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Kommentare zu:
Transfrau erntet Hass für Sieg bei Bahnrad-WM


#1 MarkosAnonym
  • 16.10.2018, 17:08h
  • Ich halte es für sinnvoll, über Alternativen zur klassischen Geschlechts-basierten Zweiteilung in Sportwettkämpfen nachzudenken. Je nach Sportart könnte man mit Gewichtsklassen, Größenklassen, Testosteronspiegelklassen oder anderweitig definierten Klassen arbeiten, je nachdem welche dieser gewöhnlich durch die Natur vorgegebenen körperlichen Merkmale in der entsprechenden Sportart für den Erfolg am relevantesten ist.
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#2 LedErich
#3 HilfeAnonym
  • 16.10.2018, 17:48h
  • Antwort auf #1 von Markos
  • Bloß nicht(!)
    Das ist ja Kategorisierung im Quadrat und multipliziert mit 1000. Damit macht man höchstens den Sport kaputt.
    Trans* ist normal - also müssen die jeweiligen Heinis und Chickens mit dieser Tatsache klarkommen.
    Keine Extrawurst für Gehirn-Verschwurbelte.
    Und keine neue Perversion, die an eine alte erinnert.
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#4 Alice
  • 16.10.2018, 19:13h
  • Antwort auf #1 von Markos
  • Keine gute Idee!
    Eins muss man sich klar machen, viele Sportler*innen verdanken ihre Erfolge gewissen körperlichen Besonderheiten. Sei es der Knochenbau, die Körpergröße, die Muskelmasse, usf. Nicht jede* von uns kann gewisse Leistungen erbringen, wenn der Körper nicht geeignet ist.
    Klar kann man mit Training etwas herausholen, aber eben nicht alles. Nicht jede* kann außergewöhnlich gut singen, nicht jede* ist absolut schwindelfrei, nicht jede* kann 120m tief tauchen ohne Zusatzluft, nicht jede* hält gewisse g-Kräfte aus und wird nicht ohnmächtig, ...
    In dem hier angedeuteten Sinn könnte man annähernd nur "fairen" Sport unter komplett gleichen Klonen veranstalten- jede* hätte exakt die selben körperlichen Voraussetzungen zu haben.
    Ja sicher ist das Unsinn und Sportwettkampf wäre dann was?
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#5 ursus
#6 ursus
  • 16.10.2018, 19:18h
  • Antwort auf #1 von Markos
  • das klingt für mich ganz überzeugend. und sogar wesentlich fairer als die einteilung in "männer" und "frauen".

    allerdings ist unsere gesellschaft leider viel zu sehr davon besessen, das geschlecht als alles andere überlagernde hauptkategorie zu betrachten, dass sie sich in den nächsten hundert jahren nicht davon trennen wird, auch nicht im sport.
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#7 ursus
  • 16.10.2018, 19:29h
  • Antwort auf #4 von Alice
  • ich verstehe nicht, weshalb die einteilung in männer oder frauen fairer oder sinnvoller sein sollte als beispielsweise die einteilung nach körpergrößen. das ist doch einfach eine von vielen verschiedenen kategorien, die man sich da herausgreift.

    mit welcher konkreten begründung ist es ausgerechnet diese?
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#8 HilfeAnonym
  • 16.10.2018, 20:15h
  • Antwort auf #5 von ursus
  • Mal davon abgesehen, dass du @Bonifatius ziemlich mies angeschrieben hast, greife ich mit dem Kommentar, auf den du dich beziehst, niemandden an.

    Da du ne extra Erklärung brauchst, bitte:
    Ich beschreibe den Umstand derer, die gegen Trans* twittern(!)
    Mein Kommentar ist durchaus verständlich, wenn man keine eigenen Vorurteile hat.
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#9 HilfeAnonym
#10 ursus
#11 Anon4Anonym
  • 16.10.2018, 22:04h
  • Die Logik ist eigentlich sehr simpel: Wenn eine MTF-Transfrau keine physiologischen Vorteile gegenüber Cisfrauen hätte, wäre die Geschlechtertrennung im Sport generell sinnlos.

