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Kommentare zu:
AfD will Ehe für alle durch Gesetz und notfalls Klage abschaffen


#1 ZynikerAnonym
  • 09.10.2018, 12:55h
  • Ja die AfD ist eine ganz normale Partei rechts der Union und demokratisch legitimiert.
    Da braucht sich niemand Sorgen zu machen.
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#2 IronikerAnonym
#3 ZyronikerAnonym
#4 Alexander_FAnonym
  • 09.10.2018, 14:27h
  • Es hat auch schon tausende Propheten gegeben, die uns den Weltuntergang "angekündigt" haben. Zwischen einer Ankündigung und deren tatsächlicher Umsetzung gibt es aber immer noch einen Unterschied.

    Auch wenn andere Leser das offenbar nicht tun, ich selbst habe Vertrauen genug in die demokratischen Institutionen der BRD, dass sie diesen Antrag ins Leere laufen lassen und der AfD ihren höchstpersönlichen "Vogelschiss" (um es mal in Herrn Gaulands Worten auszudrücken) zu bescheren.

    Bei einer Abstimmung im Parlament könnten sie höchstens auf Teilzustimmung der CDU hoffen, eine Klage beim Bundesverfassungsgericht würde einen Mangel an stichhaltigen Argumenten gegen die Ehe für alle offenbaren, und dass die AfD keine Volksabstimmung zum Thema will, obwohl sie dieses Mittel wegen ihrer angeblichen "Volksnähe" sonst so liebt, hat offensichtliche Gründe.

    Ich werde diese Aussage natürlich zurücknehmen, falls die AfD tatsächlich Erfolg haben sollte, aber vorerst werde ich es mir nicht nehmen lassen, Herrn Brandner als nervigen, aber zahnlosen Kläffer zu betrachten.
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#5 Bonifatius49Anonym
#6 Simon HAnonym
  • 09.10.2018, 14:48h
  • Die wissen ganz genau, dass das aussichtslos ist und dass sie z.B. gar nicht dagegen klagen können.

    Die wollen nur wieder stänkern und hetzen und hoffen, dass ihre Anhänger zu dumm sind, das zu durchschauen, dass das gar keinen Erfolg haben kann.
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#7 Ith__Ehemaliges Profil
#8 DumpfbackenAnonym
  • 09.10.2018, 15:07h
  • So, so. Die AfD selbst wollte also gar nicht vom Verfassungsschutz kontrolliert werden, aber die Union soll nun auf ihr "Gewissen" überprüft werden.
    Was soll's, notfalls kann man gegen das Vorgehen der AfD klagen.

    Die Eheöffnung bleibt, da können sie machen was sie wollen. Da verschwindet eher die AfD. Und darüber sorge ich mich nicht.

    Mir geht's gut, und euch so, AfD?
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#9 Homonklin44Profil
  • 09.10.2018, 15:27hTauroa Point
  • ""Wir wollen nichts verbieten", so der Vorsitzende des Rechtsausschusses zu dem Antrag, der die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wieder verbieten würde.""

    Typisch AfD, nech.
    Die wollen auch nicht rechts sein, sick Heul! (absichtlich falsch getippt)

    Was die in der Hauptsache damit ja versuchen, ist eine Lähmung in den politischen Ablauf zu bringen und das Verfassungsmaß in seiner Angemessenheit zu bezweifeln.
    Nun ja, da könnte man dann einen ähnlichen Antrag dazu einbringen, ob denn die AfD als Partei überhaupt zulässig ist, weil die sich nicht überall verfassungsgemäß benimmt - wenn so herum zweifeln, dann bitte auch andersherum. Das sich nicht Abfinden können mit Gleichberechtigung und gleicher Würde/gleichen Chancen für alle (Liebespaare) gibt zudem den Verdacht auf Realitätsentzug frei.

