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Kommentare zu:
Mormonen: Satan hat die Ehe für alle gemacht


#1 Simon HAnonym
  • 09.10.2018, 14:49h
  • Ausgerechnet die haben kein Recht, über andere moralische Urteile zu fällen.

    Mit ihrer Polygamie, etc. sollen die lieber ganz still sein.
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#2 Ith_Anonym
#3 Danny387Profil
  • 09.10.2018, 18:17hMannheim
  • Mir tun Schwule, die unter den Mormonen groß werden, schrecklich leid!! Furchtbar, was die erdulden müssen!!
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#4 NatasAnonym
  • 09.10.2018, 19:52h
  • Antwort auf #2 von Ith_
  • Das die polygamen Mormonenehen nichts mit modernen, gleichberechtigten Vorstellungen von freiheitlicher und gleichberechtigter Gestaltung des Privatlebens zutun haben weißt du aber schon?

    Oder wo erlauben die Mormonen dass eine Frau mehrere Partner haben darf? Oder Partnerinnen? Oder ein Mann einen oder mehrere Männer liebt?
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#5 easykeyProfil
  • 09.10.2018, 21:57hLudwigsburg
  • "Glaubensgemeinschaft".....egal welcher Colouer....es gibt immer nur Ärger. Alles arme Irre.
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#6 Gerlinde24Profil
  • 10.10.2018, 01:09hBerlin
  • War selbst früher in dem Verein (bis 1992, da wurde ich wegen Transsexualität ausgeschlossen, nur, weil ich dem Bischof sagte, dass ich transsexuell bin).
    Oaks ist, wie die meisten Mormonenführer, ein Hardliner. Aber auch er sollte drei Dinge aus der Mormonengeschichte nicht vergessen haben:

    1. Joseph Smith akzeptierte Homosexualität und Bisexualität. Sein Ratgeber Bennett war so einer, der Frauen und Männer vernaschte.

    2. Die lange homosexuelle Geschichte im Mormonenstaat Utah. Ein Leiter des Tabernakelchors war schwul, der Enkel von Brigham Young, Brigham Morris Young, liebte es, als "Madam Pattirini" durch die Straßen von SLC zu flanieren, und zwei frauen, Leiterinnen der Kinderorganisation der Mormonen, waren lesbisch, ein Paar, und lebten vierzig Jahre zusammen.

    3. Die Polygamie, und die damit im Zusammenhang stehende Verbrechen, wie Kastration eines Nebenbuhlers.

    Heute gibt es, wie in der RKK, viele Fälle von Kindesmissbrauch (googelt mal "Chase reports of the Mormon Alliance", da werdet ihr schnell fündig), und, wie in der RKK, ist auch hier die Methode "schweigen und vertuschen" angesagt.
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#7 Gerlinde24Profil
  • 10.10.2018, 01:15hBerlin
  • Antwort auf #1 von Simon H
  • Polygamie wird heute nur von einigen mormonischen Sekten praktiziert. Die "Utah-Mormonen" haben sie auf Druck der US-Regierung 1890 aufgeben müssen (sie hätten sonst Wahlrecht, und einen großen Teil des Kirchenbesitzes verloren).
    Eine "Offenbarung" regelte es dann, wie auch später beim Priestertum für Farbige (1978). Sollte der Druck auf die Mormonen einmal so stark sein, dass sie keinen anderen Ausweg mehr wissen, wird eine "neue Offenbarung" von "Gott" sie wieder retten! Vielleicht wird "Gott" ihnen sagen, dass sein Sohn Jesus schwul ist? Wäre der Ober-GAU für Mormonen!
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#8 Gerlinde24Profil
#9 Gerlinde24Profil
#10 Ith_Anonym
  • 10.10.2018, 08:48h
  • Antwort auf #4 von Natas
  • Das tut doch überhaupt nix zur Sache.
    Die Argumentation in #1 war: Poly = unberechtigt, über Moralisches zu urteilen, offenbar mit dem Hintergedanken poly = unmoralisch.
    Und diese pauschale Abwertung von Poly-Beziehungssystemen kann man als solche einfach mal kritisch finden, ohne deswegen mit der spezifischen Umsetzung einverstanden zu sein.

    Ich halte es ja generell für fragwürdig, wenn Christen Moralbewertungen vornehmen. Aber auch das ist ein anderes Thema.
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#11 Danny387Profil
#12 Homonklin44Profil
  • 10.10.2018, 18:26hTauroa Point
  • Mit 86 sollte der Mann sich vielleicht langsam darum Gedanken machen, wie man sich ruhig bettet und die Teestunde artig rum kriegt.

    Man kann das ja lesen, und fragt sich immer mal wieder, welche von denen die Dümmeren sind, entweder die oder die Zeugen Jehovas. Ich schätze, viel Unterschied ist da nicht, nur haben Mormonen mehr Einfluss in der lokalen Politik wohl.

    in Canada war der Teufel mein netter Nachbar. Ich hatte eine # 667 in der Adresse. Und von den tollen Plänen wäre mir der vom Teufel viel sympathischer. Was man bei dem anderen Knilch alles nicht sein kann oder nicht darf, schreckt ja schon kleinste Kinder ab!
    Eine Generation eher, und der Knilchenfürst hätte bestimmt auch POC als vom Teufel gesandte, nicht richtige Menschen bezeichnet.

