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Kommentare zu:
Polens Präsident für Verbot von "Homo-Propaganda"


#1 TimonAnonym
  • 10.11.2018, 21:21h
  • Wie lange will die EU noch tatenlos zusehen?

    Eine EU, die nicht mal ihre Grundrechte wahren kann, wird nicht überleben. So eine EU hat das aber auch nicht verdient.

    Also:
    Wie lange will die EU noch tatenlos zusehen?
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#2 TomDarkProfil
#3 thokoh
  • 10.11.2018, 23:47h
  • Da kämpften die Polen jahrzehnte lang um Freiheit und Demokratie. Was ist daraus geworden? Es gab doch nicht die vielen Toten und Verletzten die auf die Straßen gegangen sind um nur in der EU zu sein um Födergelder zu beziehen!! Den um das scheint es tatsächlich nur noch zu gehen den dieser Staat ist von jeglicher Demokratie mehr als nur weit entfernt.
    So ein Staat genauso wie Ungarn haben nichts in der EU verloren.
    Stimmt die EU schaut nur Dumm zu und lasssen sich vor diesen auch noch vorführen und unternimmt nichts, wie schnell die erkämpfte Demokratie den Bach runter sieht man ja an den Staaten.

    Anscheind ist der Mensch tatsächlich nicht dazu geboren um Demokratie und Frieden zu haben.

    Schade.
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#4 Miguel53deProfil
  • 10.11.2018, 23:59hOttawa
  • Das ist inzwischen so abgeleiert und dabei derartig primitiv, dass mir nichts mehr dazu einfällt. Und ja, die EU ist verdammt schweigsam. Die Zukunft sieht allerdings auch düster aus, was die Gleichberechtigung angeht.

    Wenn immer mehr Staaten in ein nationalistisch-religiös geprägtes Rollback verfallen, ist es irgendwann vorbei mit der Herrlichkeit.
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#5 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 11.11.2018, 05:20h
  • Andrzej Duda, weißt Du, wo Du Dir Dein Verbot reinstecken kannst? Stimmt! Genau da rein!!!!
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#6 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 11.11.2018, 05:24h
  • Polen entfernt sich unter dieser Regierung mehr und mehr von der EU, will dessen Subventionen aber gerne annehmen. Sie will Geld von Deutschland für Wiedergutmachungen (auf die sie seinerzeit verzichteten, und zwar zweimal); und vergisst dabei den Schaden, den sie der LGBTIQ-Bevölkerung Polens antut, und die Gewalt, die gegen uns ausbrechen würde (durch Rechte und Fundis), wie man in Russland sehen kann.
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#7 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 11.11.2018, 05:26h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Nur Geduld! Es laufen bereits einige Verfahren gegen Polen. Und, wenn die Regierung Polens es zu bunt triebt, und der Geduldsfaden der EU reißt, dann wird Polen zwar in der EU sein, aber nichts mehr zu sagen haben, und auch nichts mehr bekommen.
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#8 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#9 TomDarkProfil
#10 PeerAnonym
  • 11.11.2018, 10:02h
  • Dieses Land hätte niemals in die EU aufgenommen werden dürfen.

