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Outsport

LGBTI-Sportler klagen über Homo- und Transphobie

90 Prozent von sportlich aktiven Angehörigen sexueller oder geschlechtlicher Minderheiten sehen Homo- oder Transsexuellenfeindlichkeit als Problem im Sport an.


Die Studie wurde in Glasgow, der bevölkerungsreichsten Stadt in Schottland, vorgestellt (Bild: Outsport)

Homophobie ist in Europa nach wie vor ein großes Problem im Sport. Das geht aus den ersten Ergebnissen der EU-weiten Studie zu Erfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transpersonen und intersexuellen Menschen im Sport hervor, die Anfang des Monats im Rahmen der Outsport-Konferenz im schottischen Glasgow vorgestellt wurde. Die Studie wird unter der Leitung von der Sportsoziologin Dr. Ilse Hartmann-Tews erstellt, einer Professorin an der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Laut der Präsentation sind neun von zehn Befragten der Ansicht, dass es im Sport ein Problem mit Homophobie und Transphobie gibt. Zwölf Prozent derjenigen, die in den letzten zwölf Monaten sportlich aktiv waren, berichten in Bezug auf ihre Hauptsportart von negativen Erfahrungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität. Dieser Anteil ist unter den Transfrauen (männlich zu weiblich) mit 31 Prozent am höchsten.

Körperliche Gewalt und Grenzüberschreitungen

Die häufigsten negativen Erfahrungen beziehen sich auf homophobe und transphobe Verunglimpfungen (82 Prozent) sowie Diskriminierungen (75 Prozent), wie zum Beispiel ungleiche Chancen. Erschreckend häufig wurden auch physische Formen von Gewalt (20 Prozent) und physische Grenzüberschreitungen (36 Prozent) genannt.

Insgesamt hatten mehr als 5.500 Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transpersonen und intersexuellen Menschen aus allen 28 EU-Staaten an der Studie teilgenommen – 13 Prozent der Teilnehmer definierten sich als trans oder nicht-binär. Das Alter der Befragungsteilnehmer liegt zwischen 16 und 78 Jahren und beträgt im Durchschnitt 27 Jahre, bei einer sehr hohen Beteiligung von unter 25-Jährigen.

Der umfangreiche Datensatz, der auch Auskunft über die Sporterfahrungen von aktuell nicht mehr sportlich aktiven LGBTI-Personen gibt, wird derzeit weiter ausgewertet. Ein ausführlicher Ergebnisbericht wird Anfang des nächsten Jahres unter www.out-sport.eu veröffentlicht.

Outsport wird über das Förderprogramm Erasmus+ durch die Europäische Kommission finanziert. (pm/dk)



#1 TimonAnonym
#2 LillyComptonAnonym
  • 12.11.2018, 16:22h
  • Wenn es um LGBTI und auch einfach Frauen in meinem Sport geht dann vergessen die Herren gerne die Spirtlichkeit auf die sie so groß schwören.

    Meist äußert sich das in beleidigenden Sprüchen oder hoffentlich ist die nicht in unserem Team.

    Ich geb trotzdem nicht auf und lass die Jungs dann doof gucken wenn ich doch ziehmlich gut bei dem Sport bin.

    Beim letzten mal hab ich allerdings festgestellt das dass Problem bei jüngeren Männern extrem viel weniger ist. Die konnten ganz normal mit einer Frau umgehen, waren Fair und nicht Kontaktscheu.

    Soweit meine 100 BB's zu dem Thema ;)
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#3 PeerAnonym
  • 12.11.2018, 20:52h
  • Egal ob Homophobie, Transphobie, Rassismus, Antisemitismus, etc.

    Das alles muss viel schärfer bekämpft werden.

    Da muss es dann auch mal richtig saftige Geldstrafen geben. Oder Sperren.
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#4 Ith__Ehemaliges Profil
#5 Gerlinde24Profil
  • 13.11.2018, 01:15hBerlin
  • Das hat man doch schon beim DFB gesehen. Steffi Jones wurde gefeuert, und Jogi Löw durfte, trotz unterirdischer Leistung der Spieler (die schlechter als im Frauenfußball bei der WM waren), bleiben. Wenn schon "oben" diskriminiert wird, wie soll man denen "unten" klar machen, dass das nicht geht?
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#6 Simon HAnonym
  • 13.11.2018, 11:40h
  • Gerade der Sport sollte eigentlich Vorbildfunktion haben.

    Da sollte nur die Leistung zählen und nichts sonst.
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#7 jennsAnonym
  • 13.11.2018, 20:03h
  • Antwort auf #5 von Gerlinde24
  • Jogi Löw hat als Bundestrainer noch den Weltmeisterbonus von 2014.
    Nach Fußball ( Männer Bundesliga/ Championsleage und Männer WM/ EM) kommt lange nichts was dem deutschen Volkssport Nummer 1 nur annähernd vergleichbar ist.
    (Männer)Fußball ist so gesehen Opium fürs deutsche Volk.
    Leistet sich Löw noch einmal eine Schmach wie dieses Jahr ist die Schonfrist vorbei und er wird durchs Dorf getrieben, sollte er nicht von selber zurücktreten.

    Steffi Jones hat als Bundestrainerin glaub ich nix gerissen. Kein Wunder das sie schon weg vom Fenster ist.
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