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Künstliche Intelligenz

Tüftler entwickeln das erste intelligente Blowjob-Toy

Computer-Wissenschaftler schauten sich stundenlang Pornos an, um eine Maschine zu bauen, die den perfekten Blowjob ermöglicht.


Statt einer Möhre soll das beste Stück in den Autoplay A.I. hineingesteckt werden

Der Autoblow A.I. soll die Welt der Sexspielzeuge revolutionieren: Mit künstlicher Intelligenz und zehn unterschiedlichen Oralsex-Einstellungen sei das Ziel des Toys, die Nutzer in neue Sphären vordringen zu lassen, so das Versprechen amerikanischen Produzenten.

Das Unternehmen hinter den Autoblow-Toys, das bereits 2015 einen Oralsex-Simulator für unterwegs herausgebracht hatte, gab ein wissenschaftliches Papier in Auftrag, um die perfekte Blas-Simulation zu erreichen. An dem Text mit dem Titel "Eine Analyse der Bewegung beim Oralsex an Männern" sollen demnach Koryphäen der Forschung an Künstlicher Intelligenz beteiligt gewesen sein, die allerdings anonym bleiben wollten.

Die Forscher sollen laut dem Papier mehr als 108 Stunden pornografische Filme angesehen und ausgewertet haben. Dabei hätten sie die Oral-Aktivitäten in 16 unterschiedliche Blas-Techniken unterteilt. "Auf Basis dieser Bewegungen erarbeiten wir ein System, das durch Deep Learning realistische Bewegungsabläufe generiert", heißt es in dem Papier. "Deep Learning" beschreibt eine Klasse von Optimierungsmethoden künstlicher neuronaler Netze – die Maschine soll also lernen, wie man perfekt bläst.

Erfinder: Toy fühlt sich menschlicher an als Vorgängermodelle

Erfinder Brian Sloan ist davon überzeugt, dass sein Gerät beim männlichen Nutzer ankommt. Auf die künstliche Intelligenz ist er besonders stolz: "Indem wir künstliche Intelligenz nutzen, um zum ersten Mal die Mechanismen des Blasens zu verstehen, haben wir Techniken entdeckt und nachgeahmt, die es möglich machen, dass sich die Benutzung unseres Spielzeugs weniger roboterhaft und dafür menschlicher anfühlt", so Sloan. Man kann einstellen, dass die Maschine mit verschiedenen Methoden arbeitet: "Die Maschine wechselt ihre Technik so oft, bis man kommt", verspricht Sloan. Der Autoblow soll laut Sloan für praktisch alle Penisgrößen geeignet sein.

Um die Produktion des Autoblow A.I. zu ermöglichen, hatte Sloan Mitte Oktober auf Indiegogo eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Das Finanzierungsziel von 50.000 Dollar wurde nach wenigen Tagen überschritten – inzwischen sind bereits rund 200.000 Dollar zusammengekommen.

Direktlink | Brian Sloan stellt seine Maschine vor und bittet um Unterstützung durch Crowdfunding

Bislang ist geplant, das Produkt ab Mai 2019 weltweit zu verkaufen. In den USA ist als Preis 249 Dollar (220 Euro) vorgesehen. (cw)



#1 GayrulesAnonym
  • 13.11.2018, 16:07h
  • Ich hoffe die haben nur anhand von Schwulenpornos getestet. Frauen können Fellatio bekanntlich nicht so gut wie Männer.
    ( Genauso wie Ov von Frauen an Frauen bestimmt besser ist als von Männern.)
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#2 Anon4Anonym
  • 13.11.2018, 16:38h
  • Wenn man bedenkt, dass viele Sexpositionen in Pornos nicht danach gewählt werden, als wie angenehm und befriedigend sie tatsächlich empfunden werden, sondern danach, was Betrachter am anziehendsten finden, dann würde ich Pornofilme wohl eher nicht als Trainingsmaterial für K.I. verwenden wollen
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#3 TomDarkProfil
  • 13.11.2018, 19:56hHamburg
  • Wenn der Vorgänger "Autoblow 2" bereits so erfolgreich gewesen ist, frage ich mich, warum für die Produktion überhaupt eine Crowdfinanzierung notwendig war.

    Naja, man steckt da nicht drin. Jedenfalls jetzt noch nicht. =)

    Aber wenn das Ding in ein paar Jahren für lau bei Amazon verramscht wird, bestelle ich es mir bestimmt!
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