    Die Geschlechtertrennung gibt es im Sport aber gerade weil ("genetisch-biologische") Männer nunmal physiologische Vorteile gegenüber ("genetisch-biologischen") Frauen haben. Bei Wettkämpfen, in denen alle gegen alle antreten, gewinnen sehr deutlich häufiger nunmal ("genetisch-biologische") Männer und das wird allgemein als ungerecht empfunden. Folglich wurde eine Trennung der Geschlechter eingeführt, um den physiologischen Unterschieden zumindest ansatzweise gerecht zu werden.

    Ich kann zwar die Beweggründe der Siegerin verstehen, aber ein Hinweis, dass aufgrund physiologischer Unterschiede kein ganz fairer Wettkampf stattfand, ist ganz bestimmt nicht "transphob".
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#12 Anon4Anonym
  • 16.10.2018, 22:09h
  • Antwort auf #1 von Markos
  • Das klingt nach einer guten Lösung!

    Für jede Disziplin empirisch feststellen, welche Klassifizierung am sinnvollsten ist und dann die verwenden. Dann werden alle gleichbehandelt.

    Da es solche Klassen bei einigen Sportarten auch jetzt schon gibt (s. z.B. Gewichtsklassen beim Boxen), sehe ich auch nicht, wo da der Wettbewerbsgedanke verloren gehen sollte, wie einige hier wohl meinen.
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#13 MitleserinAnonym
#14 objectionAnonym
  • 16.10.2018, 22:26h
  • Antwort auf #1 von Markos
  • Lustig, wie viele das für eine gute Idee halten. Ich würd' das gern sehen. Bei Marathonläufern wäre dann ein wesentliches Kriterium "ethnische Zugehörigkeit"... würde wohl keine fünf Sekunden dauern bis irgendwer "Rassismus!" schreit.

    Im Radsport ist's aber eh etwas einfacher, da sind die ausschlaggebenden Fragen: Wer fährt das bessere Rad und wessen Arzt dopt am elegantesten? Daß die Sportler nichts leisten will ich damit nicht sagen, ganz im Gegenteil: Die ackern wie die Pferde. Aber ist das wirklich gewinnentscheidend? Vieleicht sollten wir im Radsport die Preise gleich an die Ingenieure und an die Sportmediziner verteilen; wäre auf jeden Fall ehrlicher.

    Oder wir begnügen uns mit der nüchternen Erkenntnis, daß nicht notwendigerweise der oder die Beste gewinnt -ähnlich wie bei den Oscars - und heißt's nicht immer "Dabei sein ist alles!"
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#15 UtteAnonym
  • 16.10.2018, 23:29h
  • Ich bin nicht transphob. Ein Transmensch kann von mir aus gerne sein Geschlecht ändern, seinen Namen, die bevorzugte Toilette benutzen etc. Ich hab auch kein Problem mit meinen KV-Beiträgen für die Geschlechtsumwandlung zu zahlen, aber hier bin ich skeptisch.

    Eine Transfrau hat nun mal den Körperbau eines Mannes, auch nach der Geschlechtsumwandlung hat sie immer noch mehr Muskeln etc. als eine CIS-Frau oder sehe ich das falsch? Das ist ungerecht.
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#16 SarahAnonym
  • 17.10.2018, 01:38h
  • Antwort auf #15 von Utte
  • "Eine Transfrau hat nun mal den Körperbau eines Mannes, auch nach der Geschlechtsumwandlung hat sie immer noch mehr Muskeln etc. als eine CIS-Frau oder sehe ich das falsch?

    Als Verallgemeinerung wie hier durch Dich geschehen - Ja.

    Ich bin 1.68m groß, wiege 57kg, habe nicht den Körperbau "eines Mannes", sondern den einer Frau, nicht "mehr Muskeln als eine cis-Frau" und werde als "extrem feminin", "zierlich" oder "zerbrechlich wirkend" beschrieben.