    Manches lässt da doch an der Ernsthaftigkeit des Bemühens zweifeln. Diesen Suppenkaspern gefällt es wohl, wenn sie den Regierungsapparat zum Narren halten können.
    Um die davon betroffenen Menschen geht es denen nicht. Ich hoffe, es wird rechtzeitig erkannt, wes Geistes Kind diese Leute in sich tragen.
    Wehret den Wiederanfängen!
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#10 ZynikerAnonym
  • 09.10.2018, 15:46h
  • Antwort auf #7 von Ith_
  • Aber Hallo,

    die Deutschen sind bekannt für ihre Opferbereitschaft.
    Der große Teil der europäischen Juden, die allseits beliebten Sinti und Roma und nicht zu vergessen, die zahlreichen Homosexuellen sind schließlich aufgrund der überall präsenten, selbstlosen Hilfsbereitschaft, der rigorosen Ablehnung von Denunziantentum und Obrigkeitshörigkeit in der Bevölkerung des Deutschen Reiches vor Schlimmerem bewahrt worden.
    Schließlich war der braune Adolf, ja Österreicher und in der deutschen Bevölkerung tief verhasst.
    Nur rücksichtslose Gewaltanwendung gegen die autochthone Bevölkerung konnte dem Einzeltäter Höcke ähhh Hitler ermöglichen die ehemals tief demokratische NSDA(P)fD und damit das schöne Deutsche Reich in einen kriminellen aber schlußendlich vogelschisskleinen Abgrund zu ziehen
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#11 MariposaAnonym
  • 09.10.2018, 16:49h
  • Dieser eklige Demokratieverächter Brandner, der ständig durch schlechtes Benehmen bei den Parlamentsdebatten auffällt...... Er und seine bräunliche Truppe wollen sich also als die Schützer der toitschen Familie aufspielen. Ein weiteres Kapitel in diesem endlosen Albtraum.

    WÜRG
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#12 MariposaAnonym
  • 09.10.2018, 16:55h
  • Und natürlich noch die Fascho-Störchin.......

    Allerdings betrachte ich mich großem Interesse, wie sich beispielsweise extrem konservative Unionsabgeordnete wie Hans-Jürgen Irmer, Arnold Vaatz, Thomas Rachel, Sylvia Pantel und Veronika Bellmann sowie die CSU mit Ausnahme der "Ja-Sager" Stefinger und Michelbach (alle anderen sind nicht mehr im Parlament) verhalten werden,
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#13 Sukram712Anonym
  • 09.10.2018, 17:08h
  • Die haben sowieso keine Mehrheit, selbst mit der kompletten CDU/CSU zusammen.

    Und falls sie genug Abgeordnete dazu bringen in Karlsruhe zu klagen, dann werden sie krachend verlieren. Wahrscheinlich wird das BVerfG die Ehe für Alle sogar zur Pflicht machen. Das hatten ja schon zwei Gutachter der CSU erklärt.

    Außerdem ist es natürlich eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, wenn man nicht heiraten darf, bloß weil der Partner das gleiche Geschlecht hat, wie man selbst.
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#14 MariposaAnonym
  • 09.10.2018, 17:30h
  • Antwort auf #13 von Sukram712
  • Sylvia Pantel (Busenfreundin von Biggi Kelle) hat leider das Potenzial zur neuen Steinbach zu mutieren und ist auch noch nicht so lange dabei.
    Kauder dagegen sieht nach seiner Abwahl so langsam dem Ende seiner Parlamentskarriere entgegen, er wird nächstes Jahr 70.....

    Sicherlich haben diese Gestalten keine Mehrheit (weder im Parlament noch in der Gesellschaft), dennoch ist es erschreckend, daß solches miefiges Gedankengut einfach nicht totzukriegen ist.
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#15 So SoAnonym
  • 09.10.2018, 18:01h
  • Antwort auf #14 von Mariposa
  • Es ist nicht nur nicht totzukriegen.
    Es breitet sich wieder aus.
    Noch leben wir hier in D in einer halbwegs kommoden Situation, was den Rechtspopulismus angeht.
    Global betrachtet, insbesondere wenn man die Big Player China und USA und die medial präsenten Möchtegern-Big Player Erdo und Putin betrachtet sieht es alles andere als rosig aus.
    Brasilien wird wohl wieder zu einer Diktatur werden.
    Die EU könnte ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung der Demokratie sein, aber auch hier gibt es doch mehr und mehr Auflösungserscheinungen.
    Auch wenn es hier einige lächerlich finden:
    Das Modell Demokratie inkl. Minderheitenschutz hat weltweit an Attraktivität verloren.
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#16 goddamn liberalAnonym
  • 09.10.2018, 18:50h
  • Antwort auf #4 von Alexander_F
  • "Auch wenn andere Leser das offenbar nicht tun, ich selbst habe Vertrauen genug in die demokratischen Institutionen der BRD, dass sie diesen Antrag ins Leere laufen lassen und der AfD ihren höchstpersönlichen "Vogelschiss" (um es mal in Herrn Gaulands Worten auszudrücken) zu bescheren."

