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Kommentare zu:
Aktion Standesamt 2018: Über 100 Anträge machen Druck auf die Politik


#21 Homonklin44Profil
  • 15.10.2018, 01:23hTauroa Point
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Nun ja, das "Zwischen" bleibt da doch wenigstens bis zur Vervollkommnung der Transition unumstößlich vorhanden, wenn etwa die Person männlich angelegt ist, der Körper jedoch weiblich ausgeprägt vorliegt, oder vice versa.
    Abgesehen davon gibt es auch weder, noch, was sich auch durch eine Transition wahrscheinlich nicht plötzlich in entweder/oder verändern wird. Die Leute sind dann vielleicht androgyn oder nicht definiert aber trotzdem nicht automatisch Mann oder Frau, auch wenn Angleichung vielleicht Lösungen für Erleichterung oder fürs Annehmen der Körperlichkeit mitbringt.

    Oder man denkt so, dass entweder männlich, oder weiblich das Einzige ist, was Transition bewerkstelligen kann. Klar, dann ist es simpel.
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#22 TheDadProfil
  • 15.10.2018, 21:00hHannover
  • Antwort auf #18 von Anonyma
  • ""Mir ging es um die Verfassungsmäßigkeit einer Ungleichbehandlung von trans und inter Menschen beim Verfahren der Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen, für die ich auch nach der Lektüre Deiner Antwort an mich keinen verfassungsrechtlich relevanten Rechtfertigungsgrund erkennen kann,""..

    ANTWORT :
    ""Ob unterschiedliches Recht für unterschiedliche Menschen dann im konkretem Fall tatsächlich verfassungswidrig wäre, muß am Ende dann wieder das BVerfG entscheiden, und das kann es erst, wenn dieses Recht in Kraft ist, und keinen einzigen Tag vorher..""..

    Wer aufmerksam liest wird auch Antworten entdecken..
    Ob sie Dir dann gefallen ist eine andere Frage..

    Es GIBT bereits unterschiedliches Recht für Trans*-Menschen und für Intersexuelle..

    Es gibt auch unterschiedliche Zugänge zum Personenstandsgesetz für Trans*-Menschen und Intersexuelle..

    Für Intersexuelle kommt nun noch die "3.Option" hinzu..

    Inwieweit "beeinträchtigt" oder diskriminiert das Trans*-Menschen pauschal ?

    Ich kann die Krux auch gerne NOCH EINMAL von einer anderen Seite aufdröseln :

    Bist Du Intersexuell ?
    Nein ?
    Wie kommst Du dann auf die absurde Idee das ein GEPLANTES Gesetz der Regierung aufgrund eines Urteiles des BVerfG das von und FÜR INTERSEXUELLE Menschen erstritten wurde, Dir als NICHT-Intersexueller Mensch den "einfachen Zugang" zur Änderung des Vornamens und des Geschlechtseintrages im Personenstandsregister ermöglichte ?

    Wie aus der Gesetzesvorlage EINDEUTIG hervorgeht schert der Gesetzgeber Intersexuelle und Trans*-Menschen NICHT über einen Kamm, und bietet daher auch NICHT eine
    "generelle All-Inclusive-Lösung" an !

    WANN GENAU wird euch das eigentlich klar ?

    ""... drängt sich mir schon wieder die Frage auf, inwiefern Du Dich überhaupt mit der Thematik beschäftigt hast, denn - bei allem Respekt - was Du hier schreibst ist von vorne bis hinten einfach nur Blödsinn.""..

    Was ist das eigentlich ?
    Absicht ?
    Ist das nur eine einfache Macke, oder schon ein ganz spezielle ?

    Denkst Du, denkt ihr etwa, die Vorschläge die in der Woche erarbeitet und eingereicht wurden seien schon umgesetzt, und nun endlich steht euch die Tür zum Schlaraffenland offen ?

    Ihr habt euch an der Klage NICHT beteiligt, jedenfalls nicht in einem solchem Ausmaß, daß sich das BVerfG damit explizit befasst hätte..

    Damit steht zur Zeit einzig der Gesetzes-Vorschlag der Regierung zur Debatte, und die wird sich, so lange der Druck nicht allzu groß wird, mit allen Aspekten die mit dem TSG zu tun haben, nicht befassen wollen !

    Und deshalb auch nichts ändern..

    Und am Ende wird dann das Personenstandsgesetz dahingehend geändert, das Intersexuellen Menschen eine "3.Option" angeboten wird, einen Eintrag der sich WEDER als "Mann" noch als "Frau" kennzeichnet, und damit eine Möglichkeit die den Interessen von vielen Trans*-Menschen gar nicht entspricht, und sie genau deshalb diese Option auch gar nicht nutzen KÖNNEN !
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#23 TheDadProfil
  • 15.10.2018, 21:21hHannover
  • Antwort auf #20 von Sarah
  • Ist ja schon ein bisschen alt, hilft Dir aber vielleicht zu verstehen worum es wirklich geht :

    dritte-option.de/dritte-option-was-warum-wie/

    verfassungsblog.de/die-dritte-option-fuer-wen/

    ""Entscheidende Frage wird nun sein, ob der Gesetzgeber neben der nicht-binären Geschlechtsidentität auch einen nicht-binären Körper zur weiteren Zugangsvoraussetzung für die Dritte Option machen darf.
    Dann hätten nur inter*geschlechtliche Menschen Zugang zur Dritten Option.
    Alle anderen nicht-binären Menschen blieben auf die binäre Zuordnung verwiesen.
    Das wäre eine Fortsetzung der legislativen Geschichte von Minimallösungen bei Geschlechterfragen.
    Wäre eine solche Minimallösung aber auch verfassungsgemäß?

