Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=32177
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Gay Hostel: Keine Gäste über 38!


#1 WindheimerAnonym
  • 20.10.2018, 08:12h
  • Ich stimme dem Autor im Grossen zu....das einzige was nicht erwähnt wird, das das Hotel als Youth Hostel fimiert ist. Ob dann allerdings eine Altergrenze von 38 Jahren noch diesem Charakter entspricht, ist anzuzweifeln.
    Allerdings sind die Aussagen des Hotelmanagement sehr eindeutig, das es ihnen nicht darum geht für junge Schhwule, sondern gegen nicht mehr so junge Schwule zu sein. Denn wer so allgemeinert.
    Ausserdem ist es nicht mehr zeitgemäss Youth Hostel zu deklarieren, selbst in deutschen Jugendherbergen darf jeder übernachten....
    Und selbst, wenn es tatsächlich zu Belästigungen kommt, hat das Hotelmanagement noch ein Hausrecht..
  • Antworten » | Direktlink »
#2 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 20.10.2018, 08:20h
  • das ist diese ewige doppelmoral (bei politik, aussehen und alter) in der community nervt nur noch, weil diskriminierung wird in der schwulen szene weiterhin geduldet:
    beim alter regt sich ja noch widerstand, wie ihr in eurem artikel zu recht öffentlich gemacht habt.
    aber schon bei schwul/lesbisch und dick heisst es meist nur: selbst schuld.
    und wenn dann die gleichen flachmaten, die von solidarität in der community schwafeln, mir auch noch vorschreiben zu wollen, welche politische richtung die einzig wahre ist, dann ist der geduldsfaden bei mir endgültig durch.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 DonaldAnonym
  • 20.10.2018, 09:08h
  • Ein weiterer wichtiger Punkt sollte es hier auch sein, sich mit dem Thema der sexuellen Belästigung zu befassen. Darauf mit Alterdiskriminierung zu reagieren ist meiner Meinung nach kein guter Umgang. Stattdessen müsste es doch möglich sein, eine klare Politik gegen sexuelle Belästigung zu führen und das unabhängig vom Alter. Aufklärung wäre da ein guter Anfang. Falls dann totzdem belästigt wird, sollte angemessen reagiert werden. Alles sehr schwierig, aber einfache Lösungen zu komplexem menschlichem Verhalten sind nicht leicht zu finden.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Ith__Ehemaliges Profil
  • 20.10.2018, 09:22h
  • "Warum ist eigentlich niemand vor uns auf die Idee gekommen, sich über diese Art der Diskriminierung zu beschweren?"

    Eine Antwort wäre: Haben Leute vielleicht getan, aber vielleicht Leute mit geringerer Reichweite, die nicht mal eben auf einem Newsportal einen Artikel veröffentlicht bekommen, der dann auch gelesen wird.

    Eine andere Antwort wäre: Weil man gar nicht wissen will, wie unterstützend die Reaktionen für die Diskriminierenden ausfallen würden, und wie viel Angriffigkeit man sich damit zusätzlich zur bereits erlebten Diskriminierung einfährt. Wenn man nicht ein gewisses Fell hat, tut man besser daran, dem "Heul leise" zu folgen und die Klappe zu halten.
    Am Ende läuft's noch auf Werbung hinaus: Wenn wir das als Dating-Ort betrachten, und da sie positiv formulieren, kannst du nach der Leserumfrage zu Diskriminierung im Dating-Kontext gerade mal von knappen 13% der Leser Zuspruch erwarten. So ungefähr 9 von 10 würden dir in der Praxis also an den Kopf werfen, dass ihnen das einfach zusteht und du aufhören sollst, dich anzustellen.
    Reaktionen, die man sich erspart, wenn man die Frage nicht stellt, ob sowas okay ist.

    Soll ich mal nachfragen, ob ich als nicht operierter Transmann da willkommen wäre? Und was den Erhalt von Darkrooms betrifft: Schöne und gute Idee, aber sollte ich da eigentlich ein selbstverständliches Recht darauf haben, dass sich das Angebot auch an mich richtet? Oder ist es nicht fairer und rücksichtsvoller gegenüber den übrigen Gästen, wenn ich da erstmal kein selbstverständliches Recht drauf habe?
    Und was glaubst du wohl, wer auf meiner Seite steht, wenn ich mich von einem "Nein" diskriminiert fühlen sollte?
    (Kleiner Gewissenscheck an der Stelle: Was würdest du denn tun, wenn du sehen würdest, wie mich jemand nicht auf eine straightly gay-Party lassen wollte? Dürfte ich mit Unterstützung rechnen, mit Boykottaufrufen oder damit, dass du einen empörten Artikel drüber schreibst, wenn du mitbekommen solltest, dass man mich nicht in einen Darkroom lässt? Oder meinetwegen eben auch gerade in besagtes Hotel? Oder würde beschwichtigendes "gehört ja EIGENTLICH auch gar nicht hier hin" ausreichen, um die Wogen zu glätten und das Thema schnellstmöglich vergessen zu lassen?)

    Also... ich weiß nicht. Gerade bei Altersdiskriminierung bleibt zumindest die befriedigende Gewissheit, dass es irgendwann auch diejenigen treffen wird, die jetzt schikanieren und sich ins Fäustchen lachen, denn älter wird jeder. Weswegen man beispielsweise von Leuten, die vielleicht schon unter Ü30-Diskriminierung leiden, möglicherweise sogar ein gewisses Maß an Verständnis erwarten kann, basierend auf eigener Erfahrung.
    Andere Merkmale dagegen sucht man sich auch nicht aus, aber die sind individuell genug, um nicht jeden persönlich zu (be)treffen. Und wo die persönliche Erfahrung fehlt, fehlt dann halt auch das praktische, konkrete Verständnis.

    Ich bin schon bei dir, dass es schön wäre, wenn weniger diskriminiert würde. Aber wie man das bewerkstelligen will - keine Ahnung. Ein bisschen wünsche ich mir, glaube, etwas, das man aber nicht denken darf, des destruktiven Anteils wegen: Dass sich die Szene mal aufspaltet in die "Ehe für alle"-Fans, die gern alles Schrille von den CSDs verbannt haben wollen, auf Unisex-Toiletten sch***en und auch Drop-the-T und Konsorten toll finden; und auf der anderen Seite in progressive Menschen, die mit jeglicher Art von Freiheit zurechtkommen, solange sie darauf verzichtet, anderen Schaden zuzufügen.
    Ich hab's aber natürlich auch leicht dabei, mir so eine Spaltung zu wünschen, weil es für mich eine große Portion Stress bedeutet, innerhalb der Szene stets erst feststellen zu müssen, woran ich gerade bin. Die meisten Leute sind von Diskriminierung verhältnismäßig weniger betroffen. Und wenn man nicht, oder noch nicht, genügend unter ihnen leidet, lassen sich die Freiheitseinschränkenden und Diskriminierenden vermutlich eigentlich ganz gut ertragen. Oder zumindest tolerieren.
    Unwidersprochen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 NicklasAnonym
  • 20.10.2018, 09:39h
  • Ich kenne das von einigen Jugendherbergen, das die eine Grenze setzen. Da gibt es verschiedene Modelle, einige bis 40 und andere nehmen ab Mitte/ Ende 20 mehr Geld von den älteren Gästen, da jüngere in der Regel weniger Geld haben und der ursprüngliche Gedanke einer Jugendherberge schon dem Namen nach auf die Jugend abzielt.

    Der Unterschied zu Hostels ist mir nicht geläufig, aber die Betonung auf Youth Hostel sagt auch was aus....ich würde da von mir aus eh nicht buchen wenn ich älter wäre, da ich damit rechnen würde dass da nur junge Leute sind.

    Nichtsdestotrotz ist die Begründung der Betreiber unsympathisch. Man kann auch ausdrücken dass man sich vornehmlich junge Gäste wünscht ( was mit dem Zuhang youth getan wurde und es in der Tat wohl so ist, dass der Altersdurchschnitt in Youth Hostels generell niedriger ist als in Hotels) und trotzdem keine Älteren ausschließen. Nach dem Motto man ist so jung wie man sich fühlt. Ich käme mir komisch vor mit 40 alleine unter 20 jährigen zu sein. Aber das muss jeder selber wissen.

    Wenn jemand mit Worten oder Taten übergriffig wird ( anderes Thema wie ich finde, aber das haben die Betreiber als Argument gebracht) sollte derjenige rausfliegen, unabhängig vom Alter.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 20.10.2018, 10:24h
  • Tjaja, die Altersdiskriminierung. Manchen Gewerbetreibenden wird dieses Thema irgendwann noch gehörig um die Ohren fliegen - leben wir doch in einer alternden Gesellschaft. Macht am Ende vielleicht doch wenig Sinn, ausgerechnet die größte Bevölkerungsgruppe auszuschließen.

    Mir ist übrigens genau das hier besprochene Thema auch schon übel aufgestoßen, als ich mal auf der Suche nach einer Unterkunft in Berlin war und einen Moment lang dachte, das könnte evtl. für mich in Frage kommen. Bis ich dann eben las, dass ich dort unerwünscht bin.

    Die Begründung finde ich übrigens reichlich hanebüchen. Soll mir doch keine_r erzählen, dass sich dort nicht auch unter den Jüngeren "Annäherungsversuche" ereignen. Wenn ein Annäherungsversuch aber von Älteren erfolgt, wird er als eklig, abstoßend, belästigend etc. wahrgenommen, und zwar nicht auf Grund des konkreten Gebarens, sondern bereits auf Grund des Alters.

    All jenen, die wegen ihrer "Jugend" ihre Nase verdammt hoch tragen, sei ins Stammbuch geschrieben: auch Ihr werdet älter. Und auch Ihr werdet dann genau so unter der Altersdiskriminierung leiden. Ihr seid, nur weil Ihr noch jünger seid, NICHTS Besseres.

    Selbstverständlich steht jedem frei, Annäherungsversuche abzulehnen. Wenn es nette sind, macht man das dann bitte höflich - wären es plumpere, darf man dann auch schon mal etwas deutlicher werden. Gar keine Frage.

    Menschen über 38 jedoch zu unterstellen, ihre Annäherungsversuche seien von sich aus schon "plump", weil irgendwie-eklig-alt-iiiih!, ist ein aus meiner Sicht unerträgliches und auch intolerables Gebaren und verstößt daher absolut zu Recht gegen das Gleichbehandlungsgesetz.

    Erst recht natürlich, wenn sozusagen bereits der Anblick über 38-Jähriger als unerträglich gewertet wird, selbst wenn sie sich mucksmäuschenstill verhalten.

    Abgesehen davon - wo ist bitte die Altersgrenze? Der Zeitgeist scheint eher 30 zu diktieren, schrieb doch Enough Is Enough erst vorgestern auf Facebook: "Zac Efron ist immer noch HOT! Der Schauspieler wird heute 31 Jahre alt."
    Zu Recht kommentierte da jemand z.B.
    "Der Typ wird 31 und ist in diesem biblischen Alter immer noch hot? Wow. Manchmal habt ihr echt nicht mehr alle Tassen im Schrank."

    www.facebook.com/enough2014/posts/1177407539088871
  • Antworten » | Direktlink »
#7 DominikAnonym
  • 20.10.2018, 10:25h
  • Antwort auf #5 von Nicklas
  • In Jugendherbergen machen aber auch Familien sehr gern Urlaub, manchmal auch inkl. Oma und Opa. Oder sie werden von Kinder- und Jugendgruppen besucht, zu denen natürlich auch die meist deutlich älteren Betreuer zählen.

    Wenn es als "Youth Hostel" geführt ist, sollten ältere Gäste jenseits der 38 tatsächlich nur in begründeten Ausnahmefällen zugelassen sein. 20jährige, die mit ihren Förmchen den Kinderspielplatz aufsuchen; das wäre ja auch ein komisches Bild.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#8 janxAnonym
  • 20.10.2018, 10:44h
  • Na und dass nur Männer zugelassen sind fällt gar keinem erst als Diskriminierung auf? Schöne Doppelmoral. Ich würde ja sagen: Solche Hotels sind schlicht überflüssig. Und nebenbei: Auch in einer Sauna oder sonstwo würde ich mir sexuelle Belästigung schlicht verbitten. Egal welches Alter der andere hat und sogar unabgängig davon wie der aussieht. Mega abstoßend finde ich das wenn gerade eigentlich doch recht attraktive Typen sich derart übergriffig benehmen. Flirten und schauen ob der andere überhaupt interessiert ist und es auch höflich akzeptieren wenn dem nicht so ist - das haben anscheinend viele komplett verlernt. Hat aber alles nix mit dem Alter zu tun. In einem gemischten aber gay-friendly Hotel habe ich mit meinem Partner auf jeden Fall meine Ruhe vor dem ganzen Mist.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 IronikerAnonym
#10 PeerAnonym
  • 20.10.2018, 11:44h
  • Wie können wir erwarten, nicht diskriminiert zu werden, wenn wir selber diskriminieren.