    Was ein aufgeblasener Putz!
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#13 Gerlinde24Profil
#14 Ith_Anonym
#15 alter schwedeAnonym
  • 11.10.2018, 10:04h
  • Also mal ehrlich! Diese ganzen komischen Vorstellungen logisch weiter gedacht, werfen dann doch noch einige Fragen auf.
    Also Gott hat nach Meinung der Mormonen und eigentlich fast aller Kirchen den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen. Die sexuelle Ausrichtung ist von ihm grundsätzlich auf Heterosexuell in den Genen eingestellt. Um aber einen Wechsel nach Homosexuell möglich zu machen muß Gott diesen, rein technisch gesehen, natürlich auch schon mal von vorne herein über einen rosaroten Schalter, böse Neurotransmitter oder was auch sonst in seinem Baukasten liegt, zulassen.
    Wenn der Schalter also dran ist kommt der freche Herr Teufel und stellt die Ausrichtung mit diebischer Freude auf Homosexuell um. Stellt sich die Frage weshalb dies der Herr Teufel machen muß und überhaupt mit Leichtigkeit machen kann? Gibts da eine Absprache zwischen Gott und dem Herrn Teufel? Hat der Herr Teufel vielleicht sogar eine Gebrauchsanweisung oder einen Schaltplan von Gott bekommen oder ist der Herr Teufel fast so klug wie Gott und weiß wie man Menschen baut? Das alles wäre dann aber doch fast schon ein von Gott verübtes Sakrileg!
    Wenn Gott nur die Loyalität seiner Menschen anhand der Sexualität prüfen will, kann er diese doch selbst von vorne herein auf Homo- oder Heterosexuell umstellen oder das böse schwule Zeug gleich ganz weglassen. Geht viel schneller und rationaler, da kann er sich den Subunternehmer Teufel sparen.
    Und ganz ehrlich? Warum dieses ganze Rumgeprüfe. Geht einfacher: Mensch bauen, Heterosexuell einstellen, Loyalität auf Gott einstellen und fertig ist die Musterserie. Ah ja: Jetzt kommt aus der unteren Führungetage, von den Herren mit den schwarzen Röcken mit erhobenem und wackelndem Zeigefinger die freie Willensentscheidung ins Spiel.
    Ja die freie Willensentscheidung liebe Pfarrersgemeinde. Da stellt sich für mich die Frage? Weshalb hat es ausgerechnet mich getroffen. Weshalb muß ausgerechnet ich eine Entscheidung gegen meine Sexualität treffen und nicht meine Busenfreundin Fräulein von Storch. Geht das nach Zufallsgenerator oder Reifestadium? Nein das geht wohl nur weils dem von Gott autorisierten Herrn Teufel riesigen Spaß macht Schalter zu nutzen die nach Lust und Laune linksherum, rechtsherum, noch oben oder nach unten zu drehen sind. Das ist doch Dädä Dädä Dädä.
    Ich lass mich jetzt von meiner Nachbarin Erika die öfter zum Ratschen rüberkommt an den Beinen packen und mit heraushängender Zunge als Staubsauger durch die Wohnung schieben. Und dann legen wir den Schalter um und trinken eine gute Tasse Kaffee zusammen. Das sind auch freie Willensentscheidungen.
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#16 Homonklin44Profil
  • 13.10.2018, 15:20hTauroa Point
  • Antwort auf #13 von Gerlinde24
  • Danke Dir, ich habe nicht schlecht gestaunt, und gut geschmunzelt. Erinnert etwas an diese Badeklamotten aus Oma's Zeit. Also ist Klamottensex bei den Mormonen die Default-Gewohnheit. Und die Kinder werden durch den Stoff eingespritzt, und deswegen gibt es so selten lesbische, schwule oder intersexuelle/trans*-relevante MormonInnen?
    Ach so, der Knilch meinte ja noch, trans* gäbe es gar nicht.

    Ja, da muss man mit dem AltenSchweden um die Wette rätseln. Der Teufel ist wahrscheinlich Verwandlungskünstler und kann sich so klein wie eine Wanze machen. Und kommt da durch den Stoff durch, oder so. Heilig ist halt doch nicht = inpermabel.
    Don't let the bedbugs bite. ;o)

    Aber dass man erwachsene Leute dazu bekommt, so einen Unsinn zu glauben. Das habe ich an den USA nie kapiert. Verwandte von mir sind auch ähnlich stur, nur mehr so in die evangelikale Richtung der Abhängigkeit rein. Die glauben auch offenbar wirklich, ihr Gott hätte backe backe Kuchen gespielt und würde jeden Menschen extra herstellen. Also in logischer Konsequenz ist niemand jemals mit irgendwem blutsverwandt - denn alle werden extra hergestellt. *LOL*
    Eigentlich ist es purer Zufall, wenn ein Kind seinen Eltern oder Geschwistern ähnlich sieht. Wurde ja extra hergestellt. Gene und so, das hat nix damit zu tun...okay, dann halt auch in solchen komischen Aufzügen. Heilige Liebestöter!
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#17 Mein KommentarAnonym
  • 14.10.2018, 15:37h
  • Hallo Freunde

    Ich bin Hetero(100%), als solcher gehöre ich nicht zu eurer Gruppe aber ich bin auf diese Seite gestossen weil ich ein Ex-Mormone bin (auf dem Papier zwar noch Mitglied, das wars dann aber auch schon). Ich hatte über eine EX-Mo. Seite euren Artikel gefunden und hab mich da mal eingelesen. Ich finde es gut das sich die Betroffenen endlich zu wehr setzen gegen so einen Schwachsinn.