    Bitte unbedingt die eigenen Narrative über ganze Menschengruppen überprüfen.
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#17 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 17.10.2018, 05:27h
  • Zunächst einmal: Congrats to Rachel McKinnon.
    Dann: Transsexuelle Sportlerinnen brauchen eine Zeit, bis sie zu Wettkämpfen zugelassen werden (ich glaube, es sind mindestens zwei Jahre Hormoneinnahme, um den weiblichen Standard zu erreichen).
    Wenn eine transsexuelle Sportlerin gewinnt, dann ist das fair, weil sie dieselben Voraussetzungen wie biologische Frauen hat . Wer sie als "Mann" bezeichnet, und, wie die Drittplatzierte, es als "nicht fair", ist nur neidisch, oder steckt voller Transphobie.
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#18 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#19 DominikAnonym
  • 17.10.2018, 06:14h
  • Antwort auf #17 von Gerlinde24
  • Sie bringt nicht die gleichen Voraussetzungen mit wie eine Frau. Insbesondere der Knochen- und Muskelaufbau, aber auch so Sachen wie das Lungenvolumen entsprechen dem eines Mannes.

    Zumindest die Mitbewerberin kann ich verstehen. Es ist schlicht unfair. Sie kann sich nicht die Anatomie eines Mannes antrainieren, das ist unmöglich.

    Es sollte nach fairen technischen Lösungen für das Problem gesucht werden. Das wäre sicherlich mithilfe computerbasierter Berechnungen umsetzbar, so dass anatomiebedingte Wettbewerbsvorteile dann ausgeglichen sein würden.
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#20 Homonklin44Profil
  • 17.10.2018, 06:24hTauroa Point
  • Antwort auf #15 von Utte
  • Das muss nicht generell so sein, abgesehen davon gibt es muskulöse und weniger muskulöse Cis-Frauen und das ist auch bei Kerlen unterschiedlich verteilt, aber die Häufigkeit ist naturgegeben höher.

    Im Sport würden deshalb Kraftklassen oder Gewichtsklassen, wie es sie beim Boxen und Gewichtheben gibt, Sinn machen. Große Frauen, mittlere Frauen, kleine Frauen zum Beispel - grob betrachtet, könnten dann innerhalb ihrer Kraftklasse/Gewichtsklasse gegeneinander antreten.
    Ob da Jemand Trans*Frau oder Cis*Frau ist, sollte unerheblich sein.
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#21 Ith__Ehemaliges Profil
  • 17.10.2018, 08:17h
  • Antwort auf #15 von Utte
  • "Eine Transfrau hat nun mal den Körperbau eines Mannes, auch nach der Geschlechtsumwandlung hat sie immer noch mehr Muskeln etc. als eine CIS-Frau oder sehe ich das falsch?"

    Ja, siehst du falsch.

    (Und es heißt nicht "Umwandlung", sondern "Angleichung" oder "Anpassung" bitte.. bin sonst bei Bezeichnungen kein Korinthenkacker, aber das Wort geht einfach gar nicht.)

    Muskelaufbau und Fettverteilung sind hormonabhängig, der Doping-Effekt durch Testosteron ist reversibel. Mehr Muskeln sollte eine Transfrau also bei entsprechender, erfolgreicher Hormonersatztherapie nicht haben.
    Was Knochenaufbau etc. angeht, der dürfte nach der Pubertät bleiben, wie er ist. Wenn wir hoffentlich demnächst eine Generation an trans*Personen heranwachsen sehen, die früh mit einer Behandlung rechnen können, wird aber auch das evtl. in Zukunft anders aussehen, so dass ich in Frage stellen würde, wie weit in der Hinsicht generalisiert werden sollte. Und überhaupt gibt's nunmal auch einfach individuelle Unterschiede.

    Ich halte mich bei dem Theme eher zurück, weil ich da nicht drinstecke - gibt eben Dinge, bei denen es schon einen Unterschied macht, ob man trans*männlich oder trans*weiblich ist. Und Sport ist generell nicht meins. Aber diese Idee, die du andeutest, dass Transfrauen unabhängig von Angleichungsschritten biologisch immer Männern entsprechen werden, ist einfach Käse.

