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Kommentare zu:
Lange Haftstrafen nach Foltertod von Sqeezer-Sänger Jim Reeves


#1 swimniAnonym
  • 06.11.2018, 18:29h
  • Strafmilderung wegen Drogen jeglicher art gehört abgeschafft.

    jeder weiss, dass man im berauschten zustand unzurechnungsfähig werden klann und deshalb muss man bereits im Vorfeld verantwortlich danmit umgehen. wer das nicht kann muss ärztliche hilfe in Anspruch nehmen um sein Problem nach kräften zu lösen
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#2 grausamAnonym
  • 06.11.2018, 19:37h
  • Ist das nicht zynisch, noch von Totschlag zu sprechen wenn jemand solange gefoltert wird bis er stirbt?
    Auch wenn ich kein Richter bin, für mich sind das Mörder.
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#3 Patroklos
  • 06.11.2018, 20:06h
  • Die Urteile gehen auf jeden Fall in Ordnung, jedoch das Schmerzensgeld hätte höher ausfallen müssen!
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#4 ParadoxonAnonym
#5 KaktusAnonym
  • 06.11.2018, 20:19h
  • Ich hoffe die Zwei können keine Nacht mehr ruhig schlafen Selbst Lenbenslänglich ist für so eine grausame Tat noch zu wenig.
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#6 Homonklin44Profil
  • 06.11.2018, 22:28hTauroa Point
  • Also man muss bloß granatenmäßig haggedicht und duun sein, und kann die grausamsten Morde begehen. Dann ist es Totschlag mit strafmilderndem Aspekt.

    Hilft dem Opfer nun ja nicht, wie das geahndet wird.
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#7 TomDarkProfil
  • 06.11.2018, 23:49hHamburg
  • Antwort auf #3 von Patroklos
  • Was geht denn daran "auf jeden Fall" in Ordnung?

    Das Schmerzensgeld steht auch gar nicht zur Debatte, zumal die Täter ja wohl eh nicht viel zahlen können.

    Es stellt sich doch die Frage, ob Typen, die eine so brutale und abscheuliche Tat begehen, überhaupt wieder auf die Menschheit losgelassen werden sollten.

    Und ob der Einfluss durch Alkohol oder Drogen die Schuldfähigkeit in solchen Fällen noch vermindern sollte.

    Sorry, aber manchmal frage ich mich, ob du es auch wirklich ehrlich meinst, was du schreibst!
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#8 Patroklos
#9 GronkelAnonym
  • 07.11.2018, 08:09h
  • Antwort auf #1 von swimni
  • Ja, das ist so ein Fall welcher die Menschen in Deutschland an den Rechtsstaat zweifeln lässt.
    Selbst bei diesem Foltermord finden Richter Punkte die nicht zur Höchststrafe führen. Hier ist es Alkohol, woanders ist es die schwere Kindheit oder was auch immer. Das ist absolut unverständlich und muss sich auch ändern.
    Was muss man eigentlich machen und was muss vorliegen um überhaupt die Höchststrafe zu erhalten?
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#10 Sukram712Anonym
  • 07.11.2018, 08:57h
  • Da es immer noch einen schwereren Fall geben kann, zB wenn die Täter nicht betrunken, sondern nüchtern ihr Opfer bei dessen Bewusstsein zu Tode gequält hätten, kann es nicht die Höchststrafe geben.

    Rechte Populisten können außerdem wirklich *immer* sagen, eine Strafe sei zu gering. Selbst bei Lebenslänglich mit anschließender Sicherungverwahrung werden rechte Hetzer die Todesstrafe fördern.

    Richter müssen aber objektiv im Rahmen des gesetzlichen Strafmaßes und im Vergleich zu anderen Fällen urteilen. Deshalb kann man das IMMER als zu niedrig kritisieren.

    Eine Todesstrafe oder echte Lebenslange Haft bis zum Tod kann es nicht geben, weil es unter der Würde eines Menschen ist, ihm nach Fehlern die Gelegenheit zum Lernen und Bessern zu verwehren.
    Ohne diese Fähigkeit könnten die Täter ja auch keine Schuld haben. Aber erklärt das mal rechten Dumpfbacken und deren Anhängern.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 Sukram712Anonym
  • 07.11.2018, 09:03h
  • Antwort auf #9 von Gronkel
  • "Selbst bei diesem Foltermord finden Richter Punkte die nicht zur Höchststrafe führen."

    Natürlich! - Weil es SINN UND ZWECK eines Strafverfahrens ist, alles was für und gegen die Angeklagten spricht, sorgfältig zu ermitteln und miteinander abzuwägen.

