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Nordrhein-Westfalen

"Die CSDs sind im besten Sinne Heimat"

Die SPD in NRW fordert die schwarz-gelbe Landesregierung dazu auf, die Pride-Veranstaltungen im Bundesland mit einem Sockelbetrag zu fördern.


Der Ruhr CSD Essen gehört zu den größeren Pride-Events im Bundesland Nordrhein-Westfalen (Bild: Ruhr CSD Essen)

Der nordrhein-westfälische SPD-Landtagsabgeordnete Frank Müller hat die schwarz-gelbe Landesregierung dazu aufgefordert, die CSD-Veranstaltungen im größten deutschen Bundesland finanziell besser abzusichern. "Die Landesregierung redet viel über Heimat und die Unterstützung von Heimatprojekten. Die CSDs in unserem Land sind im besten Sinne Heimat und sie haben eine entsprechende Unterstützung verdient", so der Beauftragte der SPD-Fraktion für LSBTIQ* in einer Pressemitteilung der NRWSPDqueer.

Sascha Roncevic, stellvertretender Landesvorsitzender der queeren Sozialdemokraten, erinnerte daran, dass alle Prides ehrenamtlich organisiert werden: "Gerade kleinen CSD fehlen oft Sponsor*innen oder andere Unterstützung. Dabei leisten die Organisator*innen wichtige Arbeit", so der "CSD-politische Sprecher". "Daher fordern wir schon lange, dass das Land in der Verantwortung steht, die CSDs finanziell mit einem Sockelbetrag zu fördern. Diese Mittel müssen vom Land zusätzlich zur LSBTIQ*-Förderung bereitgestellt werden."

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Ehrenamtliche Strukturen erhalten

Man spreche "ja nicht über riesige Summen", ergänzte der Landtagsabgeordnete Müller. "Schlichtweg geht es darum, mit geringen Summen die ehrenamtlichen Strukturen und die Vielfalt der CSDs bei uns in NRW zu erhalten."

In diesem Jahr fanden in NRW 16 CSD-Veranstaltungen statt – vom PaderPride Paderborn im Mai bis zum Trans Pride Cologne im September. In Mülheim und Dortmund fielen die Christopher Street Days 2018 aus. (cw)



#1 JasperAnonym
  • 16.10.2018, 11:28h
  • Sorry SPD, aber das ist so durchschaubar...

    Die SPD war seit den 1960er-Jahren bis 2017 (mit nur 5 Jahren Pause) regierende Partei in NRW und hat die jeweiligen Ministerpräsidenten gestellt.

    In all den Jahren hat die SPD alle Forderungen nach finanzieller Förderung stets ignoriert.

    Und jetzt wo seit eineinhalb Jahren schwarz-gelb regiert, kommt die SPD plötzlich mit dieser Forderung.

    Die versuchen ganz verzweifelt, irgendwas zu finden, womit sie noch ein paar Wähler retten können.
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#2 daVinci6667
  • 16.10.2018, 11:59h
  • Antwort auf #1 von Jasper
  • Ja, für die SPD kommts jetzt knüppeldick. Das haben sie sich aber alles selbst zuzuschreiben. Wer zu spät kommt, den bestraft eben das Leben. Es gibt Dutzende Beispiele wie Deines.

    Meinen tun sies ja meistens gut nur handeln sie kaum danach. Gut meinen reicht nicht um sie zu wählen. Und eben nur meistens meinen sie es gut.

    Die Agenda 2010 hat ihnen extrem viel Glaubwürdigkeit gekostet und jegliches Vertrauen der einfachen Bürger und Arbeiter in diese Partei zerstört. Viele davon wählten jahrelang gar nicht mehr und nun leider viele davon die AFD.

    Bei der SPD verblieben sind noch ein paar linke Akademiker, Lehrer und Staatsbedienstete. Endgültig das Genick zerstört wird ihnen jetzt in den ewigen GroKos. Aus lauter Angst vor der AfD verstecken die sich nun vor zwei sich gegenseitig zerfleischenden angeblichen Schwesterparteien. Als hätte es nicht genug Warner gegeben!
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#3 TimonAnonym
#4 Ralph
  • 16.10.2018, 14:43h
  • Die SPD verlangt soziale Gerechtigkeit und schaut zu, wie wenige Einkommensmillionäre immer mehr Geld scheffeln, während Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben,die Altersarmut droht. Die SPD verlangt bezahlbaren Wohnraum und schaut zu, wie die Mieten in unbezahlbare Höhe jagen. Die SPD verlangt Klimaschutz und schaut zu, wie Diesel und Braunkohle die Luft verpesten. Die SPD verlangt Friedenspolitik und schaut zu, wie Kriegswaffen an Diktaturen geliefert werden. Wer soll denen was glauben? - Immerhin: Bayern lässt hoffen. Die 5%-Hürde ist nicht mehr weit.
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#5 KäseAnonym
  • 16.10.2018, 14:53h
  • Antwort auf #4 von Ralph
  • Ach ja den Klimawandel und nicht zu vergessen den Hunger in Afrika.
    Den hat die SPD natürlich auch verschuldet.
    Lass mal nachdenken, da fällt uns bestimmt noch was ein.
    Ja, wie wäre es mit dem Missbrauch in der katholischen Kirche.
    Da hat doch bestimmt die Nahles die Finger drin gehabt.
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#6 Ralph
  • 16.10.2018, 15:04h
  • Antwort auf #5 von Käse
  • All das, wovon ich sprach, hat die SPD in der Bundesregierung mitzuverantworten. Sie regiert seit Ende der Ära Kohl mit (minus 4 Jahre) und tut so, als habe sie mit all dem nichts zu tun.

