Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=32071
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Rumänen stimmen über Ehe-Verbot für Lesben und Schwule ab


#1 TimonAnonym
  • 06.10.2018, 13:55h
  • Dass die EU solche homophoben Referenden überhaupt zulässt, ist ein Skandal und beweist, wie wenig der EU Grundrechte und ihre eigene Menschenrechtscharta wert sind.

    Die EU-Ost-Erweiterung war viel zu schnell gekommen und viel zu blauäugig.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 AngusAnonym
  • 06.10.2018, 15:09h
  • Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Polen & Co schimpfen gerne und viel über den dekadenten Westen, über Bürgerrechte, demokratische Grundprinzipien wie den Gleichheitsgrundsatz, etc.

    Aber die milliardenschweren Fördergelder der EU (finanziert auch durch unsere Steuern) nehmen die gerne an.

    Wie kann man nur so scheinheilig und verlogen sein?!

    Wenn irgendwas die EU zerstören wird, dann diese Staaten, die gar nicht in die EU gehören und mit falschen Versprechen von naiven Eurokraten aufgenommen wurden.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 remixbeb
  • 06.10.2018, 15:41h
  • Antwort auf #2 von Angus
  • Du hast natürlich absolut Recht. Auch, wenn ich diesen Staaten nicht die alleinige Schuld geben würde. Die nehmen, was geht und machen, was möglich ist. Insofern liegt das Problem an anderer Stelle, wie du zum Teil schon gesagt hast. Die schnelle Aufnahme war zumindest fragwürdig. Aber auch die EU ist Schuld, die sich keine brauchbaren Regularien gegeben hat, um zu sanktionieren. Auch wurde mit der Zeit (Verwöhnt durch eine lange Zeit ohne Krieg) der wirtschaftliche Aspekt der Union viel höher gehängt, als der freiheitliche Werte- und Demokratie-Aspekt. Man hat wohl gehofft, dass nach der Aufnahme schon alle die selben Werte annehmen würden. Das war mindestens grob blauäugig. Im schlimmsten Fall wird das dazu führen, dass diese Länder irgendwann Ihre Werte dem Rest diktieren werden. Man baut ja in Ex-Jugoslawien brav weiter aus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 stephan
  • 06.10.2018, 17:12h
  • Antwort auf #2 von Angus
  • Letztendlich stimmen die Rumänen darüber ab, ob sie mit Blick auf die Werte zu Europa gehören wollen! Falls sie das nicht wollen, sollten wir einfach auch nicht mehr für solche Länder bezahlen! Abkassieren, was möglich ist, aber auf die gemeinsamen Werte sch ... , das geht nicht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#5 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 06.10.2018, 17:22h
  • Sollte das Volk mehrheitlich so wählen, wie befürchtet, sollte die EU sich ernsthaft überlegen, dieses Land weiter finanziell zu unterstützen. Wer unsere Werte nicht teilt, sollte auch nicht von unserem Geld profitieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#7 marcocharlottenburgAnonym
  • 06.10.2018, 17:32h
  • Es wird Zeit, dass es eine EU 2.0 gibt. Gemeinsame Werte werden nur noch von den wenigsten Staaten geteilt. Diese Staaten sollten was neues, gemeinsames angehen und die übrigen Staaten sollte man in die vielfach gewünschte Freiheit entlassen. Ein Patenrezept habe ich auch nicht, aber so wie es im Moment läuft, mir graut vor der Zukunft!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 kristianneuAnonym
  • 06.10.2018, 18:49h
  • also jetzt werde ich ärgerlich. schön wieder kommentare im afd-syle. weils langweilig wird mein letzter beitrag kopier. 'ich war genervt von vielen scheiß kommentaren unter den letzten beiden rumänien artikeln. es gab aber auch gute und kritische kommentare deren kritik ich nicht teilte. ich persönlich finde das man boykott und ausschluß von ländern machen kann aber das muß sehr gut überlegt sein weil nachteile für die guten sind sehr möglich sind. und klar ist rumänien ein scheiß staat mit vielen scheiß leuten aber da gibt es total positive entwicklungen wie zum beispiel die 20 % (? keine lust die artikel noch mal zu lesen) und das ist dann doch für ein konservatives land viel. ich hasse es mit harten vorwürfen um sich zu werfen (außer bei nazis usw) aber hier denke ich zumindest das einige hier aus zweifelhaften gründen schreiben. ich danke ausdrücklich dummen-watch und merri und eingen wenigen anderen für ihre kommentare unter den artikeln. haut rein.'
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Patroklos
#11 michael008
#12 IsaakAnonym
  • 06.10.2018, 21:02h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Warum sollte die EU ein solches Referendum nicht zulassen? Gleichgeschlechtliche Ehen koennen in Rumaenien doch auch heute schon nicht geschlossen werden, bei dem Referendum geht es um nichts weiteres als eine verfassungsrechtliche Kodifizierung der bestehenden Rechtslage. Im Uebrigen hat die EU mit der Europaeischen Menschenrechtskonvention (die meinen Sie doch?) eher wenig zu tun, denn die ist Sache des Europarates und wird in ihrer Einhaltung vom EGMR ueberwacht. Und der EGMR hat in der Rechtssache Schalk & Kopf gegen Oesterreich bereits festgestellt, dass die Konvention eben explizit keine Verpflichtung der Mitgliedsstaaten zur Gleichstellung im Eherecht vorsieht...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#13 IsaakAnonym
  • 06.10.2018, 21:10h
  • Antwort auf #6 von Gerlinde24
  • Was fuer ein Unsinn, als der Beitritt Rumaeniens erstmals verhandelt wurde (1995!), war weder das Thema "Moskau" auf dem Bruesseler Tapet, noch war das Thema der eherechtlichen Gleichstellung gesellschaftspolitisch salient. Und selbst im Jahr des Beitritts (2007) hatten gerade einmal drei EU-Mitglieder diese Gleichstellung rechtlich abgeschlossen (Niederlande, Belgien, Spanien). Von einer gemeinsamen Wertegrundlage kann in diesem Fall also schon historisch keine Rede sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#14 Patroklos
#15 AFD-WatchAnonym
  • 06.10.2018, 21:13h
  • Antwort auf #12 von Isaak
  • "Warum sollte die EU ein solches Referendum nicht zulassen? "