    Das ist ein außerdem ein ganz klarer Verstoß gegen das AGG und gehört angezeigt.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 RechtlichAnonym
#12 SarahAnonym
  • 20.10.2018, 12:18h
  • Antwort auf #6 von AuntieBiotic
  • "Menschen über 38 jedoch zu unterstellen, ihre Annäherungsversuche seien von sich aus schon "plump", weil irgendwie-eklig-alt-iiiih!, ist ein aus meiner Sicht unerträgliches und auch intolerables Gebaren und verstößt daher absolut zu Recht gegen das Gleichbehandlungsgesetz."

    DAS ist der Grund, warum es gegen das AGG verstößt?

    Nein!

    Der Vorgang verstößt gegen das "Gleichbehandlungsgesetz", weil es eine Ungleichbehandlung ist.

    Das AGG klärt juristisch, dass es keine "Gründe" oder gar "Begründungen" für Ungleichbehandlung gibt, da die Ungleichbehandlung AN SICH der Tatbestand ist.

    Die Betreiber haben bereits dokumentiert, dass sie "Recht" nicht verstehen, indem sie meinten, eine Ungleichbehandlung in ihrer Stellungnahme "rechtfertigen" zu können.
    Es gilt ein zivilrechtliches Benachteiligungsverbot!

    Deshalb wurde gefragt:

    "Warum gilt Diskriminierung in der Szene als normal?"

    und festgestellt:

    "Dazu gehört aber auch, dass Szenen selbst nicht diskriminieren für eine schwule Szene, die alte Schwule und andere Personen ausschließt, lohnt es sich nicht zu streiten! Sie gehört zum Problem, nicht zur Lösung."

    I agree with that for a long time!

    "Recht" gilt auch für Schwule Männer! Das wird von den Betreibern nicht verstanden. Interessant ist ausschließlich die Frage nach dem "Warum nicht".

    Und DAS ist das Problem.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#13 TheDadProfil
  • 20.10.2018, 12:25hHannover
  • Antwort auf #8 von janx
  • ""Ich würde ja sagen: Solche Hotels sind schlicht überflüssig.""..

    Entweder man tätigt eine Aussage, oder man tätigt sie nicht !

    Aber ein "ich würde sagen" ist nichts weiter als eine "Rückversicherung", um sich nicht zu weit mit der eigenen Aussage aus dem Fenster zu hängen..
    DAS ist dann tatsächlich überflüssig, im Gegensatz zu einem Angebot, welches sich nicht an die "persönlichen Interessen" richtet..

    Beispiel gefällig ?
    Du scheinst aus dem Alter von Kindergarten und Jugendclub heraus zu sein, und dennoch macht es damit dieses Angebot nicht "überflüssig"..

    Erwartungshaltungen werden Beizeiten enttäuscht..

    Was dann die Diskriminierung angeht, so ist sie doch klar erkenntlich in vielen solcher Angebote enthalten..
    Das Problem ist hier doch, es beschwert sich eigentlich nur selten jemand..
    Und da muß man sich fragen :
    Wieso eigentlich ?
    Findet hier dann schon eine Art "Gewöhnungs Effekt" statt ?
    Oder sind die Menschen einfach nur zu träge geworden sich gegen solche Diskriminierungen zu wehren ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#14 BurnerAnonym
  • 20.10.2018, 12:30h
  • Ich finde es sehr bedenklich wie neuerdings mit schweren Vorwürfen wie Rassismus und sexuelle Belästigung um sich geworfen wird und man sie einfach umdefiniert.

    Ich habe keine Lust, eine neue Diskussion über das Thema zu eröffnen, ob es rassistisch ist, nicht auf Asiaten zu stehen und das auch offen zu sagen: Nein, ist es nicht. Punkt.
    Wer das als rassistisch bezeichnet, verharmlost echten Rassismus, den es in der Szene durchaus auch gibt, aber der hier nicht gemeint ist.

    Auch interessant, dass die Betreiber des Hostels das Ansprechen von jemandem als sexuelle Belästigung bezeichnen. Zitat: "wiederholt vorgekommen [ist], dass jüngere Gäste von älteren Gästen anzüglich angesprochen, angefasst und in sonstiger Weise sexuell belästigt worden sind."

    Soweit ist es mit #metoo und Konsorten schon gekommen. Das Ansprechen von jemandem ist KEINE sexuelle Belästigung und dies so zu bezeichnen, verharmlost echt sexuelle Belästigung.

    www.rechtsanwalt-sexualstrafrecht.de/sexuelle-belaestigung-1
    84i-stgb/


    Sexuelle Belästigung fängt erst da an, wo das Opfer gegen seinen/ihren Willen berührt wird. Jemanden anzusprechen fällt hier nicht drunter. Selbst wenn man eine fremde Person direkt ohne Umwege nach Sex fragt oder sie sogar zum Sex auffordert, ist das zwar unfreundlich, aber keine sexuelle Belästigung.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 TrashcanAnonym
  • 20.10.2018, 13:06h
  • Antwort auf #14 von Burner
  • Ah, jetzt sind wir wieder bei Relativierungen von Diskriminierung. Außerdem werden wieder Dinge vermischt. Nein, etwas nicht zu mögen ist keine Diskriminierung, aber sich deswegen zu pauschalem und systematischem Ausschluss ganzer Menschengruppen berechtigt zu fühlen, ein ganz anderer.

    Wieso sind diese Art von Problemen praktisch ausschließlich bei männlich dominierten Menschengruppen zu finden oder Menschengruppen, die "männliche Werte" hochhalten? Das, was man in weißen hetero-Kreisen vor allem den Männern vorwirft, findet man in männlichen homosexuellen Kreisen noch um so mehr. Klar, sind ja auch die Menschengruppen, die mit weiblichem so gar nichts zu tun haben wollen und den Luxus haben, diese nicht einmal zu begehren und den Anschein erwecken, als würden diese am besten nicht einmal existieren, man ekelt sich ja sogar vor Körperteilen. Meine Güte.

    Vor einiger Zeit ging mal der Twitter-Hashtag #MenAreTrash rum. Die sind bis heute eine Erklärung schuldig geblieben, wieso dem nicht so sein sollte. Die meisten Reaktionen darauf haben gerade erst unterstrichen, wieso die Kritik gerechtfertigt war.

    Typische Doppelstandards bei Schwulen: Diskriminierung wegen sexueller Orientierung ist total schlimm, wegen allem anderen aber total in Ordnung. Ja ne, is klar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 TheDadProfil
  • 20.10.2018, 13:08hHannover
  • Antwort auf #12 von Sarah
  • """Recht" gilt auch für Schwule Männer! Das wird von den Betreibern nicht verstanden. Interessant ist ausschließlich die Frage nach dem "Warum nicht".""..

    Obacht..
    Es gibt gesetzliche Gründe die dazu führen bestimmten Gruppen den Zugang zu bestimmten Räumen oder Arealen zu verbieten..
    Die sind im Artikel auch angesprochen..

    Was dort nicht steht, ist die Idee, die SCHWULEN hätten "keinerlei Recht" sich per sé zu segregieren, und sich damit eine eigene abgegrenzte Szenerie zu erschaffen, in der dann unter verschiedenen Aspekten, verschiedene andere Gruppen von Menschen keinen Zutritt erhalten..
    Was neben der Schwulen Kneipe im Kiez mit Darkroom dann ebenso die Lesbische Kneipe um die Ecke betrifft, und damit dann schon mal KEIN wie auch immer vermutetes "männer-problem" IST !

    Wer dann verallgemeinert einfordert das der Zutritt zu allen Räumen für alle Menschen möglich sein müßte, schafft nicht nur Lesbische und Schwule Kneipen, und deren mitgelieferte Angebote wie Darkrooms ab, der verschafft dann auch Männern Zutritt zu Frauen-Häusern !

    Zivil-rechtlich gibt es ebenso die Möglichkeit Gruppen aus besonderen Gründen den Zutritt zu verbieten, und das erfolgt über die "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" verbunden mit einer "Hausordnung" in der das bekannt gemacht wird..

    Ob hier die willkürlich gesetzte Grenze über ein Alter erfolgen darf, ist dann immer noch nicht grundsätzlich über die AGG´s verboten, denn auch hier können "vernünftige Gründe" einen solchen Ausschluß rechtfertigen..

    Was dann auch gerne sofort über Bord geworfen wird, ist die Vergleichbarkeit mit anderen Angeboten, etwa wenn ein evangelikaler Bäcker sich weigert aus "religiösen Gründen" Menschen aufgrund ihrer Sexuellen Identität zu bedienen..

    Und so schafft auch hier die Begründung der "unterstellten vermutlichen Übergriffigkeit" älterer Menschen als 38 Jahren erst die Diskriminierung, denn mit welcher Idee im Kopf kommt man eigentlich auf derlei Unsinn ?

    Weil es Übergriffigkeit vor diesem "biblischem Alter" gar nicht gäbe, oder weil die bei Älteren gar "in den Genen begründet" läge ?
    Persönliche Erfahrungsbereiche, oder ist man Seitens der Hotelleitung sogar selber daran interessiert nur ein "bestimmtes, jüngeres, und gut aussehendes Publikum" um sich zu wissen ?

    Dann wären wir nämlich auch dort wieder bei dem oft angeführtem Argument des
    "der betreiber darf sich doch seine kunden frei aussuchen",
    welches uns bei der "Bäcker-Diskussion" schon seit 4 Jahren immer wieder begegnet..

    Und immer noch nicht geklärt wird, wieso sich Angebote weder auf Sexuelle Identitäten, noch auf Alter oder Aussehen eines Kunden reduzieren lassen dürfen..

    Und da bleibt es egal ob sich ein Bäcker weigert für Schwule Männer zu backen, eine Hotel ältere Menschen nicht wohnen läßt, oder sich eine Klamotten-Kette weigert Menschen mit einer T-Shirt-Größe über "S" in die Läden zu lassen..

    ""Interessant ist ausschließlich die Frage nach dem "Warum nicht".

    Und DAS ist das Problem.""..

    Die Frage nach dem "Warum" haben die Betreiber beantwortet..
    Die Antwort dazu steht im Artikel..
    Was genau ist jetzt an der Ausführung von "AuntieBiotic" so falsch ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#17 SarahAnonym
  • 20.10.2018, 13:19h
  • Antwort auf #12 von Sarah
  • Ergänzung:

    @Sarah:
    ""Recht" gilt auch für Schwule Männer! Das wird von den Betreibern nicht verstanden. Interessant ist ausschließlich die Frage nach dem "Warum nicht".

    Und DAS ist das Problem."

    ---

    Eine Diskussion über "Begründungen" zu führen, oder ob die vorgebrachten "Begründungen" "berechtigt sind" - oder auch nicht - ist unangebracht.

    Hier geht es um die Frage:

    Warum kommen Schwule Männer zu dem Ergebnis, dass eine "Ungleichbehandlung aufgrund der sexuellen Identität" nicht gerechtfertigt ist - jedoch der im gleichen Gesetz verankerte Diskriminierungsgrund, "Ungleichbehandlung aufgrund des Alters", für Schwule Männer "Unwirksamkeit" erlangt?

    Diese "Rechtauffassung" bleibt das Geheimnis der Betreiber.

    Weiter stellt sich die Frage, warum sie zu dem Ergebnis gelangen, dass ein "Recht auf Diskriminierung" besteht und das auch noch zu "begründen" suchen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#18 TheDadProfil
  • 20.10.2018, 13:23hHannover
  • Antwort auf #14 von Burner
  • ""Auch interessant, dass die Betreiber des Hostels das Ansprechen von jemandem als sexuelle Belästigung bezeichnen. Zitat: "wiederholt vorgekommen [ist], dass jüngere Gäste von älteren Gästen anzüglich angesprochen, angefasst und in sonstiger Weise sexuell belästigt worden sind."""..

    Du missachtest einfach das ""anzüglich"", und konstatierst, man hätte sich gegen das einfache Ansprechen gewandt, und dieses als "sexuelle Belästigung" gewertet..

    Wer hier "um-wertet" kann man lesen..

    ""Soweit ist es mit #metoo und Konsorten schon gekommen. Das Ansprechen von jemandem ist KEINE sexuelle Belästigung""..

    Das ANZÜGLICHE Ansprechen aber eben DOCH !

    ""Sexuelle Belästigung fängt erst da an, wo das Opfer gegen seinen/ihren Willen berührt wird.""..

