https://queer.de/?32112
Starke Darstellerinnen
Eine lesbische Liebe in Missouri
Jetzt im Kino: Für das Romantikdrama "Becks" ließ sich das Regie-Duo Elizabeth Rohrbaugh und Daniel Powell vom Leben der amerikanischen Singer/Songwriterin Alyssa Robbins inspirieren.

In ihrer alten Heimatstadt St. Louis findet die lesbische Folk-Sängerin Becks eine neue Liebe (Bild: Edition Salzgeber)
- 11. Oktober 2018, 09:20h 2 Min.
Nach der schmerzhaften Trennung von ihrer Freundin zieht die Folk-Musikerin Becks von Brooklyn zurück in ihre Heimatstadt St. Louis, um sich fernab vom New Yorker Künstler*innen-Trubel neu zu finden. Doch erstmal ist sie damit beschäftigt, mit ihrer streng katholischen Mutter die Fronten der sexuellen Freiheiten zu klären und etwas Geld zu verdienen.

Poster zum Film: "Becks" läuft nur im Oktober in ausgewählten Programmkinos (Termine siehe Kasten unten)
Da die Gesangsauftritte in der Bar ihres alten Kumpels Dave nur ein paar Dollar Trinkgeld abwerfen, entschließt sie sich, Gitarrenunterricht zu geben. Ihre erste Schülerin ist die schüchterne Elyse, die ausgerechnet mit Becks altem High-School-Erzfeind Mitch verheiratet ist. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich rasch eine innige Beziehung, die Elyses bisherigen Lebensentwurf gehörig ins Wanken bringt…
Das Regie-Duo Elizabeth Rohrbaugh und Daniel Powell ließ sich für "Becks" vom Leben der US-amerikanischen Singer/Songwriterin Alyssa Robbins inspirieren, von der auch die meisten der bittersüßen Liebeslieder im Film stammen. Neben dem berührenden Soundtrack wird "Becks" vor allem von seinem starken Darstellerinnen-Ensemble getragen: An der Seite von Newcomerin Lena Hall glänzen "Chicago Hope"-Star Christine Lahti als Becks gläubige, aber gutherzige Mutter Ann und Mena Suvari ("American Beauty", "American Pie") als junge Ehefrau Elyse, die zwischen den Wänden ihrer riesigen Vorort-Villa an Langeweile und Unlust zu ersticken droht.
Ein berührender Film über Heimkehr, alte Familienkonflikte und neues Begehren! (cw/pm)
|
Becks. Spielfilm. USA 2017. Regie: Elizabeth Rohrbaugh, Daniel Powell. Darsteller: Lena Hall, Mena Suvari, Christine Lahti, Dan Fogler, Michael Zegen, Hayley Kiyoko, Darren Ritchie, Rebecca Drysdale, Sas Goldberg, Morgan Weed, Sarah Wilson, Natalie Gold, Isabella Farrell, Wally Dunn, Caden Gerb, Hudson Gerb, Maxim Swinton. Laufzeit: 92 Minuten. Sprache: englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Verleih: Edition Salzgeber.
Kinotermine:
15.10. Hannover (20.15 Uhr Apollo) und Münster (21 Uhr Cinema)
18.10. Frankfurt (22 Uhr Mal Seh'n)
22.10. Dresden (20.15 Uhr Kino im Dach)
26.10. Hanau (20 Uhr Stadtbibliothek c/o Forum Hanau) und Jena (20 Uhr Kino am Markt)
Links zum Thema:
» Englische Homepage zum Film
Mehr queere Kultur:
» auf sissymag.de
04:35h, VOX:
Medical Detectives – Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Folge 62: Motive – Ein schwules Paar wurde ermordet, die Ermittlungen führen die Polizei ins Milieu weißer Rassisten, doch konkrete Hinweise auf den Täter gibt es nicht.
Serie, USA 1996- mehr TV-Tipps »













Ich war ein Jahr in Missouri und das wird zusammen mit diesem Film ein spannendes Filmerlebnis sein :-)