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"Unser Lied für Israel"

ESC-Vorentscheid: Sechs Finalisten stehen fest

Der NDR hat vier Frauen und zwei Männer als Kandidaten für "Unser Lied für Israel" vorgestellt.


Diese sechs Künstlerinnen und Künstler könnten Deutschland beim ESC 2019 in Tel Aviv vertreten (von oben links nach unten rechts): Makeda, Gregor Hägele, Lilly Among Clouds, Aly Ryan, BB Thomaz und Linus Bruhn (Bild: NDR)

Wer wird Michael Schultes Nachfolger beim ESC? Der NDR hat dazu am Donnerstag sechs Namen von Musikerinnen und Musikern bekannt gegeben, die sich im Casting durchsetzen konnten. In der Endrunde schaffte es die in Los Angeles lebende 21-jährige Aly Ryan, die 28-jährige Elisabeth Brüchner aus Tauberbischofsheim bei Würzburg, die mit dem Künstlernamen Lilly Among Clouds antritt, und die ebenfalls 28-jährige Makeda aus Bonn. Drei weitere Bewerber sind bereits als Kandidaten bei der Castingshow "The Voice of Germany" bekannt: der 18-jährige Stuttgarter Gregor Hägele, die 33-jährige Düsseldorferin BB Thomaz und der 20-jährige Hamburger Linus Bruhn. Diese sechs Bewerber dürfen kommendes Jahr in der Show "Unser Lied für Israel" antreten. Möglicherweise, so der NDR, kommen aber noch weitere Acts hinzu. Man sei deshalb mit mehreren Künstlern im Gespräch.

Die jetzigen Teilnehmer wurden von zwei Gruppen ausgesucht: den 100 Mitgliedern der Eurovisions-Jury und einer 20-köpfigen internationalen Experten-Jury. Nach dem gleichen Verfahren waren auch die Teilnehmer für den deutschen ESC-Vorentscheid 2018 gesucht worden. Die Mitglieder der Jurys haben sich Videos der Künstler angeschaut, die für "Unser Lied für Israel" infrage kommen, und ihre Favoriten ausgewählt. Ursprünglich hatten 965 mögliche Teilnehmer zur Auswahl gestanden.

"Unsere sechs Eurovisions-Kandidaten arbeiten mit großer Leidenschaft und Konzentration im Song Writing Camp an ihren möglichen Liedern für Israel", erklärte Thomas Schreiber, der ARD-Koordinator für den Bereich Unterhaltung. "Es ist eine Freude, ihnen zuzusehen." Er erinnerte daran, dass im letzten Jahr mit diesem Prozess Michael Schultes Hit "You Let Me Walk Alone" entstand. "Hoffen wir, dass uns dieses Jahr ein vergleichbarer Erfolg gelingt. Die Kandidaten und die Songwriter geben alles dafür!"

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Kreativwoche im Song Writing Camp

Die sechs Musiker nehmen derzeit an dem fünftägigen Song Writing Camp in Berlin teil, bei dem sie gemeinsam mit 24 nationalen und internationalen Textern, Komponisten und Produzenten Lieder für den ESC entwickeln. Auf Grundlage dieses Materials wird dann miteinander entschieden, welcher Song für wen der richtige ist und wie er inszeniert werden kann.

Das Erste zeigt den deutschen ESC-Vorentscheid im Februar 2019. Als Moderatorinnen werden Barbara Schöneberger und Linda Zervakis auf der Bühne stehen. (dk/pm)



#1 Patroklos
  • 08.11.2018, 18:12h
  • Namen, die keiner kennt. Dieses Jahr waren mit Michael Schulte, Ivy Quainoo und Voxxclub drei bekannte Teilnehmer dabei.
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#2 AußenblickAnonym
  • 08.11.2018, 19:37h
  • Deutschland ist ein komisches Land.
    Der ESC wird zur Castingshow degradiert, indem nur No-Names entsandt werden, und in den EU-Institutionen entsorgt Deutschland seine politische Altlasten wie Stoiber oder Öttinger. Leistungsträger werden zu Tode beseteuert, erwachsene Männer, die einen kleinen Ball treten, erhalten dafür Abermillionen und freies Geleit in Steueroasen. Autobahnen sind blitzblank und Schultoiletten modern im eigenen Unrat. Die niedere Mittelmäßigkeit beim ESC ist nur ein Spiegel der niederen Mittelmäßigkeit des ganzes Landes und seiner VerantwortungsträgerInnen.
    Deutschland sollte besser Absurdistan heißen.
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#3 CalmDownAnonym
#4 ESC apeAnonym
#5 CalmDownAnonym
#6 andreAnonym
  • 09.11.2018, 16:00h
  • Die beiden Jungs haben schon ganz nette Stimmchen. Das Klischee, beide Mädchenschwärme sowieso. Die Zahnspangen-Fraktion wird jubeln. Beide haben eigene Video-Kanäle und beide singen US Sänger nach. Beide natürlich besonders Ed Sheeran. Wie geklont. Nett, aber nicht mehr, meine ich. Eine gewisse Ausstrahlung hat man in diesem Alter sicher noch nicht. Erinnert ein bißchen an BRAVO-Boy des Monats. Aber warum nicht.
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