    Stell dir vor, du stehst wegen eines schlimmen Autounfalls vor Gericht und der Richter lässt nur Argumente und Beweise gelten, die strafverschärfend wirken und gegen dich sprechen, weil im Hintergrund ne rechtsradikale Meute deinen Kopf fordert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 GronkelAnonym
  • 07.11.2018, 09:34h
  • Antwort auf #10 von Sukram712
  • "Da es immer noch einen schwereren Fall geben kann, zB wenn die Täter nicht betrunken, sondern nüchtern ihr Opfer bei dessen Bewusstsein zu Tode gequält hätten, kann es nicht die Höchststrafe geben."

    Wir sind hier nicht bei einer Bewertung in einer Kochshow wo es vielleicht noch was besseres geben könnte, und man deswegen bei einem Top Gericht nicht die Höchstpunktezahl vergibt.

    Hier wurde ein bestialischer Mord begangen wo in ähnlicher Konstellation ein anderer Richter mit Sicherheit zur Höchststrafe gegriffen hat. Die widrigen Umstände, die der Richter in diesem Foltermord gegen die Höchststrafe geltend gemacht hat, sind es, die vollkommen unverständlich sind. Nicht die Frage ob es einen noch grausameren Tot oder noch schlimmere Umstände geben könnte. Dieser Foltermord ist neben anderen Taten die Spitze der Strafwürdigkeit und gehört entsprechend bestraft.

    "Eine Todesstrafe oder echte Lebenslange Haft bis zum Tod kann es nicht geben, weil es unter der Würde eines Menschen ist, ihm nach Fehlern die Gelegenheit zum Lernen und Bessern zu verwehren."

    Es gibt viele Gesellschaften die das anderes sehen. Man sollte nicht den Fehler machen, andere Gemeinschaften per se abzuurteilen weil sie nicht den persönlichen Interpretationen folgen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 Sukram712Anonym
  • 07.11.2018, 10:00h
  • Antwort auf #12 von Gronkel
  • "Hier wurde ein bestialischer Mord begangen..."
    Wozu bilden wir eigentlich jahrelang teure Richter und Juristen aus und ringen wochenlang VOR Gericht, wenn es doch so Leuchten wie dich gibt, die aus der Ferne am PC oder Handy in zwei Minuten zwischen Mord und Todschlag unterscheiden können... tzzt :)

    "wo in ähnlicher Konstellation ein anderer Richter mit Sicherheit zur Höchststrafe gegriffen hat."
    Was dann in nächster Instanz am LG oder BGH wegen grober Rechtsfehler und mangelnder Prüfung aufgehoben und zurück verwiesen würde.

    "Man sollte nicht den Fehler machen, andere Gemeinschaften per se abzuurteilen weil sie nicht den persönlichen Interpretationen folgen. [keine Todesstrafe oder lebenslange Haft]"
    Das ist nicht meine persönliche Interpretation, sondern in unserer Gesellschaft gilt das Grundgesetz. Und dort heißt es: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

    Das bedeutet u a, dass man immer berücksichtigen muss, dass ein Mensch in der Lage ist, aus Fehlern zu lernen, sich (ggf nach jahrzehntelanger Haft) zu besseren und zu bewähren. Deshalb keine Todesstrafe oder wirklich lebenslang Haft. Das wäre sonst unter der Würde eines Menschen.
    (Oder er ist krank, dann kommt er ggf in ein geschlossenes Krankenhaus, bis er wieder gesund ist. Schuld hat er dann aber keine oder wenig.)

    Du musst das nicht verstehen. Aber genau deshalb sprechen Leute Gerichtsurteile, die klüger sind, als du. ;)
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#14 TheDadProfil
  • 07.11.2018, 10:04hHannover
  • Antwort auf #12 von Gronkel
  • ""Es gibt viele Gesellschaften die das anderes sehen. Man sollte nicht den Fehler machen, andere Gemeinschaften per se abzuurteilen weil sie nicht den persönlichen Interpretationen folgen.""..

    Menschenrechte sind NICHT teilbar..

    Wer für die Menschenrechte des Einen ist, der kann nicht gegen die Menschenrechte des Anderen sein..