    Interessanter Aspekt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#19 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 20.10.2018, 13:33h
  • Antwort auf #12 von Sarah
  • Man kann Äußerungen natürlich auch aus dem Kontext reißen und sich nur auf ein einzelnes Wort beziehen, nur um etwas zu finden, woran man herumkritisieren kann. Dass die große Meisterin aus dem Ausland wieder mal alles besser weiß, ist eh' klar.

    Dass Du sehr genau weißt, was ich tatsächlich gemeint habe, ist an sich auch klar. Aber Hauptsache, Du hast etwas gefunden, was Du bei Anderen kritisieren kannst, gell. Sei es ein fundamentaler Fehler oder ein an einer gewissen Stelle vielleicht nicht optimal angebrachtes und auch beim 3. Korrekturlesen durchgerutschtes Wort.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#20 MitleserAnonym
#21 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 20.10.2018, 13:57h
  • Antwort auf #20 von Mitleser
  • Wer ernsthaft meint, ich hätte sagen wollen, dass das Ganze nur deshalb gegen das AGG verstößt, weil ich es für unerträglich und intolerabel halte, hat meinen gesamten Kommentar nicht verstanden.

    Ich gebe zu, das "daher" hätte ich in dem Zusammenhang besser nicht geschrieben. Nur die Tatsache, dass das da steht, verdreht aber noch lange nicht den Sinn meines Gesamtkommentars.

    Gottseidank sind wir hier in keinem Jurist_innenforum, in dem es auf die kleinste Spitzfindigkeit ankommt, nur um jemanden mit aller Gewalt scheinbar widerlegen zu können.
    Oder etwa doch?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#22 SarahAnonym
  • 20.10.2018, 13:59h
  • Antwort auf #19 von AuntieBiotic
  • "Dass die große Meisterin aus dem Ausland wieder mal alles besser weiß, ist eh' klar."

    Ja, ich weiß, was Du "wirklich gemeint" hast - hielt es aber für wichtig, hier unbedingt zu präzisieren.

    Ich habe diese Kritik sachlich und juristisch formuliert.

    Da Du darauf mit einem persönlichen Angriff reagierst, ziehe ich mich jetzt aus der Diskussion zurück.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#23 qwertzuiopüAnonym
  • 20.10.2018, 14:23h
  • Man denkt hier ja als erstes automatisch drüber nach, ob es hier um einen Schutzraum für jüngere Menschen geht. Schutzräume sind meiner Meinung nach legitim, wie schon Andere vor mir geschrieben haben, Thema Frauenhaus, Schwulentreffs, auch, wie in diesem Fall, Hotels für Schwule usw.

    Prinzipiell ist es denke ich gerechtfertigt, für junge Menschen einen Schutzraum zu schaffen. Das wäre für mich eine zulässige Begründung für eine Altersdiskriminierung.
    Allerdings brauchen 25 bis 35jähre meiner Meinung nach keinen Schutzraum aus Altersgründen mehr.

    Und zweitens hat das Hotel ja klar gemacht, dass es gar nicht um einen eventuellen Schutzraum geht, sondern um ökonomische Interessen (Jüngere lassen sich nicht so gerne von Älteren anbaggern wie von Jüngeren). In dem Fall sollte das Hotel sich vielleicht gleich auf die Fahnen schreiben, dass sein Unternehmenskonzept in der Anbahnung von Sex zwischen Schwulen liegt, dann wäre die Altersdiskriminierung vllcht sogar rechtens mit der Begründung. Aber keine Ahnung, ich bin kein Jurist.

    Meine Meinung in Kurzform: Defintiv eine eklige Haltung, die dieses Hotel hier zeigt.
    Es gibt ziemlich sicher sexuelle Belästigungen in diesem Hotel, aber dann müssen die individuell verfolgt werden und nicht Menschengruppen ausgeschlossen werden.

    Rechtlich vielleicht alles ne haarige Angelegenheit, ich als Nichtjurist finde das AGG ziemlich uneindeutig, es geht letztlich immer um einen Kampf um die richtigen Begründungen.

    Aber öffentlicher Druck ist in solchen Angelegenheiten bestimmt die beste Wahl, von daher Daumen hoch an den Autor des Artikels. Ich werde nicht in dieses Hotel gehen.
    (Was ich auch so nicht getan hätte mal nebenbei.)
  • Antworten » | Direktlink »
#24 BurnerAnonym
  • 20.10.2018, 14:33h
  • Antwort auf #15 von Trashcan
  • Was erwartest du denn für Reaktionen auf den Satz #MenAreTrash? Sachliche Kritik und gesittete Diskussionen? Dieser Hashtag ist beleidigend und menschenfeindlich und lässt gar keine "vernünftige" Diskussion zu. Glaubst du die Reaktionen auf #WomenAreTrash, #JewsAreTrash, #BlacksAreTrash oder #MuslimsAreTrash wären anders ausgefallen? Da kann ja auch ein AfD-Politiker sagen, dass alle Muslime asoziale sind und wenn er dann (zurecht!) einen ordentlichen Shitstorm von Muslimen kriegt, diesen als Beweis für seine These heranziehen. Das ist das gleiche Prinzip und das gleiche Niveau.

    "Nein, etwas nicht zu mögen ist keine Diskriminierung, aber sich deswegen zu pauschalem und systematischem Ausschluss ganzer Menschengruppen berechtigt zu fühlen, ein ganz anderer."

    Von welchem Ausschluss redest du hier? Aus meinem Sexleben darf ich jede Gruppe pauschal ausschließen, die ich will. Ist eine Lesbe sonst auch sexistisch/misandristisch, weil sie keine Männer sexuell attraktiv findet und nicht differenziert? Es gibt so viele unterschiedliche Männer, wie kann sie da alle pauschal und systematisch ausschließen?! Solltest du hier aber Ausschluss aus dem öffentlichen Leben meinen zB dass Asiaten nicht in Clubs rein gelassen werden, hast du recht.

    "Wieso sind diese Art von Problemen praktisch ausschließlich bei männlich dominierten Menschengruppen zu finden oder Menschengruppen, die "männliche Werte" hochhalten? Das, was man in weißen hetero-Kreisen vor allem den Männern vorwirft, findet man in männlichen homosexuellen Kreisen noch um so mehr. Klar, sind ja auch die Menschengruppen, die mit weiblichem so gar nichts zu tun haben wollen und den Luxus haben, diese nicht einmal zu begehren und den Anschein erwecken, als würden diese am besten nicht einmal existieren, man ekelt sich ja sogar vor Körperteilen. Meine Güte."

    Diese "Probleme" gibt es auch unter Frauen. Es gibt genug Frauen, die pauschalen und systematischen Ausschluss von Menschengruppen bei ihrem Sexleben betreiben und niemand findet das schlimm. zB lehnen die meisten Frauen andere Frauen pauschal als Sexpartner ab und nicht wenige auch bestimmte Ethnien wie Asiaten oder Schwarze. Nur gibt es viele Frauen, die sich nicht trauen, das öffentlich zu sagen, obwohl da nichts schlimmes dran ist.
    Und ein Schwuler hat jedes Recht, sich vor weiblichen Körperteilen zu ekeln genau wie sich die meisten Lesben von Schwänzen ekeln. Wer das nicht akzeptiert, macht im Grunde das selbe wie "Homo-Heiler".

    "Typische Doppelstandards bei Schwulen: Diskriminierung wegen sexueller Orientierung ist total schlimm, wegen allem anderen aber total in Ordnung. Ja ne, is klar."

    Ausschluss vom Sexleben ist keine Diskriminierung und ist IMMER in Ordnung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#25 HumanistischAnonym
  • 20.10.2018, 15:40h
  • Antwort auf #24 von Burner
  • Was redest du da für einen Quark? Die meisten Schwulen ekeln sich doch nicht vor Frauen, sondern kriegen halt einfach nur bei wackelnden Titten keinen steifen Schwanz, in einfachem Deutsch ausgedrückt. Und Schwarze oder Asiaten pauschal abzulehnen ist natürlich absolute Diskriminierung. Man verliebt sich in den Mensch, und nicht das Geschlecht, Rasse, Ethnie, Religion etc. Wir leben im 21. Jhd, nicht im 19.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#26 Fg68atProfil
  • 20.10.2018, 15:45hWien
  • Antwort auf #1 von Windheimer
  • Youth Hostel heißt ja nur Jugenherberge. Im Vorschulalter übernachtete ich mit meinem über 40jährigen Vater in einer Jugendherberge in Nürnberg.

    Aus der Wikipedia:
    --
    In 1912, in Altena Castle in Germany, Richard Schirrmann created the first permanent Jugendherberge or "Youth Hostel." These first youth hostels were an exponent of the vision of the German Youth Movement to let poor city youngsters breathe fresh air outdoors. The youths were supposed to manage the hostel themselves as much as possible, doing chores to keep the costs down and build character, and be physically active outdoors. Because of this, many youth hostels closed during the middle part of the day.
    --
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#27 dsvenAnonym
  • 20.10.2018, 15:55h
  • Antwort auf #15 von Trashcan
  • Trashcan, dein Kommentar ist so exemplarisch für die geistige Limitiertheit der neuen Empörlinge, dass ich mal drei Zitate herausgreifen will (dass Sexismus kein exklusiv weißes Phänomen ist, schenk ich dir) :

    "Klar, sind ja auch die Menschengruppen, die mit weiblichem so gar nichts zu tun haben wollen"

    1. Ich habe viele weibliche Freundinnen. Muss ich sie deswegen ficken? Nein. Ich habe viele schwule Freunde, die viele weibliche Freundinnen haben.

    "und den Luxus haben, diese nicht einmal zu begehren"

    2. Es ist Luxus, sexuell kein Interesse an Frauen zu haben? Abstruser Gedanke, wie kommt man auf so etwas?

    "und den Anschein erwecken, als würden diese am besten nicht einmal existieren"

    3. wenn sie nicht existierten, wäre zB meine Familie etwa 50% kleiner, was ich sehr schade fände

    "man ekelt sich ja sogar vor Körperteilen".

    Ich ekele mich nicht vor Körperteilen, es sei denn sie sind ungewaschen oder verweigern den Dienst, wie zum Beispiel die Gehirne einiger Personen. Vor Dummheit ekele ich mich tatsächlich, vor allem wenn sie mit Empörung und moralischen Highgrounding Hand in Hand geht.

    Übrigens: dein Klischee geht ungefähr so: "Weiße schwule Männer wollen mit Frauen nichts zu tun haben, schwelgen im Luxus, sie nicht zu begehren und wünschen sich eigentlich eine Welt ohne Frauen. Und natürlich ohne Nichtweiße, weil sie ja Rassisten sind".

    Dass diese ultraflachen Klischees denen von Rassisten in nichts nachstehen, merkste selber, ne? Ich möchte mal sagen, rein intellektuell ist das Trump-Niveau.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#28 HörnchenAnonym
  • 20.10.2018, 16:15h
  • Hm, wenn das ganze erst mal Schule macht .. wann kommen die ersten Clubs/Bars oder Saunen mit einem Alterslimit? Schreckliche Vorstellung! Jemand über 40/50 (nur um diese Zahl mal zu nennen) gehört doch noch nicht zum alten Eisen ...
  • Antworten » | Direktlink »
#29 ZenkimausAnonym
  • 20.10.2018, 16:17h
  • Welcher Ü30 will in Etagenbetten schlafen. Ist ja schlimm sowas. Ich finde eher schon seltsam das es sich Hotel nennt. Oder ist es ein Stundenhotel?
  • Antworten » | Direktlink »
#30 seb1983
  • 20.10.2018, 16:24h
  • Meine Fresse.....

    Offenbar gehts hier nicht um Schutzräume oder so einen Kram sondern man will die Bude voll mit Schwulen haben die dort "zufällig" aufeinandertreffen und rumknattern können was in einem normalen Hostel halt nicht so einfach geht.
    Damit das wirtschaftliche Konzept aufgeht sollen es eben welche unter 38 sein.

    Also einfach ein anderes Hostel wählen, Geld sparen, und wenns juckt Grindr...
  • Antworten » | Direktlink »
#31 BurnerAnonym
  • 20.10.2018, 16:24h
  • Antwort auf #25 von Humanistisch
  • Viele Schwule finden weibliche Genitalien eklig und viele lesben finden männliche Genitalien eklig. Das ist okay so und kann man auch nicht ändern.

