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Einzelkommentar zu:
Aktion Standesamt 2018: Über 100 Anträge machen Druck auf die Politik


#6 Janana
  • 14.10.2018, 14:50h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Sag mal, TheDad, wie oft denn noch? Hier nochmal für Doofe:

    - Die Zuordnung zu Mann und Frau erfolgt bei der Geburt auf Basis von "Medizin".
    - Das BVerfG hat entschieden, dass Medizin nicht alleinig ausschlaggebend für die Geschlechtszuordnung sein kann. Wiederholt. Es hat sogar Geschlechtsidentität zu einem per Grundgesetz geschützten Gut der Persönlichkeit erklärt.
    - Es gibt deswegen ein zu großen Teilen verfassungswidriges TSG, um diesen Urteilen gerecht zu werden.

    2017:
    - Das BVerfG erklärt am *Beispiel* des intersexuellen Klägers die Zwangszuordnung zu einem binären Geschlechtersystems für verfassungswidrig. (und stellt fest dass die Weglassung ebenfalls verfassungswidrig ist weil diskriminierende Ungleichbehandlung)

    2018:
    TheDad kommt daher und findet eine Zuordnung zu einem 3. Geschlecht auf rein medizinischer Basis für korrekt und ignoriert dabei, dass das in diametralem Widerspruch zu bereits bestehenden Verfassungsgerichtsurteilen und gar bestehenden Gesetzen gilt.

    Nochmal zum Mitschreiben: Dass ein Gesetz, das ausschließlich für inter gilt, latent verfassungswidrig wäre, haben im Übrigen auch Juristen bereits festgestellt.

    Genau darum geht's hier.
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