    Dieses Vertrauen hatten um 1930 auch viele 'jüdischstämmige' Deutsche, die nicht auf die Idee gekommen wären, dass man ihnen 1935 die Eheschließung mit anderen Deutschen verbieten und sie sieben Jahre später vergasen würde.

    Bei Beatrix von Storch, der Enkelin des Nazi-Reichsfinanzministers hat das Familientradition.
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#17 lindener1966Profil
  • 09.10.2018, 19:17hHannover
  • Antwort auf #6 von Simon H
  • Die AFD selbst könnte nicht klagen, aber wenn sie 25% der Stimmen des BT zusammenbrächten, also auch Stimmen aus den anderen Parteien, ginge das.
    Wenn alle, die gegen die Ehe für alle waren, mit der AFD zusammen stimmten, entweder bei der Gesetzesvorlage oder für eine Normenkontrolle, könnte das klappen. Diese Abgeordneten müssten sich allerdings outen. Stimmten diese anders als letztes Jahr , könnte man sie vorführen wie einen Ochsen auf dem Viehmarkt. Knifflige Sache. Aber am Ende würde das BVG entscheiden.
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#19 Thomas WAnonym
  • 09.10.2018, 20:25h
  • Die Ehe steht unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. Damit verstößt die AfD mit ihrer Forderung die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wieder abzuschaffen, also ganz eindeutig gegen unser Grundgesetz.
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#20 puschelchenProfil
  • 09.10.2018, 21:02hirgendwo in nrw
  • Antwort auf #13 von Sukram712
  • "Die haben sowieso keine Mehrheit, selbst mit der kompletten CDU/CSU zusammen."

    Vollkommen gleichgültig. Auf jeder Plattform wird wieder ordentlich gegen uns gehetzt werden, mit den ewig gleichen Pseudoargumenten aus der Mottenkiste. Mission erfüllt, der Anteil an Homohassern in dieser rechtsextremen Partei kann sich schön einen runterholen. Während die Teile, die rassistisch, antisemitisch, antimuslimisch sind, oder ein anderes Feindbild hegen, erzählen, dass sie echt voll nicht homophob sind.

    Irgendwann ist das Maß voll. Und das ist genau jetzt.
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#21 stephan
  • 09.10.2018, 22:14h
  • Antwort auf #19 von Thomas W
  • Das sehe ich ebenso! Wer nun die tatsächliche Ehe-Definition ihrer grundgesetzlich gegebenen Rechte berauben will, ist verfassungsfeindlich!

    Dennoch ist die Situation irgendwie bedrohlich, beängstigend ... aber so haben Juden, Sozialdemokraten, Kommunisten, Homosexuelle und viele andere anständige Menschen sich wohl angesichts des SA-Terrors gefühlt Anfang der 30iger Jahre ... Werden wir diesmal früh genug unser grundgesetzliches Widerstandsrecht nutzen und dem Nazi-Terror Einhalt gebieten?
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#22 TheDadProfil
  • 09.10.2018, 22:16hHannover
  • Antwort auf #4 von Alexander_F
  • ""und dass die AfD keine Volksabstimmung zum Thema will, obwohl sie dieses Mittel wegen ihrer angeblichen "Volksnähe" sonst so liebt, hat offensichtliche Gründe. ""..

    Mindestens den Einen, daß es keine bundesweiten "Volksabstimmungen" gibt..