    Und wo ist jetzt der Unterschied, ob ich sage, ich stehe nicht auf Frauen oder ich stehe nicht auf Asiaten? Warum ist das eine okay, aber das andere rassistisch? Bei deiner Logik ("man verliebt sich in den Mensch, nicht in das Geschlecht oder die Rasse!1!!" ) wäre nicht auf Frauen zu stehen ja sexistisch und frauenfeindlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#32 qwertzuiopAnonym
  • 20.10.2018, 17:18h
  • Antwort auf #31 von Burner
  • soweit ich weiß, gibt es im gegensatz zu homosexualität keine sexuelle orientierung, die sich ariersexualität oder so nennen würde.

    man kann über diese frage verbissen diskutieren, man kann sich aber auch einfach mal in das asiatische oder schwarze gegenüber hineinversetzen, wenn auf jedem dritten profil sowas wie "keine asiaten etc" steht.
    wenn jemand um dich wirbt, kannst du dem immernoch sagen, dass du dich von ihm nich angezogen fühlst, aber plakativ vor sich herzutragen, dass einen asiaten doch bitte nicht ansprechen sollen, ist echt kein verhalten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 humanistischAnonym
#34 humanistischAnonym
  • 20.10.2018, 18:09h
  • Antwort auf #32 von qwertzuiop
  • Absolut richtig! Aber zum Thema Frauen. Auch wenn man als Schwuler mal von Frauen angeflirtet wird, sagt man doch nicht:"geh weg, weibliche Genitalien sind eklig". Man kann sagen, dass man nicht interessiert ist ohne zu kränken, beleidigen und diskriminieren. Echt traurig wie einige hier ticken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#35 ArdiAnonym
  • 20.10.2018, 18:14h
  • Leider höre ich davon zum ersten Mal!
    Aber heute ist ja fast alles möglich.
    Bleibt zu hoffen, dass 38-Jährige und älter dieses Etablissement meiden und es sich in der Kasse der Betreiber bemerkbar macht!
  • Antworten » | Direktlink »
#36 BurnerAnonym
#37 BurnerAnonym
  • 20.10.2018, 18:20h
  • Antwort auf #32 von qwertzuiop
  • Nur, weil es für etwas keinen Namen gibt, ist es nicht weniger real. Oder gibt es Homosexualität auch erst seit es das Wort dazu gibt? Es gibt nun mal sehr wohl Menschen, die sich nur zu bestimmten Ethnien hingezogen fühlen und ihr habt kein Recht ihnen das zu verbieten. Ich als Schwuler muss damit leben, dass die meisten Männer mich nicht anziehend finden und so müssen Asiaten damit leben, dass einige Schwule sie nicht anziehend finden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#38 qwertzuiopüAnonym
  • 20.10.2018, 19:00h
  • Antwort auf #37 von Burner
  • Nichts liegt mir ferner, als irgendjemandem was zu verbieten.
    Dass es auf Ethnien ausgerichtete sexuelle Orientierungen gibt, würde ich trotzdem verneinen. Es gibt nämlich im biologischen Sinne keine Ethnien und damit auch keine biologisch bedingte "Ariersexualität", biologische Ethnien sind eine These aus dem 20. Jhd, die sich wissenschaftlich nicht halten lässt.

    Es gibt meinetwegen sowas wie Einordnung von Menschen in Ethnien, die auf Aussehen beruht. Und es kann ja sein, dass es Menschen gibt, die dann sagen, von asiatisch aussehenden Menschen fühlen sie sich nicht sexuell angezogen, okay.
    Ich habe an keine Stelle gesagt, dass ich jemandem verbiete, auf wen auch immer nicht zu stehen.
    Ich habe geschrieben: Wenn du es für nötig hälst, jemanden auf deinem Profil drauf hinzuweisen, dass er sich wegen seines asiatischen Aussehens gar nicht bei dir zu melden braucht, ist das ein ausschließendes Verhalten, für das ich vor allem Attribute übrig habe, die die Moderatoren hier vermutlich nicht sehen wollen.

    Kleine Umstellprobe: Stell dir vor, ein Nachbar von dir schreibt neben sein Klingelschild, dass er nunmal nicht mit Schwulen befreundet sein kann und sie ihn daher in Ruhe lassen sollen. Er hat jedes Recht der Welt, selbst zu bestimmen, mit wem er befreundet ist, trotzdem nich grade ne tolle Aktion.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 LangnaseAnonym
  • 20.10.2018, 19:27h
  • Eine ernstgemeinte Frage hier zum Thema Rassismus auf schwulen Dating-Seiten. Vielleicht weiß das ja jemand.

    Gibt es diesen ´Rassismus´ vice versa auch auf asiatischen Web-Sites? So in der Richtung "keine Europäer bitte" ("keine Langnasen" ;-)? Oder auch "keine Weißen" in afrikanischen Plattformen?

    Würde mich sehr interessieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#40 AlkiberndAnonym
  • 20.10.2018, 19:53h
  • Das Schlimme ist, dass dringend benötigte Mietwohnungen für solche tristen Etablissements zweckentfremdet werden.

    Dann verstehe ich nicht, dass gut situierte Um-die -Vierzigjährige sich in Gemeinschaftsduschen und -schlafräumen niederlassen wollen. Ja habt Ihr denn kein bisschen Verlangen nach Privatsphäre und Luxus?

    Und ich freue mich jetzt schon über die Endzeitpanik der Schwuhlen, die solche Regeln aufstellen und selber ja immer älter werden. Die Uhr tickt laut und vernehmlich. Und mit der Abschottung gegen die perhorreszierte Altersklasse werden sie auch nie erfahren, wie gut das schwuhle Leben jenseits der 40 ist, wenn man denn nicht mehr vor lauter Narzissmus jedem beliebigen Dreibein hinterhecheln zu müssen glaubt. Happy Torschlusspanik !

    Und was die kleinen törichten Diskriminierungs-Tröten von Motelbesitzern angeht. Es lohnt sich garn nicht, sich angesichts der großen, gefährlichen rassistischen Rechtsaußen-Welle mit solchen Petitessen aufzuhalten.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 qwertzuiopüAnonym
  • 20.10.2018, 20:47h
  • Antwort auf #39 von Langnase
  • Soweit ich weiß, ist westliches Aussehen in vielen asiatischen Kulturen derzeit Schönheitsideal.
    In China sind westliche Männer sehr begehrt bei Frauen, und viele Koreaner lassen sich die Haut bleichen und die Augen runder operieren.
    Ich nehme mal an, dass das mit der kulturellen Hegemonie der westlichen Welt in Asien zu tun hat, denn zum einen sind Schönheitsidealen ja Veränderungen unterworfen und zum anderen war der westliche Mensch wohl kaum schon immer dort das Schönheitsideal.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 KemalAnonym
#43 Homonklin44Profil
  • 20.10.2018, 21:16hTauroa Point
  • Ein Irrtum an dieser Geschichte gibt vielleicht der im Bild eingearbeitete Hinweis "Youth Hostel" preis. Dabei handelt es sich in der Regel um Jugendherbergen, und das erlaubte Alter bis 38 Jahre wäre hier sehr großzügig. Meistens geht es da bis höchstens mal 27 oder sogar nur 25, wenn es gängige Youth hostel oder Jugendherbergen sind.

    Das mit der Übergriffigkeit verstehe ich gut, das ist ja auch der Grund, warum Jüngere in Kontaktportalen Altersgrenzen nennen. Sie haben entsprechende Erfahrungen gesammelt und werden zusätzlich von Älteren bedrängt, welche weder Profiltexte noch Angaben zum Wunschalter ihrer Kontakte respektieren. Mit dieser Erfahrung im Hintergrund verschärfen sich entsprechende Abgrenzungen. Man könnte das auch gut so regeln, indem man unterschiedliche Altersspannen in voneinander abgetrennten Bereichen unterbringt, ja, oder in unterschiedlichen Gebäuden.

    ""Warum gilt die Diskriminierung nach Alter, "Rasse" und Geschlecht in diesen Szenen als normal? ""

    Weil es selten direkt oder wenig intentionell um Diskriminierung geht, sondern um Kriterien ihrer Partnerwahl und so ausgerichteter Vorlieben. Steht einer auf blasse, Blonde vom nordischen Typ, muss er unter Afrikanern einfach verdammt lange suchen - auch wenn es da einzelne Albinos gibt und Nachfahren der Buren oder Bleichgesichter aus der Kolonialzeit, und die Generalisierungen eigentlich doof sind. Viele glauben, alle Asiaten entsprächen einem gewissen Menschentyp, und das ist überhaupt nicht so. Ainu, Leute aus Kirgisien oder aus dem sibirischen Raum oder unter den Turkvölkern, Chanti und Tschuktschen, Viatnamesen und Inder und Indonesier ...alles Asiaten, und sehr unterschiedlich.

    Klar ist es nicht schön, aufgrund des Alters oder Aussehens irgendwo ausgesperrt zu sein. Es macht traurig und manchmal depressiv, wenn man zu einer Gruppe der "Unsichtbaren" zählt, das tut es schon, wenn man auch schon als Junger unsichtbar war, weil Chubby oder behindert ect.
    Aber man kann die Welt nicht mit Gewalt ändern, und den Leuten die Toleranz von allem und jedem überall nicht aufoktroyieren. Natürliche Streubreiten von Verhältnissen kann man so nehmen, wie sie sind, oder sich in eine Traumwelt hinein flüchten. Letztlich wird man doch wieder vor der Tür stehen bleiben, wenn irgendwo "Youth Hostel" steht.
  • Antworten » | Direktlink »
#44 Homonklin44Profil
  • 20.10.2018, 21:27hTauroa Point
  • Antwort auf #38 von qwertzuiopü
  • ""Es gibt nämlich im biologischen Sinne keine Ethnien und damit auch keine biologisch bedingte "Ariersexualität", ""

    Also ich habe schon mit Leuten gechattet, die explizit auf Arier, also Menschen aus dem Iran, stehen. Ob das an bestimmten Merkmalen dieser Völkergruppe lag oder an vermeintlichen Ideen über deren Aussehen und Mentalität weiß ich nicht.

    Manche Leute fallen für einen bestimmten Typ und anderen scheint das eher egal zu sein. Bei mir sind es immer Hellblonde und Rothaarige mit vollem Kopfhaar, Sommersprossen und sportlich schlank. Warum, weiß ich nicht. Ich kannte niemand von dem Typus in der Jugend, keine Idole in dem Sinne. Vorfahren sind vom eher dunklen Typ, Misch-Ethnien, wenige Halbblonde mit drin.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#45 Homonklin44Profil
  • 20.10.2018, 21:54hTauroa Point
  • Antwort auf #14 von Burner
  • Das ist eher unanständig, ja, und zeugt von schlechten Manieren oder einer mangelhaften Erziehung. Ein taktvoller Umgang, gerade, wenn es ein Versuch zu Flirten ist, kann doch mit gewissen Gepflogenheiten einher gehen. Auch in der heutigen, Solchem gegenüber recht ignoranten Zeit.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#46 TheDadProfil
  • 20.10.2018, 23:17hHannover
  • Antwort auf #17 von Sarah
  • ""Weiter stellt sich die Frage, warum sie zu dem Ergebnis gelangen, dass ein "Recht auf Diskriminierung" besteht und das auch noch zu "begründen" suchen.""..

    Weil es sich vielleicht gar nicht um eine Diskriminierung handelt, wenn man Zugänge zu Räumen und Arealen nicht allen ermöglicht, denn es kommt hier sehr wohl auf den Rechtfertigungsgrund an..

    Das dieser weder im Geschlecht, noch der Sexuellen Identität, noch allein im Alter liegen darf, darüber sind wir uns hier durchaus einig, selbst dann wenn dies unterschiedlich ausgedrückt wird..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#47 TheDadProfil
  • 20.10.2018, 23:27hHannover
  • Antwort auf #23 von qwertzuiopü
  • ""Prinzipiell ist es denke ich gerechtfertigt, für junge Menschen einen Schutzraum zu schaffen. Das wäre für mich eine zulässige Begründung für eine Altersdiskriminierung.
    Allerdings brauchen 25 bis 35jähre meiner Meinung nach keinen Schutzraum aus Altersgründen mehr. ""..

    An dieser Stelle frage ich mich gerade ein bisschen OffTopic (?) wieso man Schutzräume für Frauen, für Kinder in Kindergärten und Schulen, in Sportvereinen für Sportler, für Schwule in Hotels und der Gastronomie für gerechtfertigt sieht, die dann, schwupps, ab einem vorbestimmtem Alter nicht mehr notwendig seien, und ab einem bestimmtem anderem Alter in Form von "Senioren-Residenzen" oder gar "Senioren-Rabatten" dann doch wieder zum Tragen kommen..

    Denn es geht hier gar nicht um den Schutzraum an sich, sondern um das Verhalten von Menschen innerhalb ihrer so genannten Peergroups, welches offensichtlich an manchen Stellen sehr zu wünschen übrig läßt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#48 Anon4Anonym
  • 20.10.2018, 23:30h
  • "Letztere dürften in dem zweiten Haus des Hostels, in der Motzstraße 28, übernachten."

    Das klingt aber nicht so, als ob man als ü38-Jähriger überhaupt gar keine Übernachtung buchen könnte, sondern dass man halt in ein anderes Gebäude kommt...