    Den Vorschlag in #1 finde ich gar nicht übel, weil er u.a. auch große Fragezeichen für Intersexuelle ausräumen könnte, wenn man da einfach Grenzwerte für Sportarten festlegt, in denen das Sinn ergibt.
    Gewichtsklassen sind z.B. beim Kampfsport üblich, weil das bei dem Sport einfach Sinn macht.

    Mein Gedanke zu dem Beitrag ging schon in Richtung der Hormone, weil ich die Effekte ja nunmal kenne. Den Doping-Effekt merkt man innerhalb von Tagen, ich habe Transmänner erlebt, die ihr Training massiv runterfahren mussten, weil sie Sorge hatten, dass der restliche Körperbau bei der plötzlichen Zunahme an Muskelmasse nicht mehr mitkommt, oder Leute, die Freundinnen, mit denen sie vorher etwa gleichauf waren, bspw. beim Radfahren einfach weggefahren sind. Hanteln, die vorher schwer waren und sich auf einmal anfühlen wie nix. Dass Testosteron bei Frauen als Dopingmittel gilt, hat schon seine Gründe.
    Und es ist halt auch einfach so: Wenn bei einer Cis-Frau ein gewisser Testosteron-Level überschritten ist, gilt das für gewöhnlich auch als Doping, und sie braucht nicht damit rechnen, zugelassen zu werden.

    Ich mag nicht beurteilen, wie die Lage in dem beschriebenen Fall ist, und ob und wieweit der Hormonstatus bzgl. der Zulassung zum Wettkampf berücksichtigt oder einbezogen wurde. Insofern maße ich mir auch nicht an, zu beurteilen, ob das ein fairer Wettkampf gewesen ist.

    Dass Transfrauen grundsätzlich und immer einen Vorteil beim Sport hätten, muss jedenfalls, wie erwähnt, nicht zutreffen. Aber das in dem Fall hier konkret aussieht - keine Ahnung.
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#22 NajaAnonym
  • 17.10.2018, 10:05h
  • Manche Gegebenheiten sind so.
    Kleine Menschen werden im Basketball kein Leistungssport betreiben können. Das wird im Leistungssport immer die Sportart der ( sehr) großen Sportler sein.
    Große Menschen werden gegenüber Kleinen beispielsweise beim Turnen und als Jockey zurückstecken müssen.
    Als eine der wenigen Sportarten die auf verschiedene körperliche Vorraussetzungen Rücksicht nimmt ist das Boxen, mit den unterschiedlichen Gewichtsklassen.

    Ansonsten ist das einzige Kriterium auf das man sich im Sport hinsichtlich körperlicher Attribute berufen kann, die Trennung der Geschlechter.
    Fair ist diese auch nicht, denn bei den Bundesjugendspielen der Schulen wird ein schmächtiger 160 cm Junge beim Hochspruch strenger bewertet als das kräftige 175 cm Mädchen, nur weil er männlich ist und sie weiblich.
    Anders ist das aber kaum zu regeln, es würde zu zuvielen Klassen führen nach weiteren Körperlichen Attributen zu unterscheiden. Das würde der Sportlichkeit und dem Interesse des Wettkampfs schaden...wäre langweilig wenn man kaum Leute findet die gegeneinander antreten können.
    Deshalb ist die Unterscheidung im Sport zwischen Mann und Frau die richtige, denn allermeistens ist der biologische Mann der biologischen Frau in der Kraft überlegen...auch wenn es Ausnahmen gibt.
    Das müssen meiner Meinung nach auch F zu M Trans akzeptieren.
    So wie der kleine schmächtige Junge bei Leistungsbewertungen immer als Junge/ Mann eingestuft wird und dadurch höhere Leistungen erzielen muss als die Mädchen ( was auch ungerecht erscheint), sollte dies im Sport auch bei F zu M so sein. Das biologische Geschlecht als Grundlage im Sport.
    So müsste die sportliche Leistung der Transfrau im Artikel meiner Meinung nach als Mann bewertet werden. Selbst wenn sie selber dadurch Nachteile hat.
    Ein 180 cm großer Mann kann ja auch nicht sagen, er wäre zu klein für Männerbasketball und fände das ungerecht und möchte daher bei den Frauen mitspielen...er muss es so hinnehmen wie es ist und wird sich im Männerbasketball messen müssen oder gar nicht. Warum sollte man mit einer Transfrau ( biologisch männlich) anders verfahren? Gerecht ist das alles nicht, aber welche andere Lösung im Sport gibt es sonst für uns Menschen, die nun mal alle unterschiedlich sind? Ich wüsste keine.
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#23 lauraAnonym
#24 Ith__Ehemaliges Profil
  • 17.10.2018, 11:17h
  • Antwort auf #22 von Naja
  • "Das müssen meiner Meinung nach auch F zu M Trans akzeptieren."

