Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?32286

Polizeibericht

Kreis Kleve: 33-Jähriger soll Teenager sexuell missbraucht haben

Ein Mann soll einen 17-Jährigen unter einem Vorwand in seine Wohnung in einer Asylunterkunft gelockt und sich dort an ihm vergangen haben.


Gegen den mutmaßlichen Täter ist Haftbefehl erlassen worden

Am Donnerstagabend soll ein 33-jähriger Syrer einen 17-jährigen Jungen aus im rund 100 Kilometer nordwestlich von der Landeshauptstadt Düsseldorf gelegenen Geldern sexuell missbraucht haben. Wie die örtliche Polizei mitteilte, soll der Mann den Jugendlichen im Ortsteil Walbeck in einer Gasse in der Nähe eines Supermarktes angesprochen haben. Der Beschuldigte sei mit einem Fahrrad unterwegs gewesen.

Unter dem Vorwand, Alkohol und Drogen anzubieten, habe der Mann den Jugendlichen aus Geldern offensiv dazu aufgefordert, mit ihm in seine Wohnung zu gehen. Aus Angst sei der 17-Jährige mitgegangen. In der Wohnung, die sich in einer kommunalen Asylunterkunft befindet, sollen beide berauschende Mittel eingenommen haben – welche dies waren, gab die Polizei nicht bekannt. Dann sei es gegen den Willen des 17-Jährigen zum Geschlechtsverkehr mit dem Mann gekommen.

- Werbung - Video (60s): KLM – Wir sind eine Airline

Mutter des 17-Jährigen erstattete Anzeige

Der Jugendliche habe, als er wieder zuhause war, den Vorfall seiner Mutter geschildert. Sie erstatteten in der Nacht Anzeige bei der Polizei. Am Freitag habe der 17-Jährige im Rahmen seiner Vernehmung den mutmaßlichen Täter auf einem Lichtbild wiedererkannt.

Die Polizei nahm den 33-Jährigen am Samstag fest. Der Beschuldigte streitet den Vorwurf der Vergewaltigung ab und behauptet, dass er den Jungen nicht in seine Wohnung mitgenommen habe. Er muss aber hinter Gittern bleiben, weil ein Richter bereits Untersuchungshaft angeordnet hat.

Sollte der Mann wegen Vergewaltigung verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe zwischen zwei und 15 Jahren. (pm/cw)



#1 HähhAnonym
  • 06.11.2018, 17:24h
  • Aus Angst mitgegangen, nun ja.
    Die Drogen waren wohl interessant genug.
    Der Rest scheinbar eher nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SemmAnonym
  • 06.11.2018, 19:28h
  • Von diesem Fall habe ich bisher nichts gelesen. Auch von anderen Fällen sexueller Gewalt an Männern und Jungs erfährt man (gar nicht so selten) in regionalen Rubriken, aber auch nur dort.
    Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass wenn Frauen Opfer solcher Verbrechen werden das öffentliche Interesse groß ist und jeder Fall zur überregionalen Medienberichterstattung führt.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Patroklos