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Großer Poet der Antike

"Die unnatürliche Wollust in den lebhaftesten poetischen Farben"

Vor 2.000 Jahren starb der römische Dichter Ovid, der auch von der gleichgeschlechtlichen Liebe schrieb – höchste Zeit für einen Nachruf.


Ovid (Publius Ovidius Naso) zählt in der römischen Literaturgeschichte neben Horaz und Vergil zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche
  • Von Erwin In het Panhuis
    7. Oktober 2018, 11:07h, 2 Kommentare

Der römische Dichter Ovid (43 v. Chr. – ca. 17 n. Chr.) gehört zu den ganz großen Poeten der Antike und verfasste u.a. schöne Liebesgedichte und mythische Wandlungsgeschichten. Sein Werk ist gut überliefert, wurde über Jahrhunderte breit rezipiert und handelt manchmal auch von gleichgeschlechtlicher Liebe. Vor 2.000 Jahren starb er – ungefähr im Jahre 17. Eine Würdigung auf queer.de ist damit doch längst mal überfällig…

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"Ars amatoria" – das manchmal einseitige Vergnügen beim Sex


Titelblatt einer Ausgabe der "Ars amatoria" (Frankfurt, 1644) (Bild: Kempffer / wikipedia)

Ovids Werk "Ars amatoria" lässt sich mit "Liebeskunst" übersetzen, obwohl – wie so oft, wenn von Liebe die Rede ist – es hier eigentlich um Sex geht. Für Ovid ist Sex eine Technik, die man lernen kann. Gemeinsamer Orgasmus? Stellungen beim Sex? Seine Sex-Tipps und Ratschläge – die um das Jahr 0 entstanden – waren klar und deutlich. Allerdings für andere so provokant, dass sie vermutlich ausschlaggebend für Ovids spätere Verbannung ins heutige Rumänien waren.

In zwei Zeilen äußert sich Ovid auch über die "Knabenliebe", die nicht im heutigen Sinne von Pädosexualität, sondern eher im Sinne antiker Ephebophilie oder gleichgeschlechtlicher Sexualkontakte im Allgemeinen zu verstehen ist. Zu den zwei Zeilen in "Ars amatoria" habe ich in meiner Online-Bibliographie sieben verschiedene Übersetzungen verlinkt, die seit 1644 zu diesem Werk erschienen sind. Die meisten Übersetzungen ähneln der von Heinrich Lindemann (1861, Zeilen 683-684): "Beischlaf ist mir verhaßt, bei dem nicht Beide zerschmelzen. Knabenliebe auch sagt darum mir weniger zu." Auf diese Übersetzung greift auch das "Projekt Gutenberg-DE" (1994) zurück, die dadurch in der heutigen Zeit eine etwas höhere Bedeutung in Ovids Rezeption bekommt. Friedrich Karl von Strombeck übersetzte Ovid zu frei mit: "Solche Umarmungen Hass ich, wo beide vor Lust nicht zerschmelzen. Liebe such ich alleine an einer weiblichen Brust" (1795, S. 61). Strombeck schrieb offenbar nicht gerne über Sexualität und hätte einen anderen Autor übersetzen sollen.

Mit der Einseitigkeit des sexuellen Vergnügens ist in Verbindung mit "Knabenliebe" offenbar Analverkehr und die Schmerzen des Passiven gemeint. Es ist bemerkenswert, dass sich Ovid damit auch zu seinen eigenen persönlichen sexuellen Vorlieben äußert. Die beiden Sätze sind dabei noch nicht mal als mutiges Statement, sondern als beiläufige Erwähnung erkennbar, was ihn heute – je nach Perspektive – angreifbar macht oder als mutig erscheinen lässt.


Ovid-Denkmal in der rumänischen Stadt Constanta (Bild: www.bdmundo.com / flickr)

Der Übersetzer Johann G. Schlüter versucht in einem Kommentar zu der "Kunst zu lieben" (1793, S. 3) das gesellschaftliche Klima dieser Zeit zu erfassen, in der solch offenherzige Äußerungen möglich sind und betont, dass man früher "Päderastie" und "Sodomiterey" zu bestrafen "der Mühe nicht für werth" hielt. Eine Straffreiheit für den Sex zwischen Männern ist in der Geschichte der Menschheit eine Ausnahme – genauso wie öffentliche Äußerungen über die eigenen sexuellen Vorlieben.