    Das ist witzig, denn FzM-Trans*personen nehmen das Testo ziemlich häufig freiwillig, und da das ggf. als Doping betrachtet wird, isses das im Frauensport für gewöhnlich dann gewesen.

    "So wie der kleine schmächtige Junge bei Leistungsbewertungen immer als Junge/ Mann eingestuft wird und dadurch höhere Leistungen erzielen muss als die Mädchen ( was auch ungerecht erscheint), sollte dies im Sport auch bei F zu M so sein. Das biologische Geschlecht als Grundlage im Sport."

    Das spricht wohl eher dafür, sinnvolle und übergreifende Kategorien evtl. auch für andere Sportarten mal anzudenken, statt dass man Leute sozial oder sonstwie abstrafen müsste. Bloß: In die Richtung von mehr Diversität scheint das Denken irgendwie immer nur mit angezogener Handbremse zu funktionieren, oder eben auch gar nicht, während Bestrafungs- und Ausgrenzungsmechanismen wie geschmiert und beinahe von selbst laufen.

    Da du dich mit dem F zu M vermutlich auf Transfrauen beziehst, was einen eklatanten Mangel schon beim Grundwissen zum Themenbereich erkennen lässt, find ich's sehr witzig, dass du dir die Bewertung "biologische[r]" Grundlagen zutraust bzw. anmaßt. Als ob man von jemandem, der nichtmal die groben Bezeichnungen auf die Kette bekommt, annehmen sollte, sich mit den biologischen Prozessen im Zuge der Transition befasst zu haben. Oder, was zu einer umfassenden Betrachtung des Themenbereichs Sport sehr wohl noch zu berücksichtigen wäre, diverser Zwischenformen aus dem Bereich der Intersexualität.
    Aber klar, je weniger man weiß, desto leichter tut sich's mit radikalen, und radikal einschränkenden, Forderungen.

    Kommt mal weg von euren Travestie-Fantasien. Transfrauen sind keine Drag-Queens.
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#25 NajaAnonym
#26 Ith__Ehemaliges Profil
#27 SportlerinAnonym
  • 17.10.2018, 12:52h
  • Antwort auf #22 von Naja
  • Also könnte man nach deiner Logik ja auch die Gewichtsklassen in sämtlichen Kampfsportarten streichen, oder wie?
    Und was wäre eigentlich, wenn jetzt eine 1,85m große Cis-Frau (Ja, die gibt es) die WM gewonnen hätte? Hätte sich die drittplazierte Frau dann auch beschwert?

    Wei schon in anderen Kommentaren geschrieben, sind Muskelmasse und ähnliche Faktoren viel mehr von den Hormonen, als den Genen abhängig. Dazu sollte man am besten mal Transmänner fragen, wie die ihre Leistungsfähigkeit unter Testosteroneinfluss zu früher vergleichen. "Da geht extrem was", wie es mal ein Freund von mir beschrieb.

