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Visit Queer Zurich #5

Zürich lädt zum heißen Herbst

Vom 9. bis 11. November steigt in der schweizerischen Metropole wieder die legendäre Black Party. Ein weiteres Highlight ist die Ausstellung "Karlheinz Weinberger oder die Ballade von Jim".


Der Dresscode ist schwarz – aber wenn wenig Kleidung zu sehen ist, ist das mehr als okay… (Bild: Angels Events)

  • 13. Oktober 2018, 14:13h, noch kein Kommentar

Bereits seit 1994 finden in Zürich jährlich unter dem Label Angels Events vier der größten Gay-Partys in ganz Europa statt. Nach der Kitsch Party, White Party und Flash Party steht vom 9. bis 11. November wieder das Black Party Weekend auf dem Plan.

Gefeiert wird bis in die frühen Morgenstunden


Die Black Party steht in diesem Jahr unter dem Motto "Anaconda"

Wie der Name ahnen lässt, erscheinen die Gäste in entsprechendem Dresscode – wobei die schwarzen Kleidungsstücke, oben- wie untenrum, meist sehr freizügig sind. In diesem Jahr steht die Party unter dem Motto "Anaconda".

Die Angels-Partys sind darüber hinaus bekannt für ihre extravaganten Shows; so wird eine futuristischen Laser-Show mit vielen Lichteffekten geboten. Allein für die Hauptparty am 10. November haben sich mehrere Star-DJs aus aller Welt angekündigt, um wirklich alle zum Tanzen zu bringen.

Neun preisgekrönte Gogo-Tänzer aus der Schweiz, Holland, Italien und Spanien werden dazu den ganzen Abend lang optische Anreize liefern. Die israelische Sängerin Meital de Razon wird außerdem mit ihrer Live-Show die Besucher begeistern. Die Party startet um 22 Uhr und geht bis ins Morgengrauen.Das Publikum ist überwiegend schwul, aber auch alle anderen Angehörigen der LGBTI-Community und ihre besten hetero Cis-Freundinnen und -Freunde sind herzlich willkommen. Der große Darkroom vor Ort ist allerdings eher als Ziel für die schwulen Jungs gedacht.

Ausstellung mit Fotografien von Karlheinz Weinberger


Karlheinz Weinberger porträierte in den späten Vierzigerjahren Männer für ein Homomagazin

Neben Feiern bietet Zürich im Herbst auch einige kulturelle Highlights. Aus queerer Sicht besonders interessant ist eine Ausstellung des einheimischen Fotografen Karlheinz Weinberger, der seit den späten Vierzigerjahren unter dem Pseudonym Jim für eine Homosexuellenzeitung fotografierte und jahrzehntelang die Halbstarkenszene in Bildern festhielt. Die Ausstellung "Karlheinz Weinberger oder die Ballade von Jim" soll "das künstlerisch-fotografische und erotische Selbstverständnis Weinbergers sichtbar" machen. Die Schau ist vom 1. November bis 23. Dezember in der Photobastei zu besichtigen.

Weitere Infos zum großen Angebot für queere Besucher bietet die LGBTI-Seite von zuerich.com. Hier kann man für das ganze Jahr seinen Besuch in der größten Stadt der Schweiz planen. (cw)