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Advertorial

KLM: Bank, Radiostation, Restaurant oder Airline?

Weil 46 Prozent der Deutschen die LGBTI-freundliche Fluggesellschaft aus den Niederlanden noch nicht kennen, hat diese eine äußerst kreative Kampagne gestartet.


Weil manche Deutschen KLM für ein Restaurant halten, eröffnete die Fluggesellschaft eine Pop-up-Gastronomie in Stuttgart (Bild: KLM)

Obwohl KLM Royal Dutch Airlines fast 100 Jahre alt ist, gibt es immer noch Menschen in Deutschland, die glauben, sie sei eine Bank, eine Radiostation oder ein Restaurant. Die Frage "Was ist KLM?" konnte bei einer Umfrage im August gerade einmal etwas mehr als die Hälfte der Deutschen richtig beantworten. 46 Prozent wussten die Antwort nicht.

Von den Befragten unter 30 Jahren kannten sogar nur 37 Prozent die richtige Antwort. Um das zu ändern, startete KLM eine innovative Kampagne und verwandelte sich für ein paar Tage in das, wofür die Leute sie halten: in eine Bank, eine Radiostation und ein Restaurant.

Grenzen der traditionellen Werbung überschritten.

"Wir sind als KLM buchstäblich in andere Rollen geschlüpft", erklärte Armelle de Cordoue, Marketing Communication Manager Germany. "Wir eröffneten ein KLM-Pop-up-Restaurant, installierten einen KLM-Geldautomaten und waren bei verschiedenen Radiosendern 'on air', um die Menschen aufzuklären, wer wir sind."

In ihrem Pop-up-Restaurant, das dem Innendesign eines Flugzeuges nachempfunden ist, servierte die Fluggesellschaft kostenlose Menüs von Bord. Am Geldautomaten konnten die Kunden kein Geld abheben, stattdessen erhielten sie Informationen über KLM und hatten die Chance, Freitickets zu gewinnen. In der Radiostation spielte eine KLM-Band speziell produzierte Song und die Angebote der Airline wurden in lustige KLM-Nachrichten, -Werbespots und ein -Quiz verpackt.

Reaktionen auf Video festgehalten

Die Reaktionen der überraschten Leute, die das Restaurant besuchten oder sich dem Geldautomaten näherten, wurden aufgenommen und in Form von Fotos und Videospots in die Kampagne "KLM – Wir sind eine Airline" verpackt. Am 1. November startete sie online und im Radio.

Direktlink | Video zur Kampagne

Engagiert für die queere Community

KLM, die älteste Fluggesellschaft der Welt, engagiert sich seit Jahrzehnten auf vielfältige Weise für die LGBTI-Community. Bereits 1995 erhielten homosexuelle Mitarbeiter, die in einer Partnerschaft leben, dieselben Vorteile wie Verheiratete.

Sehr häufig ist die Fluglinie auch beim Sponsoring und Event-Marketing aktiv: So hat sie zum Beispiel schon 1998 die Gay Games in Amsterdam unterstützt und war damit Vorreiter beim Gay-Marketing. In Deutschland engagierte sich KLM u.a. bei den CSDs in Köln, Stuttgart, Frankfurt und Berlin, bei der Ballnacht Wiesbaden sowie der Wahl zum Mr. Gay Germany.

In Deutschland startet KLM von zehn Flughäfen nach Amsterdam-Schiphol. Fluggäste haben die Auswahl unter 165 Destinationen, die von einer modernen Flotte von mehr als 160 Flugzeugen bedient werden. 2017 hat KLM mit 32,7 Millionen Passagieren einen neuen Rekord erreicht. (cw/pm)



#1 axelsProfil
  • 05.11.2018, 17:15h-
  • Keine Bank, kein Restaurant, kein Radio. Schlimmer: eine Airline. Stop homo- & transphobia, stop sexism, stop racicm, but also: Climate-Justice now! Denn Mehrfachdiskriminierung hat auch mit den global ungerecht verteilten Klimafolgen des Herumfliegens zu tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Ne dankeAnonym
#3 Rechtsruck-WatchAnonym
#4 axelsProfil
  • 05.11.2018, 20:09h-
  • Bezeichnend, wie im Schutze der Anonymität sich von Gedanken Irritierte zu hohlen Phrasen hinreissen lassen. Was bitte hat der Hinweis, dass Fliegen mit der Klimaerhitzung und deren global ungleich verteilten Folgen im Zusammenhang steht - und technisch gibt's heute nunmal kein CO2-freies Fliegen, bestenfalls künftig eines, das biogene Treibstoffe nutzt und gleichwohl höchst treibhausgasrelevanten Wasserdampf in die Stratosphäre emittiert -, mit Ökoterrorismus zu tun? Was mit Deutschtümelei? Völlig krude, wie hier Zusammenhänge konstruiert werden. Eher ist ein Rechtsruck zu erwarten, wo sich Gesellschaften aufgrund von klimamitbedingten Dürren extremisieren (wie z.B. Darfur, Syrien). Wie schnell der braune Mob sprießt, wenn sich Leute für eine auskömmlichere oder schlicht friedvollere Zukunft auf den Weg machen, das sehen wir ja momentan aufs traurigste.
    Besitzstände zu verteidigen und Kritik an Besitzstandswahrung ins Lächerliche ziehen: das hat schon immer zur reaktionären Klaviatur jener Kreise gehört, für die Emanzipation dann bedrohlich ist, wenn sie nicht dem eigenen Nutzen unmittelbar zu Gute kommt.
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#5 Ne DankeAnonym
  • 05.11.2018, 20:55h
  • Antwort auf #4 von axels
  • Beim Sex atmet man auch deutlich mehr CO2 aus als beim schlafen.
    Ich warte darauf, wann uns endlich der Sex aus ökologischen Gründen verleidet wird.
    Es geht mir auf den Nerv, dass man mittlerweile als Bürger alles was Spaß macht, nur noch mit einem schlechten Gewissen tun soll, während sich Großunternehmen und ganze Staaten einen Schei..dreck um den Klimawandel scheren.
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#6 Rechtsruck-WatchAnonym
#7 Patroklos