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Umfrage der Uni Wien

Österreicher haben weniger Vorbehalte gegen Homosexuelle

Nur noch wenige Österreicher lehnen einen Schwulen oder eine Lesbe als Nachbarn ab – in den Neunzigerjahren war es noch fast die Hälfte.


Rot-Weiß-Rot gewöhnt sich an den Regenbogen… (Bild: jamescridland / flickr / by 2.0)

Weit weniger Österreicher haben heutzutage Vorurteile gegen Schwule und Lesben als noch vor rund 30 Jahren. Das geht aus der "Europäischen Wertestudie" der Universität Wien hervor, von der diese Woche erste Resultate veröffentlicht worden sind (PDF). Demnach sagen nur noch 13 Prozent der Befragten, sie lehnten Homosexuelle als Nachbarn ab. Vor zehn Jahren gab dies noch jeder vierte Österreicher an, im Jahr 1990 waren es sogar über 40 Prozent.

In den letzten zehn Jahren sind auch die Vorbehalte gegen andere Volksgruppen oder Angehörige von nichtchristlichen Religionen zurückgegangen. Laut den aktuellen Zahlen würden nur sieben Prozent einen Juden als Nachbarn ablehnen, neun Prozent wollen nicht neben einem Menschen mit anderer Hautfarbe wohnen. Beide Werte haben sich in den vergangenen zehn Jahren halbiert. 2008 waren die Zahlen allerdings in die Höhe geschnellt – im Vergleich zu den Neunzigerjahren sind die aktuellen Ergebnisse damit auf dem ungefähr selben Wert.

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Größere Vorbehalte gegen Muslime sowie Sinti und Roma

Die Ablehnung gegen muslimische Nachbarn ist größer: 21 Prozent wollen nicht neben einem Angehörigen dieser Religion leben. Das sind zwar weniger als vor zehn Jahren, aber immer noch weit mehr als 1990, bevor die rechtspopulistische FPÖ Erfolge mit Slogans wie "Daham statt Islam" erzielte. Noch mehr Abneigung existiert gegen Sinti und Roma: 28 Prozent der Österreicher wollen nicht neben einem Angehörigen dieser Gruppe leben.

Am wenigsten möchten die Österreicher mit "Junkies" und "Alkies" zu tun haben – in den vergangenen Jahren ist die Zahl bei diesen Gruppen deutlich angestiegen. 64 Prozent wollen demnach keine Nachbarn, die oft betrunken sind, mehr als drei Viertel sprechen sich gegen drogenabhängige Nachbarn aus.


(Bild: Universität Wien)

Die repräsentative Befragung wurde zwischen Januar und März diesen Jahres unter rund 2.000 Personen durchgeführt. (dk)



#1 JadugharProfil
  • 23.10.2018, 18:30hHamburg
  • Hoffentlich kommt bald die Zeit, wo man Vorbehalte gegen katholische Theologen, Priester, Bischöfe und Kardinale hat, die auf Kosten der Bevölkerung leben, sich asozial und faschistisch verhalten und voll von Lügen sind, um gegen Minderheiten zu hetzen. Das Gleiche gilt für Evangelikale & Co. Sie sind der unangenehmste Teil in einer Gesellschaft. Immerhin hat man daraus gelernt, daß genau diese Gruppen permanente Hetze betreiben und das zwischenmenschliche Klima vergiftet haben.
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#2 marcocharlottenburgAnonym
  • 23.10.2018, 19:16h
  • Antwort auf #1 von Jadughar
  • Ich frag mich, unabhängig dass die Religionen durchaus kritisch begleitet werden müssen, was an deinem Beitrag weniger an Hetze ist, wenn du die genannten alle in eine Gesamthaftung nimmst. So ist das eben, wenn man nur schwarz oder weiß kennt!
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