    Übrigens kath.Kirche und Andrea Nahles. Frau Nahles war die einzige SPD-Abgeordnete, die ernsthaft darüber nachdachte, die Eheöffnung abzulehnen. Sie rang sich schließlich (wohl unter Druck der Parteiführung) ein Ja ab, reichte aber als einzige SPD-Abgeordnete eine schriftliche Stellungnahme ein, weshalb sie Ja stimmte, obwohl das mit ihrem kath.Glauben kollidierte.
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#7 KäseAnonym
  • 16.10.2018, 15:22h
  • Antwort auf #6 von Ralph
  • Aber ja, sicher. Das ist doch bekannt.
    Nur was wollt ihr erreichen mit der Dauerberieselung?
    Das keiner aus der LGBTTI Community jemals mehr die SPD wählt?
    Ist endlich Ruhe wenn die SPD unter der 5% Hürde bleibt, in keinem Bundesland mehr vertreten ist?
    Die Union endgültig alle Ministerpräsidenten stellt?
    Linke Mehrheiten restlos ausgeschlossen sind?
    Ist diese Partei nicht wirklich gestraft genug?

    Wer soll denn all diese Dinge, die die SPD in der Tat mit versemmelt hat in Zukunft bearbeiten?
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#8 PierreAnonym
  • 16.10.2018, 15:24h
  • Antwort auf #5 von Käse
  • Zum Thema Klimawandel:
    die SPD will tatsächlich - trotz Klimawandel - so lange wie möglich an Kohlekraft festhalten. Sie wissen zwar, dass sie damit kommenden Generationen die Lebensgrundlage entziehen, dass durch immer weitere Verödung der Welt noch mehr Migranten kommen werden, etc.

    Aber viele "Kumpel" (Bergleute) sind halt SPD-Wähler. Und der kurzfristige Wahlerfolg ist der SPD wichtiger als die Zukunft der Menschheit. Und das ist jetzt nicht pathetisch oder übertrieben oder so. Sondern angesichts der neuesten Zahlen zum Klimawandel eine hochdramatische Entwicklung, die sofortiges Handeln erfordert.
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#9 PierreAnonym
  • 16.10.2018, 15:29h
  • Antwort auf #3 von Timon
  • Stimmt. Eigentlich eine berechtigte Forderung, die aber absolut unglaubwürdig wird, wenn die SPD das selbst in Regierungsverantwortung jahrelang blockiert hat und genau das jetzt fordert, um sich als ach so LGBTI-freundlich hinstellen zu können. Die SPD hätte lang genug Zeit gehabt, genau das zu machen.

    Denen geht es gar nicht um die Sache als solches, sondern nur darum, den politischen Gegner vorführen zu können.

    Aber so naiv sind wir nicht. So leicht lassen wir uns nicht von der SPD für dumm verkaufen.
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#10 PierreAnonym
  • 16.10.2018, 15:40h
  • Antwort auf #7 von Käse
  • Niemand hier sagt, wen man wählen soll oder nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Aber um sich entscheiden zu können, sollte man schon die Fakten kennen.

    Und Fakt ist nun mal, dass die SPD plötzlich was fordert, was sie selbst jahrelang blockiert hat. Und das nicht, weil es ihnen um die Sache geht, sondern nur um anderen Parteien vorzuführen und selbst darauf Kapital zu schlagen.

    Was wir fordern?
    1. Dass die SPD endlich aufhört, uns (z.B. mit solchen Aktionen) zu verarschen und für dumm zu verkaufen. So als wären wir so dämlich, dass wir das nicht durchschauen.
    2. Dass die SPD endlich Wort hält und nach Wahlen das tut, was sie vor Wahlen verspricht und nicht das genaue Gegenteil.

    Dann würde die SPD auch nicht immer weiter abstürzen. Dafür sind nämlich nicht wir der Grund, sondern das ist nur Schuld der SPD ganz alleine und könnte sich ändern, wenn die Punkt 1 und 2 (s.o.) umsetzen würden.
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