    Kann man nicht auch ein Referendum zulassen, indem man über den Ausschluss anderer Länder bestimmt? Oder ob rumänische Ehen in anderen EU-Ländern nicht anerkannt werden? Warum denn nicht?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#16 Patroklos
#17 AFD-WatchAnonym
#18 AFD-WatchAnonym
#19 AFD-WatchAnonym
#20 Patroklos
#21 AFD-WatchAnonym
  • 06.10.2018, 22:22h
  • Antwort auf #20 von Patroklos
  • Du boykottierst die Wahl, aber jammerst dann als NICHT-Wähler über den Einfluss der EU? Was ist denn das für eine Logik?
    Bist du auch so konsequent und beantragst einen Reisepass, wenn du in die Nachbarländer fährst? Und bezahlst die Gebühren, die für das Umtauschen in die fremde Währung angefallen wären? Ist zwar überflüssig, aber du willst doch wohl nicht etwa die Vorteile der EU nutzen?!?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#22 TheDadProfil
#23 Patroklos
#24 Patroklos
#25 AFD-WatchAnonym
#26 Patroklos
#27 Homonklin44Profil
  • 07.10.2018, 06:01hTauroa Point
  • Das Problem wird in Rumänien die hohe Verbreitung traditiver Religiotie sein. Menschen, die man so manipuliert hält, leben in einer rückständig behaltenen Filterwelt.

    Man darf sich aber schon wünschen, dass Länder, die EU-Verfassungsgrundlagen nicht anerkennen, auch nicht alle Benefits der EU nutzen können sollten. Quid pro quo.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#29 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#30 Alpha-OmegaAnonym
  • 07.10.2018, 06:54h
  • Antwort auf #2 von Angus
  • Vollkommen richtig. Die EU kann sich moralisch, so wie in ihrem inneren Zusammenhalt der EU-würdigen Staaten dadurch gesund stoßen, indem sie diese egoistischen, geistig schwerst zurückgebliebenen Ost-Staaten am Kopf und am Arsch packt und dem Russen zum Fraß vor die Füße wirft.

    Das Selbe sollte auch die Nato machen -die Türkei gleich dazu.