    Ist in Jugendherbergen übrigens auch üblich, dass - wenn es die Auslastung ermöglicht - sowohl nach Geschlechtern als auch altersmäßig getrennt wird. Und das ist außerhalb der "Szene".
  • Antworten » | Direktlink »
#49 TheDadProfil
  • 20.10.2018, 23:33hHannover
  • Antwort auf #24 von Burner
  • ""Ausschluss vom Sexleben ist keine Diskriminierung und ist IMMER in Ordnung.""..

    Das stimmt..
    Aber :

    ""Von welchem Ausschluss redest du hier? Aus meinem Sexleben darf ich jede Gruppe pauschal ausschließen, die ich will.""..

    Darfst Du, darf man erwarten das andere, und in diesem Fall das Hotel für einen erledigt, oder ist man für die Auschluß-Kriterien als erwachsener Mann nicht auch selbst zuständig und verantwortlich ?

    Denn mit der "pauschalierung" von Kriterien von und durch andere als man selbst, kommen wir immer wieder in den Bereich der ungerechtfertigten Diskriminierung zurück..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#50 Anon4Anonym
  • 20.10.2018, 23:38h
  • Das gleiche AGG, mit dem man hier gegen die Altersdiskriminierung vorgeht, schreibt übrigens auch die Gleichbehandlung aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung vor. Also wenn, dann sollte man schon gleich den Rundumschlag machen, und alle rein schwulen Etablissements abschaffen.
  • Antworten » | Direktlink »
#51 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 21.10.2018, 05:39h
  • Statt einer Altersgrenze einzuführen, sollte das Hostel lieber darüber nachdenken, was sie gegen ältere Gäste hat? Ältere Menschen/Männer sehen halt nicht mehr wie zwanzig aus, haben aber mehr Geld (meistens) und auch Lust auf Leben und Liebe.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 remixbeb
  • 21.10.2018, 10:19h
  • Ich bin bei diesem Thema etwas gespalten. Die erste Reaktion war "geht's noch?!? dann ist mir allerdings eingefallen, wie ich vor ein paar Monaten auf einer anderen Seite kommentiert habe: damals ging es um Kinder-freie Hotels. Auch, wenn ich selbst das nicht brauche, so konnte ich verstehn, dass manche gerne ihre Ruhe haben wollen. Und fand es ein legitimes Konzept.
    Im Prinzip ist es hier das gleiche in Grün. Theoretisch sollte jeder Anbieter einer Dienstleistung entscheiden können, an wen er sein Angebot richten möchte. Und trotzdem finde ich diesen Fall persönlich grenzwertig. Wie hier schon mehrfach ausgeführt: es wäre etwas anderes, wenn es sich explizit um eine Jugendherberge handeln würde. Was zun Teufel haben aber dann 38 jährige dort zu suchen?? So, wie es ist, scheint die Altersgrenze in der Tat willkürlich zu sein. Am schlimmsten finde ich jedoch das Statement der Leitung. Es strotzt nur so von Diskrimierung. Und das zweite Hostel, wo auch "Ältere" hin können, können Sie sich sonstwohin stecken..
  • Antworten » | Direktlink »
#54 Jorgan
  • 21.10.2018, 11:15h
  • Ich verstehe das ganze irgendwie nicht.
    Warum fällt es unter Diskriminierung ?
    Sind Frauen erlaubt? Grenzt man nicht immer bei solchen Etablissement bestimmte Gruppen aus, das ist doch auch nicht schlimm. Es gibt alternativen, keiner wird gezwungen dort zu Übernachten, gerade Berlin hat so viele andere Möglichkeiten.

    Das Haus ist privat geführt, dann darf der Eigentümer auch seine Regeln aufstellen.

    Also, wo ist das Problem :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#55 Janana
#56 StretchingmasterProfil
  • 21.10.2018, 12:56hEssen / Holsterhausen
  • Das bemängele ich schon seid Jahren. Die Schwulenszene ist leider immer oberflächlicher geworden. Da zählen nur noch gutes Aussehen und Jugend.
    Wenn man dann, wie ich, zu einer Gruppe gehört die eben doch schon etwas älter ist (44) und auch noch Übergewichtig, dann weht einem ständig Diskriminierung wie ein warmer Wind um die Ohren.
    Da wird man auf den "Blauen Seiten" von anderen Usern sofort gesperrt nur wenn man auf dessen Profil schaut als jemand der nicht in ihr Beuteschema passt. Oder es gibt Sprüche wie:"Wir sehen uns in 40 Kilo wieder!"
    Darum habe ich mich auch nach sehr vielen Jahren (war einer der ersten die damals ein Profil erstellt haben) dazu entschlossen mein Profil zu löschen.

    Natürlich schaut auch jeder ältere gern einen jungen, gut gebauten Mann an, eher als umgekehrt, aber mir, persönlich, würde nie einfallen jemanden zu belästigen, egal wie alt oder welches Aussehen.
    Aber leider tickt die Community nicht so.

    Und das Argument mit bestimmten "Rassen": Ich kann leider auch nicht viel mit Asiaten oder schwarz-Afrikanern anfangen. Ich finde sie einfach nicht attraktiv. Klar würde ich ein Bierchen mit ihnen trinken gehen und auch Freundschaften sind vollkommen Super. Aber ich würde mit großer Sicherheit nicht mit so jemandem im Bett landen. (ist das schon Diskriminierung?)

    Aus diesen Gründen meide ich die Szene schon seid Jahren und eben jetzt auch die "Blauen Seiten".
    Es wäre schön wenn sich da was ändern würde. Aber darauf können wir lange warten.

    Schönen Tag noch
    Stretchingmaster
  • Antworten » | Direktlink »
#57 Here4youAnonym
#58 dellbronx51069Anonym
#59 AufklärerischAnonym
#60 TheDadProfil
  • 21.10.2018, 15:27hHannover
  • Antwort auf #25 von Humanistisch
  • "" Und Schwarze oder Asiaten pauschal abzulehnen ist natürlich absolute Diskriminierung. Man verliebt sich in den Mensch, und nicht das Geschlecht, Rasse, Ethnie, Religion etc. Wir leben im 21. Jhd, nicht im 19.""..

    Immer wieder wundervoll wenn versucht wird die Eine Sache mit einem Argumentationsstrang eine Andere Sache betreffend zu "erklären"..

    Denn die "pauschale Ablehnung von Asiaten und Schwarzen" hat mit dem Mysterium der Liebe rein gar nichts zu tun, besonders dann wenn es sich um Vorgaben handelt die sich ein Dienstleister wie Grindr auf die Flagge seiner Kuppel-Show schreibt !

    Ein Hetero ist dann also auch nicht in das Geschlecht "Frau" verliebt ?
    Respektive verliebt sich in aller Regel nicht in andere Geschlechter ?
    Mithin der Grund weshalb man ihn dann auch "Hetero" nennt ?

    Hier werden Erwartungshaltungen aus einem "privatem Bereich der Partnerschaft" als Argument hergenommen, um die "Allgemeinen Geschäftsbedingen" eines Hotels zu erklären, das sich nach eigener Ausrichtung ausschließlich an Schwule Männer richtet, und damit einen Schutzraum bietet, den man sich FÜR GELD leistet..

    Die zu klärende Frage lautet daher dann auch, kann man sich für diese Geld-Zahlung dann auch die "Freiheit eines Schutzraumes" kaufen, der einem den "Anblick von Männern über 40" erspart, oder geht diese Spezifikation des Angebotes zu weit ?

    Und wenn wir dann so weit sind dies zufriedenstellend zu beantworten, schließt sich die Frage an, wieso das Dienstleistungsgewerbe eigentlich die größte Gruppe der Bevölkerung so Stiefmütterlich behandelt, und es kein alternatives Angebot für die ältere Generation gibt, in der dann Jungs unter 35 keinen Zutritt haben ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#61 PatrickProfil
  • 21.10.2018, 21:02hMünchen
  • Mir fällt dazu ein:

    Ja, kann man als Diskriminierung sehen, wenn man das AGG heranzieht aber man kann das aber auch durchaus kontrovers diskutieren, wie ja hier auch schon geschehen. Wenn es eben um sog. Schutzräume für bestimmte Gruppen geht, wobei ja wie schon auch beschrieben, Gay only, auch schon als ausgrenzend sehen könnte, auch wenn damit wohl kaum jemand ein Problem haben wird.

    Was ich in dem konkreten Fall aber einfach völlig daneben finde ist es, dass man einem 38-jährigen dann verbietet seinen eigentlich fast gleichaltrigen Partner mitzunehmen. Die beiden wollten da zusammen nächtigen! Und die klammern sich da an ihre Hausvorgaben. Lächerlich und wirft einfach ein für mich schlechtes Licht auf den Laden. Aber okay, grundsätzlich sollen private Einrichtungen dann auch machen was sie wollen, liegt an einem selbst ob man sowas in Anspruch nimmt oder nicht. Gibt ja genug anderes.

    Und ja, dann halt dieses ewige Jugendthema, dass hier ja ein Vorschreiber auch angemerkt hat. Mein Gott, mit Mitte Dreißig dann alle Suezid oder was?
  • Antworten » | Direktlink »
#62 guardiannrwAnonym
  • 21.10.2018, 23:45h
  • Echt traurig!
    Wird jetzt allen über 38 Jahren unterstellt zu grabschen?Wenn Heten diskriminieren gibt riesiges Gekreisch, wenn Gays das machen ist weniger schlimm?
    Ich selbst merke auch mit wachsendem Ärger, das man als älterer Gay Mann oft abgewiesen wird.Dabei hör ich stets Wehklagen das es Szene Kneipen/Discos doch soo schlecht geht.
    Damit eines klar ist, ob Mann oder Frau, Jung oder Alt - anfassen oder sexuell bedrängen geht in keinem Fall.Wer von anderen Rücksicht und Respekt verlangt, sollt das auch selbst beherzigen!
  • Antworten » | Direktlink »
#63 maerzhaseAnonym
#64 Ach wasAnonym
  • 22.10.2018, 14:33h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • "und es kein alternatives Angebot für die ältere Generation gibt, in der dann Jungs unter 35 keinen Zutritt haben ?"

    Da wirst Du aber nicht viele Gäste finden die auf so eine Institution Bock haben.
    Zumindest nicht unter Schwulen.
    Das ist doch keine Ü40 Party.
    Obwohl mir primitive Anmache oder gar dreistes Grabbeln mehr als fernliegt, erfreut mich die Anwesenheit von jungen Menschen immer.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#65 saltgay_nlProfil
  • 22.10.2018, 14:40hZutphen
  • Uff, durchgequält durch die Kommentare. Nun, was bleibt? In Deutschland gilt die Vertragsfreiheit. Es ist also beiden Vertragspartnern unbenommen zu bestimmen zu welchen Konditionen sie einen Vertrag abschließen. Der Hotelbesitzer darf einer Buchung von AfD-Bonzen zum Parteitag widersprechen. Schließlich gilt ja auch in der Oberharzer Gastronomie die goldene Regel:"Ich bin Ihnen auch nicht böse, wenn Sie wieder gehen. Es kommen noch genug andere Gäste."
    Diskriminierend wird es, wenn Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen werden. Als Beispiel aus der Geschichte: "Juden sind unerwünscht." Da greift sofort das AGG.

    Im vorliegendem Fall wäre zu prüfen gewesen, ob eine Buchung vorlag und bestätigt wurde. Dann wäre der Hotelbesitzer zu Schadenersatz für Ersatzzimmer und weiteren Kosten verpflichtet. Aber Pranger mit Foto ist auch gut. Mann weiß, wo man nicht bucht.

    Kommen wir zum moralischen Aspekt. Seit Jahrzehnten diskriminiert die schwule Bewegung in großem Stil alte und arme Schwule. Natürlich ist man mit 40 Jahren ein Sabberopa und hat nichts mehr in der schwulen Community verloren. Das ist das verlogene Tabu, wo die Bewegungsschwestern immer hysterisch aufkreischen, wenn man es anspricht. Aber leider gilt für die Schwulenbewegung: "Sie ist eine riesige FDP!" Manische Selbstverliebtheit gepaart mit sozialer Menschenverachtung anstelle von Mitmenschlichkeit, ist Poppen bis zum Umfallen angesagt, aber nur für die, die es sich leisten können. Hartzer, Behinderte und anderes Gesocks haben gefälligst den angesagten Locations fern zu bleiben und nicht den jungen Feiernden durch ihren Anblick die Laune zu verderben.

    Bezeichnend ist die Argumentation, das Ältere leicht übergriffig werden und belästigen. Ich erinnere an den Kölner Hbf zu Silvester. Genau das ist die Argumentation mit der die AfD Flüchtlinge diskriminierte und gegen sie hetzte. Aha, nun kommen die armen verfolgten schwulen Gutmenschen daher, die solches Verhalten total verabscheuen? Was für eine abartige Verlogenheit und Heuchelei.