    Selbstverständlich kann man damit dann auch solche Staaten nicht nur kritisieren, sondern auch wegen der Verstöße gegen die Menschenrechte per se aburteilen..
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#15 GronkelAnonym
  • 07.11.2018, 17:54h
  • Antwort auf #13 von Sukram712
  • "Das ist nicht meine persönliche Interpretation, sondern in unserer Gesellschaft gilt das Grundgesetz. Und dort heißt es: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." "

    Selbstverständlich gibt es unterschiedliche Rechtsauffassungen in diesem Land und natürlich gibt es dies auch bei den Richtern selbst. Du glaubst wohl dass eine von dir genannte heutige interpretation von Menschenrecht und das sich daraus abzuleitende Maximalstrafmaß immer währen würde. Wird es nicht.
    Genau das gleiche was Mord und Totschlag sein soll oder ob sich die Birne vollsaufen strafmindernd oder strafverstärkend berücksichtig werden sollte. Man könnte nämlich auch überlegen, dass das Saufen bis die Impulskontrolle und sämtliche Menschlichkeit von dannen gegangen ist, nicht doch noch mal einen Schub an Strafe mehr verdient.
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#16 GronkelAnonym
#17 Patroklos
#18 Viel Spass damitAnonym
  • 07.11.2018, 20:09h
  • Antwort auf #15 von Gronkel
  • "Du glaubst wohl dass eine von dir genannte heutige interpretation von Menschenrecht und das sich daraus abzuleitende Maximalstrafmaß immer währen würde. Wird es nicht. "

    Spätestens unter einem Kanzler Höcke wird diese Interpretation einer Neubewertung unterzogen.
    Ich entnehme Deinen Aussagen, dass Dir eine Aufweichung dieser Interpretation gelegen käme.
    Ich hoffe Du bist dann auch bereit die Konsequenzen für unsereins und damit Dich selbst zu tragen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#19 Sukram712Anonym
#20 Albaboy
#21 Sukram712Anonym
  • 07.11.2018, 21:27h
  • Die Täter wurden zu 13 und 14 Jahren Haft verurteilt. Da kann niemand sagen, daß sei wenig. Das ist nahe an der Höchststrafe. Die Abgrenzung zwischen Mord und Totschlag ist nicht immer einfach. In diesem Fall wurde wohl lange darum gerungen.

    Bei total besoffen Tätern kann man aber wohl nicht so einfach das Mordmerkmal "niedere Beweggründe" beweisen, weil einen besoffen idR nichts bewegt.

    Der Mordparagraf gehört sowieso reformiert, weil er oft ungerecht ist.

    Wenn zB ein Mann seine Frau regelmäßig verprügelt und dabei irgendwann tot schlägt, dann ist das nur "Totschlag" und es gibt maximal 15 Jahre Gefängnis.
    Wenn die körperlich schwache Frau ihren prügelnden Mann aber vorher aus Verzweiflung vergiftet, dann ist das "Mord" und es gibt lebenslänglich. Weil Gift das Mordmermmal der "Heimtücke" erfüllt. Tödliche Prügel aber nicht...
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#22 TheDadProfil
  • 07.11.2018, 21:45hHannover
  • Antwort auf #16 von Gronkel
  • ""Das sagen diejenigen, die diese anders, gerade im Hinblick auf das Maximalstrafmaß, auslegen allerdings auch. Und nun?""..

    Auch Täter*innen haben Menschenrechte..
    Diese hat das Gericht beachtet..
    Übrigens urteilen an einem Landgericht keine einzelnen Richter, sondern ein Richter-Gremium..
    sowohl die Einzelrichter an Amtsgerichten, als auch solche Richter-Gremien an Landgerichten sind unabhängig..

    Natürlich kann man Urteile auch kritisieren..
    Man betreibt aber keine Richter-Schelte indem man versucht einen Richter oder ein Richter-Gremium gegen einen anderen Richter oder ein anderes Richter-Gremium auszuspielen indem man einfach uninspiriert behauptet, "ein anderer richter hätt sicher anders geurteilt"..

    Ebenso ist Deine Auffassung
    ""Man könnte nämlich auch überlegen, dass das Saufen bis die Impulskontrolle und sämtliche Menschlichkeit von dannen gegangen ist, nicht doch noch mal einen Schub an Strafe mehr verdient.""

    nichts weiter als billige Rache-Gelüste, die darauf abzielt den Täter*innen jede Menschlichkeit abzusprechen, und damit dann auch die Menschenrechte abzusprechen..

    Doch ein Rechtsstaat speist sich vor allem daraus eben NICHT genauso wie die Täter*innen zu handeln..
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#23 TheDadProfil
  • 07.11.2018, 21:50hHannover
  • Antwort auf #17 von Patroklos
  • ""Dieses Märchen postuliert Dady immer und immer wieder und es ist immer deutlich widerlegt worden!""..

