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Thüringen

LSVD ruft zur Teilnahme an Protesten gegen Neonazi-Konzert auf

Im thüringischen Magdala werden tausende Rechtsextremisten zu einem Konzert erwartet – dagegen regt sich Widerstand.


Bürgerrechtler wollen den Rechtsextremisten etwas entgegen setzen

Der Lesben- und Schwulenverband Thüringen appelliert an die Bevölkerung, gegen ein Rechtsrockkonzert im thüringischen Magdala bei Jena zu protestieren, zu dem am Freitag und Samstag bis zu 6.000 Personen aus der rechtsextremen Szene erwartet werden. Das Konzert, das unter dem Motto "Rock gegen Überfremdung" steht, war vom Verwaltungsgericht fast ohne Auflagen genehmigt worden.

Bereits im August sollte im Weimarer Land eine ähnliche Veranstaltung stattfinden. Das zuständige Gericht hatte damals jedoch ein Verbot erteilt. Gegen einen Auflagenbescheid klagte der Veranstalter dieses Mal und bekam Recht.

Das erste Konzert von "Rock gegen Überfremdung" fand 2016 in Kirchheim im Ilmkreis statt. Damals kamen 500 Neonazis. Im vergangenen wurde die Veranstaltung in der 3.000-Einwohner-Stadt  Themar (Landkreis Hildburghausen) abgehalten, ein AfD-Lokalpolitiker stellte damals das Grundstück für das Konzert zur Verfügung. Insgesamt 6.000 Personen aus der rechtsextremen Szene nahmen teil.

LSVD: Zivilgesellschaft muss auf Menschenhass reagieren

"Der LSVD Thüringen ruft alle Menschen auf, die Proteste gegen die Feinde der Demokratie vor Ort zu unterstützen. In ihren Texten rufen die Interpreten zu Gewalt und Anfeindungen auf und transportieren so ihre menschenfeindliche Ideologie über die Grenzen von Thüringen hinaus", erklärte der Landesvorstand des LSVD Thüringen. "Wo Rassismus, Antisemitismus, Homosexuellen- und Transfeindlichkeit, also Menschenhass offen im Rahmen des Versammlungsrechtes propagiert werden können, muss die Zivilgesellschaft klare Kante gegen rechte Hassmusik zeigen."

Demokratie und Menschenrechte müssten jeden Tag aufs Neue verteidigt werden. "Wir erwarten von den Ordnungsbehörden, dass sie alle Straftaten schonungslos verfolgen und unterbinden. Die streitbare Demokratie darf sich von dem rechten Mob nicht einschüchtern lassen." (pm/cw)



#1 Homonklin44Profil
  • 05.10.2018, 21:33hTauroa Point
  • Wehret den Wiederanfängen!

    Wenn diese Begrenztmentalität salonfähig wird, leiden nicht nur die so bezeichneten Fremden darunter.
    Man muss den ewig Gestrigen sein No Go zeigen, da sie eine rückwärts gewandte Ideologie schüren, die in ihrer Auswirkungswelle schon einmal zig Millionen von Menschenleben kostete.

    Nazis ins Klo!

    (tm by Sprottenrock)

    www.myownmusic.de/player/download?songid=256617
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#2 Patroklos
#3 Homonklin44Profil
  • 07.10.2018, 06:33hTauroa Point
  • Laut T-Online-News wurde das Konzert überstürzt nach Apolda verlegt, es kamen nicht so viele Rechte wie befürchtet hin, und die fingen noch an, Polizisten mit Steinen und Flaschen zu bewerfen, also löste die Polizei das Konzert auf.
    Die Rechtsdeppen machen sich schon von ganz allein zum Idioten, aber dickes Danke geht an die GegendemonstrantInnen!!
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