Mythologische Figuren in "Metamorphosen"

Wir erfreuen uns heute an schönen Pflanzen wie Narzissen, Zypressen und Hyazinthen und haben vielleicht auch schon attraktive Hermaphroditen, eitle Narzissten und schöne Adonisse kennen gelernt. All diese Namen beruhen auf der griechischen Mythologie und stehen in einem queeren Zusammenhang. Es sind Verwandlungsgeschichten, die zwar nicht nur, aber auch von Ovid in seinen "Metamorphosen" überliefert sind.

Ähnlich wie die Brüder und Sprachwissenschaftler Grimm sammelte auch Ovid die mythischen Geschichten seiner Kultur, reicherte sie jedoch zusätzlich mit seiner Dichtkunst an. Aus queerer Sicht lohnt sich ein Blick auf mehrere mythologische Figuren, die auch über die Dichtkunst von Ovid viele bildende Künstler inspirierten.

Narziss – von Jünglingen begehrt

Der heranwachsende Narziss (3. Buch) wurde von Jünglingen und Mädchen gleichermaßen begehrt, wies sie jedoch alle zurück, weil er ihre Liebe nicht erwidern konnte. Solche wertfreien und dezenten Hinweise, auch auf gleichgeschlechtliches Begehren, wurden in späteren Übersetzungen manchmal auch "modificiert" bzw. "weggelassen", worauf Karl Bartsch "Albrecht von Halberstadt und Ovid im Mittelalter" (1861, S. LVIII) verweist. In der Übersetzung "Metamorphosis" (1545, Blatt XXXII VS) ist neben dem Text eine Zeichnung abgebildet, auf der Narziss vor einer Frau – vermutlich vor der Nymphe Echo – wegläuft, deren Liebe er nicht erwidern kann. Auch diese Szene spielt humoristisch und dezent mit dem Motiv des sexuellen Begehrens.


Narziss, gemalt von Caravaggio (1594-1596)

Als sich Narziss später in einem Fluss betrachtete, verliebte er sich in sein Spiegelbild und starb an dieser Stelle – vermutlich bei dem Versuch, sich mit sich selbst zu vereinigen. Später wurde an dieser Stelle eine Narzisse (Osterglocke) gefunden. Der heutige Begriff der narzisstischen Liebe fußt auf diesem jahrtausendealten Mythos. Die narzisstische Liebe – als Liebe zum selben/gleichen Körper – wird seit Jahrhunderten auch homoerotisch interpretiert und von vielen Künstlern aufgegriffen, wie vom italienischen Maler Caravaggio (1571-1610) um das Jahr 1595 herum.

Hermaphroditos – Mann und Frau in einer Person

Der als Junge geborene Hermaphroditos (4. Buch) war das Kind der männlichen Gottheit Hermes und der weiblichen Gottheit Aphrodite, wodurch schon der Name zweigeschlechtlich ist. Als Jüngling vereinigte er sich mit der Nymphe Salmakis, die sich danach gemeinsam in einen Körper verwandelten, der die Geschlechtsmerkmale ihrer beiden Körper aufwies. Bei Ovid findet sich die einzige vollständig erhaltene mythologische Überlieferung von Hermaphroditos. In Anlehnung an diesen Mythos werden intersexuelle Menschen bis heute auch als Hermaphroditen bezeichnet.

Orpheus – von Frauen ermordet, weil er diese verschmähte

Orpheus (10. Buch; 11. Buch) war Sänger bzw. Dichter und soll die Musik und den Tanz erfunden haben. Nach dem Verlust seiner Eurydike hatte er der Frauenliebe entsagt und den Männern in Thrakien die Knabenliebe gelehrt. Die Frauen fühlten sich verschmäht und töteten Orpheus aus Wut heraus.


Orpheus, gemalt von George de Forest Brush (1890)

Ovid bildet heute die Hauptquelle für Orpheus als gleichgeschlechtlich Liebenden. Zu den Orpheus-Beiträgen mit unfreiwilliger Komik gehört ein Hinweis von Aegidius Albertinus in seinem Buch "Hausspolicey" (1602, Blatt 51 RS, Blatt 52 VS), der den Sex zwischen Männern als eine Pandemie beschreibt: Wegen Orpheus gab es die "Sodomie" zuerst nur in Thrakien, breitete sich danach aber schnell bei den Griechen, den Italienern, den Franzosen und bei allen anderen Nationen dieser Welt aus. Er nennt eine Ausnahme: die Deutschen. Vor allem in der Musik ist der Mythos bis heute lebendig geblieben. Zu den vielen filmischen Adaptionen gehört Jean Cocteaus "Orphée" (F, 1949).

