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Thailand

Schwule Bangkok-Touren auf Deutsch

Die Guides von GoBKK.net erklären, wie in der thailändischen Hauptstadt das System in den Go-go-Bars funktioniert, welche Gay-Clubs angesagt sind und wo man welche "Art" von Massage bekommt


Berühmt für ihre vielen schwulen Go-go-Bars: Soi Twilight in Bangkoks Suriwong Road

Seit Jahrzehnten zählt Bangkok zu den beliebtesten Gay-Destinationen in aller Welt. Doch selbst Touristen, die nicht zum ersten Mal die thailändische Hauptstadt besuchen, finden sich in der quirligen Szene nicht immer zurecht. Ein neues Tourguide-Angebot schafft nun Abhilfe.

Auf Anfrage startet die deutschsprachige Stadtführung "Bangkok Gay-Explorer" von GoBKK.net um 21 Uhr im deutschen Restaurant "G's Bangkok" in Silom Soi 4. "Auf dieser Tour zeigen wir euch eine Auswahl der besten Orte des schwulen Lebens in Bangkok", heißt es in der Ankündigung. "Wir sagen euch, was euch wo erwartet, wie das System in den Go-go-Bars funktioniert, welche Bars angesagt sind, wo man welche 'Art' von Massage bekommt."


Massage-Boys in Soi Twilight (Bild: Dominik Dierich)

Auf der drei- bis vierstündigen Tour werden u.a. zwei Go-go-Shows besucht. Im Preis von 4.100 Baht (ca. 110 Euro) pro Person sind bereits die Eintrittsgelder für beide Bars inklusive jeweils ein Freigetränk enthalten. "Bangkok Gay-Explorer" ist als kleine Gruppentour für maximal sechs Personen ausgelegt. Zum Preis von 5.400 Baht (ca. 145 Euro) können auch schwule Privattouren gebucht werden, bei denen noch mehr auf individuelle Wünsche eingegangen wird.

Touren abseits der Touristenströme

GoBKK.net hat sich auf die Fahne geschrieben, Thailand-Touristen das ungewöhnlichere Bangkok zu zeigen. "Touren zum Großen Palast, zum Touristenmarkt oder dem Golden Mountain gibt es viele – wir aber gehen die nicht so ausgetretenen Wege und zeigen euch in kleinen Gruppen die besonderen Momente in Bangkok", heißt es auf der Website. Im Angebot sind u.a. auch eine "9-Transportwege-Tour" oder der Besuch eines Tierheims für Katzen.

Für die User von queer.de bietet GoBKK.net eine Art flüssigen Rabatt an: Wer auf dem Buchungsformular im Feld "VIP-Status?" das Wort "queer" eingibt, erhält bei den schwulen Szenetouren ein weiteres Freigetränk. (mize)



#1 Dont_talk_aboutProfil
  • 28.10.2018, 09:22hFrankfurt
  • In Deutschland gibt es doch jetzt die "Ehe für alle". Da hat man(n) solche Reisen doch gar nicht mehr nötig
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#2 TheDadProfil
#3 Dont_talk_aboutProfil
  • 28.10.2018, 12:46hFrankfurt
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    Reisen mit dem Ehepartner ja, aber kein verschämtes Treffen mehr mit einem Massage-Boy wie zu Zeiten als Homosexualität noch igittigitt war.

    Wir haben ja zwei gegenläufige gesellschaftliche Tendenzen im linksliberalen Mainstream: maximale Akzeptanz von sexuellen Orientierungen bei einem deutlichen Rückgang der Akzeptant für die konkrete Ausübung von Sexualität. Bei letzterem kommt es in der Praxis eben oft vor, dass ihr ein Machtgefälle im weitesten Sinne zugrunde liegt, was selbstverständlich abzulehnen ist
  • Antworten » | Direktlink »
#4 TheDadProfil
  • 28.10.2018, 17:51hHannover
  • Antwort auf #3 von Dont_talk_about
  • ""Reisen mit dem Ehepartner ja, aber kein verschämtes Treffen mehr mit einem Massage-Boy wie zu Zeiten als Homosexualität noch igittigitt war.""..

    Derlei Aussagen lassen hier gleich mehrere Varianten, und vor allem Aspekte außer Acht :

    Den gemeinsamen Besuch von Massage-Salons..
    Der keineswegs "verschämt" war, denn genau dazu fuhr und fährt man dann in Länder in denen es in Punkto "sexueller Unterhaltung" weitaus relaxter bestellt ist, und darüberhinaus die Information von offizieller Seite der Tourismus-Information der Stadt stammt, die dieses Tour-Guide-Angebot jetzt zusätzlich auch noch auf Deutsch anbietet..

    Man weiß also um das Gewerbe, und nutzt es um die Touristen damit auch in die Stadt zu ziehen, damit de Gewerbetreibenden dadurch ihren Lebensunterhalt verdienen..

    Der einzige der hier dann also ein "igittigitt" im Kopf spazieren führt bist damit Du..

    Wie man auch am Rest Deines Kommentars lesen kann, denn es handelt sich bei der "gesellschaflichen Veränderungen" der letzten Jahre gar nicht um eine solche vermutete
    "linksliberal über einen Mainstream"
    verordnete
    "maximale Akzeptanz von sexuellen Orientierungen bei einem deutlichen Rückgang der Akzeptant für die konkrete Ausübung von Sexualität."..

    Denn weder gibt es solche "Orientierungen", noch würden Sexuelle Identitäten "maximal anerkannt", selbst wenn das möglich wäre..
    Vor allem deshalb nicht, weil eine Anerkenntnis auf breiter Basis gar nicht vorliegt, denn noch immer werden Trans*-Menschen und Intersexuelle massiv bedroht, und sind in ihren Rechten stark eingeschränkt, Bisexuelle unsichtbar gehalten, und selbst Schwule&Lesben unterliegen immer noch diskriminierenden Gesetzen..

    Der
    "deutliche Rückgang der Akzeptant für die konkrete Ausübung von Sexualität."
    hat damit dann auch nur am Rande zu tun, denn der trifft auch die Heten..
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#5 remixbeb
  • 29.10.2018, 17:39h
  • Cool. Jetzt also auch "geguidet" die Menschen in der dritten Welt ausnehmen. Super!
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#6 Martin50Anonym
  • 07.11.2018, 04:49h
  • Interessant. Heißt das dann möglicherweise auch, dass man als Deutscher nach Thailand reisen kann, dort jemanden "kennen lernt", diesen dann "heiratet" und der Thai dann mit nach Deutschland darf? Stichwort AufenthaltsGenehmigung. Ich fänd' das super. Zahlreiche Hetero-Männer fahren schließlich auch nach Russland, um dort ihr Glück zu finden.
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