    Auch der Anblick gealterter Jungschwuppen, die alkoholkrank oder zugekokst in diesen Szene-Kneipen abhängen und jammern, dass sie nur noch ganz selten abgeschleppt werden, sind kein schöner Anblick. Als Jugendlicher hat mich so jemand an meiner sexuellen Orientierung zweifeln lassen. So wollte ich niemals enden. Obwohl der Betreffende das Gütesiegel "unter 38" besaß.

    Von mir aus dürfen sie gern in ihrer Kneipen- und Hotelwelt leben. Denn diese Klientel hohler Sparkassenjünglinge in ihrer geistigen Beschränktheit vom Schlage Jens Spahn dürfen gern für überteuerte Exclusivität zahlen, solange sie hier nicht im Forum in ihrer AfD-gleichen Opferrolle herumplärren.
  • Antworten » | Direktlink »
#66 Ach wasAnonym
#67 MinorityAwarenessAnonym
  • 22.10.2018, 16:10h
  • Antwort auf #56 von Stretchingmaster
  • "Natürlich schaut auch jeder ältere gern einen jungen, gut gebauten Mann an, eher als umgekehrt,"

    "Natürlich"? "Jeder"?

    Das ist jetzt ungefähr so realistisch und weitsichtig wie "Natürlich schaut jeder Mann gern eine junge Frau an, eher als umgekehrt".

    Einfach mal eine verengte Perspektive zur universellen Norm machen, Minderheiten gedanklich auslöschen und das alles zur "Natur" erklären.

    Ich schaue gerade noch mal nach, wo ich hier eigentlich bin: Tatsächlich, ein queeres Diskussionsforum.
    Na, wer sollte da schon verstanden haben, wie gedankliche Ausgrenzung funktioniert und welche Nachteile sie hat? *augenroll*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#68 eiweiAnonym
  • 22.10.2018, 16:13h
  • Antwort auf #65 von saltgay_nl
  • "Von mir aus dürfen sie gern in ihrer Kneipen- und Hotelwelt leben. Denn diese Klientel hohler Sparkassenjünglinge in ihrer geistigen Beschränktheit vom Schlage Jens Spahn dürfen gern für überteuerte Exclusivität zahlen, solange sie hier nicht im Forum in ihrer AfD-gleichen Opferrolle herumplärren."
    Ich glaube, es gibt hier kaum jemanden, der so über Vorurteile und Pauschalierungen abkotzt und dazu selbst Vorurteile und Pauschalierungen ohne Ende absondert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#69 andreAnonym
  • 22.10.2018, 16:21h
  • Man hat nich mal zu einer "Youngster-Night" in eine Gay Sauna nicht reingelassen. Ich hätte ja lesen können. Hätte ich gewußt, daß es ein Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz ist, hätte ich mich hier ausgeheult.
  • Antworten » | Direktlink »
#70 KaktusAnonym
  • 22.10.2018, 16:24h
  • Das gibt es auch in Köln, es ist kein Hotel, es ist eine Disco die es auch heute noch gibt. Wer über 27 Jahre ist kommt da nicht rein. Ich war 32 Jahre und hatte das Glück immer etwas jünger aus zusehen und kam unkontrolliert rein.
    Es gibt auch einige Bars in Köln da ist der Altersdurchschnitt 18 bis ca. 25 Jahre, wenn Ü 30 da rein geht und keine Schönheit ist wird der voll gedisst.
    Schöööönes tolerantes Köln.
  • Antworten » | Direktlink »
#71 taravaoProfil
  • 22.10.2018, 17:21hBerlin
  • Die am lautesten nach Toleranz rufen, sind die Intolerantesten...das trifft auf die schwule Welt im weitesten Sinne zu! Das habe ich als älterer Schwuler oftmals erleben müssen!!! Um es gleich vorweg zu nehmen: ich mache keine jungen Männer an!
  • Antworten » | Direktlink »
#72 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 22.10.2018, 17:53h
  • Antwort auf #71 von taravao
  • "Um es gleich vorweg zu nehmen: ich mache keine jungen Männer an!"

    Und wenn Du es tätest? Höflich, nett, freundlich, charmant, mit gewinnendem Lächeln, was auch immer. Was wäre daran falsch?

    Es ist nicht per se falsch, als älterer Mann jüngere Männer zu begehren. Und auch nicht umgekehrt.
    Es gibt Jüngere, die auf Ältere stehen, Schlanke, die auf dicke Bären stehen... es gibt letztlich alle Varianten des Begehrens, die man sich nur vorstellen kann.

    NICHTS davon ist falsch, solange es sich auf Augenhöhe bewegt.

    Es kommt immer darauf an, WIE ein Annäherungsversuch aussieht. Es kann JEDER Annäherungsversuch in Ordnung sein. Wenn das Begehren nicht erwidert wird, kann man das freundlich, aber bestimmt sagen. Z.B. mit Worten wie "Sorry, Du bist leider nicht mein Typ."

    Aber eben bitte NICHT mit Worten wie "Was willst DU denn, du fetter alter Sack" oder Vergleichbarem.

    Wenn ein Hotelbetreiber glaubt, sich anmaßen zu können, festzulegen, welche Regeln bezüglich Annäherungsversuchen zu gelten haben, überschreitet er m.E. eindeutig seinen "Zuständigkeitsbereich".

    Die Geschmäcker sind eben deutlich verschiedener. Und das ist auch genau gut und richtig so.

    RESPEKT macht den Unterschied.

    Respekt seitens des Hotelbetreibers gegenüber potentiellen Kunden / Gästen kann ich hier jedenfalls nicht feststellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#73 TheDadProfil
#74 Ach wasAnonym
#75 TheDadProfil
#76 Ach wasAnonym
#77 Homonklin44Profil
  • 23.10.2018, 13:56hTauroa Point
  • Antwort auf #72 von AuntieBiotic
  • ""Schlanke, die auf dicke Bären stehen..."

    Ich denke immer noch, dass das ein Mythos und Inhalt vieler hoffnungsloser Wunschträume ist.
    Warum gäbe es sonst so viele Such-Clubs mit 2000 dicken Bären und vielleicht 5 etwas weniger Dicken, die solche suchen, auf den Portalen?

    Ich war ja lange genug selber vollmoppelig. Habe seither zwar gut 90kg abgespeckt, heute mehr Sportkartoffel. Da stand allerdings kein Einziger, und die Ablehnungen hagelten nur so ins Postfach. Das befördert höchstens die Erkenntnis - ändere dich endlich, umso freundlicher verhält sich die Lebenswelt.

    P.s.: Alternde Sportkartoffeln mag auch keiner wirklich. Schobn gar nicht die Fraktion jung und süß :o/
    Wer könnte es ihnen verdenken? Gerontophile - noch so ein Mythos, aber der Film war schön.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#78 Homonklin44Profil
  • 23.10.2018, 14:08hTauroa Point
  • Antwort auf #70 von Kaktus
  • Naja das ist aber bei allgemeinen Clubs und anderswo auch nicht viel anders. Die jungen und Attraktiven möchten unter sich feiern. Sie können es sich leisten.
    Das zu beklagen ändert ja nix.
    Deswegen gibt es ja extra Discos für Dicke oder für die ältere Generation. Oft hören die unterschiedlichen Altersriegen ja gänzlich andere Musik auch noch. Als Techno-Fan kommste bei den Jungen nicht weit, und die meisten Gleichalterigen und noch Älteren wollen davon auch nix wissen.
    Blöd läufts halt, wenn man als DJ weggeschickt wird, da zu dick für den Club. Bleibt die Konservenmusikke, oder Karaoke übrig.
    Die Welt will es so...

    Abgesehen von alledem. Wenn die den Partner da nicht wollen, warum geht man da dann hin? Wäre mir unangenehm, dort zu sein, hätte ich nen Partner, und der wäre irgendwo nicht gestattet, wegen was weiß ich. In einer Jugendherberge würde ich nicht mal anfragen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #70 springen »
#79 Ach wasAnonym
  • 23.10.2018, 14:42h
  • Antwort auf #77 von Homonklin44
  • "Schlanke, die auf dicke Bären stehen..."

    Das ist definitiv kein Mythos.
    Nur ist das Angebot bei weitem kleiner als die Nachfrage.
    Gleiches gilt für Junge die auf Ältere stehen etc.
    Das darf und wird mich aber nicht davon abhalten, mich weiter mutig ins Getümmel zu stürzen.
    Mehr Versuche ergeben auch mehr Gelegenheiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #77 springen »
#80 ursus
#81 stromboliProfil
  • 23.10.2018, 15:27hberlin
  • Antwort auf #76 von Ach was
  • kreisch.. fühl mich diskriminiert!
    Altersbegrnzungen sollten erst ab 110 + angedacht werden, vorher verordnen wir uns alle als noch jungenhaft -boy'isch und schwingen den krückstock , wenn 18 jährige durch uns hindurchschauen.

    Ansonsten: schmerzhaft zu sehen, was "uns" so beschäftigt angesichts dessen, was sonst noch so um uns herumpassiert!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#82 AuntieBioticEhemaliges Profil
#83 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 23.10.2018, 15:41h
  • Antwort auf #81 von stromboli
  • "Ansonsten: schmerzhaft zu sehen, was "uns" so beschäftigt angesichts dessen, was sonst noch so um uns herumpassiert!"

    Eine Bedrohung von außen meistert man am besten mit viel Solidarität von innen. Also hängen diese Dinge durchaus zusammen.

    Gemäß dem alten Grundsatz "Divide et impera" fällt es doch jedem Angreifer von außen wesentlich leichter, auf eine Gruppe zu treffen, die selbst mit diversen Kleinkriegen beschäftigt ist.

    Da steht "unsere" "Community" inzwischen in der Tat ziemlich machtlos da.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#84 Ach wasAnonym
#85 stromboliProfil
  • 23.10.2018, 16:27hberlin
  • Antwort auf #84 von Ach was
  • Natürlich gebe ich dir da durchaus recht. Die triebstruktur ist ein fundamentaler bestandteil unseres handeln.

    Worauf ich hninaus will , ist das weg von der mimikri ob des verlorengegangenen atraktivitätsstatus, den wir immer nur am jeweils "jüngeren oder wenn jung am älteren abzuarbeiten suchen.

    Ich hab mit 20 nicht mit 70zig jährigen geschlafen , warum sollte heute ein 20zig jähriger mit mir schlafen sollen?

    Und wenn auf datingsprotalen das geschieht was vormal auf den klappen im Park geschah, nämlich dass sich "wegdrehen- die hand abwehren, die da nach einem greift, so hat dies auch etwas mit trieberwartung&erfüllung zu tun.

    Wenn überhaupt noch, dann biete ich mich mit charme an, nicht mit grapschen.
    Dem andern die initiative überlassen heißt nicht, völlig inaktiv zu sein.
    Dieses zwischenspiel will gelernt sein.

    @AuntieBiotic :
    "Eine Bedrohung von außen meistert man am besten mit viel Solidarität von innen. Also hängen diese Dinge durchaus zusammen."

    Oberflächlich besehen auch hier mein zuspruch.
    Aber was ist da die eingeforderte "solidarität"?
    Akzeptieren sollen, dass man objekt wird.

    Beschäftigen wir uns mittlerweile nicht mehr mit triebstruktur und ihren vielfältigen sozialen verwicklungen und psychologischen fallen?
    Oder haben wir vergessen , dass wir sind, was über die triebstruktur sich im gesellschaftlichen zwangskonstrukt uns an entfaltungsmöglichkeiten bietet.
    Da sind wir schon an altersunterscheidungen gebunden.. allein wenns um die mit dem sex assoziierte fortpflanzung geht.
    Da spiegelt sich denn auch unsere sensuelle wahrnehmung wieder, die da das " junge dem "alten vorzieht, schon weil man vom jungen mehr an libido und damit an orgasmen erwartet.

    Das ich mit zunehmenden alter mich dem schmuße sex zuwende ist da eine der anderen zustandsbeschreibungen , mit denen ich in der diskussion um "altersdiskriminierung" umzugehen hätte.
    Oder ich wende mich dem fetisch zu, worin wie wir alle wissen, die altersschranken fließender sind.

    Und last but not least: mit "würde alt werden, ist auch teil eines vollkommen gelebten lebens.
    Eines lebens, das zur rechten zeit aus vollen zügen gelebt, im alter auch zu verzicht & einsicht bereit ist.

    Darüber hinaus bleiben den jeweiligen altergruppen ihre jeweils altersbestimmten peer group's über, in denen sie sex bis ins methusalem-alter finden können..
    Schafft einfach viele kleine nischen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #84 springen »
#86 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 23.10.2018, 17:04h
  • Antwort auf #85 von stromboli
  • "Aber was ist da die eingeforderte "solidarität"?
    Akzeptieren sollen, dass man objekt wird."