    Die nehmen die EU (und damit auch uns) aus und scheißen ansonsten auf die EU und die anderen Mitglieder.
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#11 OlliAnonym
  • 11.11.2018, 10:59h
  • Es ist immer dasselbe: wenn das Pack und der Pöbel keine Lösung für die Probleme haben, zieht man eben über Minderheiten her. Schwule, Juden, Andersdenkende sind dann eben daran Schuld, dass Jobs, Geld, bezahlbare Mieten, gerechte Löhne fehlen, Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. Und ich bleibe dabei: wer seine Stimme Typen wie Orban, Trump, LePen oder irgendeiner AfD Bratze gibt, ist dumm.
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#12 marcocharlottenburgAnonym
  • 11.11.2018, 11:42h
  • Da macht euch mal keine Hoffnung, dass das mit einer Sanktionierung gegen Polen klappt. Polen dürfte zwar nicht mitstimmen, aber Ungarn hat schon sein Veto angekündigt. Der Fall Ungarn würde ebenso laufen.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, es bedarf einer umfassenden Regorn der EU oder einer Neugründung. Das Abstimmsystem muss geändert werden... Vielleicht so, die Mehrheit der Mitgliedsstaaten (je Staat eine Stimme), die zugleich die Mehrheit der Bevölkerung verkörpern muss... Jedenfalls das Einstimmigkeitsprinzip gehört auf den Prüfstand.
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#13 stephan
  • 11.11.2018, 12:51h
  • Antwort auf #12 von marcocharlottenburg
  • Und da es zu einer Reform der EU nicht kommen wird, müssen die ,anständigen und bereitwilligen Staaten das ganze Projekt EU von vorne beginnen und das bisherige Konstrukt mit all den aufgenommenen Semi-Rechtsstaaten langsam ausgetrocknet wird ... Mit der Einstimmigkeitsvoraussetzung ist die EU nicht wirklich zu retten!
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#14 TheDadProfil
  • 11.11.2018, 13:30hHannover
  • Antwort auf #10 von Peer
  • ""Dieses Land hätte niemals in die EU aufgenommen werden dürfen.""..

    Die prophetische Idee ein Land wie Polen hätte niemals aufgenommen werden dürfen, weil es sich im Gegensatz zum Zeitpunkt der Aufnahme in die EU inzwischen zu einem rechtsgerichtetem Staat entwickelt hat, ist so dumm wie überflüssig, denn bei Licht betrachtet verhält sich Polen dort nicht anders als Frankreich, wenn die dortige Bevölkerung sich beinahe dazu entschließt eine Faschistin zur Präsidentin zu wählen !

    Will man Frankreich dann nach den GLEICHEN KRITERIEN wie Polen auch mit einem
    "die hätte man niemals aufnehmen dürfen"
    belegen ?

    Dieser permanente Unsinn des
    "man hätte die niemals aufnehmen dürfen",
    und dort ist es egal ob man damit Polen, Ungarn oder Lettland meint, ist kontraproduktiv, denn es geht an den Problemen die die Bevölkerungen dazu bringen Rechts-gerichtet zu wählen weit vorbei !
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#15 TomDarkProfil
  • 11.11.2018, 16:30hHamburg
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • Ein Vergleich Polens mit Frankreich heranzuziehen, ist ebenso deplatziert, zumal bei der Präsidentenwahl 2017 im zweiten Wahlgang nur ein Drittel für Le Pen gestimmt haben (66% für Macon).

    Außerdem hat Frankreich in der EU als Gründungsmitglied und zweitgrößter Netto-Zahler auch eine ganz andere Bedeutung als Polen.

    Während Frankreich mit Deutschland und den Beneluxländern von Anfang an auch eine politische Union anstrebten, geht es Polen eher um die Vorteile bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

    Polen hat zwar mit am meisten vom EU-Beitritt profitiert hat, gibt sich jedoch in Menschenrechts- oder Migrationsfragen überhaupt nicht kompromissbereit.

    Der Vorwurf also, dass Polen nicht in die EU gehört, ist vielleicht nicht ganz richtig, aber gut nachvollziehbar.
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#16 TheDadProfil
  • 11.11.2018, 17:54hHannover
  • Antwort auf #15 von TomDark
  • ""Ein Vergleich Polens mit Frankreich heranzuziehen, ist ebenso deplatziert, zumal bei der Präsidentenwahl 2017 im zweiten Wahlgang nur ein Drittel für Le Pen gestimmt haben (66% für Macon).""..

    Dennoch waren beim Zweitem Wahlgang ein Drittel der Wähler* dafür eine Faschistin zur Präsidentin zu machen..

    Das politische System Frankreichs unterscheidet sich von den politischen Systemen Deutschlands oder Polens..

