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Wer folgt Daniel Craig?

YouGov-Umfrage: Lieber ein schwuler James Bond als eine Frau

Die relative Mehrheit der Briten kann sich vorstellen, dass Agent 007 künftig homosexuell ist – anders sieht es bei den eingefleischten Fans der Filmreihe aus.


Bekommt er einen schwulen Nachfolger? Daniel Craig auf dem Poster des letzten James-Bond-Films "Spectre" (Bild: MGM)

Die Briten sprechen sich in einer Umfrage eher für einen schwulen James Bond aus als für eine weibliche Geheimagentin oder einen 007-Darsteller, der nicht aus Großbritannien stammt. Dies geht aus einer am 3. Oktober veröffentlichten Umfrage des Instituts YouGov (PDF) hervor.

47 Prozent der Befragten nannten einen homosexuellen Bond "akzeptabel", während 40 Prozent dies als "nicht akzeptabel" bezeichneten. Mit 58 Prozent Zustimmung erfährt ein Geheimagent, der einer ethnischen Minderheit angehört, allerdings eine höhere Akzeptanz. Mit einer weiblichen 007 können sich dagegen nur 36 Prozent der Befragten anfreunden, mit einem nicht-britischen Darsteller nur 35 Prozent.

Höhere Akzeptanz bei Frauen und Jüngeren

Deutlich intoleranter sind die eingefleischten Fans der Thriller-Reihe: Unter den Umfrageteilnehmern, die nach eigener Aussage James-Bond-Filme lieben, lehnten 60 Prozent einen schwulen Geheimagenten strikt ab – gegenüber 31 Prozent, die dies "akzeptabel" finden. Unterschiede wurden auch bei Geschlecht und Alter der Befragten deutlich. So finden Frauen (55 Prozent) einen nicht-heterosexuellen 007 deutlich besser als Männer (38 Prozent). Die Zustimmung wächst zudem, je jünger die Umfrageteilnehmer sind.


Die Ergebnisse der YouGov-Befragung

James Bond ist ein von Ian Fleming erfundener Geheimagent, der für den MI6 arbeitet. In dem Roman "Casino Royale" aus dem Jahr 1953 hatte er seinen ersten Auftritt, 1962 feierte der erste Kinofilm "James Bond – 007 jagt Dr. No" mit Sean Connery in der Hauptrolle Premiere. Zuletzt war 2015 der 24. Teil "James Bond 007: Spectre" mit Daniel Craig als sechstem Bond-Darsteller auf der Leinwand zu sehen. (cw)



#1 Sukram 712Anonym
  • 06.10.2018, 15:38h
  • Die Filmfigur 007 James Bond ist ein Mann und Hetero. Das sollte man so lassen.

    Und ne Frau würde das ja komplett auf den Kopf stellen. Jasmin Bond oder was? :D
    Dann besser Lara Croft.
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#2 JenseAnonym
  • 06.10.2018, 16:43h
  • James Bond als Figur ist männlich. Das die
    Figur allerdings ausschließlich auf Frauen steht und heterosexuell ist steht in keinem Drehbuch geschrieben. Bedeutet, gehen eine bisexuelle Liason von Bond würde keiner was sagen können. Bzw. mit keinem vernünftigen Argument.
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#3 Gerlinde24Profil
#4 JamboAnonym
  • 06.10.2018, 17:27h
  • Also ein schwuler James Bond mit einem heißen Bond Boy mit dem er ab und zu verschwindet am besten mit vielen Szenen in den ehemaligen Warschauer Pakt Staaten und dem nahen Osten wäre doch auch mal ganz nett anzusehen.
    Schön ein Flirt in Istanbul und weiter nach Russland übern Balkan und die homophoben Länder Ungarn und Polen.
    Das wären mal andere Liebesgrüße aus Moskau.
    Oder aufm Rohr durch Leningrad (Das vom Panzer freilich).
    Da wär die Vladimaus not amused.
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#5 t3q6w4rgdfAnonym
  • 06.10.2018, 17:50h
  • Der nächste Bond-Streifen sollte eine lesbische, schwarze Nicht-Britin als Hauptfigur haben.

    Meine Güte, ist doch schnurzpiepsegal, Hauptsache spannender Film.
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#6 Patroklos
  • 06.10.2018, 19:54h
  • Antwort auf #2 von Jense
  • Ein bisexueller James Bond wäre schon ein großes Ding, vor allem wenn es um die Schlußszene geht, da sollte der Geheimagent ihrer Majestät ruhig mal mit einem gutaussehenden James-Bond-Boy das Bett teilen!
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#7 schwarzerkater
#8 Homonklin44Profil
  • 07.10.2018, 12:01hTauroa Point
  • Also ich hätte nix dagegen, wenn James Bond ein Farbiger ist, ein Rollstuhlfahrer, eine lesbische Frau oder ein Transmann.

    Kommt ja letztendlich auf die Spannung der Handlung an, und so könnte man mal etwas an den Film-Beziehungen variieren. Nur Mut!
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#9 Ith_Anonym
  • 08.10.2018, 17:59h
  • Das war schon immer eine Figur mit klar definierter Vorbildrolle und ebenso klar definiertem Zielpublikum, weswegen ich für meinen Teil das nicht mehr gesehen habe, seit ich nicht mehr mit heterosexuellen weißen Cis-Männern und -Frauen in einem Haushalt lebe.
    Das Markenzeichen um diese Figur und ihre Filmreihe war schon immer ihr klares Bekenntnis zu Sexismus und für den Status Quo der Masse, und die Beliebtheit wohl vor allem darin begründet, dass die Masse sich darauf verlassen kann, dass das beim guten, alten JB immer so bleiben wird. Ich glaube nicht, dass man irgendjemandem einen Gefallen tut, wenn man nun gewaltsam versucht, daran etwas zu ändern. Ebensowenig, wie ich vermutlich bereit wäre, den Machern nachträglich die Forcierung dieses binären Geschlechtssystems mit klarer Aufteilung Mann = gut, Held, begehrt, Frau = entweder funktional (Sekretärin) oder Fickstück, was nicht zwangsläufig ausschließt, dass Frau auch mal böse ist.

    Das war schon immer ein diskriminierendes Wertesystem, das da transportiert wurde, und genau das wohlige Gefühl davon, dass ebendieses okay ist, wird durch diese Filmreihe seit jeher vermittelt und bekräftigt. Wenn man das nun plötzlich nicht mehr in Ordnung findet (was ich grundsätzlich begrüßen würde), sollte man das Konzept vielleicht einfach streichen und ein Neues aufbauen.
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#10 GehtAuchAnonym
  • 11.10.2018, 10:30h
  • Antwort auf #1 von Sukram 712
  • Nein, Jane Bond.
    Selbstverständlich kann das auch eine Frau sein, schließlich gibt es Frauen in diesen Berufen.
    Aber anhand deines Kommentars sieht man wie sehr die Filmindustrie auf die Zuschauer wirkt.
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