    Die man je öfter man davon spricht, endlich als das bezeichnen sollte, was sie sind :
    Plebiszite..
    Denn nicht "das Volk" stimmt ab, sondern der Plebs, der wahlberechtigte Bürger..
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#23 TheDadProfil
  • 09.10.2018, 22:25hHannover
  • Antwort auf #17 von lindener1966
  • Für die Gesetzesvorlage ist es ziemlich eindeutig nicht durchzukommen..

    Für die Normenkontrollklage kommt es aber darauf an, wie viele der verbliebenen UNION-Abgeordneten, die dagegen gestimmt haben, sich der anschließen würden, und ob sich gar FDP-Abgeordnete dazu versammeln..
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#24 TheDadProfil
  • 09.10.2018, 22:28hHannover
  • Antwort auf #19 von Thomas W
  • ""Die Ehe steht unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. Damit verstößt die AfD mit ihrer Forderung die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wieder abzuschaffen, also ganz eindeutig gegen unser Grundgesetz.
    ""..

    Exakt..
    Ich denke das wird dann auch die Rede die der frisch-vermählte Johannes Kahrs am Donnerstag dazu halten wird verdeutlichen..
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#25 WindheimerAnonym
#26 Shinkaishi
  • 09.10.2018, 23:51h
  • Möglicherweise tun sie uns einen Gefallen, dass sie es jetzt versuchen...
    Wenn etwa das BVG jetzt darüber entscheidet, könnte eine Entscheidung eventuell helfen, spätere Versuche dazu zu unterbinden, sollte etwa die AfD nachher vergleichbar mit der FPÖ am Ende in einer Koalitionsregierung vertreten sein...

    Es wäre sicherlich sehr gut, wenn wir Artikel 3 um sexuelle Orientierung erweitern könnten, bevor es zu einer solchen politischen Situation kommt...
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#27 Miguel53deProfil
  • 10.10.2018, 00:07hOttawa
  • Antwort auf #10 von Zyniker
  • Die AfD widmet ihren Freunden unter den Sinti und Roma ihre besondere Aufmerksamkeit. Siehe hier ein Beitrag auf der Facebookseite der AfD-Freunde Nürnberg Süd/Schwabach.

    www.facebook.com/search/top/?q=AfD-Freunde%20N%C3%BCrnberg%2
    0S%C3%BCd%2FSchwabach


    Die AfD ist eine Partei, die ihre Politik ausschließlich darauf anlegt, gegen jede Art von Minderheiten zu hetzen. Damit gewinnt sie tatsächlich einen gewissen Teil der Bevölkerung. Und sie hat es ebenso geschafft, diese Hetze wieder gesellschaftsfähig zu machen, ja den lange bewährten, gesellschaftlichen Konsens einer aggressionsfreien Diskussion zu zertrümmern.

    Die AfD ist nicht in der Lage, mit anderen Themen zu punkten, weil damit offenbar würde, dass sie das Gegenteil einer Partei des kleinen Mannes ist. Irgendwo bei Facebook las ich eine Beitrag darüber, dass eine AfD Wahlhelfergruppe in Bayern nach Kurzfassungen des Wahlprogramms fragte, weil das komplette Programm inhaltlich den Wählern nicht gezeigt werden durfte. Der Nachrichtenaustausch war geradezu göttlich. Leider kann ich das gerade nicht finden und verlinken.

    Was sonst noch so gesprochen wird über die AfD, sei einmal mehr dem Obersteategen Gauleiter, oh sorry, Gauland gewidmet.

    www.tagesspiegel.de/politik/nach-gastbeitrag-in-der-faz-adol
    f-hitler-light-historiker-gehen-mit-gauland-ins-gericht/2316
    6528.html