    Und nein, nicht alle Trans*frauen haben einen körperlichen Vorteil.
    Ich bin 169cm groß und wiege 58kg. man sieht mir meine Transvergangenheit nicht an, mein Körperbau ist nämlich auch zierlich. Und ja, ich bin gut im Sport. Das kommt aber durch meine Vergangenheit im Leistungsport und nicht durch meine Gene. Ich bin früher im Triathlon (war Teil meiner Verdrängungsstrategie) gegen Menschen angetreten, die mehr als ein Kopf größer waren als ich. Sowohl Männer als auch Frauen. Und da gab es auch Frauen, die schneller waren als ich ... und auch Männer, die langsamer waren ... egal ob sie größer oder kleiner waren als ich. Wie passt das denn jetzt in dein Bild?

    Heute mache ich wieder Leistungsport. komme aber nicht mehr an die Leistungen von früher ran, werde aber nächstes JAhr an Wettkämpfen teilnehmen, und denke, dass ich ganz gut abscheiden werden (in meiner Alterklasse). Wahrscheinlich wird sich niemand über meine Teilnahme aufregen, ... die meisten guten Frauen im Triathlon sind eh in etwa meine größe oder größer ... und was wäre, wenn ich gewinne? Wahrschenlich auch nichts. Denn das Argument mit Größe und Körperbau greift bei mir nicht ...
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#28 Verstehen-KönnenAnonym
  • 17.10.2018, 14:10h
  • Antwort auf #13 von Mitleserin
  • Schön, dass du mitgelesen hast. Dann kannst du dich ja an den Kommentar erinnern, den Mr. Kopfnuss an @Bonifatius schrieb.
    Das war meine Kritik.
    Welches Problem hast du jetzt? Willst du mir meinen Mund verbieten?

    Übrigens bin ich keine Zicke, sondern konsequent. Das wissen mittlerweile alle, die mich schon länger kennen.
    Und wer bist du? Frau Beleidigung oder Frau Kann-sich nicht-raushalten?
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#29 TuriAnonym
  • 17.10.2018, 14:17h
  • Erschreckend wie viele hier, unbedacht oder sogar völlig bewusst, Trans menschen verbieten wollen an (Wettkampf-)Sport teilzunehmen. Ein Trans Person, welche nicht an der ihr zugehörigen Sportklasse teilnehmen darf, darf ja dann an keiner Sportklasse teilnehmen.

    Und als Begründung muss dann die angebliche "Fairness" herhalten. Dabei ist das doch völlig Unsinn. Es gibt ja schon einige gute Kommentare, die klar stellen, das der "Trans Vorteil" sowieso ein Mythos ist. Aber wenn es ihn doch gäbe, wäre das immer noch EGAL.

    Wenn ein Mensch größer ist als 2 m, dann hat er einen gewaltigen, angeborenen Vorteil in Basketball. Da käme doch trotzdem niemand auf die Idee, alle Mensche die größer als 2m sind von der Teilnahme an Basketball auszuschließen.
    Wenn es also diesen "Trans Vorteil" doch gäbe, dann wäre es eben ein angeborener Vorteil, so wie Körpergröße, Hormonlevel oder ähnliches.

    Dies nicht anzuerkennen zeigt was man wirklich von Trans Menschen hält: Man hält sie nicht für real. Man hält sie für Menschen, die sich das mit dem Transsein doch eigentlich nur ausgedacht haben.

    Die Realität aber ist: Trans Frauen SIND FRAUEN, Trans Männer SIND MÄNNER. Und man wird nicht weniger zur Frau oder Mann nur weil man Größer oder Schwächer oder Stärker oder Kleiner oder Blond oder Rothaarig ist.
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#30 SarahAnonym
  • 17.10.2018, 15:25h
  • Antwort auf #29 von Turi
  • "Dies nicht anzuerkennen zeigt was man wirklich von Trans Menschen hält: Man hält sie nicht für real."

    Ach? tatsächlich? *ironic talking*

    Die kennen doch nicht mal welche.