Kyparissos und Hyakinthos – die Geliebten des Gottes Apollon

Der Gott Apollon hatte zwei schöne Jünglinge als Geliebte bzw. Gefährten. Einer von ihnen war der Jüngling Kyparissos (10. Buch), der aus Versehen seinen Lieblingshirsch tötete. Dadurch wurde er so depressiv, dass er die Götter um seinen Tod bat. Er wurde in eine auch als Trauerbaum bekannte Zypresse (griechisch: Kyparissos) verwandelt, seine Tränen in Baumharz. Apollons zweiter Geliebter war der Jüngling Hyakinthos (10. Buch). Beim gemeinsamen Spielen erschlug ihn Apollon aus Versehen mit einer Diskusscheibe. Aus dem Blut, das von Hyakinthos vergossen wurde, ließ der trauernde Apollon eine Hyazinthe entstehen.

Ganymed – vom Göttervater selbst in den Olymp entführt

Ganymed (10. Buch) war ein attraktiver Hirtenknabe. Als Schönster aller Sterblichen wurde er von Zeus geliebt, der sich in einen Adler verwandelte und so Ganymed auf den Olymp entführte. Nach seinem Tod wurde Ganymed von Zeus als Sternbild an den Himmel gesetzt. Gerade in der Neuzeit hat die homoerotische Bedeutung dieser Erzählung viele Künstler inspiriert.

Adonis – bis heute der Inbegriff männlicher Schönheit


"Adonis" war Titel mehrerer Schwulenmagazine aus aller Welt

Adonis (10. Buch: 1. Teil; 2. Teil) war ein gutaussehender Jüngling und der Gott der Schönheit. Nach seinem Tod wurde sein Blut in ein Adonisröschen verwandelt. Ovid geht nicht auf Männergeschichten ein, von Plutarch aber wurde überliefert, dass Adonis Geliebter des Dionysos sei. Eine schwule Rezeption belegen bis heute u.a. Schwulenmagazine mit dem Namen "Adonis" – der immer noch der Inbegriff männlicher Schönheit ist.

Hinweise auf Liebesverhältnisse von Göttern mit "Knaben" – als Text oder durch Werke der bildenden Kunst – führen in der heutigen Zeit häufig zu starken, reflexhaften und zunächst legitim wirkenden Impulsen, diesen Geschichten unsere heutigen Vorstellungen von Pädosexualität und sexuellem Missbrauch überzustülpen. Die Schriften von Ovid und auch dieser Artikel sind dafür weder gedacht noch geeignet.

Schlaglichter auf die Ovid-Rezeption im 18. und 19. Jahrhundert

Die große Dichtkunst von Ovid stand zwar nie in Frage, sehr wohl jedoch seine Eignung für den höheren Schulunterricht. Die Autoren von "Über Kinderunzucht und Selbstbefleckung" (1787, S. 118-119) gingen davon aus, dass die schändlichen Darstellungen von Ovid "Männern gefährlich werden können" und haben Verständnis dafür, dass seine Texte in Schulen umgangen werden, weil sie schließlich auch nicht für die Bildung vom "Jugendverstand" geschrieben worden sind. In "Allgemeine Revision des gesamten Schul- und Erziehungswesens" (1787, S. 523) hetzt Joachim H. Campe zunächst mehrere Seiten lang über die gleichgeschlechtliche Liebe. Für ihn ist Ovid nicht für den Schulunterricht geeignet, weil dieser "die natürliche sowo[h]l als die unnatürliche [Wollust] mit den lebhaftesten poetischen Farben" schildert.

Auch ein "Philosophisches Wörterbuch" (1797, S. 273) betont, dass gerade von der besonderen Schönheit der Texte eine Gefahr ausgeht: Er sei zwar nicht der einzige, der die "Sünde wider die Natur" in der Antike beschrieb, aber "die Schönheit und Auswahl der Worte […] machen seine Werke viel gefährlicher: weil sie […] alle Unreinigkeiten der allergeilsten Liebe, auf eine verständliche und sehr ästhetische Art vorstellen". Auch über seine sexuellen Vorlieben sind die Autoren empört, denn Ovid schreibe schließlich nicht von Dingen, die er gehört habe, sondern "die er alle selbst ausgeübt hat". Andere Autoren formulierten es dezenter, wenn sie auf die homosexuellen Vorlieben von Ovid eingehen wollten: In "Über Sitten und Gebräuche der Völker" (1784, S. 113) wird betont, dass Ovid Briefe an andere Männer wie an "Beischläferinnen" schrieb.