    Ein riesen Problem dieser Sekte ist das diese über keinerlei theologisch ausgebildetes Klerikertum verfügt. Ein Mo-Priester wird man nicht durch Studium sondern durchs Flossen auflegen. Jeder Mann wird zum Priester gemacht, es gibt die Priestertumsträger (jedes männliche Mitglied ab 12) und es gibt die Priestertumsführer (dies sind erwachsene Männer die für eine begrenzte Zeit zu Führern der Prietertumsträger ernannt werden). Die Obersten in Salt Lake City sind jedoch auf Lebenszeit ernannt. Jeder einzelne Mo. ist für sein Mo. Religions-Studium selbst zuständig. Es gibt zwar Lernklassen aber diese werden ebenfalls von Laien unterrichtet. Die Führer auf allen Ebenen sind unbezahlte ehrenamtliche Laien.

    Der jetzige sog. Präsident oder Prophet ist kein Theologe (da es diese bei den Mo. nicht gibt) sondern ein pensionierter Herzchirurg. Was aus Salt Lake kommt ist nach Mo. Verständnis eine direkte nicht zu hinterfragende Offenbarung von Gott. Kritiker, also Leute die das System hinterfragen werden von den Mitgliedern und Führern häufig systematisch ausgegrenzt und wenn das nicht hilft exkommuniziert.

    Ich war mit 17 zu dieser Organisation gekommen und habe zum Glück keine familiäre Bindung in diesem Verein weil ich der einzige Mo. in meiner Familie bin. Ich war fast 20 Jahre aktiv und sogar 2 Jahre als Missionar unterwegs im Ausland. Zum Glück bin ich von meinen Eltern zum Nachdenken und Hinterfragen erzogen wurden. Daher wurde ich mit der Zeit immer hellhöriger und habe Fragen gestellt und hinterfragt. So wurde ich mit den Jahren vom überzeugten Mormonen zum Kritiker des Mormonismus, zwar nicht über Nacht jedoch allmählich.

    Lasst euch von dieser Sekte nicht Schlechtmachen! Alle Formen der Sexualität sind gut die auf freiwilliger Bases unter Erwachsenen Menschen geschieht(bzw. zwischen Jugendlichen). Pädophilie zähle ich ausdrücklich nicht zur Sexualität sondern zur Kriminalität. Heteros sollen Homos respektieren und Homos(beiderlei Geschlechts) sollen Heteros respektieren.

    PS: Mormonen haben keinen Sex in ihrer Unterwäsche (Garments genannt), ich wüsste auch nicht wie das gehen sollte. Wenn ich Sex habe will ich meine Frau nackt sehen, ja vielleicht noch in aufreizender Kleidung aber bestimmt nicht in den Garments. Vielleichts gibs Paare die Sex in den Garments haben, das wäre aber deren Angelegenheit. Auch gibt es keinerlei Vorschriften seitens der Sekte diesbezüglich.

    Die Sekte spricht zwar immer von 16 Millionen Mitgliedern, aber höchsten 20-30% sind aktiv. Es gibt sehr viele Kartei-Leichen auch deshalb weil diese Gruppierung keine Kirchensteuer erhebt, also kostet einem das Kartei-Leichentum bei denen nichts. Aber die zählen dich trotzdem zu den 16 Millionen. Aber diejenigen die Aktive sind, sind sehr häufig extremistische Fundamentalisten. Ich bin mit solchen öfter mal in Auseinandersetzungen geraten. Jegliche Form von Extremismus ist mir schlicht zu wider. Ich habe manchmal den Eindruck gehabt das da so eine Art Negativ-Auslese stattfindet, nicht gesteuert aber Systembedingt. Extremisten kommen da nach Oben, Moderate verschwinden aus den Reihen früher oder später.

    Natürlich seit ihr als Homos. und ich als Ex-Mo. nach deren Verständnis vom Teufel verführt. Und ja die Fundis glauben so einen Scheiss wirklich.
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#18 MeinKommentarAnonym
  • 14.10.2018, 15:46h
  • Eins noch. Die Mormonen betreiben seit 1890 keine Polygamy mehr. Wer polygam lebt oder dieses aktiv unterstützt wird heute ausgeschlossen, also exkommuniziert. Deshalb sind im Laufe der letzten 130 Jahre einige Splittergruppen entstanden die an dieser Praxis festhalten. Diese Gruppen haben aber keine Verbindung zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
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