    Bloß weil Du nicht in der Lage bist den Satz zu verstehen, ist dies nicht gleichbedeutend damit, daß er widerlegt worden sei !

    Denn wenn Menschenrechte gebrochen werden, liegt das nicht an den Opfern die darunter leiden, sondern an denen, die sich anmaßen in die Menschenrechte Anderer einzugreifen..

    Offenbar ist das zu kompliziert für Dich ?
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#24 EternalAlmanAnonym
#25 GronkelAnonym
  • 08.11.2018, 08:36h
  • Antwort auf #19 von Sukram712
  • "Der Mordparagraf gehört sowieso reformiert, weil er oft ungerecht ist."

    Jaja, wenn du etwas änderungswürdiges findest, dann ist das ok, wenn andere etwas am Strafrecht auszusetzen haben, dann ist sprichst du einem direkt den Intellekt ab.
    Vielleicht ist der Mordparagraf ja genau so, wie du mir vorwirft: "Du musst das nicht verstehen. Aber genau deshalb sprechen Leute Gerichtsurteile, die klüger sind, als du. ;)" oder "Mach dich einfach mal ein kleines bisschen schlau. Wenigstens ein bisschen."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#26 GronkelAnonym
  • 08.11.2018, 08:43h
  • Antwort auf #22 von TheDad
  • "Auch Täter*innen haben Menschenrechte..
    Diese hat das Gericht beachtet.."

    Sicherlich haben auch Täter Menschenrechte und sicherlich werden diese beachtet. Und deswegen kann man nicht zu unterschiedlichen Strafmaße kommen? Und deswegen können nicht unterschiedliche Strafmaße vom Menschenrecht gedeckt sein?
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#27 EternalAlmanAnonym
#28 GronkelAnonym
  • 08.11.2018, 09:19h
  • Antwort auf #27 von EternalAlman
  • "Eine Strafe zu bekommen, ist kein persönliches Recht, sondern eben die Einschränkung dessen. Da werden die Rechte einer Person für die Gemeinschaft gebogen."

    Ja da hast du Recht. Die Frage ist, wie weit sie gebogen oder wie lange (oder in anderen Ländern: wie final) sie eingeschränkt werden.
    Leider kommt auf solche Fragen dann häufig, wie auch in diesem Thread, der in diesem Zusammenhang undefinierbare Begriff der Würde des Menschen. Als könne man aus dem Wort das Strafmaß ableiten.
    Wahrscheinlich kommen die Differenzen beim Strafmaß sowieso aus der grundsätzlichen Frage zum Sinn des Strafrechts. Geht es um Prävention für kommende Taten oder um einen Ausgleich um eine verletzte Rechtsordnung wieder herzustellen.
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#29 KarmaUndGewissenAnonym
#30 Sukram712Anonym
  • 08.11.2018, 14:59h
  • Antwort auf #28 von Gronkel
  • Hast du eigentlich den Hauch eines Schimmers, wieviel Gedanken sich Generationen von Juristen und Richtern schon über das Problem der korrekten Strafzumessung und zum Ziel von Strafe gemacht haben?
    Google doch mal ein bisschen und überfliege zB die wichtigsten Urteile des BverfG dazu und lese zB die Kolumnen von Thomas Fischer.

    Vorher brauchen wir gar nicht weiterdiskutieren.
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#31 GronkelAnonym
  • 08.11.2018, 15:40h
  • Antwort auf #30 von Sukram712
  • "Hast du eigentlich den Hauch eines Schimmers, wieviel Gedanken sich Generationen von Juristen und Richtern schon über das Problem der korrekten Strafzumessung und zum Ziel von Strafe gemacht haben?"

    Und deswegen sollte man es als gegeben hinnehmen? Was bist du? Obrigkeitshörig? Es ist wohl jedermanns Recht und vielleicht sogar für eine Selbstbestimmtheit Pflicht auch wirkende Mechanismen zu hinterfragen und zu überdenken.

    "Vorher brauchen wir gar nicht weiterdiskutieren."

    Ja klar, wenn es ans Eingemachte geht: Was ist das Ziel des Strafrechts, da klinkst du dich aus und verweist nebulös ins Nirvana. Auch eine Möglichkeit keine Aussage zu treffen.
    Dabei gibt es viele höchst interessante Ansatzpunkte zur Diskussion bei der Frage. Sei es die notwendige oder wohlmögliche nicht notwendige Akzeptanz der Bürger oder überhaupt der Sinn des Strafrechts. Aber ich vergaß, es haben sich schon kluge Köpfe darum bemüht. Dann ist ja alles in Butter.
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#32 Sukram712Anonym
  • 08.11.2018, 20:10h
  • Antwort auf #31 von Gronkel
  • "Was bist du? Obrigkeitshörig? Es ist wohl jedermanns Recht und vielleicht sogar für eine Selbstbestimmtheit Pflicht auch wirkende Mechanismen zu hinterfragen und zu überdenken."

