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Kommentare zu:
Junge Union: LSVD kritisiert homophobe Parolen


#1 Pascal FlorianAnonym
  • 14.11.2018, 23:13h
  • "Ein Lied, das bei Pfadfindergruppen gesungen wird"
    Ich weiß ja nicht, was für Pfadfindergruppen die Leute von der JU kennen, aber ich bin selber langjähriges Mitglied und Leiter der DPSG und habe noch keinen einzigen Pfadfinder getroffen, der auch nur auf die Idee gekommen wäre, so ein Lied anzustimmen.
    Ich finde es schrecklich, dass zur Verteidigung von so etwas die Pfadfinderschaft heran gezogen wird, das widerspricht unseren Grundwerten von Offenheit, Toleranz und Vielfalt.
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#2 TomDarkProfil
  • 14.11.2018, 23:47hHamburg
  • Da stößt die JU wohl schon auf eine zukünftige Koalition mit der AfD an. =)

    Nach 12 Jahren Merkel ist die Junge Union scheinbar schon dermaßen geistig aufgezehrt, dass ein Schnapsglas Bier schon ausreicht, um am 9. November Marschlieder und Parolen zu grölen.

    Weder in Geschichte noch in Sozialkunde was gelernt.

    Schlimm wie die Bildung und die Jugend in der GroKo vernachlässigt wurde!
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#3 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 15.11.2018, 00:35h
  • Diese "Junge Union" hat ihre Maske fallen gelassen, und ihre Homophobie, sowie ihr "völkisches Denken" (um nicht zu sagen Nazidenken) offen gezeigt. Und das soll der Parteinachwuchs sein? Deutschland, mir grauts!
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#4 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 15.11.2018, 00:38h
  • Antwort auf #1 von Pascal Florian
  • Ja, wirklich? Ich habe lange in den USA gelebt (Idaho und Washington DC), und da waren die Pfadfinder schon damals ein homophober Haufen, wo Kindesmissbrauch vertuscht, und homosexuelle Menschen gefeuert wurden (als Truppführer). In Deutschland dürfte das, bis zumindest die Siebziger Jahre, ebenfalls so gewesen sein.
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#5 Patroklos
#6 stephan
  • 15.11.2018, 09:19h
  • Ich halte die meisten jungen JU-Mitglieder für pubertierende/spät-pubertierende Kids (zum größten Teil wohl Milchbubis der Mittel- und Oberschicht, die mit Goldlöffel in der Maul geboren wurden und bis Adoleszenz ohne jede Ahnung von sozialen Problemen). Und können wir von diesen unreifen Jungs wirklich einen reflektierten Umgang mit dem Thema Homosexualität erwarten als etwa von den Altvorderen in der Mutterpartei?
    Wie ich die Union einschätze, wird wohl an den politisierenden Stammtischen auch heute noch bedauert, dass Homosexuelle nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden wie ehemals in den 50iger und 60iger Jahren. Laut sagt das natürlich kaum einer mehr, aber nach meiner Einschätzung ist das immer noch die Grundhaltung und Grundstimmung. Das vermittelt sich natürlich auch an die jungen JU-Mitglieder, die dann bierselig mal über die Strenge schlagen ... Meine Meinung!
    Ich will das durchaus nicht relativieren oder verharmlosen, aber das Problem ist - nach meiner Meinung - die unausgesprochene Stimmung in der Union selbst. Aber das ist natürlich nur meine Außenwahrnehmung und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren!
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#7 MandalorianAnonym
  • 15.11.2018, 09:31h
  • Antwort auf #4 von Gerlinde24
  • Die US Pfadfinder Vereine sind historisch vorbelastet. Da gab es in der Vergangenheit einige Skandale was homosexuelle Handlungen und Pädophilie (genauer gesagt eigentlich Hebephilie/Ephebophilie) betrifft.
    Zu den konservativen Werten die u.a. von den Vereinen vertreten werden passte es scheinbar nicht dass viele Gruppenführer Männerfreundschaften offensichtlich intimer definierten als die Allgemeinheit. Den Pfadfindern haftet dort immer noch ein homophiles Stigma an, dass die natürlich nicht mit sich in Verbindung bringen wollen.
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#8 Simon HAnonym
  • 15.11.2018, 10:16h
  • Dass die Jugendorganisation der CDU/CSU NS-Liedgut singt (und das in der heutigen Zeit mit zunehmender rechter Gewalt, steigendem Antisemitismus, steigendem LGBTI-Hass, etc.), muss Konsequenzen haben.

