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Deutsche Kino-Tour

Maiskolben im Arsch

Ab Donnerstag im Kino: Das Queer-Punk-Roadmovie "The Whisper of the Jaguar" vermischt Kunst- und Spielfilm – mitten in der Wildnis des Amazonas, in der die Protagonistin Ana ein sexuelles Erwachen erlebt.


Nach der Welturaufführung 2017 bei der Documenta 14 und der Premiere beim Cartagena Film Festival in Kolumbien bringt das brasilianisch und deutsch-kolumbianische Regisseur*innen-Duo Thais Guisasola und Simon(e) Jaikiriuma Paetau ihr Werk "The Whisper of the Jaguar" in die deutschen Kinos (Bild: Giovanna Pezzo)

Auf einem transgenetischen Maisfeld dringt Sebastian*e, eine queere Künstlerin, mit einem Maiskolben in sich ein und ahnt dabei nicht, wie nahe sie ihrem eigenen Tod ist. Sebastian*es Schwester Ana, ein Punk-Girl aus der Stadt, folgt den Spuren ihrer Schwester und begibt sich mit deren Asche auf eine Reise durch den Amazonas, die für sie zu einer spirituellen und sexuell befreienden Erfahrung wird.

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Poster zum Film: "The Whisper of the Jaguar" läuft ab 4. Oktober in ausgewählten Kinos (Termine siehe Kasten unten)

Faszinierende Begegnungen und Herausforderungen säumen den Weg, entlang dessen inmitten unausweichlicher Geschichten von Kolonialismus, Modernisierung und der gegenwärtigen politischen Lage Brasiliens immer wieder Sebastian*e erscheint.

Nach und nach nimmt die Reise von Ana Besitz: nicht sie nimmt Ayahuasca, Ayahuasca nimmt sie; nicht sie überschreitet die Grenzen, die Grenzen überschreiten sie. Eine lesbische Orgie gipfelt in der übersinnlichen Verbindung mit der Lust ihrer Vorfahren, während die Heilpflanzen des Urwaldes ihr die Türen zu einer Unterwelt öffnen, die in performativen Visionen von Sebastian*e emporsteigt.

Das Queer-Punk-Roadmovie "The Whisper of the Jaguar" bewegt sich so frei zwischen Performancekunst, politischem Statement und fiktionalem Filmemachen wie die hybriden Körper und Identitäten seiner Figuren in der tropischen Atmosphäre aus Spiel, Protest und Transformation. Der Experimentalfilm wurde auf der Documenta 14 uraufgeführt, erhielt beim Internationalen Filmfestival Cartagena de Indias den Preis für die "Beste Regie" und ist nun für den "Iberoamerikanischen Fénix Filmpreis" in der Vorauswahl. (cw/pm)

Vimeo / Simon(e) Jaikiriuma Paetau | Offizieller Trailer zum Film

Infos zum Film

The Whisper of the Jaguar. Originaltitel: O Susurro do Jaguar. Spielfilm. Deutschland/Kolumbien/Brasilien 2017. Regie und Darsteller*innen: Thais Guisasola & Simon(e) Jaikiriuma Paetau. Laufzeit: 79 Minuten. Sprache: Portugiesisch. Untertitel: Deutsch. FSK 12. Kinostart: 4. Oktober 2018.

Kino-Termine
Aufführungen in Anwesenheit der Regisseur*in und Darsteller*in Simon(e) Jaikiriuma Paetau: 4.10. Berlin (Wolf Kino), 7.10. Bonn (Woki), 8.10. Frankfurt am Main (Orfeos Erben), 9.10. Berlin (Union Filmtheater), 10.10. Berlin (Babylon), 15.10. Hannover (Lodderbast), 29.10. Nürnberg (Casablanca), 3.-8.11. Köln (Filmpalette). Weitere Starttermine ohne Anwesenheit der Regisseur*in: ab 4.10. Leipzig (Luru Kino in der Spinnerei), ab 18.10. München (Werkstattkino)


#1 OmanAnonym
  • 03.10.2018, 16:39h
  • "dringt Sebastian*e, eine queere Künstlerin, mit einem Maiskolben in sich ein und ahnt dabei nicht, wie nahe sie ihrem eigenen Tod ist."

    Wer schon mal einen frischen Maiskolben geerntet hat der weiß, dass man sich so etwas großes und rau-pelziges nur in den Arsch steckt, wenn man entweder extrem dumm, auf Drogen oder lebensmüde ist. Was soll dieser himmelschreiende Blödsinn also, ihr Filmemacher? Oder schält der/die den wenigstens vorher, damit sich das mit den blutenden Wunden in Grenzen hält? Für mich zeigt das nur, dass diese Filmemacher keine Ahnung haben. Weder von Analsex noch von Maiskolben.
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#2 andreAnonym
#3 DominikAnonym
  • 04.10.2018, 15:41h
  • Antwort auf #2 von andre
  • Ich hatte das jetzt so verstanden, dass die Transe mit dem Maiskolben im Arsch von einem sich anschleichenden Jaguar getötet würde. Was stimmt denn nun?

    Mein Kino-Tipp für die nächste Zeit wäre ja: "Mario". Wahrscheinlich etwas weniger schrill und abgefahren, dafür aber sicher ein Film mit einer ernstzunehmenden Handlung und zum Nachdenken anregenden Message.
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#4 MuggebätscherAnonym