Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?32159

Studie

Langer Ringfinger ist ein Indikator für Homosexualität

Schau mir auf die Finger, Kleines: Laut britischen Wissenschaftlern kann ein Blick auf die Länge des Ringfingers bei Männern und Frauen Rückschlüsse auf deren sexuellen Orientierung zulassen.


Sag mir, wie lang dein Ringfinger ist, und ich sage dir, ob wir im Bett landen… (Bild: Michael Donatone / flickr)

Laut einer neuen Studie kann die Länger des Ringfingers Hinweise darauf liefern, ob eine Person homo- oder heterosexuell ist. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Essex University im südostenglischen Colchester, die die Hände von 32 eineiigen Zwillingspaaren untersucht hatten, von denen jeweils eine Person schwul, lesbisch oder bisexuell und die andere heterosexuell war. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in einem Beitrag im Fachmagazin "Archives Of Sexual Behaviour".

Bei Frauen sind Zeige- und Ringfinger normalerweise von gleicher Länge, während der Ringfinger bei Männern meist etwas länger ist. Die Forscher stellten fest, dass bei den 18 untersuchten weiblichen Zwillingspaaren die lesbischen Teilnehmerinnen ein eher für Männer typisches Verhältnis der beiden Finger hatten, also die Ringfinger länger sind als im Durchschnitt. Bei 14 männlichen Zwillingspaaren hatten die schwulen Teilnehmer einen noch "männlicheren" (längeren) Ringfinger als ihre heterosexuellen Brüder. Laut den Forschern ist für die unterschiedliche Fingerlänge bei Männern und Frauen das Hormon Testosteron im Mutterleib verantwortlich.

- Werbung - Video (60s): KLM – Wir sind eine Airline

Sexuelle Orientierung im Mutterleib festgelegt

"Weil eineiige Zwillinge, die 100 Prozent ihrer Gene teilen, unterschiedliche sexuelle Orientierungen haben können, müssen andere Faktoren als genetische für die Unterschiede verantwortlich sein", erklärte die Psychologin Dr. Tuesday Watts. "Die Forschungsergebnisse lassen darauf schließen, dass unsere Sexualität im Mutterleib festgelegt wird und von der Menge des männlichen Hormons abhängt, dem wir ausgesetzt sind." Wer mehr Testosteron vorgeburtlich aufnimmt, ist demnach eher homo- oder bisexuell. "Wegen der Verbindung des Hormonspiegels und des Unterschiedes in der Länge der Finger kann ein Blick auf die Hand einer Person einen Hinweis auf ihre Sexualität geben", so Watts weiter.

Bereits vor sieben Jahren fanden südkoreanische Forscher in einer Studie eine weitere Eigenschaft, die bei langen Ringfingern besonders verbreitet sein soll: Demnach haben Männer mit langen Ringfingern eher einen langen Penis (queer.de berichtete). (dk)



#1 remixbeb
#2 TheoAnonym
  • 17.10.2018, 15:59h
  • Mag ja sein, dass die Forscher*innen etwas herausgefunden haben, aber 32 Testpersonen(paare) sind alles andere als repräsentativ.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 WhoCaresAnonym
  • 17.10.2018, 16:23h
  • Ich verstehe den Nutzen dieser Studie nicht.
    Soll das die Heteros erlauben, uns auf die Finger zu schauen und zu sagen: "Du bist nicht Hetero." (?)
    Das weiß ich auch, ohne auf meine Finger zu schauen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 WhoCaresAnonym
#5 BundesamtAnonym
  • 17.10.2018, 16:30h
  • Antwort auf #3 von WhoCares
  • Nutzen?

    Naja, man könnte damit ja nachprüfen, ob Homosexualität als Asylgrund...

    ... ich hoffe, dass nie jemand auf die Idee kommt. Vielleicht eine leichte statistische Abweichung, aber im Einzelfall absolut ohne Aussage.

    Also bisher kannte ich die Fingerlängenstudien nur im Zusammenhang mit Unterschiedung Männer/Frauen oder Unterscheidung trans/cis.

    Sein lassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 SozialpädagogikAnonym
  • 17.10.2018, 16:53h
  • Antwort auf #5 von Bundesamt
  • Guten Tag, Bundesamt (*lach*)

    Nun möchte/muss ich noch ehrlicher werden:
    Sind Ihre Berater/innen tatsächlich so unfähig, dass sie LSBTTIQ-Flüchtlinge nicht als solche erkennen können?
    Ich hätte da eine praktische Lösung: stellen Sie bitte Personen ein, die zur LSBTTIQ gehören und fördern Sie diesen Ausbildungsberuf, indem Sie Druck ausüben auf die Regierung.

    Das wäre sinnvoller, als für eine eine Studie wertvolles Geld auszugeben, das man an besseren Stellen verwenden kann.

    Nichts für ungut, nur so als Idee.

    Freundliche Grüße von der Sozialpädagogik
    ;-P :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#7 GonnoAnonym
  • 17.10.2018, 16:54h
  • Demnach müsste ich stockhetero sein, bin aber zu 98 Prozent schwul. ( zu 2 Prozent bi, weil ich in der 5. Klasse eine Freundin hatte und wir uns auf den Mund geküsst haben).
  • Antworten » | Direktlink »
#8 GegenProbeAnonym
  • 17.10.2018, 18:41h
  • Also bei mir stimmt's nicht.

    Liebe Redaktion: Macht doch mal eine Umfrage unter den Lesern zu dem Thema. Das würde mich jetzt sehr interessieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Partygag is aliveAnonym
  • 17.10.2018, 18:43h
  • Ha, dann ist an dem alten "Erkennungsmerkmal" und "Partygag" doch etwas dran?!?
    Nun warten wir nur noch auf eine Mitteilung aus Österreich, die eine* Asylbewerber*in zurückschickt, weil ihr/sein Fingerlängenverhältnis nicht zu ihrer/seiner angegebenen sexuellen Orientierung passt.
    Schwierig wird der Test bei Trans*menschen:
    Hat eine Trans*frau nun einen längeren Ringfinger weil sie in die Gruppe männlich fällt oder weil sie lesbisch ist? Oder umgekehrt bei einem Trans*mann ?
    Man könnte jetzt doch glatt danach entscheiden wen man doch besser zum Schutze der Gesellschaft vor Volkstod und der Kinder vor (Früh-)Sexualisierung einsperren sollte.
    Hey, gewisse Leute von der AfD ihr liebt doch solche Pauschaldenke: Da lässt sich doch bestimmt etwas unsinniges daraus machen! Denkt dran, bald ist Wahl in Hessen.
    Da schau' ich doch gerade mal auf mein Fingerverhältnis:
    Meine Güte ich bin so lesbisch dass ich voll schwul sein könnte ;-)
    Ob diese Studie in Orban-Ungarn verbrannt und verbannt würde.
    Ich zumindest finde die Studie interessant und nebenbei bemerkt fundierter als manch anderes nachdem man sich so richtet.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 GutmenschProfil
  • 17.10.2018, 18:52hSt. Gallen
  • Sorry, aber nur 14 männliche Beispiele. Das kann fast unmöglich repräsentativ sein. Für eine statistische Signifikanz müsste der Unterschied der Fingerlänge schon riesig sein.
    Wurde das Paper in einem angesehenen Journal veröffentlicht? Ich vermute eher nicht...
  • Antworten » | Direktlink »