    Auf den ersten Blick äußert sich Karlsruhe nicht zu dieser Frage.
    Das Bundesverfassungsgericht überlasst es dem Gesetzgeber, wie er die Dritte Option ausgestaltet und welchen Namen er ihr gibt (Rn. 65).
    Die gerichtlichen Feststellungen zur Verfassungswidrigkeit beziehen sich nur auf inter*geschlechtliche Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau verstehen.
    Nur für sie fordert der Erste Senat eine Neuregelung des Geschlechtseintrages im Personenstandsrecht, denn die Verfassungsbeschwerde wurde von einer inter*geschlechtlichen Person eingelegt.
    Der Erste Senat musste sich folglich nur mit ihrer Situation befassen und hatte keinen Anlass, die verfassungsrechtliche Situation aller übrigen nicht-binären Menschen zu erörtern.
    Auf den zweiten Blick könnte Karlsruhe gleichwohl behilflich sein bei Beantwortung der Frage, wem die Dritte Option verfassungsrechtlich offenstehen muss.
    Denn der Senat entfaltet in der Entscheidung Begriff und Verständnis von Geschlecht im Grundgesetz.""..

    Gerne noch einmal der entscheidende Kernsatz ::

    ""Die gerichtlichen Feststellungen zur Verfassungswidrigkeit beziehen sich nur auf inter*geschlechtliche Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau verstehen.
    Nur für sie fordert der Erste Senat eine Neuregelung des Geschlechtseintrages im Personenstandsrecht, denn die Verfassungsbeschwerde wurde von einer inter*geschlechtlichen Person eingelegt."" !
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#24 TheDadProfil
  • 15.10.2018, 21:36hHannover
  • Antwort auf #21 von Homonklin44
  • ""Nun ja, das "Zwischen" bleibt da doch wenigstens bis zur Vervollkommnung der Transition unumstößlich vorhanden, wenn etwa die Person männlich angelegt ist, der Körper jedoch weiblich ausgeprägt vorliegt, oder vice versa.""..

    Exakt dort liegt der Irrtum begraben, denn wie man im Verfassungsblog nachlesen kann ist hier einerseits das "gefühlte Geschlecht" und damit die Selbstbeschreibung ausschlaggebend für den Eintrag bei Standesamt, andererseits steht derzeit der Körper als maßgebliches Fakt einem "Gefühl als Grund" im Wege..

    Der Gesetzentwurf der Regierung der momentan auf dem Tableau liegt trägt dem keine Rechnung, und beschäftigt sich nur und ausschließlich mit Intersexuellen Menschen, womit dann damit zu rechnen ist, daß wenn dieser Entwurf zum Recht wird, Trans*-Menschen auch aufgrund der kürzlich ergangenen Entscheidung das die Pflicht zu je Zwei Gutachten zur Änderung des Vornamens und des Geschlechtseintrages NICHT verfassungswidrig sei, an dieser Lösung nicht werden teilhaben KÖNNEN !

    Und den Grund dafür, daß wiederhole ich gefühlt hier schon im mindestens 4. oder 5. Thread zur Thematik, liegt darin, daß sich Trans*-Menschen am Verfahren zur "3.Option" den "Vanja" erstritten hat "nicht in ausreichendem Maß" beteiligt haben..

    Denn da Trans+*Thematik in die Klageschrift nicht eingefügt war, hat sich der Senat des BVerfG damit auch nicht näher beschäftigt, und deshalb dazu auch keine Entscheidung herbeigeführt..

    Ich kann es ja durchaus verstehen wenn denn einige denken, nun könne man auf einer Art Wohlfühlwelle in die sonnige Bucht surfen..
    Aber das wird nicht passieren..

    Und dann ist es eben so, daß das Gesetz erst in Kraft treten muß, bevor man es über eine Normenkontrollklage überprüfen lassen kann..
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#25 NormanjaAnonym
#26 normanjaAnonym
#27 Ith__Ehemaliges Profil
  • 16.10.2018, 08:51h
  • Antwort auf #26 von normanja
  • Er ist halt Sorte Platzhirsch und mutmaßlich schwuler Cis-Mann, und dass du dich beleidigt fühlen sollst, und nicht nur du, war offenkundig Sinn und Zweck seines Beitrags.
    Obendrein isses tatsachenverdrehend bzw. verlogen, so zu tun, als seien 104 Anträge gestellt worden, denn schon im Artikel steht, dass das lediglich die sind, die vom Jura-Team begleitet wurden.

    Deswegen hab ich darauf ja auch hingewiesen, und zwar zeitnah, noch ehe TheDad hier aufgetaucht ist, wenn ich mich recht erinnere.
    Weil mir bewusst ist, dass Timing, Präsenz etc. eine Rolle dabei spielen können, wie eine Diskussion verläuft.
    Sieht man gar nicht, ne? Tja. Und u.a. deswegen verläuft die Kommentarspalte hier in Teilen so transphob, wie sie es tut - auch wenn ich dankbar bin für den Widerstand dagegen.
    Ich find das arg seltsam, dass sich einige Leute bei dem Magazin hier anscheinend echt Mühe mit ordentlicher Berichterstattung zur trans*Thematik machen, und andere dieser Mühe so gar keine Wertschätzung entgegenbringen, sondern im Gegenteil für eine Diskussion sorgen, von der man sich zumindest in Teilen als betroffene Person abgeschreckt fühlen muss.
    Aber was soll man halt machen. Als User im Zweifelsfalle einfach nur zugucken.
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