    Ich denke, über das, was mit einer AfD als Regierungspartei zu erwarten ist, muss nicht mehr diskutiert werden.
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#28 AuntieBioticEhemaliges Profil
#29 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 10.10.2018, 00:48h
  • Die AfD eine "Rechtsstaatspartei"? Der Witz des Jahrhunderts! Wehe uns und anderen, wenn diese braune Pest an die Macht kommt!
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#30 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#31 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 10.10.2018, 00:51h
  • Antwort auf #2 von Ironiker
  • Glaubst Du selbst, was Du schreibst? Diese "Partei" hat keine demokratischen Grundwerte! Sie besteht nur aus Hass gegen Andersdenkende, aus Sand in die Augen streuen, und billigem Populismus. Nimm ihnen die Themen Flüchtlinge, Homosexuelle, Transsexuelle und Gender Mainstreaming weg, und Du siehst, dass da weniger als nichts ist.
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#32 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#33 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#34 IronikerAnonym
#35 WindheimerAnonym
#36 alter schwedeAnonym
  • 10.10.2018, 08:14h
  • Aha! Das Gewissen der anderen wollen ausgerechnet diejenigen überprüfen, die noch niemals ein Gewissen besessen haben. Das ist in etwa so, als würde der Vorschulkindergarten Hinterkleckershausen die Fahrtücktigkeit von neu zugelassenen Kraftfahrzeugen überprüfen oder Beatrix von Storch Kosmetiktips für geschwollene Augen geben..
    Bei genauerer Betrachtung fallen einem dann aber außer der beabsichtigten Demütigung der LGBTI schon noch einige andere Dinge auf. Ganz offensichtlich: Der Abfalleimer für Dünnschiß scheint mir hier tatsächlich schon mal die Mehrheiten für eventuelle Koalitionen mit CDU und FDP abklopfen zu wollen. Das was bereits auf den Abgeordnetentoiletten im Bundestag ausgekungelt worden sein dürfte, wird wohl noch nicht ganz reichen und deshalb versucht man den Rest der Abgeordneten aus der Reserve zu locken. (Man muß ja wohl auch schon mal austaxieren wieviel an Schmiergeld nach der nächsten Wahl benötigt wird).
    Deshalb sollten wir Augen und Ohren ganz weit offen halten. Rückschlüsse aus dem Abstimmungsergebnis können nämlich außer Adolfs feiger Denunziantentruppe auch wir LGBTI ziehen.
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#37 matze_doAnonym
  • 10.10.2018, 08:56h
  • Sorry, aber wenn ich den Artikel und die Aussagen der AfD lese wird mir schlecht, daher habe ich den Artikel nicht zuende gelesen!
    Wann merken die Leute in diesem Land, Woche offensichtlich der AfD Ihre Stimme geben, was hinter der demokratischen Fassade steckt?
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#38 HystorikerAnonym
  • 10.10.2018, 10:35h
  • Antwort auf #4 von Alexander_F
  • Es scheint, du durchschaust das Vorgehen der AfD nicht.

    Es geht denen nicht darum, ob sie den Antrag durchkriegen oder nicht.

    Es geht denen vielmehr darum,
    dass Schranken fallen,
    dass man so etwas tatsächlich fordern kann,
    dass eine Atmosphäre von "Man wird ja noch mal sagen dürfen" entsteht,
    dass die Seehofers dieser Republik auf ihre Linie einschwenken,
    dass Hass auf Minderheiten wieder gesellschaftsfähig wird.

    Damit haben sie ihr Ziel erreicht und die Ehe für alle wird von selbst Geschichte. Wobei die Frage ob Ehe oder nicht dann auch nebensächlich wird, weil für uns sehr viel Existenzielleres auf dem Spiel stehen wird.
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#39 ZynikerAnonym
#40 So SoAnonym
#41 MariposaAnonym
#42 MariposaAnonym
#43 Bonifatius49Anonym
  • 10.10.2018, 12:40h
  • Antwort auf #40 von So So
  • Ich kann im Jahre 2018 aus LSBTI-Sicht mit allen Parteien im Bundestag leben und mich als langjähriger LSBTI-Aktivist anfreunden, das gilt für SPD, FDP, Linkspartei, Grüne/Bündnis 90 und ja auch für die CDU mit Urusla von der Leyen, Jens Spahn und Peter Altmaier mittlerweile ("was bei der CDU vor 10 jahren noch nicht der Fall gewesen ist").

    Alle diese Parteien haben zu 100 Prozent oder zumindest zu beachtlichen Teilen die Ehe für alle letztes Jahr befürwortet.