    Der Westen braucht diese Schmarotzer-Staaten nicht und lebt weit besser ohne die.
    Diese Ost-Staaten wären ohne die ständig beschimpfte EU und die Nato in ihrer verdienten Hölle auf Erden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#31 AFD-WatchAnonym
#32 lindener1966Profil
  • 07.10.2018, 09:39hHannover
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Man darf nicht vergessen: die EU ist zu allererst eine Machtinstitution. Diese Länder sollen und sollten der Einflussnahme Russlands und jetzt auch Chinas entzogen werden. Ebenso ist der Euro zu sehen, der uns Amerika mit seinem Dollar vom Leib halten soll. Deshalb hält die EU still, wenn unsere Rechte getreten werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#33 kuesschen11Profil
  • 07.10.2018, 10:29hFrankfurt
  • Das ist wieder mal das Ergebnis der orthodoxen Kirche im Ostblock und der Anti-Demokratie, die dort hoch gehalten wird. Es ist einfach nur schrecklich zusehen zu müssen, wie in diesen östlichen Ländern in der EU die Menschenrechte und die dazu gehörenden zivilen Rechte mit Füßen getreten werden.

    Es wirft die Frage auf, ob überhaupt in Rumänien die eingetragene Partnerschaft für LGBT's zugelassen ist? Denn das wäre für Rumänien der erste Schritt weg von diktatorischen Vorgaben.

    Dieses ekelhafte Referendum des Ehe-Verbotes sollte boykottiert werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 OmanAnonym
  • 07.10.2018, 10:43h
  • Dies ist mal wieder ein guter Anlass, direkte Demokratie kritisch zu hinterfragen. Ist da eigentlich schon jemals was gutes dabei rausgekommen?
  • Antworten » | Direktlink »
#35 jochenProfil
  • 07.10.2018, 13:29hmünchen
  • Ich "liebe" Volksentscheide.
    Etwa 90 % Heteros stimmen über 10 % Homos und deren Belange ab. - Super!!!!

    Desinformierte Bürger, oder gar gänzlich uninformierte Wähler, können DIREKT über etwas abstimmen von dem sie, leider oft genug, keine Ahnung haben, bzw. eine falsche Ahnung haben. (siehe z. B. Brexit-Entscheid in UK, Rauchverbotsentscheid in Bayern...usw.)
    Das ist die Stunde der Stimmungs- und Scharfmacher.

    Volksentscheide werden aber oft als das Ideal in einer Demokratie verkauft. Ja das könnte es sein...- aber nicht unter solchen Bedingungen.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 dellbronx51069Anonym
#37 dellbronx51059Anonym
  • 07.10.2018, 17:04h
  • Diese Putin Sateliten hatten von Anfang an nichts in der EU zu suchen. Nur weil die Spediteure dort ihre Lkw billig anmelden. Diese Meinung habe ich von Anfang an vertreten. Wie man sieht zu Recht. Wenn ich dann noch bei einigen Foristen lese. Kritik daran sei Afd style
    krieg ich das kotzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 TheDadProfil
  • 07.10.2018, 18:16hHannover
  • Antwort auf #16 von Patroklos
  • Du hast längst jedes vernünftige Maß verloren um Dich in einer solchen Diskussion einzubringen..

    Natürlich sind die "nationalen Verfassungen" Angelegenheit der betreffenden Staaten..

    Und natürlich kann sich jeder Staat eine Verfassung nach Belieben zusammenbasteln..

    Bloß dürfen dann Staaten die das machen nicht auch noch denken, sie säßen gleichberechtigt am Tisch, denn die Menschenrechts-Charta der EU ist TEIL des EU-Vertrages den diese Staaten unterzeichnet haben, und daran müssen sich die Verfassungen der Länder messen lassen..

    Wie kommt man eigentlich auf die blöde Idee das die Erfüllung bestimmter Menschenrechts-Kriterien in den Beitrittsverhandlungen mit Staaten wie der Türkei oder dem Kosovo maßgeblich wären, aber für Staaten wie Rumänien oder Albanien irrelevant, weil die Verfassung als eine Art "innere Angelegenheit" verklärt wird, in die sich die EU nicht einzumischen hätte ?

    In welchem dunklem Krater auf der Rückseite des Mondes lebst Du eigentlich ?