    Bei der dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 vorausgegangenen Wahl zum Reichstag am 5. März 1933 erhielt die NSDAP 43,9 Prozent der Stimmen, und gewann gegenüber der vorhergehenden Wahl vom November 1932 satte 10,8 Prozent hinzu..
    Dazwischen lag der Reichstagsbrand..

    Politische Veränderungen in den Ländern führen zu veränderten Regierungen..

    Man kann darüber spekulieren wieso sich Polens Gesellschaft inzwischen so verändert hat, oder auch versuchen die wahren Gründe dafür zu identifizieren, die wahrscheinlich mit vielen Ereignissen in Verbindung stehen..

    Aber man kann nicht 14 Jahre nach der Aufnahme eines Staates in die EU diese alte Leier des
    "man hätte die nie aufnehmen dürfen"
    daherfaseln, vor allem dann nicht, wenn die Gründe die zur Aufnahme führten in einer völlig anderen Gesellschaft liegen..

    ""Außerdem hat Frankreich in der EU als Gründungsmitglied und zweitgrößter Netto-Zahler auch eine ganz andere Bedeutung als Polen.""..

    Ein mehr als untaugliches Argument, denn es bedeutete "bestimmte Länder" nicht sanktionieren zu dürfen, selbst dann nicht wenn sie sich zu Diktaturen entwickeln ?
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#17 Ralph
#18 YannickAnonym
  • 12.11.2018, 10:44h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • In welchem beider Staaten dürfen LGBTI heiraten und sind umfassend vor Diskriminierung geschützt?

    Achja, Frankreich.

    Und in welchem der beiden Staaten soll "Homo-Propaganda" (CSDs, Berichterstattung, etc.) verboten werden, also Grundrechte wie Rede- und Versammlungsfreiheit oder freie Presse abgeschafft werden?

    Achja, Polen.

    Und Du willst Polen ernsthaft mit Frankreich vergleichen? Was hast Du geraucht?
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#19 YannickAnonym
  • 12.11.2018, 10:47h
  • Antwort auf #11 von Olli
  • Ja, wann immer Politiker inhaltlich komplett versagen und nichts gebacken bekommen, versuchen sie davon abzulenken, indem sie gegen Minderheiten hetzen, die eine angebliche Gefahr sind.

    Ablenkung durch Panikmache hat immer schon gut funktioniert. Und genau das machen nichts nur die Trumps dieser Welt, sondern eben auch die polnischen Machthaber.

    Richtig schlimm wird es, weil die Mitglied in der EU sind und dort das Einstimmigkeitsprinzip herrscht, wodurch die auch für andere Staaten viel anrichten können.

    Einer der zahlreichen Konstruktionsfehler der EU, der zusammen mit der vorschnellen, blauäugigen Ost-Erweiterung der EU früher oder später die EU zu Fall bringen wird. Wenn die EU nicht endlich eine Reform hinbekommt, die sie zukünftsfähig macht, was ich hoffe, woran ich aber immer weniger glaube...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#20 Lars MAnonym
  • 12.11.2018, 10:56h
  • Antwort auf #18 von Yannick
  • Und man kann die Liste noch fortsetzen:

    - Frankreich hat schon Migranten aufgenommen, als in Deutschland noch die toitschen 50er-Jahre herrschten. Polen nimmt nach wie vor keinen einzigen Flüchtling auf.

    - Frankreich ist Nettozahler der EU, Polen ist Nettoempfänger - hetzt aber gleichzeitig gegen die anderen EU-Staaten und die EU selbst.

    - etc. etc. etc.
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#21 TheDadProfil
  • 12.11.2018, 19:55hHannover
  • Antwort auf #18 von Yannick
  • ""In welchem beider Staaten dürfen LGBTI heiraten und sind umfassend vor Diskriminierung geschützt?""..

