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Würzburg Schwule und lesbische Paare dürfen sich auch weiterhin nicht im Trausaal Würzburgs das Jawort geben, berichtet der "Fränkische Tag". Einen entsprechenden interfraktionellen Antrag habe der Stadtrat bereits am letzten Donnerstag mit 21 zu 21 Stimmen abgelehnt. CSU und Würzburger Liste lehnten eine Öffnung für Schwule und Lesben ab, Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann (CSU), die auch Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Würzburg ist, berief sich dabei auf den besonderen Schutz des Grundgesetzes für Ehe und Familie. Bereits 2002 war ein entsprechender Antrag gescheitert. "Die Mehrheit des Stadtrates leistet mit dieser bitteren Entscheidung Beihilfe zu Intoleranz und Ausgrenzung. Die Ewiggestrigen werden den gesellschaftlichen Prozess der Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften nicht dadurch aufhalten können, indem Sie ihnen weiterhin den Trausaal verweigern," sagte Stefan Schimmel, Vorstand des örtlichen CSD-Veranstalters Toleranz Fabrik e.V. (nb)

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#1 Stefan K.Anonym
  • 02.08.2005, 16:10h
  • Möge der Bundesgerichtshof oder das Bundesverfassungsgericht sie zur Rechenschaft ziehen. Vonwegen "Christilich-Soziale Union". Das Wort "christlich" kann man schon deshalb streichen, weil es nicht christlich zugeht (in Sachen Nächstenliebe und gegenseitiger Toleranz). Sozial ist die Partei ja sowieso nicht. Der Begriff UNION könnte ausnahmsweise stimmen...
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#2 ManuAnonym
  • 02.08.2005, 16:15h
  • da sieht man mal wieder, auch eine "junge" Frau kann das Image der CSU nicht sonderlich aufpolieren und die alten Herren haben weiterhin das Sagen
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#3 NilsAnonym
  • 02.08.2005, 16:21h
  • Ein weiterer Grund für die Öffnung der EHE statt dieser diskriminierenden Notlösung "eingetragene Lebenspartnerschaft", die solche Diskriminierung ermöglicht!!
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