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Gesundheitswarnung

Ansteckende Hirnhautentzündung im KitKatClub

Wer am vergangenen Samstag in dem Berliner Techno- und Sex-Club war, sollte dringend zum Arzt gehen, rät das Bezirksamt.


Der KitKatClub in Berlin-Mitte hat einen hohen Anteil schwuler Gäste (Bild: Milouz1976 / wikipedia)

Alle Personen, die am vergangenen Samstag im Berliner KitKatClub waren, sollten sich unverzüglich vorbeugend behandeln lassen. "Bitte suchen Sie sofort ihre Hausärztin, ihren Hausarzt oder die Rettungsstelle eines Krankenhauses auf", warnte das Bezirksamt Reinickendorf am Mittwoch.

Am 29. September gab es nach derzeitigen Erkenntnissen die Übertragung einer bakteriellen Hirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis) in dem Techno-Club in der Köpenicker Straße 76 in Berlin-Mitte. Die Ansteckung erfolgt über Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum. In der Regel ist dazu ein sehr enger Kontakt nötig.

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Lebensbedrohliches Krankheitsbild innerhalb weniger Stunden

Die Meningokokken-Meningitis ist eine schwerwiegende Erkrankung. Übliche Symptome sind starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, Nackensteifigkeit und schwerstes Krankheitsgefühl. Innerhalb weniger Stunden kann sich ein schweres, lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln. Die vorbeugende Behandlung besteht üblicherweise aus der Einnahme eines Antibiotikums.

Der Berliner Club ist durch seine regelmäßig samstags stattfindende "CarneBall Bizarre – KitKatClubnacht" bundesweit bekannt. Viele Besucher tragen Fetisch-Outfits oder sind komplett nackt. Sowohl hetero- als auch homosexueller Sex wird relativ offen praktiziert und akzeptiert. (cw)