Es war offensichtlich selten, dass Ovids Texte nicht nur in Bezug auf ihre Form, sondern auch von ihrem Inhalt her verteidigt wurden. In "Briefe über die Galanterien von Berlin" (1782, S. 19) wird die Berliner Homosexuellenszene aus einer emanzipatorischen Sicht heraus beschrieben und Ovid gelobt, weil er in seinen Schriften nicht moralisierte. Mehr als hundert Jahre nach dieser Szenebeschreibung gründete sich in Berlin die erste deutsche Schwulenbewegung. Diese Bewegung war nicht reich an positiven Identifikationsmöglichkeiten und wollte auch Ovid im Rahmen einer Art schwulen "Ahnengalerie" für sich gewinnen.

In "Die Homosexualität des Mannes und des Weibes" (1914, S. 654) geht Magnus Hirschfeld zunächst auf die "Metamorphosen" ein. Statt allerdings danach die beiden Sätze aus Ovids "Ars amatoria" (s.o.) einfach zu zitieren, bevorzugt Hirschfeld ein vorsichtiges interpretieren: Ovid "huldigte der Frauenliebe, wenn er auch gesteht, sich auch an Knaben zu erfreuen". Diese nur indirekte Wiedergabe hat vielleicht einen einfachen Hintergrund: Hirschfeld wollte nie etwas publizieren, was sich gegen die Homosexuellenbewegung instrumentalisieren ließe. Aus diesem Grund hatte er schließlich auch bei der Wiederveröffentlichung der Schriften von Karl Heinrich Ulrichs alle Textpassagen über Analverkehr gestrichen. Ein ähnlicher Zusammenhang ist auch bei Ovid möglich.

Nachhaltiger Einfluss auf die bildende Kunst

Ovids Schriften sind jahrtausendealte symbolische Geschichten, die – ähnlich wie die der Bibel – persönlichen Glauben und die Vorstellungen vom Beginn der Welt wiederspiegeln. Ovid hat damit unser Wissen über griechische Mythologie nachhaltig bestimmt. Mit seiner Poesie hat er Künstler auf der ganzen Welt inspiriert. Einen entscheidenden Einfluss hatte sein Werk auf die Dichtung, die bildende Kunst und die Musik – insbesondere auf die Kultur des Mittelalters und des Barock.

Für Ovid waren seine "Metamorphosen" ein Werk, "das Feuer und Eisen Nimmer zerstört, […] noch zehrendes Alter." Er war der selbstbewussten Überzeugung, dass "nie mein Name getilgt sein" wird und dass "ich stets fortleben [werde] in ferneste Zukunft" ("Metamorphosen", Übers.: J. H. Voß, 1798).

Zumindest in den ersten 2.000 Jahren ist ihm dies vortrefflich gelungen.

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#1 Homonklin44Profil
  • 07.10.2018, 18:51hTauroa Point
  • ""Hinweise auf Liebesverhältnisse von Göttern mit "Knaben" als Text oder durch Werke der bildenden Kunst führen in der heutigen Zeit häufig zu starken, reflexhaften und zunächst legitim wirkenden Impulsen, diesen Geschichten unsere heutigen Vorstellungen von Pädosexualität und sexuellem Missbrauch überzustülpen. ""

    Das dürfte eine Frage davon bleiben, inwiefern einerseits Menschenrechte, andererseits Konsens, Respekt vor der Wahl eines anderen auch unter dem Mentorenverhältnis zum Pais (griech, Knabe) oder (Un)freiwilligkeit in diesen Zeiten generell und gesellschaftlich betrachtet wurden. Da es sich meist um Legenden, mythologische Geschichten und Dichtung handelt, kann man am nächsten von Phantasien oder Vorstellungen Pädophiler oder Päderasten, Ephebophiler, Twink- und Twen-Liebhaber u.Ä. ausgehen, die sich in diesen Geschichten wiederspiegeln. Man weiß wohl selten, ob die Dichter während ihrer Schaffensphase nicht auch Gleichalterige waren, oder sich dies vielleicht zurück wünschten.

    Zumundest scheint die Sehnsucht nach Jugend und ansehnlich schönen oder knackigen Leuten, jungen Männern auch in den Kulturen schon hochgefeiert worden zu sein, und ist nicht erst ein Thema in unserer jüngeren Zeit aka Jugendwahn geworden.
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#2 qwertzuiopüAnonym
  • 10.10.2018, 14:29h
  • Super, dass es einen Artikel über Ovid gibt,
    und auch verständlich geschrieben, gefällt mir!

    trotzdem kleiner Hinweis: Vllcht wäre es ganz gut gewesen, eine kurze (oder längere) Gedichtpassage in deutscher Übersetzung anzubringen. Denn wer Ovids Texte kennt, wird sich über den Artikel freuen, wer nicht, wird mit blossen Beschreibungen seiner Texte nicht viel anfangen können.
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