und austausch erweitern den horizont. wir brauchen das.

    5. eine selbstkritische betrachtung von inklusion, die oft nur auf dem etikett steht, und die entwicklung sinnvoller konsequenzen (ggf. auch mit temporären oder örtlichen abgrenzungen) ist eine der wichtigsten aufgaben, die wir heute bewältigen müssen, um politisch effektiv und gleichzeitig glaubwürdig arbeiten können. da bin ich sowohl bei dir als auch bei lth_.
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#29 stromboliProfil
  • 11.10.2018, 20:06hberlin
  • Antwort auf #27 von Ith_
  • "Jedes Mal wieder liest sich von dir als erstes, speziell mir gegenüber, dass ich nicht dazugehöre. Formulierung "ihr", ne?
    Jedes Mal wieder darfst du das."

    Jedes mal versinkst du in eine selbstreproduzierende überhöhtheit: wenn ich von "ihr" spreche, dann meine ich meine politischen widerparte und nicht aufs personalpronom reduziert den Ith_ .
    Ich schreibe in der form zu deinen beiträgen, weil du dich selbst als "wir" artikulierst, in anspruch nimmst, eben genau jene "wir" zu vertreten, die sich mit den cis-schwulen anlegt.

    Du : "Irgendwo muss man halt Prioritäten setzen."
    Ich bestätige dich hierin wortgleich nur mit dem unterschied, dass ich dabei einfordere, dass genau über diese prioritäten zuallererst die betroffen selbst entscheiden. Und das machen sie , wenn vernüftig, eben erst mal unter sich selbst ab.

    Und weil wir gerade von prioritäten schreiben..
    "Die Zahlen, die ich dazu finde, belaufen sich auf 80% Vergabe an das eigene Klientel (schwule Männer), und 20% an Leute, die nicht zu 100% den Kritierien der eigenen Gruppierung entsprechen.
    Wäre ja mal eine journalistische Aufgabe, da weiter zu graben und das genauer herauszufinden."

    Ich schreibe in meinem beitrag explizit, dass ich keine ihr dort oben wir da unten gibt.
    Weg mit den eigentumsaneignern.
    Wenn wer soviel geld zusammen bringt, soll der sich doch seine eigen klitsche aufziehen und mit gleichgesinnt-leistungsstarken sein wohnprojekt durchziehen.

    Die schwulenberatung war aber als instution angedacht , deren augenmerk auf die bedürftigen sich richtet, denen mittel und schutz beschafft, die nichtpriveligierte durch die instanzen führt um ihnen ein mindestmaß an lebensqualität zu ermöglichen.
    Das ist heute wohl nicht mehr der fall!

    Zum vergleich und denkansatz, mal das projekt ZIK -berlin erwähnt.

    "Wieweit es bei dem lesbischen Projekt "Ausnahmen" von den 100% eigenen Kriterien geben würde, bzw. sie dafür offen wären, lässt sich überhaupt nicht beurteilen, denn von denen gibt es bislang ja nichts."

    Ich will mich nicht mit deine vorauseilenden spekulationen über den altruismus der lesben und dem eigenützigen der schwulen weiter auslassen, kann aber letzendlich auch nicht einfach mal so stehen lassen.
    Wer so wild ins forum hinein spekuliert, ohne wirklich die daten des lesben verbandes zu lesen, macht sich der populistischen ehrabschneiderei schuldig!
    Nachzulesen wäre hier deinerseits von nöten.
    Das ist ein weiterer punkt, an dem ich dich als politische person ablehne!

    Häng mir nun nicht eine transphobie an.
    Es gibt schwule und lesbische arschlöcher, warum sollten sie nicht auch in den anderen untergruppen anzutreffen sein.
    Da wo emanzipatorischer elan und womöglich gar revoluzionärer anspruch abfallen in spekulatives unterstellen, da ist der betreffende nicht weit von denken und handeln rechtspopulistischer verschwörungsmanie.

    Du hast in weiten teilen deiner sicht auf die dir zugefügte unterdrückung durch staat und geselschaft vollkommen recht. Aber dann siehst du den feind da, wo er so mit sicherheit nicht steht. Das breitet sich dann auf deine gesamt politische analyse aus. Treibt dich auf sinistre pfade.

    Hör auf, hier das pfeifen im walde zu hören und dass als schuldzuweisung der schwulen community zuzuweisen.
    Du hast letztendlich in deinen beiträgen auch nicht das rad neu erfunden was emanzipation - gesellschaftskritik und alternativorschläge anbelangt.
    Ith_ : "...schreckt mich von Zusammenarbeit oder Gemeinschaftlichkeit da übrigens auch regelmäßig ab - wenn du schon nach Community fragst."
    Das kokettieren mit der erwartung gerufen zu werden.
    Was dann zwischen dir und "community so abläuft wird hier nur von einer seite her interpretiert.. Zeit mal auch von der anderen seite zu antworten.
    Ith_ : "Wer mich schon bei der Betroffenheit nicht mitdenkt..."
    Da wird dein dilamma auf den punkt gebracht, aber auf der falschen interpretationsebene !

    Aber da du von mir ja eh keinen rat annimmst, schreib dir hinter die ohren was sarah dir letzens auf einem anderen threat schrieb.
    " Emanzipiere Dich endlich als Transmann und beginne für Deine Interessen und Rechte einzustehen. Das ist DEINE Aufgabe. In Person. Sichtbar. DU."
    Daarum geht es zuallererst: das man ist was man anstrebt..; man wird, was man zuerst mit sich selbst in ordnung bringt.
    Sich selbst nicht darauf reduziert teil etwas anderen zu sein. Weder in der geschlechterzuordnung, der sexualität noch im gesamt politischen wirken. Sondern das > eigen anders sein zu wollen , radikal annimmt und radikal lebt.
    Erst dann wird man auch nützliches teil einer vielfälltigen aber auch unterschiedlichen gemeinschaft.

    Sarahs rat ist weise ! Ich und viele andere ( "wir") in unserer lebenslangen sturm und drangzeit, haben dies ebenfalls lernen müssen!
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