    Das ist gar nicht die Frage, denn die lautet wieso es der EU nicht gelungen ist einen Rechtsruck in der polnischen Politik zu verhindern und die polnische Bevölkerung nicht auf dem Stand der Demokratisierung zu halten, den sie zwischen 1989 und 2004 einnahm ?

    Und diese Frage stellt sich dann auch zu Lettland, Tschechien, Ungarn, und jetzt neu, auch Österreich..

    Man zeigt dann gerne mit dem Finger des Ekels auf den "Ostblock", mit all den Assoziationen die man damit verbindet, inklusive des Dumfugs
    "die hätten mal bei russland bleiben sollen",
    was vergessen machen soll das WIR es waren die sie mit der Einladung in die EU aus dem Klammergriff Russlands befreien wollten, mitunter ohne zu fragen, ob die das auch wollten, und jetzt wo die Einladung schief zu gehen droht, will man davon nichts mehr wissen..

    Gleichzeitig missachtet man das auch Italien in Sachen LGBTTIQ*-Rechte nicht einen Deut besser aufgestellt ist als etwa Polen..

    Mir fällt dort ganz spontan ein gemeinsamer Faktor zwischen den Ländern Italien und Polen ein, der dafür sorgt, woran es krankt..

    Interessanterweise wird der immer mal wieder an den Rand gedrängt, selbst dann wenn man gerade noch darüber gesprochen hat..

    ""Und in welchem der beiden Staaten soll "Homo-Propaganda" (CSDs, Berichterstattung, etc.) verboten werden, also Grundrechte wie Rede- und Versammlungsfreiheit oder freie Presse abgeschafft werden?""..

    In beiden Staaten..

    In Polen fordert es die Politik..
    In Frankreich die selbst-erklärten Gegner der Gleichberechtigung auf der Straße, die La Manif pour Tous..
    In Deutschland die "besorgten Eltern"..
    In Spanien..
    In England..
    Dänemark..
    Den Niederlanden..

    Überall gibt es solche Forderungen, die von unterschiedlichen Seiten in die Bevölkerung getragen werden, und bei Licht betrachtet alle einen gemeinsamen Nenner, und wahrscheinlich sogar einen gemeinsamen Geldgeber haben..
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#22 TheDadProfil
  • 12.11.2018, 20:00hHannover
  • Antwort auf #20 von Lars M
  • ""- Frankreich ist Nettozahler der EU, Polen ist Nettoempfänger - hetzt aber gleichzeitig gegen die anderen EU-Staaten und die EU selbst.""..

    An dieser Stelle dann gerne noch einmal :
    Es ist KEIN Argument ob ein Staat Netto-Zahler oder Netto-Empfänger von EU-Geldern ist, um darüber zu philosophieren ob man einen Staat wegen Menschenrechts-widrigem Verhalten in der EU sanktionieren könnte, oder nicht !
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#23 alter schwedeAnonym
  • 15.11.2018, 09:37h
  • Weshalb um alles in der Welt geht Duda davon aus, daß in Polen Werbung für Homosexualität gemacht werden könnte, wenn es diese nach offizieller und kirchlicher Ansicht sowieso nicht gibt. (Gilt auch für den Kollegen Wladimir aus dem Nachbarländle und für die Gulasch-Enklave von Fürst Orban).
    Da muß man doch nichts verbieten und es wäre von vorne herein sinnvoller Werbung für Heterosexualität zu machen. Ach so, auch Scheiße. Da würde man ja zugeben, daß diese sexuelle Spielart bei manchen vielleicht doch nicht so gut ankommt und... ....
    Herr Duda, Herr Duda, ihr da drüben hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen müßt wirklich Probleme haben. Vermutlich gibts deshshalb im Osten auch noch so viele Vampire und Werwölfe.
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#24 queergayProfil
  • 03.02.2019, 17:49hNürnberg
  • Ich würde ein Gesetz begrüßen, welches "Anti-Homo-Propaganda" grundsätzlich verbietet.
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