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Berlin

Charité tritt dem Bündnis gegen Homophobie bei

Das Universitätskrankenhaus engagiert sich im Kampf gegen Homosexuellenfeindlichkeit.


Die Charité gehört mit mehr als 3.000 Betten zu den größten Unikliniken auf dem Kontinent (Bild: Manfred Brückels / wikipedia)

Mit der Berliner Charité tritt das erste Krankenhaus der Hauptstadt und gleichzeitig eine der größten Universitätskliniken Europas dem Bündnis gegen Homophobie bei. Das gab der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Freitag bekannt.

"Die Charité steht für Vielfalt. Identität und Identifikation möchten wir explizit stärken", erklärte Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, anlässlich des Beitritts. "Mit dem Bündnisbeitritt wollen wir auch über die Grenzen unseres Universitätsklinikums hinaus ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander in der Gesellschaft setzen", so Einhäupl weiter.

Das im Jahr 1710 gegründete Krankenhaus ist mit rund 17.500 Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber in Berlin. Als Universitätsklinikum genießt die Charité auch den Ruf einer exzellenten Forschungs- und Ausbildungsstätte. Ihr gehören zirka 7.700 Studierende an, von denen jährlich rund 800 Absolventen ihr Studium erfolgreich abschließen. Jährlich werden an der Charité 148.000 stationäre und teilstationäre Fälle und 702.000 ambulante Fälle behandelt.

Das Bündnis gegen Homophobie ist ein 2009 gegründeter Zusammenschluss von Berliner Unternehmen, Organisationen und Verbänden aus den Bereichen Sport und Kultur, die sich als Teil der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft für die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen einsetzen und jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegentreten wollen. Das Projekt wird vom LSVD Berlin-Brandenburg im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" umgesetzt. Zu den Mitgliedern gehören neben Konzernen wie Coca-Cola Deutschland oder der Allianz-Versicherung auch die Berliner Polizei, die Jüdische Gemeinde und die Evangelische Kirche. Schirmherr des Bündnisses ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD). (pm/dk)



#1 Patroklos
#2 DankeAnonym
#3 Homonklin44Profil
#4 MarkKerzmanProfil
  • 06.10.2018, 00:14hVenice Beach
  • Nach seiner heutigen Inauguration als 29th President of Harvard University (harvard.edu) hat sich Prof. Lawrence Bacow ausdrücklich für die weitere Forschung auf dem Gebiet der community (Suizid-Gefahr, Ausgrenzung) und Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Universitäten ausgesprochen; er nannte Stanford und TexasU, außerdem Kings College in Oxford und eine Uni in Holland. Nach dem Bericht hier besteht gute Hoffnung, daß sich auch die Charité in Berlin anschließt, damit endlich wissenschaftliche Erkenntnis über christliche Alchemie obsiegt.
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#5 RebeccaAnonym
  • 09.10.2018, 12:18h
  • Aber es stellt sich nicht nur für mich die Frage an, warum gerade die Charite, trotz ihres sonst guten Namens, keine GA-Op bei Transgendern macht, sondern nur sogenannte Ausbildungs-Krankenhäuser, der Charite.
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#6 the 13th fairyAnonym
  • 09.10.2018, 13:00h
  • Antwort auf #5 von Rebecca
  • "Aber es stellt sich nicht nur für mich die Frage an, warum gerade die Charite, trotz ihres sonst guten Namens, keine GA-Op bei Transgendern macht, sondern nur sogenannte Ausbildungs-Krankenhäuser, der Charite."

    Genau deshalb. Mit so einem "schmierigen" Thema will man sich nicht den "guten Namen" ruinieren.

    Deshalb wird es in die Ausbildungs-Krankenhäuser ausgelagert. Erstens steht es dadurch nicht im Fokus der öffentlichen Selbstdarstellung, zweitens kann man unbelästigt eine hoffnungslos veraltete OP-Methode "üben".

    Dich sollte viel mehr die Frage beschäftigen, warum in dieser Klinik mit dem "guten Namen" ein leitender Psychiatrie-Professor arbeitet, der transsexuelle Frauen als "super-schwule Männer bezeichnet, bei denen die Therapie-Möglichkeiten noch viel mehr ausgeschöpft werden müßten".

    Noch besser wäre es, wenn Du dann die Fragestellung, warum diese Klinik dem Bündnis gegen Homophobie beitritt, neu beantworten und bewerten würdest.
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