    Erkläre mir doch bitte, wo ich jemals etwas geschrieben hätte, aus dem DAS hervorginge.

    Wer öfters liest, was ich hier so schreibe, wird feststellen, dass ich in den unterschiedlichsten Zusammenhängen den Begriff Solidarität ins Spiel bringe. Mir fällt allerdings kein einziger Kommentar ein, in dem ich behauptet hätte, Solidarität würde bedeuten, "akzeptieren zu sollen, dass man Objekt wird".

    Bin also sehr gespannt, was Du da hervorzaubern wirst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#87 stromboliProfil
  • 23.10.2018, 19:20hberlin
  • Antwort auf #86 von AuntieBiotic
  • einfach gesagt: ich unterstelle dir nicht das objektdenken, sondern sehe zunehmend in der einforderung der verschiedensten "solidartitäten ein objektbezogenes denken.

    Wohl auch deshalb, weil viele verlernt haben oder nie erlernt, den politischen anspruch vom persönlichen bedürfnis zu abstrahieren.
    Wohl gemerkt: nicht als "trennung von politischem und privatem. Aber gedanklich ausgereift und mit der jeweils gruppenbezogenen distanz versehen.
    Das vermisse ich in der unter dem großzügig mißbrauchtem überbegriff "queer-feminismen, zutage tretenden kleinverbürgerlichten anspruchshaltung.
    Wenn also über "solidarität gesprochen wird, sollten wir endlich mal offen drüber reden, was ist solidarität und was ist zwangseinbindung in eine "zukunft, über die nur noch in anagrammen eine grundidee popularisiert wird, die in ihrer vielschichtigkeit zu brisant ist, als dass man sie der persönlich gekränkten eitelkeit überlassen darf. !

    Kaum sieht man sich nicht angekommen/angenommen, schreit alles "DISKRIMINATION.
    Hier auf den gayhostel fall bezogen, anderen orts in den vielfältigen beiträgen zu gefälligst abzuliefernden solidaritäts kundgebungen.
    Ohne analyse, ohne hinterfragung.. immer auf das eigene bezogen.
    Das lähmt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #86 springen »
#88 AuntieBioticEhemaliges Profil
#89 stromboliProfil
  • 24.10.2018, 08:07hberlin
  • Antwort auf #88 von AuntieBiotic
  • herrgott noch mal.. bezieh doch nicht jede an andere mitfortisten gerichtete kritik auf dich .
    Aber wenns dir gut tut.. na dann eben weiter so im text.
    So kann man auch seine inhalte vertrödelen.
    Deine suche nach spitzfindigkeiten verhindert aber auch eine von mir angeregte diskussion auf community eigenheiten.
    So such ich mir halt andere mitdenker in meine richtung.
    Schade!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #88 springen »
#90 AuntieBioticEhemaliges Profil
#91 TheDadProfil
  • 24.10.2018, 09:17hHannover
  • Antwort auf #90 von AuntieBiotic
  • "" "Ohne analyse, ohne hinterfragung.. immer auf das eigene bezogen."

    Wenn Du mir unterstellst, so zu denken und zu handeln,""..

    Eigentlich ist es ganz deutlich wie das gemeint ist..
    Und doch zieht man, ziehst auch Du dir hier den Schuh an..

    ""immer auf das eigene bezogen.""..

    Es ist ja nicht schlecht den Kasus Knaktus einer Kritik AUCH auf sich selbst zu beziehen..
    Aber eben nicht immer, und schon gar nicht so..

    Vorschlag..
    Erst mal runter kommen, durchatmen, noch mal lesen..

    ""Wohl auch deshalb, weil viele verlernt haben oder nie erlernt, den politischen anspruch vom persönlichen bedürfnis zu abstrahieren.""..

    Und gleichzeitig zu inkludieren, denn was man sich für die Gesellschaft als Neuerung und/oder Entwicklung vorstellt oder wünscht, soll und kann nicht nur "den anderen" Zugute kommen, daß dient selbstverständlich auch einem selbst, davon soll man auch selbst profitieren können..

    Die Frage vor dem Hintergrund des Artikels lautet dann auch :
    Wieso ist die Situation eigentlich so eskaliert ?

    Weil den Betreibern nicht klar ist daß es auch Paare gibt die unterschiedlichen Alters dennoch gemeinsam verreisen und übernachten wollen ?

    Warum dann nicht beiden das "Nebenhaus" in der Motzstraße anempfehlen, und dabei den vom Kunden anvisierten niedrigen Preis gewähren ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#92 Homonklin44Profil
  • 24.10.2018, 10:31hTauroa Point
  • Antwort auf #82 von AuntieBiotic
  • Kann ich so nicht sagen.

    Allein deshalb, weil ich Dich und Dein Leben nicht kenne.

    Ausnahmen gibt es ja überall, das streitet auch niemand ab. Aber davon, dass solche Dinge häufig oder der Regel entsprechend vorkommen würden, kann man nicht sprechen. Das würde sich doch irgendwo sichtbar gestalten, und nicht nur im Verborgenen stattfinden. Hängt zwar auch davon ab, wo man sich bewegt, klar. Was auf Pitcairn-Island so läuft, oder im Dschungel von Cambodia üblich ist, weiß auch nicht jede/r.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #82 springen »
#93 Homonklin44Profil
  • 24.10.2018, 10:38hTauroa Point
  • Antwort auf #79 von Ach was
  • Ab einem gewissen Alter wird das ja auch peinlich bis erbärmlich, sich überhaupt nach einem um Einiges Jüngeren in der Art und Weise umzusehen.

    Als Dicker nach einem sportlich Schlanken von den Hübschen war's immer peinlich.

    Sich die ganzen Zuordnungen, Abwertungen und Beleidigungen einzufangen, die Abweisung. Wofür ist das dann gut? Für eine handfeste Depression vielleicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#94 stromboliProfil
  • 24.10.2018, 10:41hberlin
  • Antwort auf #90 von AuntieBiotic
  • was für'nen schierlingsbecher hast du denn getrunken...
    Ich unterstell dir nichts!
    Auch nicht, dass DU meine interntion über dinge zu diskutieren, hintertreibst.
    Ich spreche im allgemeinen über meine eindrücke, die "szene community betreffend.
    Dabei schätzte ich bisher deine beiträge und einlassungen soweit, dass ich sie unbesehen teilen konnte.
    Meinung abzubilden und womöglich auch darüber zu streiten hat nichts mit zu tun das "Forum hier ja ganz allein (zu) beherrsche/n".
    Diese unart, anderen zu unterstellen, dass ihr häufiges mitschreiben im forum eine machtdemonstretion sei, wächst jedenfalls nicht auf meinem mistbeet!

    Woher also auf einmal dieses um sich beißen, unterstellen und einer selbst herbeigeführten diskussion über sich angegriffen fühlens...

    Und ich blähe niemanden auf, indem ich ihm unterstelle, einen "machtfaktor darstellen zu wollen.

    Nunmehr aber mein tatsächlich an dich direkt gerichteter appell: Bleib auf dem teppich und denk über deine art des solidarischen miteinanders nach.

    Bei aller liebe zu abgrenzungs bedürfnissen, müssen wir uns hier nicht in die haare geraten, zur freude eben jener (" wenn 2 sich streiten...) , deren aufkommen du mit solidarität begegnen willst.
    Mit ärgerlichem gruß
    stefan scherrer
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#95 Homonklin44Profil
#96 Homonklin44Profil
  • 24.10.2018, 10:48hTauroa Point
  • Antwort auf #85 von stromboli
  • ""Ich hab mit 20 nicht mit 70zig jährigen geschlafen , warum sollte heute ein 20zig jähriger mit mir schlafen sollen?""

    Genau. So viel Geld das der dafür nimmt, hätte man wahrscheinlich gar nicht zuhause herum liegen. Und dass da einer freiwillig und bei gesunden Sinnen auf die Idee käme, stellt man sich mit Ende 40 schon nicht mehr vor.
    Man kann ja ein Träumer sein, aber die Realität ist beim Rausfallen aus dem Traum so hart, dass man einen guten Helm tragen sollte.

    Peergrouping ist völlig in Ordnung und stellt sich von Natur aus ein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #85 springen »
#97 Ach wasAnonym
  • 24.10.2018, 11:15h
  • Antwort auf #93 von Homonklin44
  • Sorry, kann ich nicht bestätigen.
    Alt wird jeder, der nicht jung stirbt.
    Da ist nichts Erbärmliches dran, wenn man mal nach Jüngerem schaut.
    Klappt halt manchmal und öfter auch mal nicht.
    Scheint Dir aber so zu gehen, nach all dem was ich von Dir hier gelesen habe.
    Scheinst doch mit ziemlichem Bodyshaming zu kämpfen.
    Es ist sicher manchmal frustrierend abgewiesen zu werden.
    Noch frustrierender, wäre zumindest für mich, ist es allein zu Hause auf der Couch zu sitzen und vor einem Porno seine sexuellen Anliegen zu befriedigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #93 springen »
#98 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 24.10.2018, 11:16h
  • Antwort auf #94 von stromboli
  • "was für'nen schierlingsbecher hast du denn getrunken..."

    Ich leide seit Jahren unter einer schweren Depression, und aktuell geht es mir deutlich schlechter. Bitte um Verzeihung, wenn ich etwas falsch verstanden habe. Ich kann im Moment nicht mehr sehr klar sehen - es wird alles schwärzer und schwärzer.

    Vielleicht sollte ich hier lieber nicht mehr mitdiskutieren. Offenbar schade ich mittlerweile mehr, als ich nütze.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #94 springen »
#99 LMMAAnonym
#100 michael008
#101 Ach wasAnonym
  • 24.10.2018, 11:40h
  • Antwort auf #92 von Homonklin44
  • Hier war ja nicht von der Regel die Rede.
    Aber von der Chance, die zwar kleiner, aber vorhanden ist. Und eben nicht nur eine extrem seltene Ausnahmeerscheinung.
    Gerade für jemanden, der allein ist und auf Jüngere steht, ist es fatal sich mit seinem Schmerz ins Hinterzimmer zurückzuziehen und zu schmollen.
    Aber jeder muss selbst wissen was er tut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#102 ursus
  • 24.10.2018, 12:36h
  • Antwort auf #95 von Homonklin44
  • "Ich weiß nicht, wo Du so lebst, aber vielleicht ist das ja nah am Paradies zwischen Wolkenkuckucksheim und Verdrehtewelt. Wohl, sei zufrieden."

    ich lebe in einer ziemlich durchschnittlichen welt. die berichte anderer, nicht nur hier, sondern auch anderswo, bestätigen mir das.

    und ich sehe eigentlich in dieser diskussion keinen anlass, unverschämt zu werden oder die erfahrungen anderer menschen als irreal abzutun.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #95 springen »
#103 ursus
#104 stromboliProfil
#105 TheDadProfil
  • 24.10.2018, 21:01hHannover
  • Antwort auf #98 von AuntieBiotic
  • ""Vielleicht sollte ich hier lieber nicht mehr mitdiskutieren. Offenbar schade ich mittlerweile mehr, als ich nütze.""..

    Unsinn..

    Wir haben alle unsere schlechten Tage, und das völlig unabhängig von der Thematik, oder irgendwelchen Depri-Attacken..

    Fühl Dich einfach mal umärmelt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #98 springen »
#106 TheDadProfil
  • 24.10.2018, 21:06hHannover
  • Antwort auf #99 von LMMA
  • ""Weil ich nicht mit meinem Partner, nur weil schon um die 40, in die Oppa Abteilung, die an sich schon ne Unverschämtheit ist, abgeschoben werden will.""..

    Jepp..
    Wer will das auch schon..
    Doch eines Tages wacht man auf, und IST Oppa..
    Da machste nix..

    Wenn ich dann immer mal wieder einigen Leuten mein Alter offenbare, wird das nicht geglaubt, und ich fisch da nicht einmal nach Komplimenten..
    Man wirkt so, je nachdem wie aktiv man ist..
    Sprich..
    Wer sich wie Oppa benimmt, der wirkt dann so..
    Dem kann man entgegenwirken..
    Muß man aber auch nicht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#107 Homonklin44Profil
  • 25.10.2018, 02:39hTauroa Point
  • Antwort auf #97 von Ach was
  • ""Da ist nichts Erbärmliches dran, wenn man mal nach Jüngerem schaut.""

    Wenn man das mit fast 50 macht, ist es mindestens peinlich. Meinst im Ernst, irgend ein 20-Jähriger will von einem Halb-Opa angeglotzt werden? Nicht mal ein Blinder.