    In Wahrheit sind sie schon oft Transfrauen und Transmännern begegnet - haben es nur nicht bemerkt, weil sie die Person für cis hielten.

    Hier eine Auswahl von Transfrauen mit "männlichem Körper" und "männlicher Muskulatur":

    MJ Rodriguez:

    www.youtube.com/watch?v=KeR5Dap0J4I

    Angelica Ross:

    www.youtube.com/watch?v=PXs1UME1AEg

    Ta'alin Abu Hanna:

    www.queer.de/detail.php?article_id=29371

    Loiza Lamers:

    www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1967

    Der Mann neben Loiza Lamers ist übrigens ein Transmann - erkennbar am "weiblichen Körper" und "weiblicher Muskulatur" *sigh*

    Man will halt an seinen Bildern festhalten. Und das sind die verzerrten und falschen Bilder, die die deutschen Medien präsentieren. Oder Filme in denen cis-Männer Transfrauen spielen.

    Sobald es um trans geht, setzen Köpfe aus. Es kommt dann zu den bizarrsten Gedankengängen und Theorie-Bildungen. Hier im Forum täglich zu lesen.

    Man "erkennt" mich nicht mal im Bikini - nicht mal beim Sex. Alle sind darauf angewiesen, dass ich es sage - oder auch nicht. Deshalb kommt auch niemand auf die Idee, mir "Männliches" anzudichten. Das funktioniert nur online.

    Es geht hier wieder einmal um neurotische Verstrickungen zum Thema "Geschlecht". Und damit meine ich nicht Trans-Menschen.

    Für viele cis-Menschen ist der schlimmste Gedanke, dass sie Trans-Menschen nicht "erkennen können".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#31 CanadianSarahAnonym
#32 Janana
  • 17.10.2018, 19:26h
  • Antwort auf #31 von CanadianSarah
  • Nein, dürfen wir nicht.

    Dies hier ist eine Seite für "LGBTIQ", aber dennoch wird hier über uns gesprochen statt uns sprechen zu lassen, als würden wir nicht existieren. Dazu wird mit völliger Selbstverständlichkeit der eigenen "Community" dadurch in den Rück gefallen mit pauschen Aussagen und Unwissen. Echt sauber.

    Gerade in den letzten Tagen sind mal wieder mehrfach hier Transfrauen als Männer, als "falsche" Frauen usw... hingestellt wurden und Tipps verbreitet, wie man sie denn entlarvt und Ähnliches.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 Anon4Anonym
  • 17.10.2018, 19:48h
  • Antwort auf #14 von objection
  • Ich bezweifle, dass die ethnische Zugehörigkeit ein passenderer Klassifizierungsindikator als bspw. Körpergröße, Gewichtsklasse, Lungenvolumen oder Kombinationen davon wäre.

    Dazu müsste die ethn. Zugehörigkeit schon irgendeine zauberhafte Wirkung auf die generelle Physis haben... Und der Vorschlag soll im Übrigen ja genau weg von den ungenügenden Hilfskriterien und hin zu besser ursachenspezifischen Kriterien gehen.
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#34 seb1983
  • 17.10.2018, 19:57h
  • Auf welchen Wert stellt man bei sowas den Testosteron/ Östrogen Wert denn ein? Es ist ja so oder so ein künstliches Niveau.
    Da spritze ich am Wettkampftag mal ein wenig mehr von dem einen oder weniger von dem anderen, Hauptsache es bleibt im erlaubten Bereich, und ab geht die Post.

    Ein Trainingskollege hat im Fitness eine Zeit lang gespritzt um es auszuprobieren. Er ist am unterstem Rand von dem geblieben was ihm an Dosierung empfohlen wurde.
    Einfach nur krass wie das wirkt, man kann es nicht anders sagen. Innerhalb kurzer Zeit ist er mir vom Trainingsstand davongeprescht und daheim hat die Freundin gejammert weil.... nuja.
    Wenn das Zeug nicht so scheiße gefährlich wäre.
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#35 NaSowasAnonym
#36 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#37 Athletin93Anonym

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