    Sollten diese Leute weiterhin Teil der Union bleiben, muss ich davon ausgehen, dass die Union das Singen von NS-Liedgut okay findet.
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#9 remixbeb
  • 15.11.2018, 11:02h
  • Tja.. Vielleicht versteht man unter Feiergauglichkeit außerhalb der Provinz auch etwas anderes als Saufen und Gröhlen.. Lol
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#10 So SoAnonym
#11 Ralph
  • 15.11.2018, 11:16h
  • Zuallererst mal sollte man ein paar besoffene Jungkonservative nicht als "die Junge Union" identifizieren. Das Westerwaldlied war in meiner Jugend bei jeder Gelegenheit sehr beliebt, weil viele 16jährige Möchtegernmänner es offenbar mochten, zu marschieren und dabei von einer Keilerei zu singen. Es lässt sich ja auch gar zu schön grölen, wenn man erst mal etwas Alkohol intus hat. Der Text ist einfach nur dumm wie der von vielen ähnlichen Liedern. Es geht ums Marschieren durch den Wald und um eine Wirtshausprügelei nach dem Tanzen. Nationalismus finde ich darin nicht. Zum erhaltenswerten Liedgut, gar zum regionalen Kulturschatz wird es wohl kein Mensch mit Verstand zählen. Der Gebrauch des Wortes "Schwuchtel" ist immer zu verurteilen, aber auch da ist Vorsicht angebracht. Es ist nicht etwa der Parteitag bei einer Rede eines schwulen Delegierten in "Schwuchtel"-Rufe ausgebrochen, sondern ein Jungprolet hat das Wort bei einem Kneipenbesäufnis gebrüllt. Dass die CDU sich anschickt, eine Politikerin zur Vorsitzenden zu wählen, die öffentlich mit rechtsradikalen Parolen gegen Schwule und Lesben agitiert, verdient sehr viel mehr unsere Aufmerksamkeit als das peinliche Sozialverhalten von ein paar Nachwuchsalkoholikern. Übrigens: Wer "Westerwaldlied" googelt, findet sofort mehrere kritische Pressemeldungen des Vorfalls. Die Sache zieht also durchaus überregional Kreise.
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#12 PfuiAnonym
#13 Alexander_FAnonym
  • 15.11.2018, 13:11h
  • Das Westerwaldlied wird auch beim Bund noch gesungen (kann ich als OG a.D. jedenfalls so bestätigen), insofern ist es nun wirklich etwas übetrieben, daraus einen "Skandal" zu machen, zumal bei der Jungen Union naturgemäß mehr Gediente sitzen als anderswo.

    Dass die im Bund omnipräsente Homophobie dann auch hier durchschlägt, steht auf einem anderen Blatte.
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#14 PierreAnonym
#15 Pascal FlorianAnonym
#16 Simon HAnonym
  • 15.11.2018, 16:59h
  • Antwort auf #13 von Alexander_F
  • Dass das in anderen Bereichen auch noch gesungen wird, macht es aber hier nicht besser. Unredliches Verhalten wird nicht weniger unredlich, weil andere es auch so tun.

    Und man muss ja auch den Kontext sehen. Es wurde ja nicht einfach mal so zwischendurch gesungen, sondern vorher gingen schon Beleidigungen voraus, dem das dann zur Verstärkung folgte.

    Wenn ich z.B. einfach nur vom Sarotti-Mohr erzähle, ist das isoliert vielleicht noch eine historische Schilderung von Werbefiguren. Wenn man aber vorher schon jemanden rassistisch beschimpft hat und ihn dann auch noch als Sarotti-Mohr bezeichnet, bekommt diese Bezeichung nochmal eine zusätzliche Sprengkraft.
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#17 TheDadProfil

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