    ""Klappt halt manchmal und öfter auch mal nicht.
    Scheint Dir aber so zu gehen, nach all dem was ich von Dir hier gelesen habe.""

    War so, als ich noch Hoffnungen hatte, mit Mitte 20, und fett wie ein Schwein.

    ""Scheinst doch mit ziemlichem Bodyshaming zu kämpfen.""

    Eher damit,. dass mir das nötige "Kleingeld" für diverse kosmetische OP's fehlt, die da nötig wären, wollte man das Elend tatsächlich Jemandem anbieten.

    ""Es ist sicher manchmal frustrierend abgewiesen zu werden.""

    Wenn nur das vorkommt, wirkt es beinahe zerstörend-

    ""Noch frustrierender, wäre zumindest für mich, ist es allein zu Hause auf der Couch zu sitzen und vor einem Porno seine sexuellen Anliegen zu befriedigen.""

    Noch ernüchternder ist wohl nur, dass Pornos die Vorstellung einer demisexuellen Liebesbeziehung nicht im Ansatz rekonstruieren können, und es in Sachen Bekleidungsfetisch und Kuscheln wohl gar keine gibt.

    Sexuelle Anliegen sind was für junge und potente Leute.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#108 Homonklin44Profil
  • 25.10.2018, 02:52hTauroa Point
  • Antwort auf #102 von ursus
  • Ich weiß nicht, wo Du jetzt wieder eine Unverschämtheit heraus deutest, oder etwas als irreal dargestellt findest. Ich merke wohl, dass unsere Wahrnehmungen sehr unterschiedlich sind.

    Ich sehe auch Deine Erfahrungswelt nicht als irreal, denke aber aus meinem Erfahrungshorizont hervor folgernd, dass extrem Seltenes eben nicht üblicherweise vorkommt. Wir reden über blaue Rubine.
    Auch ich lebe in einer durchschnittlichen, ländlichen Umgebung und bekomme dieses Feedback.
    Die Alt-Jung-Paare oder Bär-Twink-Paare kenne ich jedoch nur aus Erzählungen, nie sieht man sie irgendwo lebensnah. Sogar in der Cruising-Welt sieht man eher Gegenteiliges. Du würdest es wohl nicht wissen möchten, wie wenig menschlich da behandelt wird.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #102 springen »
#109 Homonklin44Profil
  • 25.10.2018, 03:03hTauroa Point
  • Antwort auf #98 von AuntieBiotic
  • Grade dann solltest Du hier sein, weiter mit diskutieren, Beiträge schreiben und Dich nicht selbst in die Isolation verbannen. Denn diese "Fehlerchen" macht jeder hier, manchmal wird nur verschiedentlich gemeint, dass es Verfehlungen seien, weil Menschen nun mal unterschiedlich sind, und die Welt aus ihren Blickwinkeln betrachten. Jeweilig andere lesen häufiger ganz was anderes, als das, was man meint.

    Depression, je nachdem, wie sie sich zusammensetzt, ist überwindbar. Kann allerdings kompliziert sein und langwierig, je nachdem, woran es hängt. Es gibt so viele Wege heraus, wie es Menschen gibt, die unter Depressionen leiden. Es wäre ein Thema für lange Gespräche...
    Bitte isoliere Dich nicht, bleib uns erhalten, oki?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #98 springen »
#110 Homonklin44Profil
  • 25.10.2018, 03:18hTauroa Point
  • Antwort auf #101 von Ach was
  • Ich denke aber doch, dass das extrem, eher sehr extrem seltene Ausnahme-Erscheinungen sind. Ich habe noch nie solche Paare kennen gelernt oder nur flanieren gesehen, und kenne das ehestens aus den Boulevardzeitungen über heterosexuelle Alt-Stars mit sehr viel Geld im Hintergrund. Ja, wer die Millionen hat, na super.

    Und für Schmerzen gibt's was von Merckle-Ratiopharm. Muss ja nicht gleich Ziconotid drin sein.

    Ansonsten habe ich doch gar nix dagegen, wenn jeder kriegt, was er verdient. Manche verdienen halt nix.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #101 springen »
#111 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 25.10.2018, 05:37h
  • Antwort auf #109 von Homonklin44
  • Lieb gemeint, danke.

    Aber bitte jetzt hier keinerlei weitergehende Diskussion über meinen persönlichen Gesundheitszustand oder dessen Überwindung.

    Manchmal würde gegen meine depressiven Höhepunkte schon ausreichen, wenn man hier nicht so irrsinnig viel unsolidarische Scheiße lesen müsste.

    Dabei dürfen wir nicht dem heute weit verbreiteten Irrglauben aufsitzen, jede "Meinung" sei gleichberechtigt zu akzeptieren. Wenn Meinungen anti-emanzipatorisch sind, menschenfeindlich, diskriminierend, herabwürdigend, werde ich meine Aufgabe immer darin sehen, dagegen aufzubegehren.

    Solange ich eben noch kann.

    Ich bemühe mich dabei stets, fakten- und ethikbasiert zu argumentieren. Mein Ziel ist dabei nie, einzelne Menschen zu diskreditieren, sondern moralische Fehlentwicklungen aufzuzeigen und dagegenzuhalten.

    Einer der vielen Gründe für meine immer wiederkehrenden schweren Depressionen ist die Tatsache, dass ich als Kind und Jugendliche_r dazu gedrillt wurde, stets zu mindestens 100% perfekt zu funktionieren. Meine eigene Persönlichkeit, meine Bedürfnisse, Emotionen etc. spielten dabei kaum bis gar keine Rolle. Manchmal scheitere ich auch an meinem eigenen angedrillten Perfektionsanspruch an mich selbst.

    Ich hoffe jedoch, nie aus einer Position der Arroganz heraus wahrgenommen zu werden, denn ich halte mich nicht für etwas Bessers (meist ist eher das genaue Gegenteil der Fall).

    Dennoch habe ich über Jahre und Jahrzehnte entwickelte, fundierte Überzeugungen, für die ich dann auch in gebotener Deutlichkeit eintrete, wenn hier jemand etwas gegen diese schreibt. Dabei bin ich stets auch bereit, dazuzulernen, und habe alleine in den letzten 10 Jahren noch einmal VERDAMMT viel dazugelernt. All dies hat mich noch offener für einen größeren Variantenreichtum des Lebens werden lassen, aber auch intoleranter gegenüber Strömungen, Bestrebungen, Menschen, die Andere in enge Verhaltens- bzw. Lebenskorsette zwängen wollen.

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.
    Das ist als Atheist_in auch mein oberstes Gebot. Und wann immer Menschenwürde angetastet wird, und das passiert täglich in diesem Land, begehre ich auf.

    Solange ich eben noch kann.

    Und ohne den Anspruch, unfehlbar zu sein.
    Denn G***seidank bin ich nicht der Papst.

    Ich kann nur um wohlwollendes Verständnis bitten, wenn ich meine Positionen auch in gebotener Deutlichkeit vertrete. ich weiß, ich mache mich dadurch (und auch durch die persönliche Offenbarung der Depressions-Erkrankung) angreifbar, und ich WERDE hier ja auch immer wieder persönlich angegriffen (z.B. bis hin zum böswilligen Kapern meines letzten Nicknames).

    Das macht es dann manchmal so schwierig bis unerträglich für mich.

    Und doch möchte ich eigentlich noch nicht verstummen. Das wird noch früh genug der Fall sein.

    Danke fürs Verständnis - vielleicht ist es ja möglich, das hier jetzt einfach mal so stehen zu lassen, ohne dass Einzelne gleich wieder persönlich auf mich losgehen. Vielen Dank also.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #109 springen »
#112 Ach wasAnonym
#113 Homonklin44Profil
#114 ursus
  • 25.10.2018, 16:52h
  • Antwort auf #108 von Homonklin44
  • "Ich weiß nicht, wo Du jetzt wieder eine Unverschämtheit heraus deutest, oder etwas als irreal dargestellt findest."

    lies doch bitte einfach noch einmal deinen letzten kommentar an mich. wenn du nicht selber merkst, was es mit der verleugnung von realen erfahrungen zu tun hat, wenn man von "wolkenkuckucksheim" und "verdrehter welt" redet, dann kann ich das nicht ändern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #108 springen »
#115 Homonklin44Profil
  • 26.10.2018, 09:34hTauroa Point
  • Antwort auf #114 von ursus
  • Den habe ich noch gut im Kopf, und vielleicht ist es ja falsch, das als absolut zu befinden, und es liegt schlicht am Weltunterschied. Aber wie Du manchmal zu suggerieren scheinst, dass es herdenweise Bären-Twink-Paare oder Alt-Jung-Beziehungen und solches gäbe, erscheinst Du manchmal wie Käpt'n Blaubär, der von einer Tigerenten-Konferenz erzählt. Deswegen frage ich mich, ob dort das schwule Avalon oder ein fremder Planet ist, wo Du zuhause bist.

    Sei mir nicht groll. Ich habe bis ca. 30 Jahren Alter auch in einer Traumwelt gelebt, in der ich das tatsächlich für möglich hielt. Und diesen ganzen "Innere Werte zählen"-Unsinn nachgeschwafelt, der da so kursiert. Der Fall in die Realität und das Erwachen waren ernüchternd.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #114 springen »
#116 ChubbyBearAnonym
  • 26.10.2018, 15:06h
  • Antwort auf #115 von Homonklin44
  • Was schreibst du da für einen Unsinn? Ich bekomme auf den blauen Seiten massenweise Angebote von wesentlich jüngeren, wesentlich schlankeren Kerlen. Meist lehne ich diese jedoch ab, weil die wenigsten davon mein Typ sind. Das soll jetzt nicht großspurig rüberkommen - ist aber einfach Realität.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #115 springen »
#117 ursus
  • 26.10.2018, 16:19h
  • Antwort auf #115 von Homonklin44
  • "Aber wie Du manchmal zu suggerieren scheinst, dass es herdenweise Bären-Twink-Paare oder Alt-Jung-Beziehungen und solches gäbe"

    weder ich noch irgendwer sonst haben geleugnet, dass es statistische unterschiede gibt, was die subjektive attraktivität von jungen und alten, schlanken und dicken angeht. ich streite aber deine behauptung ab, eine attraktion von jungen zu alten und von schlanken zu dicken sei überhaupt nicht existent oder liege höchstens im promillebereich. das stimmt so einfach nicht.

    "Sei mir nicht groll."

    das wäre ich gern nicht. aber:

    "Käpt'n Blaubär", "Tigerenten-Konferenz", "Avalon" "fremder Planet", ""Innere Werte zählen"-Unsinn", "Traumwelt"...

    du machst einfach weiter damit, meine REALEN erfahrungen in den bereich des irrealen und lächerlichen zu verweisen. nachdem ich schon darauf hingewiesen hatte, wie unverschämt ich das finde, legst du hier gleich noch mal mehrere schippen drauf. natürlich ärgert mich das. und ich frage mich, ob du mich damit absichtlich verletzen willst oder meine kritik an diesem verhalten wirklich nicht verstehst.

    ich habe dreißig lebensjahre übrigens viel weiter hinter mir, als du offenbar ahnst. die "du bist zu jung und wirst es schon noch lernen"-karte trumpft bei mir nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #115 springen »
#118 Ach wasAnonym
#119 stromboliProfil
  • 29.10.2018, 16:29hberlin
  • Antwort auf #118 von Ach was
  • komm du ins alter (beginnend ca.40-45+) , wo "verstecken eine altenative zum nicht wahrgenommen werden als nützlich erscheint.
    Entweder man ändert selbst seine zielgruppe, oder man nimmt den verlusst bisheriger handlungsspielräume als gegeben hin.
    Natürlich kann man sich auch über das eigene hinwegtäuschen... lol.

    Aber ich gebe der szene dabei doch noch positve chancen...
    Das fetisch & spezialisierungs bewegungen wie cubby-bären und daddys hier räume schaffen, die nur gefüllt werden, wenn der in die jahre gekommene diese alternativen annimmt ist dann eine andere diskussion.

    Das ist dann keine frage der "QUANTITÄT, SONDERN DER QUALITÄT.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #118 springen »
#120 Ach wasAnonym
  • 29.10.2018, 17:05h
  • Antwort auf #119 von stromboli
  • Ich bin 58 mein Gutester und ich kenne die Abnahme der Quantität zu Genüge.
    Bei der Qualität ist da nichts zu bekritteln.
    Und meine Zielgruppe musste ich nur marginal verändern.
    In der Tat ein wenig in die Fetisch Ecke hinein.
    Was die Sache nur noch interessanter gemacht hat...
    weg vom reinen Blümchensex mit striktem Jugendideal. :-)

    Mit Verstecken spielte ich auf ich die Einstellung von Homonklin44 an, ein Leben als Ungeouteter vorzuziehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #119 springen »

» zurück zum Artikel