    Natürlich hat sich die EU dort einzumischen, und zwar aus einem einzigem nachvollziehbarem Grund, und der heißt
    "Freizügigkeit der EU-Bürger",
    die dann auch DEINE Freizügigkeit ist, und nicht nur die der Rumänen, sich frei in jedem Land der EU niederzulassen, und dort auf GLEICHE LEBENSVERHÄLTNISSE zu treffen..

    Und noch bevor Du deine dumme Replik losläßt, du hättest ja gar kein Interesse dort zu leben, die Antwort darauf :

    Ein Recht ist es, daß man es KANN, und nicht daß man es muß !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#39 TheDadProfil
  • 07.10.2018, 18:19hHannover
  • Antwort auf #23 von Patroklos
  • ""Ich bleibe in Deutschland und reise nicht in unsere Nachbarländer, dafür fehlt mir das Geld!""..

    Das ist schade für Dich..

    Aber auch hier gilt dann immer noch :
    Ein Recht ist es zu können, und nicht es zu müssen !

    Es gibt Millionen EU-Bürger die ihr Land niemals verlassen haben, und dennoch die Vorteile einer EU zu schätzen wissen..
    Wieso Dir das nicht gelingt, wird dann wohl ein Rätsel bleiben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#40 TheDadProfil
  • 07.10.2018, 18:38hHannover
  • Antwort auf #30 von Alpha-Omega
  • ""Vollkommen richtig. Die EU kann sich moralisch, so wie in ihrem inneren Zusammenhalt der EU-würdigen Staaten dadurch gesund stoßen, indem sie diese egoistischen, geistig schwerst zurückgebliebenen Ost-Staaten am Kopf und am Arsch packt und dem Russen zum Fraß vor die Füße wirft.""..

    Wunderbar..
    Schöner kann man
    "handeln gegen die eigenen interessen"
    kaum noch beschreiben..

    Die Idiotie dieser ewig Gestrigen "Ost-Block-Attitüde" ist es, daß man Moskau mit dem "vor die füße werfen" von angeblichen Vasallen erst zu einer "großen Macht" macht, die es ohne die Satelliten gar nicht ist !
    Denn erst wenn sich Russland nur noch um die eigenen Belange kümmern muß, (womit es genug zu tun hat) weil es sich in die Belange anderer Staaten nicht mehr einmischen kann, dann werden Verhandlungen zwischen EU und Russland auf Augenhöhe möglich..

    Es spricht absolut nichts gegen eine Mitgliedschaft EGAL welcher Länder in der EU, selbst die Mitgliedschaft Russlands nicht, wenn sich die Mitgliedstaaten an die Regeln halten, und vor allem begreifen das ALLE EU-Bürger in ALLEN EU-Staaten über die GLEICHEN Rechte verfügen müssen !

    ""Der Westen braucht diese Schmarotzer-Staaten nicht und lebt weit besser ohne die.""..

    Es GIBT KEINEN "Westen" !

    Es gibt souveräne Staaten die in verschiedenen Organisationen Bündnisse bilden..

    Der Fehler der NATO besteht darin, sich nicht zeitgleich mit dem Warschauer Pakt aufgelöst zu haben, und nicht in der wirklich dummen Idee man bräuchte in ihr keine Länder wie die Türkei..

    Wer das "denkt" hat keinen blassen Schimmer von "Strategischen Überlegungen", die keineswegs nur Militärisch wären, sondern vor allem Politisch..

    Man kann natürlich die Türkei aus der NATO graulen, oder nicht in die EU lassen..
    Man kann alternativ aber gleich den Roten Knopf drücken ohne vorher die Deckel der Silos zu öffnen, um sicher zu stellen das die Raketen dort vor Ort explodieren..

    ""Diese Ost-Staaten wären ohne die ständig beschimpfte EU und die Nato in ihrer verdienten Hölle auf Erden.""..

    Ich finde es immer wieder beachtlich wie Menschenverachtend sich hier geäußert wird, und das von Leuten die sich als "Demokraten" verstehen..

    Doch Demokrat ist man nicht, indem man ausschließlich seine eigene Scholle im Blick hat..
    So wie man nicht "sozial" ist, wenn man nur seine eigene Geldbörse im Blick hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#41 Patroklos
#42 Patroklos
  • 07.10.2018, 20:33h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • "Es spricht absolut nichts gegen eine Mitgliedschaft EGAL welcher Länder in der EU, selbst die Mitgliedschaft Russlands nicht, wenn sich die Mitgliedstaaten an die Regeln halten, und vor allem begreifen das ALLE EU-Bürger in ALLEN EU-Staaten über die GLEICHEN Rechte verfügen müssen !"

