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Mikrozensus 2017

Schwule akzeptieren eher Partner mit niedrigerem Bildungsstand

63 Prozent aller Paare in Deutschland haben denselben Bildungsstand – in homosexuellen Beziehungen gibt es leichte Abweichungen nach unten und oben.


Schwules Paar beim Waldspaziergang (Bild: David Goehring / flickr)

Bei der deutlichen Mehrheit der Paare in Deutschland haben die beiden Partner einen ähnlichen Bildungsstand. Dennoch gibt es leichte Unterschiede zwischen heterosexuellen, lesbischen und schwulen Beziehungen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, haben bei fast zwei Dritteln (63 Prozent) aller gemischtgeschlechtlichen Beziehungen Mann und Frau eine ähnlich umfangreiche Ausbildung absolviert. Dass der Mann höher qualifiziert ist, kommt in 27 Prozent aller heterosexuellen Beziehungen vor. Bei 10 Prozent aller gemischtgeschlechtlichen Paare in Deutschland hat die Frau bildungstechnisch die Nase vorn.

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Ergebnisse basieren auf Mikrozensus

Auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren liegt bei fast zwei Dritteln (63 Prozent) ein ähnlicher Bildungsstand der Partner vor. Nach dem Geschlecht differenziert trifft das allerdings nur auf 60 Prozent der schwulen Männer zu. In lesbischen Beziehungen haben 66 Prozent der Frauen eine vergleichbare Ausbildung.

Die Ergebnisse basieren laut den Statistikern auf dem Mikrozensus 2017, für den jährlich ein Prozent der Haushalte befragt wird. Für die Auswertung wurden Ehepaare und Lebensgemeinschaften nach dem International Standard Classification of Education (ISCED) betrachtet, einer Kombination aus Schul- und Berufsbildungsabschluss. (cw/dpa)



#1 Sukram712Anonym
#2 jochenProfil
  • 01.11.2018, 15:11hmünchen
  • Ich finde es eigentlich immer grundsätzlich gut, wenn sich die verschiedenen Bevölkerungsschichten durchmischen und noch ein Austausch untereinander möglich ist. Denn die Durchlässigkeit bzw der Austausch innerhalb der verschiedenen Gruppen ist gerade auf beruflichen Ebenen, heutzutage immer schwieriger gemacht worden. ... Liebe kennt halt keine Grenzen,......und so sollte es auch sein. Oft verachten Menschen, die elitär und im Standesdünkel denken so eine Offenheit .
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#3 Russian88Anonym
#4 Sukram712Anonym
#5 dellbronx51069Anonym
#6 Ralph
  • 01.11.2018, 18:03h
  • Und was schließen wir daraus? Mein Mann hat zwei Universitätsabschlüsse, ich hab "nur" ein Fachhochschuldiplom (und das etwas höhere Einkommen). Ich erinnere mich nicht, dass wir in den letzten 31 Jahren darüber auch nur einmal im Sinne eines Bildungsabstandes ernsthaft geredet hätten. - Übrigens: Ein uns bekanntes Paar besteht aus einem Universitätsprofessor und einem Krankenpfleger. Der letztere ist im Vergleich zum ersteren nicht "dumm" - so viel zu dem saudämlichen Satz "Dumm fickt gut", wenn der eine einen scheinbar geringerwertigen Bildungsabschluss hat als der andere. Und noch was: Auch ein Intelligenzbolzen mit IQ von 120 kann in gewissem Sinne ein Idiot sein. Ich warne vor dem Klischee, dass der Akademiker sich den Handwerker kauft. Das mag vorkommen, ist aber sicher nicht die Regel. Übrigens gibt es auch gut ausgebildete und verdienende Facharbeiter, die sich hinter einem Akademikergehalt nicht verstecken müssen - und vielleicht sogar Hochliteratur und klassische Musik mögen.
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#7 ConradAnonym
  • 01.11.2018, 18:26h
  • "Schwule akzeptieren eher Partner mit höherem Bildungsstand"

    seit wann definiert der Bildungsstand, wer in einer Beziehung dominiert und bestimmt?

    Und macht ein akademischer Grad automatisch jemanden attraktiver und begehrenswerter, wie die Überschrift unterschwellig impliziert?
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#8 RyluriAnonym
  • 01.11.2018, 19:12h
  • Ich glaube es gibt nichts unwichtigeres für mich, als ob mein Partner Karriere macht oder viel Geld verdient. Leute die einen als erstes fragen was man beruflich macht finde ich direkt unsympathisch. Ich glaube, das liegt aber auch daran, dass es kein Kriterium ist, ob mein Partner jetzt eine Familie durchbringen kann oder nicht.
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#9 EternalAlmanAnonym
  • 01.11.2018, 21:05h
  • Haha, meine Partnerin und ich haben nicht mal eine abgeschlossene Berufsausbildung, beide Hauptschule, verstehen uns daher wohl super, lästern über die Reichen, der Hass auf Oben verbindet eben.

    Für uns gab es nie eine Chance hoch zu kommen, schon unsere Eltern wollten, dass wir unten bleiben, in der Schule hat man immer gefagt, was unsere Eltern sind, danach wurden wir beurteilt. Keine Lehrstelle bekommen, immer nur Aushilfsjobs.
    Die Kinder von den Akademikern hingegen wurden zu Kaffee und Kuchen zur Lehrerin eingeladen, immer entsprechend benotet.

    Was ich an Unterschichtlern so schätze, ist der Zusammenhalt, es geht zwar ruppiger zu, aber in der Oberschicht sind alle halt finanziell unabhängig, da sind Menschen nichts wert, ersetzbar, werden städig ausgewechselt wie der Wohnort, totaler Individualismus. In der Unterschicht eher Kollektivismus, gegenseitige Unterstützung, aber auch mehr Gewalt, Abhängigkeit. Ohne Familie überlebt man da nicht.
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#10 und wasAnonym