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Reisetipp

Zocken in Las Vegas oder Atlantic City

Die legendären US-Spielerstädte locken auch immer mehr LGBT-Urlauber an – und rücken dank neuer Direktflug-Verbindungen näher nach Deutschland.


Eine Reise in die Spielerstadt Las Vegas lässt sich wunderbar verbinden mit Ausflügen zum Grand Canyon oder nach Kalifornien (Bild: PIVISO / flickr)
  • 8. Oktober 2018, 13:46h, noch kein Kommentar

Reisen wohin man will ist für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Doch noch immer gibt es Länder auf dieser Welt, in denen Homo- und Bisexuelle oder Transgender (LGBT) nicht willkommen sind oder gar diskriminiert werden. Der Spartacus Gay Travel Index 2018, herausgegeben vom Berliner Stadtführer-Verlag Spartacus, vergleicht 197 Staaten hinsichtlich ihrer Offenheit gegenüber LGBT-Urlaubern.

Untersucht wurden neben Anti-Diskriminierungsgesetzen auch die Einstellung der Bevölkerung, ob Adoptionen durch LGBT und Veranstaltungen wie der Christopher Street Day möglich wären. Fangen wir im eigenen Land an. 2017 belegte Deutschland Platz 22 und hat nun einen unglaublichen Sprung auf Rang drei gemacht. Der Hauptgrund dafür dürfte sicher die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe sein. Weil die Ehe für alle in Nachbarländern wie den Niederlanden, Belgien und Frankreich ebenfalls gilt, befinden sich auch diese Staaten auf Rang drei. Ebenso Spanien, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Dänemark und Island.

Trotz Trump: Las Vegas ist DIE LGBT-Spielerstadt

Platz drei belegen auch zwei Fernreise-Länder: Neuseeland und Reunion. Doch es müssen nicht gleich solche Exoten sein. Beliebte Reiseziele wie Kanada (übrigens auf Platz eins der Liste) und die USA bieten jede Menge Abenteuer und Entertainment. Apropos Unterhaltung: Wie wäre es mit einem Urlaub in einer Spielerstadt wie Las Vegas? Zwar rutschte die USA im Spartacus Gay Travel Index von Rang 34 auf 39 ab, vor allem wegen Trumps Ankündigungen, Transgender-Rechte beim Militär und Anti-Diskrimierungsgesetze einschränken zu wollen. Dennoch sind die USA immer eine Reise wert und Las Vegas ist so bunt wie seine Besucher.

Wer sein Glück an einarmigen Banditen oder Roulette-Tischen versuchen will, ist in Las Vegas gut aufgehoben, denn Nevada ist deutlich liberaler als andere US-Bundesstaaten. Am Las Vegas Boulevard befindet sich neben dem "Planet Hollywood" das "Krave", der wohl beliebteste Gay-Club der Stadt. Auf rund 7.500 Quadratmetern gibt es unter anderem mehrere fünf Tanzflächen und Bars, einen Comedy-Club und eine Dance Lounge nur für Lesben.

Um die Gewinnchancen während der Reise zu steigern ist es ratsam, sich vorab möglichst genau mit den Regeln von Roulette, Blackjack und weiteren beliebten Glücksspielen zu befassen. Eine gut durchdachte Roulette Strategie und das einwandfreie Beherrschen der Blackjack Basisstrategie sorgen jedenfalls zweifelsfrei dafür, dass die Verluste beim Spielen langfristig deutlich reduziert werden können und in manchen Fällen sogar ein kleiner statistischer Vorteil gegenüber dem Casino entstehen kann.

Eine Reise in die Spielerstadt lässt sich zudem wunderbar verbinden mit Ausflügen zum Grand Canyon oder nach Kalifornien, wo es in Los Angeles, San Diego und San Francisco jede Menge LGBT-Hotspots und -Veranstaltungen gibt.

Manchmal ist das Glück so nah

Zwar wird es dank neuer Flugverbindungen immer einfacher, von Deutschland nach Las Vegas zu kommen (Eurowings bietet ab Oktober 2018 Direktflüge ab Köln und München an), aber auch in Deutschland gibt es interessante Destinationen für LGBT-Glücksritter. Eines der schönsten und traditionsreichsten Casinos des Landes steht in Baden-Baden. Neben Poker, Roulette und Blackjack kann man sich hier an rund 140 Spielautomaten versuchen. Wesentlich moderner präsentiert sich die Spielbank Berlin am Alexanderplatz, die das größte Pokerangebot Deutschlands bietet. Hier kommt man schon mit 18 Jahren rein, in Baden-Baden erst mit 21.

Wer Urlaub in den Alpen und einen Stopp am Tegernsee macht, dem sei die Spielbank in Bad Wiessee empfohlen. Sie wurde 1957 gegründet und zog vor einigen Jahren in ein neues Gebäude um. Eine echte Rarität: Hier kann man Bavarian Texas Hold'em spielen. Anschließend geht es ins Restaurant Brenner oder an die Strandpromenade am Tegernsee mit Blick auf den Wallberg. (ak)