    -----

    ABER die rechte Partei AfD muss RAUS aus den Bundestag und die Landesparlamente. Leider geschieht genau das Gegenteil, denn auch in Bayern und in Hessen wird die AfD in die letzten beiden Landtage einziehen und dann flächendeckend in Deutschland in den Parlamenten sitzen.

    Der Blick des LSBTI-Aktivismus muss daher jetzt und in den kommenden Jahren auf die AfD gerichtet werden, um diese Partei wieder "klein zu bekommen".
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#44 MariposaAnonym
  • 10.10.2018, 13:17h
  • Antwort auf #43 von Bonifatius49
  • Nur leider sind die von Dir erwähnten in der CDU l noch in der Minderheit (ich habe die Liste der Ja-Sager mal wieder herausgekramt). Es gibt leider noch genügend antiquierte Artefakte in dieser Partei (Namen habe ich schon erwähnt). auch in der JU sind nicht alle pro Spahn.

    Was die AfD betrifft, da stimme ich Dir natürlich zu.
    Da wird ganz böses Gift verbreitet,
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#45 MariposaAnonym
  • 10.10.2018, 13:21h
  • Antwort auf #43 von Bonifatius49
  • Kleine Berichtigung: Die FDP war am 30.06.2017 noch nicht wieder im Bundestag vertreten. Man kann also nur mutmaßen, wie sie abgestimmt hätte..... Diese Partei entspricht vielleicht außer beim Thema Bürgerrechte so gar nicht meiner Weltanschauung, aber sie ist in ganz großen Teilen definitiv nicht homophob eingestellt.
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#46 AuntieBioticEhemaliges Profil
#47 AuntieBioticEhemaliges Profil
#48 MariposaAnonym
  • 10.10.2018, 14:39h
  • Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Namen der Unionsabgeordneten herausgesucht, die für die Ehe für alle gestimmt haben und auch im jetzigen Bundestag wieder vertreten sind. Auffallend, daß kein einziger Vertreter aus Sachsen dabei war bzw ist. Hoch ist wiederum der Anteil der Parlamentarier aus Großstädten.
    Für den Fall, daß man dem/der oder anderen mal bei einer Übertragung einer Rede im Parlament "begegnet"...

    CDU
    Stephan Albani
    Peter Altmaier
    Maik Beermann
    Sybille Benning
    Gitta Connemann
    Thomas Gebhart
    Klaus-Dieter Gröhler
    Monika Grütters
    Fritz Güntzler
    Matthias Hauer
    Mark Hauptmann
    Mechthild Heil
    Mark Helfrich
    Prof. Dr. Heribert Hirte
    Dr. Hendrik Hoppenstedt
    Andreas Jung
    Dr. Stefan Kaufmann
    Roderich Kiesewetter
    Rüdiger Kruse
    Dr. Roy Kühne
    Dr. Katja Leikert
    Dr. Ursula von der Leyen
    Dr. Jan-Marco Luczak
    Andreas Mattfeldt
    Jan Metzler
    Dr. Matthias Middelberg
    Carsten Müller
    Dr. Andreas Nick
    Anita Schäfer
    Nadine Schön
    Uwe Schummer
    Tino Sorge
    Jens Spahn
    Peter Stein
    Sebastian Steineke
    Johannes Steiniger
    Dieter Stier
    Gero Storjohann
    Michael Stübgen
    Dr. Peter Tauber
    Antje Tillmann
    Dr. David Wadephul
    Kai Wegner
    Marcus Weinberg
    Sabine Weiss
    Kai Whittaker
    Oliver Wittke
    Prof. Dr. Matthias Zimmer