    Vermutlich weißt du beim Arzt oder beim Chirurgen auch alles besser, wenn du behandelst oder operiert werden sollst und redest mit denen genauso. XD

    Du hast natürlich das Recht dazu. Ob das klug und geboten ist, ist eine andere Frage. Vielleicht sollte man ab und zu mal auf andere hören, die es aus guten Gründen wahrscheinlich besser wissen. ;)
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#33 Sukram712Anonym
  • 08.11.2018, 20:51h
  • Antwort auf #31 von Gronkel
  • Wenn es um DEINE Selbstbestimmtheit ginge, könntest Du so viel inkompeten Unsinn schreiben wie Du willst.

    Aber hier geht es um die Selbstbestimmtheit und Freiheit von anderen Menschen. Eines Tages vielleicht von mir oder dir. Und das darf man nur Experten überlassen, die sich gut damit auskennen und seit Jahren damit beschäftigen.

    Alleine über die Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag kann man dicke Bücher schreiben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#34 TheDadProfil
#35 TheDadProfil
  • 08.11.2018, 23:29hHannover
  • Antwort auf #26 von Gronkel
  • ""Sicherlich haben auch Täter Menschenrechte und sicherlich werden diese beachtet. Und deswegen kann man nicht zu unterschiedlichen Strafmaße kommen? Und deswegen können nicht unterschiedliche Strafmaße vom Menschenrecht gedeckt sein?""..

    Der Begriff "sicherlich" ist eine Einschränkung..

    Es steht gar nicht zur Debatte ob Strafmaße unterschiedlich ausfallen KÖNNEN, oder ob die dann noch den Menschenrechten entsprächen..

    Denn die Fragen hast Du mit Deiner Spekulation "ein anderer richter hätte anders geurteilt" gar nicht aufgeworfen..

    In der Regel verteilen sich Fälle an Gerichten nach dem Alphabet..
    Menschen deren Nachnamen mit "A bis F" beginnen sind der Landgerichtskammer 1 zugeordnet..
    Das ist eine Art "Lotterie"..
    Aus der man im Wiederholungsfall dann auch nicht herauskommt, es sei denn die Kammer ist überlastet, ein Richter erkrankt oder in Urlaub..

    Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Revision eingelegt..
    Damit stehen dann die 13- und 14- Jährigen Haftstrafen erneut zur Diskussion, und können vielleicht noch auf je 15 Jahre erhöht werden, und damit wäre dann das höchste Strafmaß erreicht..

    Denn das Urteil ist davon abhängig was angeklagt wurde, und hier war es Totschlag, weil die Staatsanwaltschat offensichtlich keinen Mord hat feststellen können..
    So konnte dann auch kein Mord angeklagt werden..

    So einfach ist das manchmal..
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#36 TheDadProfil
  • 08.11.2018, 23:38hHannover
  • Antwort auf #31 von Gronkel
  • ""Und deswegen sollte man es als gegeben hinnehmen?""..

    Nöö..
    aber die Diskussion zwischen Juristen über diese Fragen sind ja nicht ein für Allemal beendet, die finden jedes Jahr erneut auf diversen Juristentagen statt, und zusätzlich gilt in der BRD
    "Recht bildet sich in der Anwendung"..

    Sprich :
    durch die Rechtsprechung selbst entwickelt sich der Recht weiter..

    Das was Du hier "forderst" hat aber mit Bildung des Rechtes nichts zu tun..
    Du forderst hier ein das Recht zu verschärfen..
    Und das ohne wirklich Belege dafür anzuführen, wieso das passieren sollte, denn Du beziehst dich auf ausschließlich EINEN Fall..

    Rechtsprechung muß aber die Gesamtheit der Fälle im Auge haben..

    ""Was ist das Ziel des Strafrechts""..

    Die Quintessenz all dessen was man dazu ausführlich anführen könnte lautet verkürzt :

    Die Verhinderung von Rache und Lynchjustiz..
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#37 eisbärinAnonym
  • 14.11.2018, 19:04h
  • Die Strafe ist viel zu niedrig und müsste auf jeden Fall auf Mord aus niederen Beweggründen lauten.Lebenslänglich wäre hier mehr als angebracht.
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