    Nein, müssen sie nicht! Du verbreitest mal wieder Unfug! Rußland hat auch gar kein Interesse, sich der EU anzuschließen! Es reicht, daß Rußland im Europarat sitzt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#43 Homonklin44Profil
  • 07.10.2018, 20:41hTauroa Point
  • Antwort auf #41 von Patroklos
  • Eine der Bedingungen, damit ein Land Mitglied in der EU sein kann, ist es aber doch, die Grundlagen der für die EU geltenden Verfassung anzuerkennen.

    Aus dem Grund kommen Länder, wie die Türkei, nicht rein, solange sie das ablehnen und keine entsprechende Fortentwicklung zeigen.

    Es sieht ein bisschen so aus, als wolle Rumänien eher eine Art Ausstieg erreichen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#44 TheDadProfil
  • 08.10.2018, 22:55hHannover
  • Antwort auf #41 von Patroklos
  • ""Die EU hat kein Recht, ihren Mitgliedsstaaten deren jeweilige Verfassung zu diktieren und zu ändern ja schon einmal überhaupt nicht!""..

    Dir erschließen sich Kausalketten solcher Beitrittsverhandlungen sowieso nicht..
    Aber dennoch :

    fes-online-akademie.de/fileadmin/Inhalte/01_Themen/01_Europa
    /bilder/Graphiken/151102_FES_OA_EU-Beitrittsverfahren.pdf


    ""Das Europäische Parlament und alle bisherigen Mitgliedstaaten müssen dem Beitritt zustimmen. Vor der Erweiterung muss das Beitrittsland den Acquis communautaire, also die Gesamtheit des EU-Rechts, umsetzen.""..

    ""Voraussetzungen

    Der Europäische Rat hat in seinen Kopenhagener Schlussfolgerungen vom 22. Juni 1993 (EG Bull. 6/93, S. 13) vier generelle Voraussetzungen aufgestellt, die sich sowohl an den beitrittswilligen Staat wie auch an die EU richten:

    Verfassungsstaatlichkeit
    Binnenmarktfähigkeit
    Integrationswilligkeit
    Erweiterungsfähigkeit

    Art. 49 Abs. 1 Satz 1 EUV nennt für den Beitritt eines Staates zur EU folgende Voraussetzungen:

    nur ein europäischer Staat kann beitreten (ohne Definition, auf welchem Gebiet europäische Staaten liegen)
    Beitritt ist nur zur Union insgesamt möglich
    EU-Bewerber muss die in Art. 2 EUV genannten Werte achten und sich für ihre Förderung einsetzen
    Achtung der Menschenwürde
    freiheitlich-demokratische Staatsform
    Rechtsstaatlichkeit
    Gleichheit
    Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Minderheitenrechte""..

    de.wikipedia.org/wiki/Erweiterung_der_Europ%C3%A4ischen_Unio
    n


    Weiteres dazu vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit dem immer noch aktuellem Stand : 01.07.2014

    www.bmu.de/themen/nachhaltigkeit-internationales/europa-und-
    umwelt/eu-erweiterung/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#45 TheDadProfil
  • 08.10.2018, 23:02hHannover
  • Antwort auf #43 von Homonklin44
  • ""Eine der Bedingungen, damit ein Land Mitglied in der EU sein kann, ist es aber doch, die Grundlagen der für die EU geltenden Verfassung anzuerkennen.""..

    Es gibt keine EU-Verfassung, die wurde auf Druck Frankreichs und Dänemarks über dort abgehaltene Referenden nicht ratifiziert..

    Grundlage sind daher immer noch die Menschenrechts-Charta und die geltenden EU-Gesetze, die spätestens zum Tag des Eintritts geltendes Recht im jeweiligem neuem EU-Mitgliedstaat sein müssen..

    Kasus Knaktus :
    Deutschland verhindert seit 2009 AKTIV eine EU-weite Anti-Diskriminierungs-Richtlinie, denn dafür müßte die BRD ihre AGG´s ändern..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »

» zurück zum Artikel