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Country-Star aus Tennessee

Taylor Swift unterstützt LGBTQ-Rechte

Im konservativen Country-Geschäft schweigen viele internationale Stars zu politischen Themen. Taylor Swift hat ihre Zurückhaltung nun aufgegeben.


Die Hitmaschine Taylor Swift äußert sich nach 14 Jahren im Showbusiness erstmals öffentlich zu politischen Themen (Bild: Jana Beamer / flickr)

Die amerikanische Sängerin Taylor Swift will bei den Kongresswahlen im November für die Kandidaten der oppositionellen Demokraten in ihrem Heimatstaat Tennessee stimmen – und nennt als einen der Gründe den Einsatz der Partei für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und trangeschlechtlichen Menschen. Die 28-jährige Country-Sängerin, die sich aus der Politik bisher immer herausgehalten hatte, äußerte sich am Sonntag in einem langen Eintrag im sozialen Netzwerk Instagram. Nachdem sie mit politischen Meinungsäußerungen bisher "zurückhaltend" gewesen sei, habe sie nun ihre Meinung geändert, schrieb Swift.

Die Künstlerin erklärte: "Ich glaube an den Kampf für LGBTQ-Rechte und daran, dass jegliche Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder des Geschlechtes FALSCH ist." Sie übte scharfe Kritik an der republikanischen Kandidatin Marsha Blackburn, die bislang für Tennessee im Repräsentantenhaus sitzt und nun für die Partei von US-Präsident Donald Trump für den Senat kandidiert. Blackburn gilt als erbitterte Gegnerin von LGBTI-Rechten. Bei der Ehe-Öffnung 2015 erklärte sie etwa, sie sei über die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht enttäuscht, da die Ehe eine "heilige Institution zwischen einem Mann und einer Frau" sei.

Swift kritisierte, dass Blackburn der Meinung sei, "dass Firmen das Recht haben sollten, homosexuellen Paaren ihre Dienste zu verweigern". Auch die Ablehnung der Ehe für alle ist für Swift inakzeptabel: "Das sind nicht meine Tennessee-Werte", stellte die Sängerin klar.

Direktlink | Taylor Swift gehört weltweit zu den erfolgreichsten Sängerinnen – ihr Youtube-Video "Blank Space" wurde bereits 2,3 Milliarden (!) Mal abgerufen.

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Unterstützung für demokratische Kandidaten

Obwohl sie in der Vergangenheit bevorzugt für Frauen gestimmt habe und dies auch weiter tun wolle, könne sie Blackburn "nicht unterstützen", schrieb Swift an ihre 112 Millionen Fans bei Instagram. Blackburn habe gegen gleiche Entlohnung für Frauen und gegen ein Bundesgesetz zum Schutz von Frauen vor Gewalt gestimmt, begründete die Sängerin ihre Entscheidung. Swift hatte im vergangenen Jahr einen Prozess gegen einen ehemaligen Radio-DJ gewonnen, dem sie sexuelle Belästigung vorgeworfen hatte.

Swift kündigte an, für den demokratischen Senatskandidaten Phil Bredesen und den demokratischen Abgeordneten Jim Cooper zu stimmen. Die Sängerin forderte ihre Fans auf, sich ebenfalls für die Wahl registrieren zu lassen. "Bitte, bitte informiert Euch über die Kandidaten, die in Eurem Staat antreten". Für viele Wähler sei es zwar schwer, einen Kandidaten zu finden, mit dem sie bei jedem Thema "zu 100 Prozent" übereinstimmen – "aber wählen müssen wir trotzdem". (AFP/dk)



#1 Carsten ACAnonym
  • 08.10.2018, 16:01h
  • Alle Menschen, die sich für uns einsetzen, sind Gold wert. Und bei Promis kommt nochmal dazu, dass sie sehr viele Menschen erreichen und auch für viele ein Vorbild sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 tilmanAnonym
  • 08.10.2018, 16:02h
  • Also Country ist das meiner Meinung nach keiner mehr. Eher Pop.
    Früher war das besser ;)

    Sehr vorbildliche Aussage von ihr.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Gerlinde24Profil