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Schwule raus!

Erzbischof Schick: Keine Weihe von homosexuellen Priestern

Er habe zwar "nichts gegen Homosexuelle", würde diese aber nicht zum priesterlichen Dienst zulassen, so der Bamberger Erzbischof.


Erzbischof Ludwig Schick stellt klar, dass er nur heterosexuelle Priester einstellen will (Bild: Pressestelle Erzbistum Bamberg)

Erzbischof Ludwig Schick hat in einem Interview mit der "Katholischen Nachrichtenagentur" erklärt, dass die Kirche keine Homosexuellen zum Priesteramt zulassen würde, da die Aufgabe von Priestern sei, "Ehe und Familie" zu fördern.

Konkret sagte Schick: "Jemanden, der homosexuell aktiv ist und sein will, würde ich nicht weihen". Dabei führte der 69-Jährige nicht direkt aus, ob er unter "homosexuell aktiv" sexuelle Kontakte oder lediglich den Einsatz für LGBTI-Rechte oder für homosexuelle Gemeindemitglieder versteht. Ferner erklärte der Bischof: "Ein Priester, der in der Kirche Verantwortung hat, muss Ehe und Familie fördern. Ich habe nichts gegen Homosexuelle. Aber zum priesterlichen Dienst, der Ehe und Familie fördern soll, würde ich sie nicht zulassen." In dem Interview sagte Schick zudem, dass er sich die Weihe heterosexuell verheirateter Männer vorstellen könne.

Verbot auch für "homosexuelle Tendenzen"

Die offizielle Haltung der Kirche zu schwulen oder bisexuellen Priestern ist unklar. Ende 2016 veröffentlichte der Vatikan ein Papier, wonach diejenigen nicht für das Priesteramt zugelassen werden dürften, "die Homosexualität praktizieren, homosexuelle Tendenzen haben oder eine sogenannte 'homosexuelle Kultur' unterstützen" (queer.de berichtete). Kurze Zeit später veröffentlichte die offizielle Vatikanzeitung "Osservatore Romano" aber einen Beitrag, in dem homosexuellen Kandidaten eine differenzierte "Einzelfallprüfung" in Aussicht gestellt wird. Als Priester könnten demnach Männer zugelassen werden, in deren Leben Homosexualität nur ein "vorübergehendes Phänomen in der Phase des Erwachsenwerdens" gewesen sei (queer.de berichtete).

Erzbischof Schick ist seit 2002 Erzbischof von Bamberg. Er hat sich in dieser Funktion immer wieder gegen LGBTI-Rechte ausgesprochen. So erklärte er, dass aus christlicher Sicht die Gleichbehandlung von schwulen oder lesbischen Paaren mit Heterosexuellen nicht akzeptiert werden könne. Außerdem empfahl er Homosexuellen statt eines öffentlichen Coming-outs lieber "bußwillig" zu sein. (dk)



#1 Simon HAnonym
  • 09.10.2018, 14:51h
  • Wäre es nicht (gerade angesichts laufend neuer Enthüllungen) besser, Pädophile auszuschließen statt Homosexuelle?!
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#2 panzernashorn
  • 09.10.2018, 16:12h
  • Die nächste lächerliche Witzfigur, die sich profilieren möchte, indem sie ihre abgrundtiefe Dummheit in die Welt hinausschreit...............

    Löst Eueren Drecksverein endlich auf - das ist das Beste, was Ihr für die Menscheit tun könnt!

    Verschont unschuldige Leute mit Euren Wahnideologien und lasst Euch dringend psychotherapeutisch behandeln.........
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#3 panzernashorn
#4 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 09.10.2018, 16:20h
  • gute idee erznase schick, damit fallen dann mindestens 30-40 % der priesteranwärter weg.
    - dürfen die heterosexuellen priester dann weiterhin heimlich vater werden mit der haushälterin oder mit anderen frauen, oder werden auch die heime für kinder von priestern mitaufgelöst?
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#5 sanscapote
  • 09.10.2018, 17:53h
  • Als der Erzgxxxxx.... Dyba in Fulda war, war Schick ebenfalls dort. Dyba war ein Gegner der LGBTIQs und abtreibungswilliger Frauen. Dybas Einstellung hat abgefaerbt. Zu jener Zeit gab es zahlreiche Missbrauchsfaelle, die jedoch niemals z.G. der Geschaedigten geahndet worden waren. Der damalige Pfarrer aus einem Nachbarort wurde ganz einfach versetzt. Fulda hat noch in anderer Weise von sich reden gemacht - in den 1970-80er Jahren. Schick haette in seinem Doerfchen im Landkreis Marburg bleiben und mit seiner Haende Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen sollen, anstatt sich durch unsere Steuergelder aushalten zu lassen. Am besten den ganzen Verein abschaffen, die unrechtmaessig gestohlenen Gebaeude, Grundstuecke, Reichtuermer zurueckgeben und die Reichtuemer unter den noch lebenden Geschaedigten aufteilen.
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#6 LaizismusAnonym
#7 Der gute MichelAnonym
  • 09.10.2018, 19:46h
  • Tja, wenn die kath. Kirche eine Partei oder ein Verein wäre, stünde längst der Staatsanwalt wegen Volksverhetzung vor der Tür.

    Aber es ist eben die Heilige Römische Kirche. Da schaut der Staat einfach weg.

    Zum Vergleich: Wenn McDonalds beschließen würde, dass man generell keine Bischöfe in die Lokale ließe, würde die Bundeswehr ausrücken und den Laden dicht machen. "Hart aber fair" würde eine Woche lang nonstop senden, und im Radio lief überall nur Orgelmusik. Tanzen wäre bis auf weiteres verboten.

    Jeder Idiot kann erkennen, dass hier was nicht in Ordnung ist, und dass Grundprinzipien der Gerechtigkeit verletzt werden.

    Es besteht allerdings Hoffnung, dass sich die Kirchen mit derlei Schwachsinn langsam aber sicher ihr eigenes Grab schaufeln.
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#8 easykeyProfil
#9 Gerlinde24Profil
  • 10.10.2018, 01:20hBerlin
  • Also, bei dem Gesicht von Erzbischof Schick, wäre ich auch lieber heterosexuell. Der sieht sowas von abturnend aus!
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#10 Gerlinde24Profil