    CSU
    Dr. h.c. Hans Michelbach
    Dr. Wolfgang Stefinger

    Allerdings gibt es auch mehrere Neulinge im Bundestag, die man dieser Liste hätte zufügen können. Bettina Wiesmann aus Frankfurt zum Beispiel (die Nachfolgerin der Schreckschraube Steinbach) hat sich schon immer dafür ausgesprochen.
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#49 MariposaAnonym
  • 10.10.2018, 14:46h
  • Weil ich kürzlich in negativer Hinsicht Frau Pantel aus Düsseldorf erwähnt habe - Frau Motschmann aus Bremen ist früher auch durch ähnliche Sprüche aufgefallen..... Oder Hans-Jürgen Irmer, der lange Zeit hier im hessischen Landtag saß.
    Manchmal fragt man sich, ob die jeweiligen Landesverbände der Parteien wirklich keine in unserem Sinne besseren Kandidaten aufstellen können. Laut Umfragen ist auch die Mehrheit der Unionsanhänger mittlerweile für die Ehe für alle.
  • Antworten » | Direktlink »
#50 MariposaAnonym
  • 10.10.2018, 14:56h
  • Antwort auf #49 von Mariposa
  • Ich bin schon gespannt, ob die Liste ähnlich aussehen könnte, falls demnächst über das "diverse Geschlecht" abgestimmt wird (liegt angeblich bislang nur dem Kabinett vor). Mal sehen.... Ich will auch mal positive Nachrichten aus Berlin hören und nicht immer nur von den Untrieben der bräunlichen Truppe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#51 DumpfbackenAnonym
#52 TheDadProfil
  • 10.10.2018, 23:35hHannover
  • Antwort auf #43 von Bonifatius49
  • ""Alle diese Parteien haben zu 100 Prozent oder zumindest zu beachtlichen Teilen die Ehe für alle letztes Jahr befürwortet.""..

    Unsinn wird durch Wiederholung nicht wahrer !

    Fake-News bleiben Fake-News !

    Die UNION hat zu FÜNFUNDSIEBZIG PROZENT GEGEN die Ehe-Öffnung gestimmt !
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#53 KaffeetasseAnonym
  • 11.10.2018, 11:13h
  • Hoffentlich, und das ist ein starker Wunsch, wird die AfD abgeschafft. Die braucht niemand.
  • Antworten » | Direktlink »
#54 MariposaAnonym
#55 TheDadProfil
  • 11.10.2018, 12:13hHannover
  • Antwort auf #54 von Mariposa
  • ""Aber es ist doch erfreulich, daß es auch dort progressive Ausnahmen gibt und letztendlich konnten es die Nein-Sager nicht verhindern.""..

    Eine Ja-Aber-Argumentation ist nicht Zielführend..
    Denn genau diese Nein-Sager, und allen voran der kürzlich von seinem Posten abgesägte Volker Kauder, haben diese Abstimmung über 3 1/2 Jahre verhindert !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »
#56 DumpfbackenAnonym
  • 11.10.2018, 22:42h
  • Antwort auf #54 von Mariposa
  • Na ja, sie konnten immerhin erreichen, dass die Debatte über die Eheöffnung mehrere Legislaturperioden andauerte. Sowie sie es auch schaffen, den Schutz der sexuellen Identität nicht im GG zu verankern, das Antidiskriminierungsgesetz nicht zu erweitern, die Aufklärung an Schulen und in Kitas zu blockieren, das Transsexuellengesetz nicht zu aktualisieren, den gesamten sozialen Bereich zu vernachlässigen, sie schafften es mit der Rehabilitation der Opfer des Paragrafs 175 nochmal für Ungerechtigkeit zu sorgen, sie schaffen es mit Nebel für Trance und einseitiges Denken bei den Wählern auszulösen...
    ..
    ..
    Die Liste ist lang und unsozial.

    Ich werde mich hüten, mich über irgendetwas zu erfreuen, was von der Union kommt. Da steckt zu viel Schuld drin, als dass ich gewillt wäre zu verzeihen. Da gibt es nichts zu verzeihen.
    Und wenn ich an die SPD denke: ich bin extrem foh, dass ich diese Partei nicht wählte. Es wäre mir unendlich peinlich und würde mich so dermaßen veräppelt fühlen.

    Das ist jetzt kein Frust und auch keine Bitterkeit. Es ist ausschließlich eine Darstellung der Realität. Für mich sind beide Parteien ein no-go. Und selbst die Grünen sind irgendwie "unionisiert" oder "vermerkelt."

    Und nun kannst du kritisieren wie du möchtest, aber #aufstehen ist das beste, was Deutschland zu bieten hat, und ich bin stolz, dass Deutschland immer noch das Land der Dichter und Denker ist :-))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #54 springen »

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